https://transition-news.org/leeres-klassenzimmer-leeres-land
Griechenland erlebt, was mit nüchternen
Statistiken unterlegt als
demografischer Wandel beschrieben wird – in
Wirklichkeit jedoch ist es ein dramatischer
Bevölkerungsschwund mit sichtbaren Spuren: Diese
Woche öffnen die Schulen und beginnt das neue
Schuljahr. Immer mehr Schulen bleiben allerdings
geschlossen, weil es schlicht keine Kinder mehr
gibt, die sie besuchen könnten.
Besonders betroffen sind Grundschulen und
Kindergärten. Im neuen Schuljahr öffnen
766 Bildungseinrichtungen gar nicht erst ihre
Türen – nicht einmal der Großraum Athen bleibt
verschont (siehe hier und hier).
Der Rückgang der Schülerzahlen ist kein
plötzlicher Schock, sondern die Folge
eines langjährigen Trends: Seit 2018 ist die Zahl
der Schulkinder um über 150.000 gesunken. Die
Geburtenzahlen erreichen historische Tiefstände –
2024 wurden nur noch rund 70.000 Kinder geboren,
während fast doppelt so viele Menschen starben.
Ganze Landstriche, insbesondere auf
Inseln und in Bergregionen, werden
entvölkert. Familien ziehen weg, weil ihre Kinder
teils Dutzende Kilometer zur nächsten Schule
zurücklegen müssten – oder weil es schlicht keine
Lehrer mehr gibt (wir haben schon hier,
hier,
hier
und hier
darüber berichtet).
Denn die Regel ist klar: Unter
15 Schülern wird eine Klasse nicht geführt, unter
dieser Schwelle bleibt auch die Schule zu. Wird
diese Zahl über drei Jahre hinweg nicht erreicht,
wird der Standort ganz gestrichen. Was bleibt,
sind verlassene Gebäude und Dörfer ohne Zukunft.
Die griechische Regierung versucht
gegenzusteuern – mit Geburtenprämien,
Steuererleichterungen für Familien und anderen
Anreizen. Doch bisher verpuffen die Maßnahmen
weitgehend wirkungslos. Die Ursachen liegen
tiefer: schlechte wirtschaftliche Aussichten, hohe
Lebenshaltungskosten, unzureichende
Kinderbetreuung, mangelnde Perspektiven. Dazu
kommt die Auswanderung junger Menschen ins Ausland
– ein Trend, der sich seit der Schuldenkrise der
2010er Jahre verstärkt hat.
Was in Griechenland geschieht, ist kein
Einzelfall: Auch Länder wie Italien,
Frankreich, Finnland oder Österreich melden
historische Tiefstände bei den Geburten. Doch
Griechenland steht exemplarisch für eine
Entwicklung, die an den Grundfesten Europas
rüttelt. Denn wo keine Kinder mehr geboren werden,
stirbt mehr als nur das Schulsystem – es
verschwinden Sprache, Kultur, Identität.
Der Schulbeginn 2025 markiert damit nicht
nur einen organisatorischen Einschnitt,
sondern ein stilles Alarmzeichen für ganz Europa:
Ohne Kinder keine Zukunft. Und ohne Zukunft? Keine
Nation.
Quelle:
Report 24: Griechenland ohne Kinder: Hunderte
Schulen schließen – ganze Regionen sterben aus
- 6. September 2025
Kurier: Zu wenige Kinder: Griechenland muss 700
Schulen schließen - jedes Jahr -
11. September 2025
https://orf.at/stories/3406924/
Kriminelle jüdische Spionage - alles für den kr.
Zionismus:
https://orf.at/stories/3421408/
Fast vier Jahre nach Bekanntwerden eines
Skandals um das Abhören von
Oppositionspolitikern und Journalisten
in Griechenland sind vier Angeklagte zu
acht Jahren Haft verurteilt worden.
Ein Gericht in Athen sprach die vier, darunter
ein früherer israelischer
Geheimdienstmitarbeiter, heute wegen
Verletzung des Fernmeldegeheimnisses für
schuldig. Die Anwälte der Angeklagten kündigten
umgehend Berufung an.
Das Urteil erging gegen den Gründer des
auf Spähsoftware spezialisierten
israelischen Unternehmens Intellexa, Tal
Dilian, und dessen Lebensgefährtin
sowie gegen zwei griechische Mitarbeiter des
Unternehmens. Die Angeklagten hätten sich
„wiederholter Eingriffe in ein System zur
Speicherung personenbezogener Daten“ sowie des
„illegalen Zugriffs auf ein Informationssystem
oder Daten“ schuldig gemacht, hieß es in der
Urteilsbegründung.
Das von Intellexa entwickelte Programm Predator
war nach Erkenntnissen der griechischen
Datenschutzbehörde genutzt worden, um Telefone
von rund 90 Politikern, Journalisten,
Unternehmern und hochrangigen
Militärangehörigen in Griechenland
illegal auszuspähen.
https://orf.at/stories/3421672/
Schiefer als der
Turm von Pisa: Kirche wird zum
Touristen-Hotspot
https://www.20min.ch/video/griechenland-schiefe-kirche-ropoto-neigung-pisa-touristenmagnet-103534710

Ropoto (Griechenland) am 29.3.2026: Einsame Kirche
steht schief mit 17 Grad - schiefer als der Turm von
Pisa [1]
Die
Mariä-Entschlafens-Kirche im griechischen Dorf
Ropoto lockt Dutzende Touristinnen und Touristen an.
Nach einem schweren Erdrutsch 2012 wurden die
meisten Gebäude des Dorfes zerstört. Die Kirche
überstand den Einsturz und blieb grösstenteils
unbeschädigt. Doch sie neigt sich jetzt um 17 Grad.
Damit übertrifft ihre Neigung den
Schiefen Turm von Pisa. Viele Einheimische und
Gläubige sind überzeugt, dass dies kein Zufall,
sondern ein wahres Wunder ist.
https://orf.at/stories/3427669/
Das griechische Parlament in Athen hat die
Immunität von 13 Abgeordneten der regierenden
konservativen Partei Nea Dimokratia (ND)
aufgehoben. Zuvor hatte die Europäische
Staatsanwaltschaft einen entsprechenden Antrag
gestellt, wie das Parlamentspräsidium mitteilte.
Den Betroffenen wird vorgeworfen, ihre
Wählerschaft begünstigt und ihnen illegale
Subventionen verschafft zu haben. Die Vorwürfe
reichen von Untreue über Computerbetrug bis hin
zu falscher Beurkundung mit dem Ziel,
EU-Agrarsubventionen zu erhalten. Im Zuge der
Affäre waren bereits die Minister für
Zivilschutz und Landwirtschaft sowie ein
Staatssekretär im Gesundheitsministerium
zurückgetreten.
Ob und gegen wen nach der Aufhebung der
Immunität tatsächlich Anklage erhoben wird, ist
noch unklar. Es wird erwartet, dass sich das
Verfahren über mehrere Monate hinziehen wird,
bevor endgültige Entscheidungen über mögliche
Anklagen getroffen werden. Die konservative
Partei Nea Dimokratia regiert Griechenland seit
2019 und verfügt im 300 Sitze umfassenden
Parlament über eine klare Mehrheit von 156
Abgeordneten.
1.5.2026: Trotz
Wachstum und Lohnerhöhungen gehören
griechische Arbeiter zu den ärmsten
Europas
Despite growth
and pay rises, Greek workers are among the
poorest in Europe
https://www.aljazeera.com/news/2026/5/1/despite-growth-and-pay-rises-greek-workers-are-among-the-poorest-in-europe
Griechenland am 3.5.2026: Neuer Terror
gegen TouristInnen: Anzahl "geschützter Strände"
erhöht sich von 238 auf 251 - um mit
Drohnen-Spionage Kohle zu machen:
Neue Strandregeln: Bis 60'000 Euro Busse: Das ist
an Griechenlands Stränden tabu
https://www.20min.ch/story/neue-strandregeln-bis-60-000-euro-busse-das-ist-an-griechenlands-straenden-tabu-103556559
Fototext:
Verstösse können mit Bußgeldern von
bis zu 60'000 Euro geahndet werden, die
Einhaltung wird teils per Drohne kontrolliert.
Karin Leuthold -- Griechenland verschärft den
Küstenschutz massiv. An vielen Stränden sind Liegen,
Musik und Verkauf in diesem Sommer verboten.
Griechenland verschärft die Strandregeln: Die Zahl der
besonders geschützten «unberührten Strände» steigt auf
251.
An diesen Stränden sind
motorisierte Fahrzeuge,
Liegestühle, Sonnenschirme, laute Musik und
kommerzielle Aktivitäten verboten.
Verstösse können Bussen von 2000 bis 60'000 Euro nach
sich ziehen – die Einhaltung wird teils per Drohne
überwacht.
Griechenland zieht die Zügel an: In diesem Sommer
müssen sich Urlauber an deutlich strengere
Strandregeln halten. Mit verschärften Vorschriften
will die Regierung ihre Küsten konsequent schützen.
Ende April wurde das Netz der sogenannten unberührten
Strände erneut ausgeweitet – die Zahl der besonders
geschützten Abschnitte steigt
von 238 auf 251.
Welche Strände sind betroffen?
Die neuen Schutzgebiete verteilen sich über mehrere
Regionen des Landes. Auf Lefkada wurde der
Kastro-Strand am Stadtrand in ein Natura-2000-Gebiet
mit Lagunen und Salinen integriert. Auch auf Limnos
kam ein Abschnitt am Chortarolimni-See hinzu, weitere
Gebiete liegen am Acheloos-Delta sowie an der Lagune
von Mesolongi. Auf Ano Koufonisi wurden die Strände
Pori und Italida unter Schutz gestellt, nachdem
geplante Nutzungen nach Protesten gestoppt worden
waren.
Werbung
Ein Schwerpunkt liegt auf Kreta: Besonders im Westen
wurden zusätzliche Küstenabschnitte aufgenommen, etwa
rund um Falassarna, Elafonisi und entlang der Küste
bis Kap Krios.
Was gilt an diesen Stränden?
Für alle 251 geschützten Strände gelten strenge
Auflagen. Motorisierte Fahrzeuge sind ebenso verboten
wie Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen. Auch
laute Musik über Lautsprecher oder andere Geräte ist
untersagt. Zudem dürfen
keine Tische, Stühle,
Sonnenschirme oder Liegen aufgestellt
werden. Kommerzielle Aktivitäten sind komplett
ausgeschlossen:
Weder Wassersportverleih noch
mobile Imbiss- oder Verkaufsstände sind erlaubt.
Neue Genehmigungen für gewerbliche Nutzung werden in
diesen Zonen grundsätzlich nicht mehr erteilt.
Welche Strafen drohen?
Verstösse können teuer werden: Laut «Bild» reichen die
Bussgelder – je nach Schwere des Vergehens – von etwa
2000 bis zu 60'000 Euro. Die Einhaltung der
Vorschriften wird teilweise sogar aus der Luft
überwacht, etwa mithilfe von
Drohnen.
Warum wurden die Massnahmen verschärft?
Hintergrund ist der enorme Druck durch den Tourismus:
Mit rund 38 Millionen Besuchern hat Griechenland
zuletzt einen neuen Rekord erreicht.
Griechenland am 12.5.2026: Neue
Bauauflagen gegen Over-Tourism:
Griechenland - Neue Regeln gegen Massentourismus
und für Umweltschutz
https://www.deutschlandfunk.de/neue-regeln-gegen-massentourismus-und-fuer-umweltschutz-104.html
Tourismusministerin Kefalogianni erklärte in Athen,
Ziel sei ein nachhaltigeres Modell mit weniger
negativen Auswirkungen auf Umwelt, Strände und
Infrastruktur. Kern der Neuregelung sei eine
Einteilung der Regionen nach ihrer touristischen
Belastung. Bekannte Ferieninseln wie Rhodos, Kos,
Santorini oder Mykonos sollen strengere Bauauflagen
erhalten. In besonders betroffenen Inselregionen
dürften neue Hotels künftig höchstens 100 Betten
haben. Auch die Vorgaben für Neubauten - insbesondere
an den Küsten - würden verschärft.
Nach Angaben der griechischen Zentralbank kamen im
Jahr 2025 fast 38 Millionen Touristen nach
Griechenland – so viele wie noch nie zuvor. Die neuen
Regeln sollen Ende Juni in Kraft treten.
Umweltminister Papastavrou sprach von einer
historischen Reform.
Diese Nachricht wurde am 12.05.2026 im Programm
Deutschlandfunk gesendet.
https://orf.at/stories/3431344/
In Griechenland zieht der Skandal um den Betrug
mit EU-Agrarsubventionen weitere Kreise. Auf
Kreta nahm die Polizei 20 Verdächtige fest,
teilten die Behörden heute mit. Damit sei ein
krimineller Ring zerschlagen worden, der die
Fördermittel erschlichen haben soll.
Zu den mutmaßlichen Anführern der Bande
gehörten zwei Buchhalter sowie
Staatsbedienstete. Sie sollen Landwirte dabei
unterstützt haben, auf Basis falscher
Flächenangaben EU-Fördermittel zu beantragen.
Seit Beginn der Aktivitäten im Jahr 2019
beliefen sich die illegalen Einnahmen des
Netzwerks auf mehr als drei Millionen Euro, hieß
es in einer Erklärung der Polizei.
Die Festnahmen sind der jüngste Fall in einem
wachsenden Skandal, der die Regierung in Athen
erschüttert. Erst im vergangenen Monat war die
Immunität von 13 Abgeordneten der regierenden
Partei Nea Dimokratia im Parlament aufgehoben
worden, damit gegen sie wegen des Verdachts des
Subventionsbetrugs ermittelt werden kann.
Mittlerweile mehrere Rücktritte
Die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO)
ermittelt seit Längerem zu mutmaßlichen
Straftaten gegen die finanziellen Interessen der
Europäischen Union in Griechenland.
Die Affäre hat in Griechenland hohe Wellen
geschlagen und neben ergebnislosen
parlamentarischen Untersuchungen auch Rücktritte
von Ministern sowie Forderungen der Opposition
nach einer vorgezogenen Neuwahl ausgelöst. Die
nächste Parlamentswahl steht im Frühjahr 2027
an.
https://de.news-front.su/2026/05/29/griechenland-und-zypern-an-der-spitze-der-europaischen-migrationskrise/
1.6.2026: Rückführungen
aus Griechenland:
Griechenland öffnet Asylverfahren
für Syrien und Afghanistan wieder in
der Hoffnung auf Rückkehr
Greece reopens
Syrian and Afghan asylum cases, hoping for
returns
https://www.aljazeera.com/news/2026/6/1/greece-reopens-syrian-and-afghan-asylum-cases-hoping-for-returns
https://orf.at/stories/3432299/
Insel Paxos (Nord-Griechenland bei
Korfu) am 11.6.2026: Es brennt ein Touristenboot in
Griechenland:
Griechenland: Paxos: Touristen entkommen Flammen
auf Boot vor griechischer Insel
https://www.nau.ch/news/europa/touristen-entkommen-flammen-auf-boot-vor-griechischer-insel-67137981
https://www.nau.ch/news/europa/touristen-entkommen-flammen-auf-boot-vor-griechischer-insel-67137981
Keystone-SDA -- Griechenland -- Im Hafen der
beliebten griechischen Kleininsel Paxos ist ein
Feuer auf einem Tagesausflugsschiff ausgebrochen.
Die Flammen griffen rasch auf ein zweites, im Hafen
liegendes Boot über, wie lokale Medien berichteten.
Die Passagiere, mehrheitlich Touristen, waren kurz vor
Ausbruch des Brandes von Bord gegangen. Der Brand habe
sich schnell ausgebreitet, was einen grösseren Einsatz
von Behörden und Feuerwehr auslöste, berichteten
Nachrichtenportale der benachbarten Insel Korfu.
Angaben zu möglichen Verletzten lagen zunächst nicht
vor, teilte die Küstenwache mit. Die Ursache des
Feuers blieb zunächst unklar. Die Hafenbehörden nahmen
Ermittlungen auf.
https://orf.at/stories/3434975/
In Griechenland sind die Privathäuser von drei
Politikern der konservativen Regierungspartei Nea
Dimokratia mit selbst gebastelten Sprengsätzen
angegriffen worden. Wie die Polizei heute mitteilte,
wurden bei den Angriffen in der nordgriechischen
Stadt Thessaloniki mindestens fünf Menschen
verletzt.
Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis äußerte sich
„empört“ und sprach von einem „feigen, terroristischen
und mörderischen Anschlag“. Er wollte Thessaloniki
später besuchen, um seinen Parteikollegen beizustehen.
Die Nachrichtenplattform Kathimerini berichtete, dass
die Eltern der ehemaligen Parteikandidatin Afroditi
Nestora verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden
seien. Als weitere Anschlagsziele wurden der
Vorsitzende des Parteivorstands, Zisis Ioakimovic, und
der ehemalige Abgeordnete Savvas Anastasiades genannt.
Der Polizei zufolge wurden die Angriffe in den frühen
Morgenstunden verübt. Die improvisierten Sprengsätze
seien aus Butangasflaschen hergestellt worden. Hinter
allen Anschläge werden dieselben Täter vermutet. Laut
Polizei wird nun das Videomaterial ausgewertet, diese
äußerte sich weder zu den Tätern noch zum möglichen
Motiv.
red, ORF.at/Agenturen
Kreta mit Waldbrand am 29.7.2026:
Waldbrand auf Kreta - zwei Feuerwehrleute kommen
ums Leben - Rethymnon
https://www.nau.ch/news/europa/waldbrand-auf-kreta-zwei-feuerwehrleute-kommen-ums-leben-67153233
Auch in Griechenland am 1.8.2026: Es
wird Waldbrand "gespielt", immer noch fÜr die
Klimawandel-Propaganda:
Feuer wüten westlich von Athen – bis zu 100 Häuser
zerstört
https://www.20min.ch/story/waldbraende-in-europa-103608414
https://orf.at/stories/3437978/
Athen am 2.8.2026: 2 Helikopter
wollten Waldbrand löschen:
Löschhelis krachen bei Athen ineinander -- Video
zeigt Explosion
https://www.20min.ch/story/waldbraende-in-europa-103608414
ebenda:
Athen am 2.8.2026: Zwei
werden getötet, als griechische
Feuerwehrhubschrauber in der Luft
kollidieren
Two killed as
Greek firefighting helicopters collide in
midair
https://www.aljazeera.com/news/2026/8/2/firefighting-helicopters-collide-near-athens-as-greece-battles-wildfires
https://orf.at/stories/3439087/
Zwei Tote bei
Waldbränden auf griechischer Insel
https://www.20min.ch/story/waldbraende-in-europa-103608414
Griechenland am 17.8.2026: Waldbrand
kommt oft von alten Starkstromleitungen:
Brände in Griechenland: Häufig Stromnetz schuld -
veraltet
https://www.nau.ch/news/europa/brande-in-griechenland-haufig-stromnetz-schuld-67161872
Korfu am 25.8.2026: Viele Restaurants
betrügen und klauen:
Recherche: So dreist werden Touristen auf Korfu
abgezockt
https://www.nau.ch/lifestyle/reisen/so-dreist-werden-touristen-auf-korfu-abgezockt-67162595
Travelnews -- Zürich -- Eine Undercover-Recherche
deckt fragwürdige Praktiken in Restaurants und Bars
auf der beliebten griechischen Ferieninsel Korfu
auf.
Korfu gehört zu den beliebtesten griechischen
Ferieninseln. Doch ausgerechnet in der Altstadt von
Korfu-Stadt können Restaurant- und Barbesuche für
Touristinnen und Touristen unangenehm enden. Eine
Undercover-Recherche der britischen «Daily Mail»
dokumentiert äusserst fragwürdige Geschäftspraktiken.
Ein Reporter der Zeitung besuchte während drei Tagen
verschiedene Lokale. In einem Restaurant erhielt er
eine handgeschriebene Rechnung, die selbst eine
Angestellte nicht entziffern konnte. Brot und
Tzatziki, die ungefragt auf dem Tisch gelandet waren,
wurden zusätzlich verrechnet.
Ein kleines Bier kostete 6.50 Euro statt der auf der
Karte angegebenen 5 Euro. Auch andere Gäste
berichteten von ähnlichen Erfahrungen. Bei einem
weiteren Besuch im selben Lokal belief sich die
Rechnung für ein überschaubares Essen auf 74 Euro.
Gemüse, das zusammen mit einem für 22 Euro
angepriesenen Fisch serviert wurde, schlug separat mit
9.50 Euro zu Buche. Dazu kamen drei Biere zu je 6.50
Euro und zwei Kugeln Sorbet für 12.50 Euro.
Nicht überall auf Korfu läuft es so
Auch andernorts stiess die «Daily Mail» auf hohe oder
schlecht ausgewiesene Preise. Ein Aperol Spritz
kostete 14 Euro, eine Coca-Cola 8 Euro.
Reise-Newsletter abonnieren
Interessieren Sie sich mehr für Hintergrundberichte,
Reisereportagen und neue Ideen für den nächsten Trip
statt für Wirtschaftszahlen der Airlines und
Reiseveranstalter? Wollen Sie wissen, was in der
vergangenen Woche auf der ganzen Welt passiert ist?
Dann abonnieren Sie den Best-Of-Newsletter von
Travelnews.ch und lassen Sie sich immer samstags die
besten Storys gratis ins E-Mail-Postfach liefern.
Bei einem anderen Restaurant wurde eine
Meeresfrüchteplatte auf einer Tafel ohne Preis
beworben. Erst auf Nachfrage erfuhren die Reporter,
dass dafür 70 Euro verlangt wurden.
Besonders heikel sind laut der Recherche Zusatzkosten,
die Gäste erst auf der Rechnung entdecken. In einem
Lokal wurde beispielsweise eine Gedeckgebühr von drei
Euro lediglich im Kleingedruckten der Speisekarte
erwähnt.
Hinzu kommen Berichte über Preise, die erst genannt
wurden, nachdem das Essen bereits auf dem Tisch stand.
Die Vorwürfe sollten allerdings nicht auf Korfu als
Ganzes übertragen werden.
Auch die «Daily Mail» hält fest: Es gibt auf der Insel
auch zahlreiche Tavernen, Restaurants und Cafés, die
ihre Gäste fair und gastfreundlich behandeln. Die
Recherche betrifft einzelne Betriebe und zeigt vor
allem, dass sich ein genauer Blick auf die Speisekarte
und die Rechnung lohnt.
Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf
«Travelnews.ch» publiziert.