"USA" 12.4.2021: Es ist alles nur
noch hochkriminell: Alzheimer-Biden hält
Biowaffenlabore geheim: Die USA verweigern internationale Kontrolle ihrer
Biowaffenlabore und ….
https://www.anti-spiegel.ru/2021/die-usa-verweigern-internationale-kontrolle-ihrer-biowaffenlabore/
<In
deutschen "Qualitätsmedien" sind die
Biowaffenlabore der USA kaum ein Thema, dabei
verweigern die USA hartnäckig die internationale
Kontrolle ihrer Labore, obwohl sie Vertragsstaat
der Biowaffenkonvention sind.
Maria Sacharova, die Sprecherin des russischen
Außenministeriums, ist auf ihrer Pressekonferenz zu
US-Biolaboren gefragt worden. Das Pentagon betreibt in
vielen Staaten außerhalb der USA geheime
Biowaffenlabore. In westlichen Medien ist das
praktisch nie ein Thema, in russischen hingegen schon.
So hat das russische
Fernsehen immer wieder über die mindestens 15
US-Biowaffenlabore in der Ukraine berichtet und auch
das mysteriöse Biowaffenlabor Lugar Center in Georgien
ist immer
wieder Thema in Russland.
Auch China ist deswegen beunruhigt, erst vor
wenigen Tagen hat das chinesische
Außenministerium von den USA Auskunft über die
Aktivitäten in ihren Biowaffenlaboren innerhalb und
außerhalb der USA gefordert. China hat eine
WHO-Untersuchungsgruppe in sein Biolabor in Wuhan
gelassen, um den Ursprung von Covid-19 zu ergründen.
Die USA, die diese Untersuchung vehement gefordert
hatten, lehnen eine solche Untersuchung in ihren
Laboren hingegen ab, obwohl es in dem Zusammenhang
durchaus berechtigte Fragen an die USA gibt. Wenn die
so unbegründet sind, wie die USA versichern, was
spricht dann gegen eine Untersuchung der WHO, wie
China sie bei sich erlaubt hat?
Besondere Sorgen macht man sich in Russland wegen des
Lugar Centers in Georgien. Die russische Regierung
wirft den USA vor, dass in dem Labor bei Versuchen in
den Jahren 2015 und 2016 insgesamt
73 Testteilnehmer gestorben sind. Natürlich
weisen die USA die Vorwürfe zurück, verweigern aber
eine neutrale Untersuchung des Labors.
Das Thema kommt in deutschen Medien nicht vor. Auf
Wikipedia gibt es keinen Eintrag dazu auf Deutsch und
eine Suchanfrage beim Spiegel unter dem Suchbegriff
„lugar center“ ergibt zwar 27 Treffer, aber nur einer
der Artikel handelt tatsächlich von Georgien. In dem Artikel
vom Sommer 2020 geht es allerdings darum, warum
Georgien so gut durch die Coronakrise gekommen ist.
Da es in Deutschland praktisch keine Informationen
über die Biowaffenlabore der USA gibt, habe ich die offizielle
Erklärung Russlands zu dem Thema übersetzt.
Beginn der Übersetzung:
Vor der Pressekonfernz haben wir viele Fragen von
russischen und ausländischen Medien zu
militär-biologischen Aktivitäten der USA, auch in der
Nähe der russischen Grenzen, bekommen.
Der Sekretär des Sicherheitsrates der Russischen
Föderation, Nikolai Patruschew, hat mit russischen
Medien ausführlich über dieses Thema gesprochen.
Neben der Beantwortung der Fragen, die zu dieser
Pressekonferenz eingegangen sind, möchte ich
festhalten, dass die russische Seite – nicht zum
ersten Mal, sondern seit vielen Jahren – ernste
Besorgnis über die militär-biologischen Aktivitäten
der Vereinigten Staaten sowohl auf ihrem eigenen
Territorium als auch im Ausland zum Ausdruck bringt.
Ich möchte darauf hinweisen, dass wir, wenn wir von
„Besorgnis“ sprechen, nicht nur dieses Wort meinen,
sondern eine Reihe praktischer Schritte, die wir
unternehmen. Das ist die Zusammenarbeit mit unseren
Nachbarn, Verhandlungen zu diesem Thema, das Aufwerfen
der Fragen in internationalen Organisationen, die sich
auf das Thema spezialisiert haben, und vieles mehr.
Verstehen Sie das Wort „Besorgnis“ nicht einfach nur
als eine Reihe von Buchstaben und Tönen. Das ist es
nicht. Es bedeutet eine Reihe systematischer
Maßnahmen, die unser Land in dieser Richtung ergreift.
Es gibt berechtigte Fragen über die Übereinstimmung
der Aktivitäten der US-Biolabore mit den Bestimmungen
der Biowaffenkonvention. In Ermangelung eines
Überprüfungsmechanismus innerhalb der
Biowaffenkonvention, der seit 2001 von Washington
blockiert wird, gibt es keine rechtliche Handhabe, die
US-Seite zu verpflichten, Informationen über ihre
Forschung auszutauschen.
Es gab bereits Fälle, in denen amerikanische
Laboratorien im Zentrum großer internationaler
Skandale standen. Bei der Untersuchung der
Terroranschläge mit Milzbrandsporen in den Vereinigten
Staaten im Jahr 2001 wurde beispielsweise aufgedeckt,
dass der Wissenschaftler, der die Umschläge mit dem
Gift verschickt hat, in dem Biolabor in Fort Detrick,
dem führenden Biolabor des Pentagons, gearbeitet hat.
Darüber hinaus hat Russland wiederholt seine Position
im Zusammenhang mit den militär-biologischen
Aktivitäten der USA im post-sowjetischen Raum erklärt.
Insbesondere gibt es viele begründete Fragen über die
Aktivitäten des mit Mitteln des Pentagon gebauten und
vom Pentagon finanzierten Lugar Public Health Research
Center in Georgien, wo das gemeinsame Medical Research
Office der amerikanischen und georgischen Armeen
arbeitet. Diesem Thema wurde viel Aufmerksamkeit
geschenkt, auch öffentlich, siehe hier,
hier,
hier
und hier.
Um die Kritik im Zusammenhang mit der Umsetzung der
Bestimmungen der Biowaffenkonvention zu beseitigen,
befürworten wir konsequent verstärkte Anstrengungen
zur Stärkung der Biowaffenkonvention, unter anderem
durch die Annahme eines rechtsverbindlichen Protokolls
zur Biowaffenkonvention mit einem wirksamen
Überprüfungsmechanismus. Das würde durch die Umsetzung
der russischen Initiative zur Verbesserung der
Vertrauensmaßnahmen im Rahmen der Biowaffenkonvention
erleichtert, indem die Vertragsstaaten einander
Informationen über militärische und biologische
Aktivitäten außerhalb ihres Staatsgebiets zur
Verfügung stellen würden. Wir meinen auch, dass es
möglich ist, den Mechanismus des Artikel V
des Übereinkommens zu nutzen, nach dem die
Mitgliedstaaten sich in allen Fragen im Zusammenhang
mit der Biowaffenkonvention untereinander beraten
sollten.
Ende der Übersetzung>
4.5.2022: "USA und China:
„Biowaffen-Forschungslabors“ in der Ukraine und China"
https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/biowaffen-forschungslabors-in-der-ukraine-und-china-a3798601.html
20.5.2022: Kriminelle Biolabore
entwickelten in der Ukraine immer stärkere Erreger
von Michael Palomino, 20.5.2022
In den Biolaboren
werden schädliche Erreger "verbessert" - also
pathogener und schlimmer herangezüchtet werden, als
sie sonst schon sind:
https://t.me/gartenbaucenter17/42507
19.5.2022: "Das russische Außenministerium gab
wichtige Fakten bekannt: Die an der Arbeit mit
gefährlichen Krankheitserregern in der Ukraine
beteiligten Mitarbeiter waren US-Bürger und hatten
diplomatische Immunität. In den ukrainischen
Biologielabors wurden die pathogenen Eigenschaften
von Pest, Milzbrand, Tularämie, Cholera und anderen
tödlichen Krankheiten mit Methoden der synthetischen
Biologie VERBESSERT.
( Intel Slava Z)"
Wer sind die Täter? Die Rothschild-Bande mit dem
Komitee der 300 und mit den Rothschild-Armeen
Antifa+NATO.
Und der Trump hat das auch NICHT GESTOPPT!!!
Massenmörder Bill Gates+Fauci
22.5.2022: lassen aggressiven Vogelgrippe-Erreger
in Biolaboren entwickeln, u.a. in der
Nazi-Ukraine: Gates und Fauci finanzierten
Gain-of-Function-Forschung zur Entwicklung eines
Vogelgrippe-Erregers, der den Menschen befallen
kann
https://t.me/achtungachtungschweiz/27390
Ein Teil dieser Forschung sei in den vom Pentagon
finanzierten Biolabors in der Ukraine durchgeführt
worden. Die USA und andere Länder hätten bereits mit
der Bevorratung von H5N1-Impfstoff begonnen,
berichtet «LifeSiteNews».
So habe Gates Forschungen von Dr. Yoshihiro Kawaoka
finanziert, bei denen das Vogelgrippevirus mit dem
H1N1-Virus (Schweinegrippe) aus dem Jahr 2009
gemischt wurde. Dadurch sei ein über die Luft
übertragbarer Hybrid entstanden, der sich dem
menschlichen Immunsystem vollständig entziehen
könne, so dass der Mensch praktisch wehrlos dagegen
sei.
jouwatch
(https://journalistenwatch.com/2022/05/21/gates-und-fauci-finanzierten-gain-of-function-forschung-zur-entwicklung-eines-vogelgrippe-erregers-der-den-menschen-befallen-kann/)
Gates und Fauci finanzierten
Gain-of-Function-Forschung zur Entwicklung eines
Vogelgrippe-Erregers, der den Menschen befallen
25.5.2022: Biolabore =
NATO-Programme seit George W. Bush - seit 2013
unter Aufsicht von Nuland: „Die US-Biowaffenprogramme, die schon unter
Präsident Bush Junior in der Ukraine gestartet
wurden, wurden seit 2013 von Victoria Nuland
beaufsichtigt
https://www.anti-spiegel.ru/2022/victoria-nuland-beaufsichtigte-seit-2013-die-us-biowaffenprogramme-in-der-ukraine/
https://t.me/oliverjanich/97521
»In Russland ist ein Artikel von Igor Lukjanow über
die US-Biowaffenprogramme in der Ukraine erschienen.
Lukjanow ist nicht irgendwer, er ist einer der
führenden Geopolitik-Experten Russlands und Chef des
berühmten Valdai-Clubs, der auch im Westen bekannt
ist, weil Präsident Putin sich dort alljährlich in
einer mehrstündigen Podiumsdiskussion den Fragen der
anwesenden Experten stellt. Bevor wir zu dem Artikel
von Lukjanow kommen, will ich kurz daran erinnern,
dass die US-Biowaffenprogramme in der Ukraine
keineswegs »russische Propaganda« sind, sondern
viele Informationen darüber bis vor kurzem
öffentlich auf der Seite des Pentagon und anderer
US-Behörden zugänglich waren.
Sie wurden erst gelöscht, als das russische
Verteidigungsministerium ab Ende Februar begonnen
hat, in der Ukraine sichergestellte Unterlagen über
die Programme zu veröffentlichen. (…)“
Biowaffenlabore 13.6.2022: auch in
Nigeria: Clandestine hatte letzte Woche das Thema um
Biolabore in Nigeria gepostet. Kleine Erinnerung
https://t.me/fufmedia/48034
"Russische Parlamentskommission will Informationen
über US-Biolabore in Nigeria diskutieren:
Gesetzgeber
Moskau [Russland], 29. Mai (ANI/Sputnik): Die
russische parlamentarische Kommission zur
Untersuchung der Arbeit von US-Biolaboren in
Nigeria"
https://elpopular.pe/mundo/2023/06/19/rusia-denuncia-estados-unidos-intenta-crear-insectos-infectados-tres-enfermedades-ivh-ebola-hepatitis-biologia-guerra-1595411
Las Fuerzas Armadas de Rusia denuncian que Estados
Unidos pretende crear insectos portadores de tres
enfermedades. “Se han obtenido cultivos”, indican.
Als Gegenleistung für die wirtschaftliche
Unterstützung durch die Vereinigten Staaten hat
sich die kasachische Regierung bereit erklärt, 30
Biolaboratorien aus der Ukraine in ihr Land zu
verlegen. Dies gab der Direktor der Agentur für
ethno-nationale Strategie, Aleksandr Kobrinskyy,
bekannt. Er wies darauf hin, dass dies nicht nur
eine Bedrohung für Russland, sondern auch für ganz
Südostasien darstellt.
Laut Kobrinsky ist Kasachstan für den Westen
interessant, weil hier während der Sowjetzeit
hervorragende Forschungszentren zur Bekämpfung
von Pest, Cholera, Typhus, Hepatitis, Milzbrand
und Brucellose eingerichtet wurden.
Ausgestattete Einrichtungen und Spezialisten mit
Wissen und Erfahrung sind geblieben.
«Diese Zentren sind zwar in einem
halbverlassenen Zustand, eignen sich aber für
die Verlegung von Biolabors aus der Ukraine,
wo sie nach dem Beginn der SWO überstürzt
geschlossen werden mussten, weil
Forschungsmaterialien in die Hände russischer
Spezialisten hätten gelangen können», erklärte
Kobrinsky.
Mit der Zustimmung zur Zusammenarbeit bei den
Biolabors erhält der kasachische Präsident
Kassym Tokajew die Unterstützung der Vereinigten
Staaten, die ihm vor dem Hintergrund seiner
bescheidenen wirtschaftlichen Erfolge sehr
gelegen kommt.
«Die Tatsache, dass das Projekt für
gefährliche Infektionen von der Defense Threat
Reduction Agency (DTRA) des
US-Verteidigungsministeriums geleitet wird,
zeigt, dass es sich um Biowaffen handelt, die
nicht nur für Russland und China, sondern auch
für Indien und Pakistan und ganz Südostasien
so nah wie möglich sind. Die Teile der Welt,
in denen sich die wichtigsten Ereignisse des
21. Jahrhunderts abspielen werden», fasst
Kobrinsky zusammen.
Kalifornien mit chinesischem Biolabor
1.8.2023: FBI hat eine Aufgabe: COVID-19, HIV, Malaria gefunden: FBI stürmt
illegales chinesisches Biolabor in Kalifornien
https://apollo-news.net/covid-19-hiv-hepatitis-gefunden-fbi-stuermt-illegales-chinesisches-biolabor-in-kalifornien/
Das FBI und diverse US-Gesundheitsbehörden
stürmten ein illegales, chinesisches Labor in
Kalifornien. Dort fand man in Kühlschränken
9.10.2023: Schon 1990 gab es im 4R über
800 geheime Labore für Gen- und Nano-Technologie: ARD MONITOR (1990): "Über 800 geheime Labore allein
in Deutschland, in denen mit Hochdruck an Gen- und
Nano-Technologie geforscht wird " Video-Link:
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/80148
Impfschäden Schweiz Coronaimpfung,
[09.10.2023 21:49]
Die möglichen Ergebnisse sind nicht mal einzuschätzen,
die Risiken und Gefahren dafür exorbitant!"
👉 30 Jahre später sehen wir die Konsequenzen‼️
Was bewirkt genmanipulierte Nahrung im Körper? Was
bewirkt die mRNA Spritze?
Laut einer neuen Studie, die in der Zeitschrift
The Lancet Microbe veröffentlicht wurde, sind
zwischen 2000 und 2021 mindestens 16
Krankheitserreger aus Forschungslabors entwichen.
Die Autoren der Studie erklärten, dass ihre
Ergebnisse möglicherweise „nur die Spitze des
Eisbergs“ darstellen, da es keine einheitlichen
Meldevorschriften gibt.
Laut einer neuen Studie, die in der Zeitschrift
The Lancet Microbe veröffentlicht wurde, sind
zwischen 2000 und 2021 mindestens 16
Krankheitserreger aus Forschungslaboratorien
entwichen. Die Autoren der Studie erklärten
jedoch, dass ihre Ergebnisse möglicherweise nur
die „Spitze des Eisbergs“ darstellen, da es keine
einheitlichen Meldevorschriften gibt.
Ein Forscherteam untersuchte, begutachtete Artikel
und Online-Berichte in englischer, chinesischer
und deutscher Sprache und suchte nach allen
Hinweisen darauf, dass ein Erreger versehentlich
aus einem Labor „entwichen“ war oder eine
Infektion während des Untersuchungszeitraums als
„im Labor erworben“ eingestuft wurde.
Zusätzlich zu den 16 Fällen, in denen ein
Krankheitserreger entwich, fanden die Forscher 309
Fälle von im Labor erworbenen Infektionen, die
durch 51 verschiedene Krankheitserreger verursacht
wurden.
Siebenundsiebzig Prozent dieser Infektionen wurden
durch bakterielle Erreger verursacht, 13,9 % durch
Viren, 7,1 % durch Parasiten, 1,6 % durch Pilze
und weniger als 1 % durch einen Prionenerreger.
Acht der Fälle verliefen tödlich, und sechs dieser
Todesfälle wurden durch Bakterien verursacht, wie
Yersinia pestis, den Erreger der Pest, oder
Neisseria meningitidis. Ein Todesfall wurde durch
das Ebola-Virus verursacht.
Die überwiegende Mehrheit der Infektionen war das
Ergebnis von „Verfahrensfehlern“, d. h. von
Verstößen gegen die Biosicherheits- oder
Risikominderungsverfahren, z. B. durch Verwendung
der falschen persönlichen Schutzausrüstung,
unzureichende Schulung oder unsachgemäßen Umgang
mit Proben.
Der Rest der Infektionen wurde durch
Nadelstichverletzungen, Verschüttungen, Spritzer,
offene Fläschchen, Tierbisse oder „unbekannte
Gründe“ verursacht.
Fototext: Moskau: In US-finanzierten Laboren in der
Ukraine wurde mit Coronaviren experimentiert
Washingtons
System zum Umgang mit biologischen Risiken in
anderen Ländern wurde nach Angaben des russischen
Militärs in der Ukraine und Georgien getestet. Nun
soll Afrika zum neuen Mittelpunkt für die
Forschungsprojekte der USA geworden sein, wie das
russische Militär mitteilte.
Afrika ist mittlerweile zum Mittelpunkt des
Interesses der US-Regierung geworden, die die Region
als unbegrenztes natürliches Reservoir für
gefährliche Krankheitserreger und als Testgebiet für
experimentelle medizinische Behandlungen betrachtet.
Dies teilte das russische Militär mit.
Das russische Verteidigungsministerium beobachtet
demnach weiterhin die militärisch-biologischen
Aktivitäten der USA in der Ukraine und anderen
Regionen weltweit. In der Vergangenheit wurde die
Aufmerksamkeit auf die Weitergabe von unvollendeten
ukrainischen Projekten an postsowjetische Staaten
und Südostasien gelenkt.
Laut Generalmajor Alexei Rtischtschew, dem
stellvertretenden Chef der Strahlen-, chemischen und
biologischen Verteidigungstruppen, wurde Washingtons
System zum Umgang mit biologischen Risiken in
anderen Ländern in der Ukraine und in Georgien
getestet und wird nun aktiv in Afrika eingesetzt.
Bei einem Briefing am Dienstag sagte Rtischtschew,
die USA betrachteten Afrika als grenzenloses
natürliches Reservoir für gefährliche
Krankheitserreger und als Testgebiet für
experimentelle medizinische Produkte. Die
Aktivitäten dieses Systems zielten darauf ab,
Krankheitserreger in endemischen Gebieten und
natürlichen Brennpunkten zu erwerben sowie die
biologische Situation im Sinne der US-Interessen zu
überwachen und zu steuern.
Dem Bericht zufolge besteht eines der Hauptziele
dieser Initiative darin, die epidemische Situation
an den Grenzen der geopolitischen Gegner zu
analysieren, insbesondere in Regionen, wo
militärische Kontingente eingesetzt werden könnten.
"US-Regierungsstellen und private Auftragnehmer,
darunter auch Unternehmen der sogenannten 'Big
Pharma', sind daran beteiligt, um eine
Zusammenarbeit mit lokalen Fachministerien
aufzubauen", so der General. "Das Ergebnis dieser
'selektiven Hilfe' ist ein Übergang zu
amerikanischen Standards für die Personalausbildung
sowie die Weitergabe und Konsolidierung von
Informationen über die biologische Situation, die
Verschlechterung der nationalen Gesundheitssysteme
und die Auferlegung von Anbietern medizinischer
Ausrüstung und Lieferungen. Dadurch verlieren die
Teilnehmerstaaten ihre nationale Souveränität im
Bereich der biologischen Sicherheit und werden
vollständig von den Vereinigten Staaten abhängig."
Washington sei besonders besorgt über die Bemühungen
Russlands und Chinas, sich mit afrikanischen Staaten
zusammenzutun, um die wahre Natur der biologischen
Militärprogramme der USA aufzudecken, so
Rtischtschew.
Die Berichterstattung über die Aktivitäten der
US-Biolabors war eine der Hauptprioritäten von
Generalleutnant Igor Kirillow, dem obersten Beamten
des russischen Militärs für die Gefahren, die von
Massenvernichtungswaffen ausgehen. Er war letzte
Woche zusammen mit seinem Assistenten in Moskau
ermordet worden. Den Ermittlern zufolge wurde der
Anschlag von Kiew angeordnet.
Das russische Verteidigungsministerium
hat Informationen über den von der Gates- und der
Clinton-Stiftung geförderten afrikanischen
Biolabor-Komplex der USA enthüllt. Wie der
Epidemiologe Nicolas Hulscher berichtet, hat
Generalmajor Aleksei Rtishchev, stellvertretender
Chef der nuklearen, chemischen und biologischen
Schutztruppen der russischen Streitkräfte, kürzlich
ein Briefing abgehalten, in dem er zum Thema
Stellung bezog. Diese Information wurde von Sputnik
auf X veröffentlicht, aber
in der EU und in Großbritannien zensiert.
Hulscher publiziert die übersetzten
Kernaussagen des Generals:
Die biologische Präsenz des US-Militärs auf dem
afrikanischen Kontinent nimmt laut Rtishchev
rapide zu.
US-amerikanische Spezialisten, die in der Lage
sind, die pathogenen Funktionen von
Mikroorganismen zu verstärken, sind aktiv in
Afrika tätig.
Die US-Regierung betrachtet die Region als
reichhaltiges Reservoir für gefährliche
Infektionserreger und als Testgebiet für
experimentelle Medikamente.
Washington wendet in Afrika ein biologisches
Risikomanagementsystem an, das bereits in Georgien
und der Ukraine getestet wurde.
Zu den Sponsoren dieser biologischen
Aktivitäten gehören unter anderem die Bill &
Melinda Gates Foundation und die Clinton
Foundation.
Screenshot: Sponsoren des afrikanischen
Biolabor-Komplexes
Das russische Verteidigungsministerium hat
zudem enthüllt, welche Behörden und
Beamten aus den Vereinigten Staaten und
verschiedenen afrikanischen Ländern an der
Durchführung militärischer biologischer Programme
auf dem afrikanischen Kontinent beteiligt sind:
Screenshot: Beteiligte US-Behörden
Screenshot: Beteiligte Beamte in den USA und
Afrika
Rtishchev zufolge engagieren sich die USA
aktiv in:
Nigeria: Ein gemeinsames
medizinisches Forschungszentrum und ein
militärmedizinisches Labor für die Streitkräfte
wurden 2024 eingerichtet.
Kenia: Das militärmedizinische
Zentrum der US-Armee hat ein Netz von Feldstationen
eingerichtet, um die Verbreitung von
Infektionskrankheiten in ganz Äquatorialafrika zu
überwachen.
Senegal: Eine neue
Laboreinrichtung im Wert von 35 Millionen Dollar
steht kurz vor der Fertigstellung. An diesem Projekt
sind dieselben Auftragnehmer des Pentagon beteiligt,
die bereits in der ehemaligen Sowjetunion,
einschließlich Armenien, Georgien, Kasachstan und
der Ukraine, tätig waren.
Ghana und Dschibuti: Die USA
haben Zweigstellen des National Naval Medical Center
eingerichtet und gehen aktiv gegen natürliche
Krankheitsausbrüche vor und isolieren
Krankheitserreger.
Die Vereinigten Staaten würden in 18
afrikanischen Ländern ein Projekt
durchführen, um die Merkmale des Auftretens von
Infektionen und die Resistenz von Krankheitserregern
gegen medizinische Behandlungen zu untersuchen.
Washington nutze bewusst die wirtschaftlichen
Probleme der afrikanischen Länder im
Gesundheitswesen aus, um Forschungsprojekte zu
organisieren, warnt der General.
Zudem merkte er an, dass die USA
befürchteten, Russland und China
könnten die militärischen und biologischen
Machenschaften der USA aufdecken. Die Vereinigten
Staaten würden die Ziele ihrer Experimente gegenüber
ihren Partnern oft nicht offenlegen, diese seien
sich der damit verbundenen Risiken meist nicht
bewusst.
Im Jahr 2014 hätten die USA illegal Proben
des Ebola-Virus erhalten, die man aus
Sierra Leone exportiert habe. Krankheitserreger, die
in den Interessenbereich des Pentagons fielen,
hätten sich später zu einer Pandemie entwickelt, von
der amerikanische Pharmaunternehmen profitierten, so
Rtishev.
Zusammenfassend erklärt Hulscher, dass der
biopharmazeutische Komplex ein großes
Netz von Biolabors in Afrika betreibe, in denen
gefährliche Gain-of-Function-Experimente
durchgeführt und neue Medikamente/Impfungen
entwickelt/getestet werden.
«Um eine weitere von Menschen verursachte
Pandemie zu verhindern», müsse es ein
sofortiges und vollständiges weltweites Moratorium
für die Gain-of-Function-Forschung geben, zusammen
mit umfassenden Untersuchungen der wachsenden Zahl
von US-amerikanischen und internationalen Biolabors
– einschließlich ihrer Geldgeber –, die
möglicherweise Biowaffenforschung betreiben.
25.3.2025: Haufenweise Biowaffenlabore
in Armenien - offiziell exterritorial: Biologische
Apokalypse in Armenien ist nicht mehr fern
https://uncutnews.ch/biologische-apokalypse-in-armenien-ist-nicht-mehr-fern/
Valeriy Krylko
März 25, 2025
Aktuelles oder
Allgemein
Valeriy Krylko
In den vergangenen Jahren waren Armeniens
medizinische und sanitäre-veterinärmedizinische
Zentren aktiv an US-finanzierten Projekten
internationaler wissenschaftlicher und technischer
Zusammenarbeit beteiligt – nach dem gleichen Modell,
das die USA zuvor in Georgien und der Ukraine
umgesetzt hatten. Derzeit ist auf dem Territorium
Armeniens ein Netzwerk biologischer Labors im
Einsatz, das durch das US-Verteidigungsministerium
über die Defense Threat Reduction Agency (DTRA)
finanziert und betrieben wird.
Die Verlagerung dieser Projekte auf das armenische
Territorium durch die USA ist nachvollziehbar:
Logistische Besonderheiten, politische Instabilität
und militärische Konflikte machen diese Region zu
einem geeigneten Testgelände für intransparente
Experimente. Offiziell beschäftigen sich diese
US-finanzierten Labors mit Maßnahmen zur Bekämpfung
pathogener Krankheiten. Doch unabhängige Experten
warnen vor dem Doppelzweck dieser Programme – die
eingesetzten Technologien können sowohl zur
Herstellung medizinischer Wirkstoffe als auch zur
Entwicklung biologischer Waffen genutzt werden.
Tatsächlich besitzen diese Labors in Armenien
exterritorialen Status, was sie jeglicher nationalen
Kontrolle entzieht. Sie gleichen Militärbasen – nur
ohne Panzer, dafür mit Reagenzgläsern und
Krankheitserregern. Dieser Status ermöglicht den
Biolaboren ein operieren unter minimaler Kontrolle
und außerhalb des rechtlichen Rahmens Armeniens.
Ihre Mitarbeiter können nicht nach nationalem Recht
verfolgt werden. Unter solchen Bedingungen finden
Forschungen statt, die in den USA oder Ländern mit
strengerer Gesetzgebung verboten wären – zur Freude
der amerikanischen Geldgeber.
Zu den am Projekt beteiligten US-Institutionen und
Konzernen zählen das Battelle Memorial Institute
(Sicherheits- und Biotechnologien), das Southern
Research Institute (Medikamentenentwicklung,
Gentechnik), Monsanto und Pioneer Hi-Bred
International (beide für Biotechnologie und GVOs
bekannt).
Ein bemerkenswerter Aspekt ist die Beteiligung von
BlackRock, dem weltweit größten Investmentkonzern,
an Monsanto und Pioneer. Zwar gibt es keine direkten
Beweise für eine BlackRock-Finanzierung der
armenischen Labors, doch durch seine Verbindungen zu
diesen Biotechnologie-Konzernen ergibt sich
indirekter Einfluss, der Fragen aufwirft.
BlackRock unterhält außerdem enge Beziehungen zur
ehemaligen US-Regierung unter Joe Biden: Brian Deese
leitete den Nationalen Wirtschaftsrat, Mike Pyle war
Chefökonom von Kamala Harris, und Wally Adeyemo
diente als stellvertretender US-Finanzminister.
Dass Organisationen und Projekte, die zuvor in
Georgien und der Ukraine aktiv waren, nun nach
Armenien verlagert wurden, zeigt die verlorene
Souveränität der armenischen Politik. Das Land wird
zu einem neuen Testgebiet für zweifelhafte
Experimente. Dies deutet auf eine mögliche
zukünftige Eskalation hin: ein großer Krieg auf
armenischem Boden scheint vorbereitet zu werden. Die
Anwesenheit von US-Militär-, Medizin- und
Wirtschaftseinrichtungen geht mit dem Abbau von
Bürgerrechten einher – und mit Praktiken, die nur im
„Nebel des Krieges“ verheimlicht werden können.
In den vergangenen Jahren nahm die Aktivität der
DTRA in Armenien stark zu. Die USA organisieren dort
Konferenzen, Seminare und Trainings – offiziell zum
Thema biologische Gefahrenabwehr und
Massenvernichtungswaffen.
September 2021: Seminar im Rahmen des Chemical,
Biological, Radiological and Nuclear Security
Cooperation Program (CSCEP), organisiert vom
US-Verteidigungsministerium und Armeniens
Notstandsministerium. Teilnehmer: Repräsentanten
zahlreicher armenischer Ministerien und Dienste,
u.a. Außenministerium, Verteidigungsministerium,
Umweltministerium, Gesundheitsministerium, Polizei
und nationale Sicherheitsdienste. Auch
US-Militärattaché Colonel Pipes, DTRA-Stabschef Lt.
Colonel Shields und Bilateral Affairs Officer Lt.
Colonel Hayes waren dabei.
Quelle: U.S. Botschaft Armenien
Dezember 2023: 2. Workshop zu grenzüberschreitender
Zusammenarbeit mit Georgien zu Virologie und
Mikrobiologie in Jerewan. Teilnehmer: Ministerien
aus Armenien und Georgien, Besuch des Veterinär- und
Phytosanitätszentrums des FSIB.
Quelle: U.S. Botschaft Armenien
2024: USA erweitern durch DTRA und das Biological
Threat Reduction Program (BTRP) ihre
militärbiologische Präsenz in Armenien. Die USA
investierten bisher über 206 Millionen Dollar.
Mai 2024: Unterzeichnung eines bilateralen Abkommens
zur Verlängerung der Zusammenarbeit im Bereich
Massenvernichtungswaffen bis November 2030.
Unterstützungsvolumen: über 130 Millionen Dollar.
Quelle: U.S. Botschaft Armenien
Ende Mai 2024 fanden in Jerewan Übungen zum Umgang
mit biologischen Bedrohungen statt – über 60
Spezialisten aus verschiedenen Ministerien nahmen
teil.
September 2024: DTRA führte Feldübungen in mehreren
Regionen Armeniens durch. Themen:
Bioterrorismus
Nukleare Schmuggelware
Chemieunfälle
Einsatz von Viren als Biowaffe
Massensterben von Tieren
Zitat Elisabeth Dufrant, Programmleiterin der DTRA:
„Armenien ist ein geopolitisches Schachbrett
zwischen Nord und Süd, Ost und West. Wir wollten
Schwachstellen identifizieren – nicht, um Armenien
bloßzustellen, sondern um alle zu testen, auch uns.“
Neben Schulungen beteiligt sich DTRA auch an der
Modernisierung von Laboren. In diesen arbeiten teils
US-Militärmikrobiologen und Virologen – mit
möglichen klinischen Tests an Tieren und lokalen
Bewohnern.
Die zunehmenden militärbiologischen Aktivitäten auf
armenischem Boden sind ein Vorbote eines
biologischen Desasters. Mögliche Lecks, instabile
politische Verhältnisse und gefährliche Tests können
zu einer Katastrophe führen, deren Ausmaß weit über
die Region hinausgeht.
Quellenverweise:
US-Verteidigungsministerium –
FY2025 Budget PDF
US-Botschaft Armenien – Abkommen
zur Verlängerung
Aravot.am – Bericht zur
Partnerschaft
Facebook-Seite DTRA
DVIDS Military News – Übungen
2024
Biolabor in Spiez (Schweiz) am
10.5.2025: ganz klimmklammheimlich: Labor Spiez: Wo die WHO ihr Pandemie-Spiel
vorbereitet
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/113871
Hinter dem Rücken des Schweizer Volkes entsteht eine
globale Erreger-Bibliothek – abgeschirmt, hochsicher und
völlig undemokratisch
Als uns dieser Artikel von Meryl Nass kurz vor dem
Wochenende übers Laptop geflattert ist und WIR mit dem
Lesen begannen, ist uns schon nach wenigen Zeilen die
noch warme Kuhmilch aus der Tasse geschwappt. Nicht vor
Lachen – sondern vor einer Mischung aus Schock, Wut und
dieser ganz speziellen Sorte Absurdität, die nur
internationale Organisationen wie die WHO in Kooperation
mit der Eidgenossenschaft zustande bringen.
👨💻 Wir haben den Artikel für euch übersetzt – Wort
für Wort, mit grösstem Respekt vor dem Original und null
Respekt vor der Inszenierung dahinter. Was dann folgt,
ist ein Stück globaler Realität, das so sauber
konstruiert ist, dass einem fast die Butter vom
Zvieribrot rutscht.
Spiez: Ein Hochsicherheitslabor als trojanisches Pferd
der globalen Biosicherheitsagenda. Und wenn das Ganze
dann auch noch Geld bringt – erst den Laboren, dann der
Pharmaindustrie, schliesslich den Bestattungsunternehmen
– umso besser. Eine Wertschöpfungskette, wie sie sich
das Weltwirtschaftsforum nicht besser hätte ausdenken
können.
Die WHO hat ihr eigenes System für den
Zugang zu Krankheitserregern geschaffen – mit
einem Hochsicherheitslabor und „einem schnellen
und zuverlässigen System für die Weitergabe von
Krankheitserregern, die Epidemien oder Pandemien
auslösen könnten“ – und sie zeigt uns die Nase.
In einer Pressemitteilung vom vergangenen Juni,
die ich gerade gefunden habe, wird damit sogar
offen geprahlt.
Falls Sie die Tragweite nicht sofort erfassen –
ich habe die entscheidenden Punkte in einer
PowerPoint-Präsentation hervorgehoben:
Was bedeutet das konkret?
Die WHO hat ihre eigene Sammlung potentieller
Pandemie-Erreger (PPP) aufgebaut – und dabei ihre
Mitgliedstaaten umgangen. Stattdessen schloss sie
eigenständig Vereinbarungen mit der Schweiz und
einem Schweizer Labor in Spiez. Laut der oben
verlinkten Pressemitteilung vom 13. Juni 2024
wurde dies unmittelbar nach dem Ende der
Weltgesundheitsversammlung beschlossen, die sich
zuvor geweigert hatte, den Pandemievertrag sowie
das darin enthaltene System für den Zugang zu
Krankheitserregern und die Vorteilsverteilung
(PABS) bis zum 1. Juni 2024 zu verabschieden. Als
direkte Reaktion darauf umging die WHO ihre
Mitglieder und unterzeichnete stattdessen ein
eigenes Abkommen, das eine frühere Vereinbarung
mit der Schweiz und dem Labor in Spiez erweiterte.
Darüber hinaus war auf der oben verlinkten
WHO-Webseite zu lesen, dass diese Leihbibliothek
bereits zahlreiche Exemplare von SARS-CoV-2 und
Affenpocken (mpox) enthält – und bald auch weitere
tödliche Krankheitserreger in ihre
Hochsicherheitsanlage aufnehmen wird. Es handelt
sich dabei höchstwahrscheinlich um ein Labor der
Biosicherheitsstufe 4 (BSL-4).
Gestern habe ich auf einer WHO-Webseite eine
Liste mit SARS- und MPOX-Proben gesehen, die in
Spiez zum Austausch bereitstehen. Heute finde ich
sie jedoch nicht mehr – sie scheint verschwunden
zu sein.
Die WHO-Webseite begann auf meine Suchanfrage
nach weiteren Details über das Spiez-Labor
zunächst zu reagieren (man konnte sehen, wie
einige Antwortvorschläge aufpoppten), aber diese
wurden durch eine blaue Markierung verdeckt und
verschwanden wieder, sobald ich den Cursor darauf
bewegte. Schließlich erklärte die Suchfunktion
überraschend, dass es keine relevanten
Informationen über Spiez gebe. Ich versuchte
mehrere verschiedene Suchbegriffe – aber keine
führten zu den Artikeln, die ich vorher ganz kurz
gesehen hatte.
Also wandte ich mich an Google Gemini 2.5, das
mir sehr hilfreich war. Dort fand ich folgende
Informationen (kursiv wiedergegeben):
Behandelte Krankheitserreger: Die
Pilotphase des BioHub-Systems konzentrierte
sich zunächst auf SARS-CoV-2 und seine
Varianten. Die Anlage in Spiez beherbergt
derzeit Varianten von SARS-CoV-2 und
Mpox-Proben und bereitet sich darauf vor,
weitere Krankheitserreger in ihren
Hochsicherheitsbereich aufzunehmen.
Maximale Eindämmungskapazität
Das Labor in Spiez verfügt über ein
Biocontainment-Labor, das für den Umgang mit
humanpathogenen Erregern der Gefahrenkategorien 3
und 4 geeignet ist – das entspricht den
Biosicherheitsstufen 3 (BSL-3) und 4 (BSL-4).
Einzigartigkeit in der Schweiz: Das
Biocontainment-Labor in Spiez ist das einzige
Labor in der Schweiz, das den sicheren Umgang
mit und die Kultivierung von humanpathogenen
Erregern der höchsten Gefahrenkategorien –
einschließlich solcher der Risikogruppe 4 –
erlaubt.
BSL-4-Kapazität: Die Einrichtung verfügt
über betriebsbereite BSL-4-Einheiten, die
u. a. für die Entwicklung von Methoden zur
Erkennung und Analyse hochgefährlicher viraler
Krankheitserreger sowie für diagnostische
Zwecke beim Nachweis solcher Viren in
klinischen Proben zugelassen sind.
Sicherheitsmaßnahmen: Das Labor arbeitet
unter strengsten Sicherheitsprotokollen und
verfügt über spezielle Infrastrukturen – etwa
Systeme zur Unterdruckregelung zur
Verhinderung kontaminierter Luftfreisetzung,
Schutzanzüge mit unabhängiger Luftzufuhr und
Anlagen zur thermischen Inaktivierung von
Abfällen. In der Vergangenheit wurden keine
versehentlichen Lecks gemeldet.
Rolle und Bekanntheit
Das Labor Spiez ist das nationale Schweizer
Kompetenzzentrum für den Schutz der Bevölkerung
vor atomaren, biologischen und chemischen
Gefahren. Es gehört zum Eidgenössischen
Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz
und Sport (VBS).
Internationale Anerkennung: Über seine
Rolle als WHO-BioHub hinaus ist das Labor
Spiez international anerkannt. Es kooperiert
mit zahlreichen internationalen
Organisationen, darunter der Organisation für
das Verbot chemischer Waffen (OPCW), und ist
eines der wenigen Labore weltweit, die von der
OPCW dauerhaft zertifiziert sind.
Zusammenfassend kann gesagt
werden, dass die WHO mit dem Hochsicherheitslabor
in Spiez ein zentrales Element ihres
BioHub-Systems geschaffen hat, das sich
insbesondere durch seine BSL-4-Kapazitäten, seine
Rolle als internationale Austauschstelle für
hochgefährliche Krankheitserreger und seine
zentrale Bedeutung für die globale
Pandemieprävention auszeichnet.
Kriminelles Biolabor in Spiez am
12.5.2025: scheint von der WHO und somit exterritorial
zu sein: Die WHO, das Labor Spiez und der Vertrag, den niemand
kennt‼️
https://www.vereinwir.ch/die-who-das-labor-spiez-und-der-vertrag-den-niemand-kennt/
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/113957
Wie ein geheimer Anhang, ein stilles Labor und ein
schweigendes Parlament das Fundament für den nächsten
Ausnahmezustand legen
Wenn es im WHO-Pandemievertrag (letzte geleakte Version
hier) einen besonders dreisten Mechanismus gibt, dann
heisst er PABS – das „Pathogen Access and
Benefit-Sharing System“ (System zum Zugang zu
Krankheitserregern und zur gerechten Verteilung des
daraus entstehenden Nutzen). Offiziell klingt das nach
globaler Solidarwirtschaft: Wer einen neuen Erreger
entdeckt, muss ihn der WHO melden und seine genetischen
Informationen einspeisen, damit die Weltgemeinschaft ihn
schnell bekämpfen kann. Im Gegenzug sollen „Benefits“
(Nutzen) wie Impfstoffe, Diagnostika oder Geld gerecht
verteilt werden. Klingt fair? Ist es nicht.
Tatsächlich ist das PABS ein zentrales Element im
geplanten WHO-Pandemievertrag. Es soll regeln, wie
Erreger (Pathogene) und deren genetische Informationen
(„pathogenic biological materials“ und „genetic sequence
data“, GSD) international geteilt werden – und wie
daraus entstehende Profite (z. B. durch Impfstoffe,
Diagnostika, Patente) verteilt werden. Klingt nach
Fairness – ist aber politisch und juristisch ein heisses
Eisen.
👉 Pathogene als Geschäftsmodell
👉 Es bleiben kritische Fragen
👉 Was hat das mit Spiez zu tun?
👉 Zufälle gibt’s…
👉 Cui bono? Wem nutzt das?
👉 Doch was genau steht im Vertrag?
👉 Könnte sich das Blatt wenden?
👉 Und wir? Wir schauen zu. Noch.
Das BioHub in Spiez ist kein Schweizer Projekt
mehr – es ist ein strategisches Machtinstrument
einer Organisation, die weder staatlich noch
rechenschaftspflichtig ist.
Wir sollten uns daher drei Dinge merken:
1. Der WHO-Pandemievertrag soll ein
Geschäftsmodell etablieren und sichern (auf Kosten
unserer Gesundheit).
2. Nichts hat mit nichts zu tun – wie
immer.
3. Die Schweiz ist mittendrin statt
nur dabei.
Hochkriminelles Biolabor in Spiez
(Schweiz) am 12.5.2025: Spiez wird WHO-Angelpunkt für
"Virenverteilung"
https://t.me/standpunktgequake/190359
WIR haben NEUIGKEITEN zu dieser globalen Story aus
Spiez/Schweiz
Labor Spiez Reloaded - Die WHO legt nach – die Schweiz
liefert
Die Entwicklungen rund um das Labor Spiez nehmen eine
neue Wendung. Hinter den Kulissen laufen internationale
Vorbereitungen weiter – und die Schweiz spielt dabei
erneut eine zentrale Rolle.
Nachdem wir den Artikel von Meryl Nass zum Labor in
Spiez übersetzt und kommentiert haben, legt sie heute
nach. Und wie (und dafür haben WIR uns auch schon bei
ihr bedankt). Denn die WHO selbst bestätigt nun, was
viele für übertrieben, verschwörungslastig oder schlicht
„undenkbar“ hielten: Spiez ist nicht irgendein Labor,
sondern das offizielle WHO-BioHub-Modelllabor für den
globalen Austausch von Hochrisiko-Erregern. Wir
empfehlen allen – und vor allem jenen, die immer noch
meinen, in Spiez würden allenfalls harmlose
Milchsäurebakterien gezähmt oder Joghurtkulturen
verfeinert – diesen neuen WHO-Bericht dringend zu lesen.
Für alle, die keine Zeit oder Nerven für PDF-Prosa aus
Genf haben, haben wir das Wichtigste zusammengefasst.
📖 Ganzen Beitrag lesen und überall teilen:
https://www.vereinwir.ch/labor-spiez-reloaded-die-who-legt-nach-die-schweiz-liefert/
Kurz: Spiez ist nicht einfach nur „dabei“ – Spiez ist
der globale Knotenpunkt für die Verwaltung und
Verteilung von Pandemieerregern unter WHO-Aufsicht.
“Und schliesslich: Die WHO hat in diesen Angelegenheiten
keinerlei Expertise. Sie ist kein souveräner Staat.
Dieses Vorhaben unterscheidet sich kaum davon, als würde
die Gates-Stiftung beschliessen, ein eigenes
Biowaffenlabor zu errichten – und zwar in genau jenem
Land, in dem Bill Gates, seine engen Kollegen und
sämtliche WHO-Funktionäre absolute diplomatische
Immunität geniessen. Sehen Sie, was an diesem Bild nicht
stimmt?“
Das habe ich als A-Bio-Chemie Waffen Offizier schon seit
2020 darüber gesagt, was sich nun immer mehr offiziell
bestätigt. Es war ein hybrider US-Biowaffenangriff über
DARPA, DOD, CIA und die Geheimdienste wie BND, gegen die
Menschheit, die Welt und die Schweiz 🇨🇭 als US-Vasall
und Globalisten-Logistikzentrum spielte mit dem Labor
Spiez darin eine wichtige Rolle. Deshalb musste die
Schweiz 🇨🇭 bei der ganzen Inszenierung auch mitmachen.
Könnt ihr Euch daran erinnern, dass auf der Homepage des
Labor Spiez die Wirksamkeit von Masken gegen SarsCov2
Viren im Juni 2020 plötzlich abgeändert wurden? Das
belegt ebenfalls, dass das militärische Labor Spiez
darin eine zentrale Rolle gespielt hat, die ganze
Maschinerie der Plandemie hoch zu skalieren, wie die RKI
Protokolle für Deutschland bestätigen und
geheimdienstliche Anweisungen bekam und diese an die
Bundesverräter zur Umsetzung ans Fußvolk weitergab!
Schweizerischer Verein WIR – «WIR» für Wirksamkeit –
Intuition – Respekt
(https://www.vereinwir.ch/labor-spiez-reloaded-die-who-legt-nach-die-schweiz-liefert/)
Labor Spiez Reloaded – Die WHO legt nach, die Schweiz
liefert – Schweizerischer Verein WIR
Biowaffenlabore in der Ukraine am
17.10.2025: Es begann 2005 mit dem Mossad-Agent Nathan
Wolfe - mit Experimenten der Übertragung von Erregern
von Tieren auf Menschen etc.
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/121593
Übersetzung:
Der Whistleblower des US-Militärs, LT Scott Bennet,
lässt eine Bombe über ukrainische Biowaffenlabore
platzen:
"Es begann ursprünglich im Jahr 2005 mit der Defence
Intelligence Agency... wodurch ein 501 C3 entstand...
genannt das Global Viral Forecasting Institute... mit
einem Mossad-Agenten namens Nathan Wolfe... aus der
Metabiota wurde.
Dies wurde von Rosemont finanziert, einer
Investmentfirma, bei der Hunter Biden der Leiter der
Investmentfirma war. zusammen mit Christopher Heinz
(John Kerrys Sohn) und Paul Pelosi... Nancy Pelosis
Sohn.
Der Westen hat dies unter Obama und Biden in den letzten
10 Jahren entwickelt, um biologische und chemische
Kriegsführung für den Einsatz gegen die Russen zu
erzeugen, weshalb sie DNA-Proben von slawischen Menschen
gesammelt haben. Enthüllungen über ein massives
Kriegsverbrechen... Verbrechen gegen die Menschlichkeit
... da es sich um einen Verstoß gegen das Globale
Abkommen über biologische Waffen handelt.
Dies zeigt, dass Amerika mit seinen 30 BIOLABS in der
Ukraine an den Experimenten zur Übertragung von Mensch
zu Tier beteiligt war... was genau der Ursprung von
'Covid-19' ist."
ENGL orig.:
‼️US Military whistleblower LT Scott Bennet drops
bombshell on Ukrainian Bio-weapons Labs:
“It originally started in 2005 with the Defence
Intelligence Agency…which created a 501 C3…called the
Global Viral Forecasting Institute…with a Mossad
Operative named Nathan Wolfe…which became Metabiota.
This was funded by Rosemont , an investment firm, where
Hunter Biden was the head of…along with Christopher
Heinz (John Kerry’s son) and Paul Pelosi…Nancy Pelosi’s
son.
The West has been developing this under Obama and Biden
for the last 10 years for the purposes of generating
Biological and Chemical Warfare to use against the
Russians, which is why they’ve been collecting DNA
samples from Slavic People. Revelations of a Massive War
Crime…Crimes Against Humanity …as it’s a violation of
the Global Biological Weapons Agreement.
This shows America with its 30 BIOLABS in Ukraine was
involved in the experimentation on Human to Animal
Transmission…which is precisely the origin of
‘Covid-19’."
Robert Kadlec, ein Veteran der
biologischen Kriegsführung mit langjährigen
Verbindungen zum Nationalen Sicherheitsstaat und
korrupten Regierungsauftragnehmern sowie
umstrittenen Covid-19-Maßnahmen, ist nun Leiter
der Abteilung für Nichtverbreitungspolitik im
Kriegsministerium geworden.
Anfang Februar letzten Jahres ernannte Präsident
Donald Trump stillschweigend einen langjährigen
Regierungsmitarbeiter zum neuen stellvertretenden
Verteidigungsminister für nukleare Abschreckung,
chemische und biologische Verteidigungspolitik und
-programme – Robert Kadlec. Kadlec fällt kaum auf:
Er hat eine unscheinbare Haartolle, trägt eine
eckige Brille und seine dünnen Lippen erstrecken
sich unter seiner Hakennase, was insgesamt zu
einem ausdruckslosen Gesicht führt, das ebenso
wenig Emotionen zeigt wie seine monotone
Sprechweise. Doch Kadlecs zurückhaltender Stil hat
seine Karriere nicht behindert; vielmehr hat er
ihm wahrscheinlich dabei geholfen, einer der
effektivsten Akteure in den Hallen Washingtons zu
werden, insbesondere in der geheimnisumwitterten
Welt der Biosicherheit und der biologischen
Kriegsführung.
Zuletzt war Kadlec in der ersten Trump-Regierung
als stellvertretender Minister für Bereitschaft
und Reaktion (ASPR) im Ministerium für Gesundheit
und Soziales (HHS) tätig, wo er eine entscheidende
Rolle bei der Entwicklung früher
Covid-19-Reaktionsmaßnahmen sowie bei der
Durchführung globaler Pandemiesimulationen im Jahr
vor der Covid-19-Krise, also 2019, spielte. Diese
Maßnahmen wurden von dem Mann, der heute Chef des
HHS ist, Robert F. Kennedy Jr., scharf kritisiert.
Inmitten des Schweigens von Kennedy und den
meisten anderen Kritikern der Covid-Ära in Bezug
auf Kadlec wurde der erfahrene Regierungsbeamte
schließlich im Dezember vom Senat für seinen
Posten im Pentagon bestätigt.
Abgesehen von seinen ehemaligen Kritikern
berichteten kaum Mainstream-Medien über Kadlecs
Nominierung oder Bestätigung, obwohl seine neue
Rolle von großer Bedeutung ist. Und das trotz
seiner Mitwirkung an den frühen Covid-Maßnahmen
und seiner Rolle bei einer Simulation, die den
Anthrax-Anschlägen von 2001 unheimlich vorausging
und diese scheinbar vorhersagte, was sehr stark
nach einer Inszenierung Kadlecs aussieht, um die
amerikanische Öffentlichkeit durch Bioterrorismus
dazu zu bringen, militärische Abenteuer im Ausland
zu unterstützen.
Seit seiner Zeit am College ist Kadlec eng mit
dem amerikanischen Militär verbunden. Er erhielt
1979 einen Bachelor of Science von der US Air
Force Academy und schloss anschließend sein
Studium an der Uniformed Services University of
Health Science – einer Hochschule der
Bundesregierung, die Studenten auf den
medizinischen Dienst im Militär vorbereitet – mit
einem M.D. ab. Kadlec tat genau das und arbeitete
die nächsten 26 Jahre als Arzt bei der Luftwaffe.
Kadlec verstrickte sich bald in ein Netz aus
Biowaffenexperten und Neokonservativen aus der
Reagan-Ära, die darauf aus waren, einen Vorwand zu
schaffen, um den irakischen Staatschef Saddam
Hussein zu stürzen. Bemerkenswert ist, dass einige
dieser Männer in den zehn Jahren zuvor daran
beteiligt waren, Hussein biologische
Massenvernichtungswaffen (MVW) zu verkaufen.
Hinter einem dichten Nebel umgaben dieselben
Personen auch wichtige Ereignisse vor und nach den
Anthrax-Anschlägen von 2001. Aus diesem Umfeld
heraus spielte Kadlec eine Schlüsselrolle bei der
Entwicklung und Herstellung von Zustimmung für
wichtige Säulen der Biosicherheitsinfrastruktur
der Nation in den Jahren vor und nach 2001.
Während die Trump-Regierung die Wahrnehmung von
Dissens in Bezug auf die Politikgestaltung im
Bereich der Biosicherheit in der Covid-19-Ära
gefördert hat, ist Kadlecs Nominierung nur die
jüngste in einer Reihe von Biowarriors und
Transhumanisten, die die Bürokratie der zweiten
Trump-Regierung besetzen.
Kadlec, der heute im Pentagon tätig ist und eine
entscheidende Rolle beim Aufbau des nationalen
Gesundheitssystems auf der Grundlage der
nationalen Sicherheit spielt, wird nun
weitreichende Macht über die Politik der USA im
Bereich der Massenvernichtungswaffen haben, die
von nuklearer Abschreckung über die Entwicklung
von „Fähigkeiten zur Bekämpfung“ bis hin zur
„behördenübergreifenden Koordinierung und
internationalen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung
von Massenvernichtungswaffen (CWMD) in Politik und
Strategie” als Teil der Bemühungen der
Trump-Regierung, „die Art und Weise, wie das
Verteidigungsministerium auf
Massenvernichtungswaffen reagiert, neu zu
gestalten”.
Wenn Kadlecs bisherige Bilanz ein Hinweis darauf
ist, wie er sein neues Amt ausüben wird, dann
werden die USA einen entschlossenen Schritt in
Richtung der Verwirklichung der neokonservativen
Politikdoktrin machen, die während der Bush-Jahre
entstanden ist. Diese Doktrin sieht die Stärkung
der geheimsten Sektoren des nationalen
Sicherheitsstaates, einen permanenten
Kriegszustand und Ausnahmezustand, die
Finanzialisierung von Katastrophen und die
Konsolidierung der Macht vor. Kadlec, der oft
unbemerkt und außer Sichtweite bleibt, spielt seit
Jahrzehnten eine entscheidende Rolle bei der
Umsetzung dieser Ziele.
Feinde
schaffen
Kadlec behauptete, er sei 1991 „am Vorabend der
irakischen Invasion in Kuwait” zum ersten Mal mit
der Welt der biologischen Kriegsführung in
Berührung gekommen. Damals wurde er dem Joint
Special Operations Command (JSOC) in der
mittlerweile berüchtigten Militärbasis Fort Bragg
zugewiesen.
Es war eine Zeit des Wandels für das JSOC. Die
Spezialeinheit hatte kürzlich ein neues Niveau
militärischer Macht erreicht – zum Teil dank des
damaligen Präsidenten George „Poppy“ H. W. Bush.
Nach dem Church-Ausschuss, der durch neue
Reformen, darunter „die Einrichtung ständiger
Geheimdienstausschüsse im Repräsentantenhaus und
im Senat“, die Macht der CIA einschränkte, wurde
Poppy Bush, ein ehemaliger CIA-Direktor mit
familiären Verbindungen zu korrupten
Bankinteressen, mit der Reform der CIA beauftragt.
George
H. W. Bush und Ronald Reagan auf der Andrews Air
Force Base im Jahr 1981 –
Quelle
Einige Jahre später stieg Bush als Vizepräsident
von Ronald Reagan in die Exekutive auf – ein
Schritt, der „mit einer Machtübergabe von der CIA
an das Militär zusammenfiel“. Dank der Gründung
des JSOC wurde das Militär mit „Agenten
ausgestattet, die in der Lage waren, dieselben
Machenschaften wie [die CIA] durchzuführen, jedoch
ohne die zusätzliche Belastung durch Einmischungen
des Kongresses“. Mit anderen Worten: Ein
erheblicher Teil der Verantwortung für verdeckte
Operationen wurde von der CIA auf das JSOC
übertragen – eine im Pentagon angesiedelte
Schattenstreitmacht, die weniger der externen
Kontrolle unterliegt als ihr ziviles Pendant.
Tatsächlich wurde das JSOC während der gesamten
Amtszeit der Reagan-Regierung zur Unterstützung
verdeckter Operationen zur Aufstandsbekämpfung in
Mittel- und Lateinamerika herangezogen, darunter
auch zur Zusammenarbeit mit den nicaraguanischen
Contras, die Drogen schmuggelten. Vor dem
Hintergrund dieser Umstrukturierung der geheimen
Operationen und der Stärkung des JSOC als
„geheimes Militär innerhalb des Militärs“ wurde
Kadlec erstmals in die umstrittene Wissenschaft
der biologischen Kriegsführung verwickelt.
Dies verdeutlicht die Rolle, die Kadlec und die
Clique der Biokrieger, mit denen er
zusammengearbeitet hat, seit Jahrzehnten innerhalb
der Struktur der amerikanischen Kriegsmaschinerie
spielen. Diese Wissenschaftler haben immer wieder
ihre akademischen Qualifikationen genutzt, um
alternative Realitäten in den Köpfen der
amerikanischen Öffentlichkeit und wichtiger
Regierungsvertreter zu verankern. Diese verzerrten
Narrative dienen dazu, Zustimmung für die
geopolitischen Ziele des amerikanischen
Machtgefüges zu erzeugen, und spiegeln sich
schließlich in der Realität wider: Politische
Entscheidungen, Ausgabenpakete und Kriege werden
als Reaktion auf diese parallelen Realitäten
beschlossen. Wahrscheinlich begann Kadlec beim
JSOC und wurde zu einem der Manager dieses
dialektischen Propagandasystems. Seine Karriere
fiel mit einer jahrelangen Kampagne zusammen, die
darauf abzielte, die Gefahr einer von Irak
geführten biologischen Kriegsführung zu einer
psychologischen Realität unter den
Spitzenpolitikern in Washington und schließlich
auch in der amerikanischen Öffentlichkeit zu
machen.
Um jedoch eine wirkungsvolle alternative ideale
Realität zu konstruieren, muss ein gewisser
Anschein davon in der materiellen Welt vorhanden
sein. Der Irak verfügte tatsächlich über
biologische Kampfstoffe – was Kadlec und seine
Mitstreiter jedoch während der gesamten Ausnutzung
dieser Tatsache nie zugaben, war, dass mächtige
Fraktionen des amerikanischen Imperiums diesen
Waffenaufbau ermöglicht hatten und erst später
dessen Zerstörung anstrebten.
In dem Jahrzehnt, bevor Kadlec zum JSOC kam,
waren Personen, mit denen er später eng
zusammenarbeiten sollte, in Geschäftsbeziehungen
mit dem Irak verstrickt. Zu dieser Zeit entschied
sich die USA unter Reagan, Saddam Hussein während
des Iran-Irak-Krieges (1980-1988) zu unterstützen.
Während dieser Zeit unterstützte Amerika Hussein
im Kampf gegen den Iran mit kontinuierlicher
Wirtschaftshilfe, Informationsaustausch,
Spezialausbildung und „Dual-Use“-Technologie. Zu
der gelieferten „Dual-Use“-Technologie gehörten
biologische Kampfstoffe, darunter Anthrax- und
Botulismusproben, die zumindest teilweise von der
privaten gemeinnützigen American Type Culture
Collection (ATCC) und den Centers for Disease
Control (CDC) in den Irak geliefert wurden. Donald
Rumsfeld, der zu dieser Zeit als Reagans Gesandter
im Irak fungierte, ermöglichte die Übertragung von
„Milliarden Pfund an Krediten”, die offenbar dazu
dienten, den Irak beim Aufbau seiner chemischen
Waffen zu unterstützen.
Ein Regierungsbericht deckte diese Informationen
über die ATCC auf und wies auf den „doppelten
Verwendungszweck” dieser Materialien hin – das
heißt, sie konnten sowohl für offensive als auch
für defensive Zwecke eingesetzt werden.
Tatsächlich setzte der Irak während des gesamten
Konflikts Dutzende Male chemische Waffen gegen den
Iran ein. Der Journalist Mohamed Salam berichtete
in einem Gastbeitrag in Robert Fisk’s Buch „The
Great War for Civilisation” (Der große Krieg für
die Zivilisation), dass er die Folgen des
offensiven Einsatzes dieser biologischen
Kampfstoffe gesehen habe.
In Basra beispielsweise sah sich einer von
Saddams obersten Generälen einer massiven
iranischen Offensive gegenüber – einer Offensive,
die die Iraker durch „Massenmord” bewältigten,
obwohl es „keine Überschwemmungen, kein Feuer und
keinen Strom” gab.
Als Salam am Ort des Geschehens in der Wüste
ankam, sah er Tausende tote Iraner, „die noch
immer ihre Gewehre hielten … tot in ihren
Schützengräben, alle noch immer mit ihren
Kalaschnikows in den Händen“. Die Leichen hatten
„keine Einschusslöcher, keine Wunden – sie waren
einfach nur tot“.
Alle toten Iraner hatten Blut an
Mund und Bart, und ihre Hosen unterhalb der
Taille waren alle nass. Sie hatten alle in
ihre Hosen uriniert. Die Iraker hatten zum
ersten Mal eine Kombination aus Nervengas
und Senfgas eingesetzt. Das Nervengas lähmte
ihre Körper, sodass sie alle in ihre Hosen
urinierten, und das Senfgas ließ sie in
ihren eigenen Lungen ertrinken. Deshalb
spuckten sie Blut.
Mohamed Salam, zitiert in Robert Fisk: The
Great War for Civilisation
Dieses Gemetzel wurde mit Unterstützung der USA
und westlichen Kapitals durchgeführt. Zu diesem
Zweck behauptet Salam, dass er in einem irakischen
Steinbruch einen amerikanischen Ingenieur aus
Texas getroffen habe. Der Ingenieur und die
irakischen Regierungsvertreter sagten Salam, dass
an diesem Standort lediglich Düngemittel
hergestellt würden. In Wirklichkeit wurden dort
laut Salam Senfgas und Nervengas produziert.
Die Kontroverse um den Besitz und den Einsatz
biologischer Kampfstoffe durch den Irak zog sich
nach dem Irak-Iran-Krieg weiter hin, insbesondere
nach dem Ausbruch des Golfkriegs, als die USA nach
der irakischen Invasion Kuwaits 1990 in den Irak
einmarschierten. Obwohl der Konflikt nur wenige
Monate dauerte, folgten die physischen Folgen des
Krieges Hunderttausenden von Veteranen in Form des
„Golfkriegssyndroms“ – einer Krankheit, die
vermutlich durch den Kontakt mit chemischen Waffen
während des Konflikts und/oder den experimentellen
und nicht ordnungsgemäß getesteten
Anthrax-Impfstoff verursacht wurde. Die
Verabreichung dieses Impfstoffs, die von Kadlecs
Mitarbeiter William C. Patrick III. geleitet
wurde, wurde mit dem Vorhandensein von
Anthraxproben im Irak gerechtfertigt, die, wie
oben erwähnt, nur wenige Jahre zuvor von der
Reagan-Regierung in den Irak geschickt worden
waren. Während des Golfkriegs injizierte Robert
Kadlec persönlich etwa achthundert
„Kriegsdienstleistenden, die dem Special
Operations Command des Militärs angehörten”.
Als Reaktion auf den wachsenden Druck auf das
Verteidigungsministerium, auf die zunehmenden
Fälle von erkrankten Golfkriegsveteranen zu
reagieren, entsandte das Pentagon den
Nobelpreisträger und engen Freund von Robert
Kadlec, Joshua Lederberg, um das medizinische
Phänomen zu untersuchen. Als Lederberg 1994 die
Untersuchung leitete, war er bereits seit langem
als Berater der US-Regierung tätig. Obwohl seine
runde Fliegerbrille und sein kurzer, struppiger
Bart ihm das Aussehen eines bescheidenen
Professors verliehen, gehörte er wie Kadlec zum
gleichen Kreis von Biowaffenexperten, die oft ihre
wissenschaftlichen Referenzen nutzten, um
Zustimmung für den Krieg gegen den Terror zu
erzeugen.
Joshua
Lederberg im JFK Space Center im August 1975 – Quelle
Lederbergs Untersuchung ergab keine Hinweise auf
das Vorliegen des Golfkriegssyndroms und
widerlegte somit die Annahme, dass es mögliche
Nebenwirkungen einer potenziellen Exposition
gegenüber chemischen Waffen während des Krieges
oder gegenüber dem Anthrax-Impfstoff gab. Diese
Erkenntnis brachte den erfahrenen
Regierungswissenschaftler jedoch in eine
Kontroverse, als bekannt wurde, dass er Mitglied
des Vorstands der American Type Culture Collection
war – genau der gemeinnützigen Organisation, die
zwischen 1985 und 1989 Anthrax und andere
biologische Kampfstoffe an den Irak verkauft
hatte. Seine Schlussfolgerung wurde später vom
General Accounting Office „scharf kritisiert”, und
die Veröffentlichung neuer Beweise im Jahr 1996
zwang ihn sogar dazu, die Gewissheit seiner
Ergebnisse zurückzunehmen.
Die Schwäche von Lederbergs Schlussfolgerung in
Verbindung mit seinen schwerwiegenden
Interessenkonflikten und dem Anreiz für die
US-Regierung, ihre Rolle bei der Bewaffnung des
irakischen Biowaffenprogramms zu verschleiern,
lässt die Möglichkeit offen, dass Lederbergs
„Untersuchung” ein Versuch war, sowohl sich selbst
als auch die mächtigeren amerikanischen Kräfte
hinter ihm zu decken.
Tatsächlich deckt eine Untersuchung von Kadlecs
Aktivitäten in derselben Zeit weitere Bemühungen
auf, die amerikanischen Ursprünge von Saddams
Biowaffenprogramm zu verschleiern. Über die
Vereinten Nationen (UN) sowie durch die
Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten und
die Lehre am National War College (NWC)
konstruierten Kadlec und seine Mitstreiter
wichtige Punkte der verzerrten Darstellung, die
schließlich zur Auslösung des globalen Krieges
gegen den Terror genutzt werden sollte.
Nach dem Golfkrieg richtete der UN-Sicherheitsrat
die Sonderkommission der Vereinten Nationen
(UNSCOM) ein, um die Beseitigung der irakischen
Programme für biologische und chemische Waffen
sowie ballistische Raketen zu überprüfen. Kadlec
trat dem Inspektionsteam als Vertreter des Büros
des Verteidigungsministers bei, das zu dieser Zeit
von Donald Rumsfeld geleitet wurde – dem gleichen
Mann, der dem Irak Kredite in Höhe von „Milliarden
Pfund” für den Aufbau seines Programms für
biologische Waffen verschafft hatte. Die Beziehung
zwischen Rumsfeld und Kadlec entwickelte sich zu
einer geopolitisch bedeutsamen, da Rumsfeld
schließlich nach den Anschlägen vom 11. September
und den Anthrax-Anschlägen entscheidende
Propaganda-Narrative prägte, während Kadlec als
sein Berater fungierte.
Insgesamt unternahm Kadlec zwischen 1994 und 1998
drei Reisen in den Irak. Zu dieser Zeit reiste
auch sein Kollege William Patrick III. als Teil
der UNSCOM in den Irak, der bereits erwähnte
Veteran der Militärwissenschaft, der 1951 das
offensive US-Programm für biologische
Kriegsführung in Fort Detrick leitete. Mit Kadlec,
der im Auftrag von Rumsfeld handelte, und William
Patrick III. umfasste die UNSCOM prominente
Akteure, die den mächtigen amerikanischen
Militärinteressen nahestanden.
Zwischen seinen Reisen im Jahr 1995 entwarf
Kadlec für das Air War College hypothetische
Szenarien, in denen potenzielle Gegner der USA
einen biologischen Krieg gegen Washington führen
könnten – und verankerte damit die hypothetische
Bedrohung durch Bioterrorismus in der
Militärkultur. In dieser Funktion plädierte Kadlec
für den Aufbau einer nationalen Reserve an
medizinischen Gegenmaßnahmen, die im Notfall
einsatzbereit sind. Für den Fall eines
Bioterroranschlags warnte Kadlec in Battlefield of
the Future: 21st Century Warfare Issues, dass
„Vorräte an notwendigen Antibiotika,
Immunglobulinen und Impfstoffen beschafft,
aufrechterhalten und innerhalb weniger Stunden
nach Erkennung eines Vorfalls zur Verabreichung
bereitstehen müssen”. Zu dieser Zeit gab es keine
solchen Vorräte – etwas, das Kadlec und die mit
ihm verbundenen Biokrieger in den kommenden Jahren
ändern würden.
Unterdessen prägte William Patrick III, Kadlecs
Kollege, mit dem er im Auftrag der UNSCOM in den
Irak gereist war, die Weltanschauung von Präsident
Bill Clinton zum Thema Bioterrorismus. 1995
erklärte Patrick Clinton – dessen Regierung
während dieses Jahrzehnts direkt mit dem
UNSCOM-Team zusammenarbeitete –, dass ein
Bioterroranschlag gegen die USA unvermeidlich sei,
und vermittelte dem Präsidenten die Vorstellung,
dass Terroristen selbst die gefährlichsten
Krankheitserreger in ihrer „Garage“ herstellen
könnten.
Im selben Jahr entlockte die UNSCOM dem Irak das
Geständnis, dass er über biologische Kampfstoffe
verfügte, als Saddams Schwiegersohn Hussein Kamel
nach Jordanien floh, um mit dem UN-Team
zusammenzuarbeiten, so die Arms Control
Association. Robert Fisk merkt jedoch in The Great
War for Civilisation an, dass Kamel und ein
weiterer Schwiegersohn Saddams später den
UN-Waffeninspektoren mitteilten, dass „alle
Programme für Massenvernichtungswaffen im Irak
aufgegeben worden seien“. Diese Information, so
Fisk, „wurde erst 2003 bekannt gegeben“. Diese
Behauptungen scheinen mit den Ereignissen
übereinzustimmen, die sich in den ersten sechs
Jahren der Präsenz der UNSCOM im Irak zugetragen
hatten. Wie Fisk feststellt, hatte das
Waffeninspektionsprogramm „Saddams Regime
gezwungen, 40.000 chemische Granaten und andere
Munition, 700 Tonnen chemische Kampfstoffe, 48
Langstreckenraketen, eine Anthrax-Fabrik, ein
Kernzentrifugenprogramm und 30 Raketenköpfe zu
vernichten“.
Dennoch „brachte die US-Regierung ständig
‚Beweise‘ von [möglicherweise zweifelhaften]
irakischen Überläufern vor, dass die nukleare
Produktion fortgesetzt wurde, dass die Iraker
biologische Bomben in der Wüste vergraben hätten
[und] dass Saddams Weigerung, allen
Auskunftsersuchen zu chemischen Materialien
nachzukommen, ein Beweis für seine Unehrlichkeit
sei.“ In Saddams Augen verstärkte dieses
feindselige Verhalten wahrscheinlich seine
Befürchtungen, dass die UNSCOM eine
Tarnorganisation der CIA sei, die Informationen
für künftige Raketenangriffe sammeln würde, sobald
das Pentagon beschließen würde, Bagdad zu
bombardieren.
Zu Saddams Skepsis trugen wahrscheinlich auch die
aggressiven Äußerungen von Präsident Bill Clinton
im Jahr 1998 bei. Im Februar dieses Jahres hielt
Clinton, mit den oben genannten dystopischen
Warnungen von William Patrick III noch frisch im
Gedächtnis, eine landesweit im Fernsehen
übertragene Rede, die laut dem
Verteidigungsministerium „im Wesentlichen eine
Erklärung an das amerikanische Volk war, warum
militärische Maßnahmen gegen den Irak erforderlich
sein könnten“. In dieser Rede erklärte Clinton:
Es ist offensichtlich, dass hier,
basierend auf der gesamten Geschichte dieser
Operation seit 1991, versucht wird, alles zu
schützen, was von [Husseins] Kapazitäten zur
Herstellung von Massenvernichtungswaffen,
den Raketen zu deren Einsatz und den dafür
notwendigen Rohstoffen noch übrig ist. Die
UNSCOM-Inspektoren glauben, dass der Irak
noch immer über Lagerbestände an chemischen
und biologischen Kampfstoffen, eine kleine
Flotte von Scud-Raketen und die Fähigkeit
verfügt, sein Produktionsprogramm schnell
wieder aufzunehmen und noch viele, viele
weitere Waffen zu bauen.
Am 5. August 1998 hatte Bagdad „die gesamte
Zusammenarbeit mit der UNSCOM ausgesetzt und
behauptet, dass diese von amerikanischen
Geheimdienstagenten missbraucht werde“. Laut Fisk
verkündeten die westlichen Medien, dass „Saddam …
sich dem UN-Sicherheitsrat widersetzt habe“ – was
nur dann zutraf, wenn die irakischen Behauptungen
falsch waren.
Saddams Befehle wurden jedoch am 29. September
1998 bestätigt, als der UN-Waffeninspekteur Scott
Ritter gegenüber Haaretz zugab, dass die UNSCOM
sensible Informationen über das irakische
Waffenprogramm an Israel weitergegeben hatte.
Ritter – der behauptet hatte, dass das FBI im
Januar desselben Jahres wegen angeblicher Spionage
für Israel gegen ihn ermittelt habe – erklärte
gegenüber der israelischen Zeitung, dass seine
Zusammenarbeit mit Israel mit der vollen
Zustimmung des Leiters der UNSCOM, Rolf Ekeus,
sowie der US-Regierung erfolgt sei. Die
Zusammenarbeit mit Israel war laut Fisk „für die
Araber ein eindeutiger Beweis dafür, dass die UNO
ihre militärischen Geheimnisse an den einzigen
Feind des Irak im Nahen Osten weitergab“.
Inmitten dieser erhöhten Spannungen
unterzeichnete Clinton am 21. Oktober 1998 einen
Antrag auf einen Nachtragshaushalt, der „51
Millionen Dollar für die Bevorratung von
Medikamenten und Impfstoffen durch die CDC“
vorsah. Diese Vorräte sollten insbesondere im
Falle eines biologischen Angriffs eingesetzt
werden – den Washington zu dieser Zeit stark
andeutete, dass der Irak gegen die USA führen
wolle. Dies war die erste große Wiederholung der
Vorräte, die Kadlec Jahre zuvor ins Auge gefasst
hatte – Vorräte, die infolge des globalen Krieges
gegen den Terror (GWOT) bald erweitert werden
sollten.
Als Reaktion auf die Vertreibung der UNSCOM aus
dem Irak zog die UNO „ohne die Wahrheit über die
Behauptungen des Irak offenzulegen“ am 13.
November ihr gesamtes Team aus dem Land ab. Da
jedoch die Erzählung vom Irak als feindseligem und
betrügerischem Feind des Westens bereits in den
Köpfen verankert war, spielte die materielle
Realität für die Reaktion der US-Regierung keine
Rolle. Sie reagierten auf ihre Realität – die
Version der Ereignisse, die den geopolitischen
Kontext von der Entscheidung des Irak trennten.
Im Dezember 1998 startete Präsident Clinton die
Operation Desert Fox, eine brutale
Bombardierungskampagne gegen Bagdad, bei der 62
irakische Soldaten und 82 Zivilisten getötet
wurden. 540 Bomben wurden von US-Kampfflugzeugen
über dem ganzen Land abgeworfen, und – was
Husseins Befürchtungen hinsichtlich der
Einmischung des Geheimdienstes in die UNSCOM
weiter bestätigte – viele der zerstörten Gebäude
waren kurz zuvor von UN-Inspektoren besucht
worden. Tatsächlich bestätigten spätere Berichte,
die Anfang 1999 erschienen, dass der amerikanische
Geheimdienst in Zusammenarbeit mit dem britischen
und israelischen Geheimdienst das
Waffeninspektionsprogramm infiltriert hatte, um
Hussein und die Aktivitäten der irakischen
Sicherheitsdienste auszuspionieren.
Tragischerweise wurden auch mehr als ein Dutzend
Schulen und Krankenhäuser sowie die
Wasserversorgung für 300.000 Menschen zerstört.
Zweifellos waren die Rolle von Kadlec und den
UNSCOM-Inspektoren ein wesentlicher Bestandteil
einer vielschichtigen verdeckten Aktion, die
darauf abzielte, einen Vorwand für dieses Gemetzel
und langfristig für das zu schaffen, was Fisk als
„uneingeschränkte Militäroffensive gegen den Irak”
bezeichnete. Tatsächlich verstärkte die
nachfolgende Präsidentschaftsverwaltung von George
W. Bush nur die Feindseligkeit, die Clinton
zunächst aufgebaut hatte – was zum Globalen Krieg
gegen den Terror (GWOT) führte, einem illegalen,
imperialistischen Einmarsch in den Nahen Osten,
bei dem mindestens Hunderttausende Menschen ums
Leben kamen.
Dieser von den USA geführte Krieg, der Hussein
erfolgreich stürzte, wurde jedoch erst nach den
Anschlägen vom 11. September 2001 und, was wichtig
ist, den damit einhergehenden Anthrax-Anschlägen
begonnen.
Interessanterweise verbrachte Kadlec die nächsten
drei Jahre damit, zwischen den beiden für ihre
geheimen Operationen berüchtigten Behörden der
US-Regierung zu arbeiten – als Mitarbeiter des
United States Special Operations Command bei der
Central Intelligence Agency (CIA). Während seiner
Zeit bei der CIA war Kadlec in der
„Counterproliferation Division supporting
intelligence activities” tätig, einer Abteilung,
deren Aufgabenbeschreibung auffallend ähnlich zu
dem war, was er bei der UNSCOM zu tun schien.
Außerdem begann er am National War College (NWC)
in Washington D.C. zu unterrichten, einer
Militärschule in einem massiven ziegelroten
Gebäude, dessen Eingänge von zwei Säulen mit einem
steinernen Adler überragt werden, der auf den
Rasen davor blickt.
Das
National War College in Washington, D.C. – Quelle
Kadlec wurde vom Oberst der Luftwaffe Randall
Larsen bei der NWC eingestellt, der zu dieser Zeit
„überzeugt war, dass die größte Bedrohung für die
nationale Sicherheit nicht russische oder
chinesische Raketen waren, sondern eine Pandemie –
sei sie nun von Menschen verursacht oder natürlich
entstanden“. Die Studenten der NWC setzen sich aus
Beamten aller Teilstreitkräfte sowie des
Außenministeriums zusammen – was bedeutet, dass
der amerikanische Außenpolitikapparat über
„Experten“ wie Kadlec die Bedrohung durch
biologische Kriegsführung in seine Kultur und
Strategie einfließen ließ, nachdem die UNSCOM aus
dem Irak vertrieben worden war und die Operation
Desert Fox ein Blutbad angerichtet hatte.
Während dieser Zeit war Kadlec, der für die CIA
und die US-Spezialeinheiten arbeitete, eng mit den
Ursprüngen der Erzählung verbunden, die dazu
beitrug, die Anthrax-Anschläge zu einem Vorwand
für den Krieg gegen den Irak zu verdrehen – indem
er die irakische Regierung direkt mit den
mutmaßlichen Verantwortlichen für den 11.
September in Verbindung brachte und dabei die
Schaffung der Lagerbestände vorantrieb.
Die
Schmiedekunst des amerikanischen Red Arrow
Obwohl dies in der öffentlichen Wahrnehmung oft
vergessen wird, wurden die Anthrax-Anschläge im
Oktober 2001 weithin als zweiter Schlag gegen die
USA angesehen, ausgeführt von denselben Akteuren,
die auch hinter den Anschlägen vom 11. September
standen. Die Anschläge verschärften die Paranoia,
die sich bereits nach dem Einsturz der
Zwillingstürme im ganzen Land breitgemacht hatte.
Sie waren ein konkreter Beweis dafür, dass
Terrorismus jeden und überall treffen kann, nicht
nur durch physische Bedrohungen wie
Flugzeugentführungen, sondern auch durch
unsichtbare Sporen und harmlose Alltagsgegenstände
wie Briefe.
Nur vier Monate vor den Anschlägen fand jedoch
auf der Andrews Air Force Base in Washington,
D.C., eine Bioterror-Simulation statt, die
seltsamerweise wichtige Elemente von Amerithrax in
erschreckendem Maße vorhersagte. Anwesend waren
Robert Kadlec, sein Chef bei NWC Randall Larsen,
die spätere Vizepräsidentin der
Risikokapitalabteilung der CIA Tara O’Toole und
der Mann, der am Tag des 11. September für die
Sicherheit des World Trade Centers verantwortlich
war (und in diesem Artikel noch einmal zur Sprache
kommen wird), Jerome Hauer. Die Übung mit dem
Titel „Dark Winter” stellte ein Szenario dar, in
dem Terroristen mit Aerosolsprays die
amerikanische Bevölkerung mit einer als Waffe
eingesetzten Pockenviren infizierten.
Robert
Kadlec in der Dark Winter-Simulation im Juni
2001 – Quelle
Darin wurden anonyme Briefe mit Drohungen,
darunter auch Drohungen mit „Folgeangriffen mit
Anthrax“, an Medienvertreter verschickt. Bei den
Anthrax-Anschlägen wurden ebenfalls anonyme
Drohbriefe an Medienvertreter verschickt –
allerdings so verfasst, dass sie den Anschein
erweckten, als stammten sie von einem
islamistischen Dschihadisten.
Entscheidend ist jedoch, dass die Briefe in Dark
Winter zwar nicht im „Stil“ eines islamistischen
Dschihadisten verfasst waren, Osama Bin Laden
jedoch als Verdächtiger in der Übung aufgeführt
wurde, genau wie er und Al-Qaida bei den
Anthrax-Anschlägen. Darüber hinaus führte das
Drehbuch von Dark Winter den Irak als potenziellen
Verdächtigen für den Anschlag auf und behauptete,
dass eine „staatlich geförderte internationale
Terrororganisation“ wahrscheinlich den
Bioterroranschlag verübt habe (Hervorhebung
hinzugefügt). Das Skript erwähnte auch einen
irakischen Überläufer, der behauptete, dass „der
Irak die Biowaffenangriffe auf die USA über
Mittelsmänner organisiert habe”, enthielt aber
interessanterweise einen Handlungsstrang, wonach
es keine „forensischen Beweise” gab, die die
Behauptung des Überläufers stützten. Dies
entspricht natürlich auffallend den mittlerweile
als falsch bekannten Behauptungen irakischer
Überläufer, die behaupteten, Hussein habe
Massenvernichtungswaffen. Diese Überläufer wurden
damals von den Mainstream-Medien herausgestellt.
Die Verdächtigungen um Dark Winter wurden noch
verstärkt, als mehrere wichtige Teilnehmer und
Mitautoren von Dark Winter Vizepräsident Dick
Cheney unmittelbar nach dem 11. September über die
Übung informierten. Bei diesen Teilnehmern
handelte es sich um Kadlecs Chef Randall Larsen,
Tara O’Toole und Thomas Inglesby. O’Toole betonte
gegenüber dem Vizepräsidenten, dass die USA auf
einen biologischen Angriff nicht vorbereitet
seien, worauf Cheney „keine Reaktion zeigte”.
Als O’Toole seine Präsentation beendet hatte,
fragte Cheney: „Aber wonach suchen wir? Wie sieht
eine biologische Waffe aus?”
An diesem Punkt holte Larsen eine Tube mit
„waffenfähigem [Bacillus globigii]-Pulver … fast
genetisch identisch mit Anthrax“ hervor und sagte:
„Herr Vizepräsident … so sieht es aus.“
„Übrigens“, fügte er hinzu, „ich habe das gerade
in Ihr Büro geschmuggelt“ – und demonstrierte dem
Vizepräsidenten damit die Unauffindbarkeit des
angeblich bevorstehenden biologischen Angriffs.
Interessanterweise verabreichte das medizinische
Büro des Weißen Hauses jedoch in der Nacht des 11.
September, wenige Tage vor dieser prophetischen
Warnung von Larsen, Cheneys Mitarbeitern Cipro –
ein Antibiotikum zur Behandlung und Vorbeugung von
Anthrax.
Diese Anekdoten widersprechen eindeutig der
Darstellung, die im Herbst 2001 aufkam, sowie der
offiziellen Darstellung von heute, wonach es sich
um einen „Einzeltäter“ handelte, und lassen die
reale Möglichkeit zu, dass die Teilnehmer von Dark
Winter und die ihnen nahestehenden Akteure
Vorwissen hatten oder sogar eine Rolle bei der
Inszenierung der Anthrax-Anschläge zu
geopolitischen Zwecken spielten. Wenn diese
Möglichkeit zutrifft, dann diente Dark Winter eher
als Probe für das, was kommen sollte, als dass es
eine vorbereitende, hypothetische Übung war. Der
wichtigste Teil dieser Probe wäre gewesen, die
Anschläge zu nutzen, um die notwendigen
Verbindungen zwischen den Gegnern Amerikas – dem
Irak und Al-Qaida – herzustellen, um die
Zustimmung für die Führung eines imperialistischen
Krieges gegen sie zu erzeugen. Diese Verbindung
wurde von anonymen Sekten der amerikanischen
Regierung im Zuge der Anthrax-Anschläge zweifellos
hergestellt.
Während dieser Zeit brachten mehrere große
Tageszeitungen und andere Medien den Irak mit dem
viralen Gemetzel in Verbindung und zitierten dabei
häufig ungenannte Regierungsbeamte, darunter The
Guardian und The Wall Street Journal. Das Journal
verbreitete diese Fiktion in einem Leitartikel des
ehemaligen CIA-Direktors und
Dark-Winter-Teilnehmers James Woolsey, in dem er
die Leser warnte, dass Amerika einem Feind aus
einem fremden und unzivilisierten Land
gegenüberstehe, einem Feind, der aus „einem Teil
der Welt stammt, in dem die wichtigsten Aspekte
des Krieges seit vielen Jahrhunderten heimliche
Überfälle, Attentate, Terror gegen Zivilisten und
Täuschung sind“. Während er behauptete, dass
Amerika seine Feinde lieber „wie ein Mann“
bekämpfen würde, behauptete er, dass diese
allgegenwärtige Entität nur „im Schatten grinsen“
und den Bürgern „mehr Anthrax“ liefern würde.
Laut dem Rolling Stone-Reporter Seth Harp auf X
gab es viele weitere Artikel, die „den Irak für
die Anthrax-Anschläge verantwortlich machten“.
Obwohl dies heute oft vergessen wird, waren diese
falschen Verbindungen zwischen dem Irak, Al-Qaida
und Amerithrax, die in die Medien gelangten,
entscheidende Propagandapunkte im Vorfeld der
amerikanischen Invasion des Regimes von Saddam
Hussein.
Robert Kadlec stand damals in enger Verbindung zu
den höchsten Machtzentren, die die Politik und die
Kommunikation mit der amerikanischen Bevölkerung
bestimmten. Nach dem 11. September wurde Kadlec
umgehend zum Sonderberater für biologische
Kriegsführung von George W. Bushs
Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ernannt.
Noch im selben Monat, bevor die Anthrax-Anschläge
stattfanden, erklärte Rumsfeld laut The Guardian,
er gehe davon aus, dass „die Feinde Amerikas
versuchen würden, terroristischen Gruppen zu
chemischen und biologischen Waffen zu verhelfen” –
und wiederholte damit Patricks Warnungen an
Clinton aus dem vorangegangenen Jahrzehnt. Kurz
darauf wurden Anthrax-Briefe in Umschlägen mit
kryptischen Botschaften an prominente
Medienvertreter und Politiker verschickt, die den
Anschein erwecken sollten, als stammten sie von
islamistischen Dschihadisten.
Rumsfeld suggerierte in den folgenden Monaten in
Medienauftritten wiederholt, dass diese letztlich
falschen Verbindungen real seien, und pflanzte so
subtil eine Verbindung zwischen den
Anthrax-Anschlägen, dem 11. September und dem Irak
in die Köpfe der Amerikaner, während sich das
Pentagon auf den Krieg gegen den Irak vorbereitete
– allesamt mit Kadlec, der still im Hintergrund
agierte.
Vor diesem Hintergrund ist Kadlecs Rolle in
dieser Hysterie nicht überraschend. Drei Jahre vor
den Anthrax-Anschlägen beschrieb Kadlec der
Zeitung Vancouver Sun detailliert die Auswirkungen
eines hypothetischen Bioterroranschlags mit
Anthrax. „Wenn heute mehrere Kilogramm eines
Wirkstoffs wie Anthrax in New York City verbreitet
würden, läge die Zahl der Todesfälle in den ersten
Tagen nach vorsichtigen Schätzungen bei 400.000.
Tausende weitere Menschen würden innerhalb weniger
Tage sterben, wenn nicht sofort mit der
Verabreichung geeigneter Antibiotika und Impfungen
begonnen würde“, warnte er. Vielleicht noch
wichtiger war, dass er sich der Angst, die ein
solcher Angriff auslösen würde, sehr wohl bewusst
war:
Millionen andere Menschen würden
Angst haben, sich anzustecken, und ebenfalls
medizinische Versorgung suchen oder fordern.
Abgesehen von den unmittelbaren
gesundheitlichen Auswirkungen einer solchen
Maßnahme würden die mögliche Panik und die
Unruhen in der Bevölkerung eine ebenso große
Reaktion hervorrufen.
Kadlecs Prognose spiegelte das Drehbuch von „Dark
Winter“ wider. In einem fiktiven
Nachrichtenbericht innerhalb der Simulation
erklärte Kadlec dem ihn interviewenden Experten,
dass es ohne einen Vorrat an medizinischen
Gegenmaßnahmen zur Abwehr der Auswirkungen des
Angriffs „ein sehr dunkler Winter für Amerika
werden könnte“. Die Simulation erhielt ihren Namen
von Kadlecs Aussage im Drehbuch.
Wie Kadlec vorausgesagt hatte, brachten die
tödlichen Sporen, die in den Umschlägen der
tatsächlichen Anthrax-Anschläge versteckt waren,
den unglücklichen Amerikanern mehr als nur
tödliche Bakterien – sie verbreiteten Angst vor
Terrorismus in den gesamten Vereinigten Staaten.
Kadlec war jedoch im Hintergrund der wichtigsten
Geschichte präsent, die diese Parteien
fälschlicherweise miteinander in Verbindung
brachte.
Dieser Bericht war eine Geschichte von Brian Ross
von ABC News, der unter Berufung auf vier „gut
informierte und unabhängige Quellen“ berichtete,
dass das in dem Brief an Senator Tom Daschle
verwendete Anthrax mit einem bestimmten chemischen
Zusatzstoff behandelt worden sei – dem tonartigen
Material Bentonit. Der Bericht behauptete, dass
Bentonit „ein Markenzeichen des Biowaffenprogramms
des irakischen Führers Saddam Hussein“ sei und
„nur ein Land, nämlich der Irak, Bentonit zur
Herstellung von Biowaffen verwendet habe“. Laut
den Quellen von ABC wurde das Bentonit durch Tests
in Ft. Detrick entdeckt. Später stellte sich
jedoch heraus, dass „in dem Anthrax niemals
Bentonit nachgewiesen wurde“.
Interessanterweise arbeitete kein Geringerer als
Robert Kadlec mit einer Gruppe von
Wissenschaftlern aus Ft. Detrick zusammen, die das
Anthrax aus dem Brief an Daschle untersuchten,
bevor die Geschichte von ABC bekannt wurde – und
diese Wissenschaftler glaubten, dass es mit
Bentonit behandelt worden war. Laut David Willmans
Buch Mirage Man gelangte der Wissenschaftler Peter
Jahrling aus Ft. Detrick bei der Untersuchung der
Anthraxprobe unter dem Mikroskop zu der
Überzeugung, dass das Anthrax „mit einem
chemischen Zusatzstoff behandelt worden war“, was
auf „die Beteiligung eines anderen Staates“
hindeuten könnte. Innerhalb weniger Tage
„informierte Jahrling eine Reihe von Beamten in
der gesamten Regierung telefonisch und
persönlich“.
Kurz darauf nahm Jahrling an einem Treffen mit
Rumsfelds stellvertretendem Verteidigungsminister
Paul Wolfowitz, mehreren seiner Berater und Robert
Kadlec teil. Jahrling erklärte den Teilnehmern des
Treffens, dass das Anthrax möglicherweise mit
Bentonit behandelt worden sei und dass, wenn es
sich tatsächlich um Bentonit handele, „dies ein
deutlicher Hinweis darauf sei, dass der Irak an
einem biologischen Angriff auf die Vereinigten
Staaten beteiligt sei“. Laut Kadlec „griffen alle
diese Idee auf“ – auch er selbst.
Kadlec rief einen Wissenschaftler hinzu, von dem
er glaubte, dass er die Situation richtig
einschätzen konnte – einen hochqualifizierten
Mikrobiologen der Marine und ehemaligen
UNSCOM-Inspektor namens James Burans. Burans
erkannte das Anthrax, das vermutlich mit Bentonit
behandelt worden war, schnell als den Ames-Stamm,
der aus US-Biolaboren stammte und nicht in den
Nahen Osten gelangt war. Burans war „verwirrt über
die Aufregung um Bentonit und die Vermutungen,
dass der Irak an den Briefanschlägen beteiligt war
… Wissenschaftler hatten bereits festgestellt,
dass es sich bei dem an Senator Daschle
verschickten Anthrax um den Ames-Stamm handelte.“
Doch nachdem Kadlec und Burans erkannt hatten,
dass das Anthrax nicht mit Bentonit behandelt
worden war, schwiegen sie, während die fiktiven
Verbindungen zwischen dem Irak und den Anschlägen,
die von ABC und anderen Medien verbreitet wurden,
die amerikanische Psyche nach dem 11. September
durchdrangen.
Jahre später erinnerte sich Kadlec daran, dass
die Referenzmaterialien aus dem Irak und das an
Senator Daschle gelieferte Anthrax als Kampfstoff
„deutlich unterschiedlich“ waren und „nicht wie
das Material aussahen, das [sie hatten]“. Burans
wurde stillschweigend als Berater in die
Ermittlungen des FBI einbezogen und wurde zu einer
„zuverlässigen Quelle für Ermittler, die
versuchten, Fakten von Fiktion zu trennen“. Später
stellte er fest, dass das Anthrax aus dem Brief an
Daschle „überhaupt nicht wie das Material aussah,
das im Irak gesammelt worden war“.
Trotz dieser Wahrheit hatten sich die von ABC
ausgestrahlten und von vier „unabhängigen“ Quellen
böswillig verbreiteten Falschinformationen über
die Massenmedien verbreitet und in die Köpfe der
Amerikaner eingeschlichen. Innerhalb eines Monats
nach Veröffentlichung des Berichts glaubten 75 %
der Amerikaner, dass es „sehr oder ziemlich
wahrscheinlich“ sei, dass Saddam „für die jüngsten
Vorfälle mit Anthrax verantwortlich“ sei.
Ob es sich bei den vier „gut platzierten“ Quellen
von ABC, die den Medien Lügen auftischten, um
dieselben Wissenschaftler aus Fort Detrick
handelte, die zum Zeitpunkt seiner „Entdeckung“
mit Jahrling zusammenarbeiteten, oder ob sie an
dem Treffen mit Kadlec und Wolfowitz teilnahmen,
ist unbekannt. Bemerkenswert ist, dass in dem oben
genannten Buch Battlefield of the Future, zu dem
Kadlec Passagen über hypothetische
Bioterroranschläge gegen die USA beigetragen hat,
Co-Autor Barry Schneider die Frage aufwirft, ob
die Ziele des Golfkriegs „zu eng” definiert waren
– insbesondere weil die USA Saddam nicht „bei der
ersten Gelegenheit” gestürzt haben. Zweifellos
trugen die Anthrax-Anschläge – und die lächerliche
Bentonit-Geschichte – dazu bei, den Weg für die
letztendliche Absetzung des irakischen Präsidenten
durch amerikanische Streitkräfte zu ebnen.
Vorratshaltung
für die Pharmaindustrie
Sie ebneten auch den Weg für eine der
folgenreichsten Auswirkungen der Anthrax-Anschläge
– die Schaffung der Strategic National Stockpile
(SNS). Die SNS ist ein staatliches Lager für
Antibiotika, Impfstoffe und andere medizinische
Güter, die für den Fall eines medizinischen
Notfalls aufbewahrt werden und für die sich Kadlec
seit langem einsetzt. Die SNS fungiert als
massiver Subventionierer der Pharmaindustrie, von
der sie ihre medizinischen Güter bezieht, und
pumpt jährlich fast eine Milliarde Dollar in die
privaten Unternehmen, die die Hilfsgüter für die
Vorräte entwickeln.
Obwohl mehrere Gesetze zur Schaffung der SNS
führten, genehmigte der Project Bioshield Act von
2004, der in den Jahren nach dem 11. September
2001 inmitten der GWOT-Hysterie verabschiedet
wurde, am bedeutendsten 5,6 Milliarden Dollar „für
die fortgeschrittene Entwicklung und den Kauf von
Sicherheitsmaßnahmen für die Strategic National
Stockpile (SNS)” – eine erhebliche Ausgabe im
Vergleich zu Clintons Gesetzgebung von 1998. Im
Jahr 2006 wurde dann mit dem Pandemic and
All-Hazards Preparedness Act von 2006 der
Assistant Secretary for Preparedness and Response
(ASPR) eingerichtet, um die Vorräte zu verwalten.
Wichtig ist, dass Kadlec den Gesetzentwurf
verfasste, was ihn zum „Hauptarchitekten” des ASPR
und damit der aktuellen Bürokratie machte, die die
Vorräte verwaltet.
Schließlich gelang es Kadlec, die gesamte
Kontrolle über die Vorräte in den Händen des ASPR
zu zentralisieren. Zuvor wechselte er jedoch in
die Privatwirtschaft, wo er seine in den Jahren
zuvor geknüpften Verbindungen stärkte und dabei
beeindruckende Gewinne erzielte. Letztendlich
würde seine Unterlassung, diese Verbindungen
offenzulegen, das Ausmaß der Korruption innerhalb
des Biosicherheits-Industriekomplexes offenbaren
und Kadlecs wahre Rolle als Beamter im Bereich der
öffentlichen Gesundheit verdeutlichen.
Emergente
Gewinne
Der Anthrax-Impfstoff, den Kadlec während des
Golfkriegs an Hunderte von Soldaten verteilte,
wurde ursprünglich von einem staatlichen
Pharmaunternehmen namens Michigan Biologic
Products Institute (MBPI) entwickelt. Das MBPI
wurde 1926 vom Bundesstaat Michigan gegründet, um
die ländliche Bevölkerung zu impfen, darunter
viele Landarbeiter, die Schutz vor „natürlich
vorkommenden Anthraxsporen und Tollwut“
benötigten. Aufgrund von Einflüssen seitens der
nationalen Sicherheitsbehörden und der
Großindustrie verwandelte sich das Unternehmen
jedoch später in eine Einrichtung, die sich
deutlich von ihren Ursprüngen unterschied.
Als Reaktion auf eine neue Nachfrage des Pentagon
nach dem Golfkrieg nach einer großen Menge
Anthrax-Impfstoffen für US-Soldaten wurde der
einst staatliche Impfstoffentwickler vom
Gouverneur von Michigan zum Verkauf angeboten –
und von einem mit Saudi-Arabien und dem Pentagon
verbundenen Biotechnologieunternehmen namens
BioPort gekauft.
Um die Bedeutung von Kadlecs Verbindungen zu
BioPort – und was diese Verbindungen über den
Zusammenhang zwischen pharmazeutischen
Profiteuren, Militärs und nationalen
Sicherheitsfalken, in dem Kadlec tätig ist,
aussagen – vollständig zu verstehen, ist ein
kurzer Überblick über die Geschichte des
Unternehmens angebracht. Wie seine Ursprünge
zeigen, befindet sich BioPort in einem Bereich, in
dem die Interessen der großen Pharmaunternehmen
und der nationalen Sicherheit zusammenlaufen.
Kadlec, ein Militärwissenschaftler mit
Verbindungen zu dem Unternehmen und seinem
Gründer, befindet sich ebenfalls in diesem
Bereich.
Eine kurze
Geschichte von BioPort / Emergent Biosolutions
1989, fast ein Jahrzehnt bevor BioPort von Fuad
El-Hibri gegründet wurde, wurde El-Hibris Vater,
Ibrahim El-Hibri, stiller Teilhaber des
Unternehmens, das später zum „größten
Biotechnologieunternehmen seiner Zeit” werden
sollte – Porton International mit Sitz in London.
Bald darauf wurde Fuad Direktor einer
Tochtergesellschaft von Porton International
namens Porton Products.
Zur gleichen Zeit leitete die britische
Premierministerin Margaret Thatcher, die „Eiserne
Lady”, eine Massenprivatisierung britischer
öffentlicher Vermögenswerte ein. Inmitten dieser
Phase der Balkanisierung gelang es Fuad, sich die
Rechte für den „Verkauf von Impfstoffen und
anderen Produkten” zu sichern, die das britische
Centre for Applied Microbiology and Research
(CAMR) hergestellt hatte, wie Dr. Jennifer Terry
in Attachments to War berichtet.
Eines der medizinischen Produkte, an denen CAMR
die Rechte hatte, war der vom britischen Militär
entwickelte Anthrax-Impfstoff – eine Impfung, mit
der die El-Hibris noch Jahrzehnte lang verbunden
bleiben sollten. Der Erwerb des CAMR brachte dem
Vater-Sohn-Duo ein Vermögen ein und war ein
Vorbote der Profitgier, die BioPort – wie auch die
amerikanische Biodefense-Industrie insgesamt – in
den kommenden Jahrzehnten durch die „öffentliche
Finanzierung privater Unternehmen” an den Tag
legen sollte.
Unter Nutzung ihrer Verbindungen im Nahen Osten
verkauften die El-Hibris während des Golfkriegs
„Anthrax-Impfstoffe im Wert von mehreren zehn
Millionen Dollar an Saudi-Arabien und andere
Länder im Rahmen von Geschäften, die vom
britischen Verteidigungsministerium genehmigt
wurden”. Die Saudis zahlten 300 bis 500 Dollar pro
Dosis Anthrax-Impfstoff, „dreißig bis fünfzig Mal
mehr als das, was das Verteidigungsministerium
fast ein Jahrzehnt später pro Dosis an BioPort zu
zahlen bereit war”.
Jahre später, im Jahr 1997, bekam Fuad El-Hibri
einen ersten Vorgeschmack auf die von dem
US-Militär vergebenen Pharmaverträge, als Porton
International eine Partnerschaft mit dem
nationalen Sicherheitsunternehmen DynCorps
einging. Gemeinsam gründeten sie die DynPort
Vaccine Company und erhielten laut Salon schnell
den Zuschlag für einen
322-Millionen-Dollar-Auftrag des Pentagon.
Dann, im Jahr 1998, gründete Fuad El-Hibri
BioPort, um in Amerika das zu tun, was er in
Großbritannien getan hatte. Als das öffentlich
finanzierte Michigan Biologic Products Institute
(MPBI) zum Verkauf stand – damals der einzige
Lieferant des Anthrax-Impfstoffs in Amerika –,
erwarb BioPort es. Wichtig ist, dass Fuad diese
Übernahme nur dank der Verbindung seines Vaters zu
einem Berufssoldaten, der zuvor als Reagans
oberster Militärbeamter gedient hatte, namens
William J. Crowe, durchführen konnte – eine
Beziehung, die in den 1970er Jahren in Ägypten
entstanden war, als Crowe Chef des
US-Zentralkommandos in Katar war und Ibrahim
El-Hibri dort mehrere Unternehmen leitete.
Im Jahr zuvor, als der Verteidigungsminister
einen Plan zur Impfung von Angehörigen der
Reservearmee mit dem MBPI-Anthrax-Impfstoff
ankündigte, entwarf Crowe, „der im Vorstand des
Pharmariesen Pfizer tätig gewesen war“, gemeinsam
mit den El-Hibris Pläne zur Dominanz der
Anthrax-Impfstoffproduktion in den USA, „da diese
in den 1990er Jahren im Vereinigten Königreich so
lukrativ gewesen war“.
Bald darauf wurde BioPort von Fuad El-Hibri
gegründet und kaufte das einst staatliche
MBPI-Labor. Wahrscheinlich um Einfluss im Pentagon
zu gewinnen, machte BioPort Crowe zu seinem
Direktor und gab ihm etwa 10 Prozent seiner
Aktien, obwohl er nichts in das Unternehmen
investiert hatte – ein früher Schritt, der die
spätere Hauptgeschäftsstrategie des Unternehmens
vorwegnahm: das Knüpfen und Pflegen von
Verbindungen auf höchster Ebene.
Crowes Ernennung zahlte sich offenbar mit
erstaunlicher Schnelligkeit aus. Laut Daily Press
unterzeichnete das Unternehmen innerhalb weniger
Wochen „einen neuen Vertrag mit dem Pentagon über
45,1 Millionen Dollar …, darunter 16 Millionen
Dollar in bar für die Renovierung der Anlage. Der
Vertrag sah vor, dass die Regierung für Impfstoffe
zahlen musste, auch wenn die Medikamente nicht für
den Gebrauch zugelassen waren.“
Die letztgenannte Klausel erwies sich als
entscheidend. Im Laufe des nächsten Jahres war das
Unternehmen aufgrund mehrerer fehlgeschlagener
FDA-Inspektionen nicht in der Lage,
Anthrax-Impfstoffe auszuliefern, sodass BioPort
kein von der FDA zugelassenes Labor mehr hatte. Um
den langsamen Start zu beschleunigen, forderte
BioPort im Sommer 1999 noch mehr Geld vom
Pentagon, was die Wirtschaftsprüfer dazu
veranlasste, einen Blick in die Bücher des
Unternehmens zu werfen. Ihr Bericht enthüllte,
dass Millionen von Dollar fehlten, dass „BioPort
nicht einmal die Kosten für die Herstellung einer
Impfstoffdosis kannte“ und dass Millionen für
Bürorénovierungen und Boni für die
Geschäftsleitung ausgegeben wurden. Es versteht
sich von selbst, dass das Unternehmen die
gesetzlichen Anforderungen für die beantragten
Gelder nicht erfüllte.
Anstatt das Unternehmen zur Rechenschaft zu
ziehen, kam BioPort jedoch ungeschoren davon.
Unter Berufung auf „die Interessen der nationalen
Sicherheit“ kamen Vertragsbeamte des Pentagon dem
Unternehmen zu Hilfe, hoben die Ablehnung der
Mittelzuweisung auf und genehmigten „im September
1999 eine Rettungsaktion in Höhe von 24,1
Millionen Dollar”. Unglaublicherweise wurden mit
dieser Zahlung auch „alle Schulden des
Unternehmens beglichen und die Zahlung für jede
Anthrax-Impfstoffdosis um 144 Prozent erhöht, von
4,36 Dollar auf 10,64 Dollar” – wodurch BioPort
für sein Versagen effektiv belohnt wurde.
Die Anlage erhielt schließlich 2002 ihre Lizenz
zurück. Zwischen den fehlgeschlagenen
FDA-Inspektionen und der Rückkehr auf den Markt
strich das Unternehmen jedoch weiterhin Hunderte
Millionen Dollar an staatlichen Geldern ein – für
Produkte, die nicht einmal verwendbar waren. Wie
die Daily Press feststellte:
Bis Januar 2002 – als die
Bundesbehörden für Arzneimittelzulassung
schließlich zustimmten, dass die Anlage und
das Unternehmen den lizenzierten Betrieb
wieder aufnehmen konnten – hatte das
Pentagon BioPort laut Kongressunterlagen 126
Millionen Dollar für gelagerte und nicht
zugelassene Medikamente gezahlt.
Darüber hinaus ist unklar, ob BioPort seine
Lizenz tatsächlich aufgrund der Einhaltung
staatlicher Regulierungsstandards zurückerhalten
hat. Die Zulassung des Labors erfolgte erst nach
dem 11. September und den Anthrax-Anschlägen, als
die Angst vor einem Bioterroranschlag aus dem Irak
die amerikanische Öffentlichkeit – und
wahrscheinlich noch stärker die amerikanische
Politik, die direkt Ziel der mit Anthrax
verseuchten Briefe war – erfasste.
Wie die Daily Press berichtete:
Tommy Thompson, damals
Gesundheitsminister und in der
Bush-Regierung für die Zulassung von
Impfstoffen und Medikamenten zuständig,
befand sich in einer Zwickmühle zwischen
einem Kongress, der Maßnahmen forderte, und
Kritikern, die befürchteten, politischer
Druck könnte die Zulassung beschleunigen.
Obwohl Thompson der Öffentlichkeit versicherte,
dass „niemand Druck auf die FDA ausübte, [das
BioPort-Labor] zu genehmigen”, hatte das
Unternehmen innerhalb von drei Monaten die Lizenz
für seine problematische und extrem teure Anlage
zurückerhalten – bereit, aus der Katastrophe
Kapital zu schlagen.
Doch die Anthrax-Anschläge eröffneten dem
Unternehmen eine weitere Geschäftsmöglichkeit. Die
Regierung wollte nicht mehr nur einen
Anthrax-Impfstoff für das US-Militär – sie
brauchte nun auch einen Auftragnehmer, der die
Zivilbevölkerung der USA mit Impfungen gegen die
tödliche Krankheit versorgte. Praktischerweise
begann BioPort erneut zu behaupten, dass es sich
in einer schwierigen finanziellen Lage befände –
und gab gleichzeitig Millionen für eine aufwendige
PR-Kampagne aus, in deren Rahmen einflussreiche
Lobbyisten, darunter Militärs und
Regierungsbeamte, rekrutiert wurden, um den
Auftrag zu sichern.
Während dieser Kampagne verbanden sich politische
Insider aus der Bush-Ära eng mit dem Unternehmen
und nutzten ihren politischen Einfluss, um BioPort
den lukrativen Auftrag zu sichern. Wichtig ist,
dass diese Bürokraten während der Anthrax-Hysterie
mit Kadlec zusammenarbeiteten, was BioPort wohl
vor dem Ruin bewahrte. Es ist zwar ungewiss, wann
Kadlec direkt mit dem Unternehmen in Kontakt kam –
dem er während seiner Zeit als Leiter der ASPR in
der ersten Trump-Regierung Hunderte Millionen
Dollar zukommen ließ –, aber die Verbindungen von
BioPort zu Kadlecs Kollegen könnten Aufschluss
darüber geben, wie die Beziehung zwischen Kadlec
und BioPort letztendlich zustande kam.
Das Ende von
VaxGen
Im Jahr 2004, als die Hysterie nach dem 11.
September noch immer ungebrochen war, tauchte ein
Konkurrent von BioPort auf, der dem Unternehmen im
Wettlauf um den 1-Milliarde-Dollar-Auftrag für
einen Anthrax-Impfstoff für Zivilisten zuvorkam.
Das in San Francisco ansässige Unternehmen VaxGen
erschien im Vergleich zum stets scheiternden
BioPort neu und aufregend – es versprach die
Lieferung eines innovativen „gentechnisch
hergestellten” Anthrax-Impfstoffs und bot damit
einen neuen Weg für die Anthrax-Vorräte des
Landes, die seit Jahren unter der Korruption und
Ineffizienz von BioPort litten. VaxGen erhielt
daraufhin den Auftrag im Wert von 1 Milliarde
Dollar – und bedrohte damit die Existenz von
BioPort.
Anstatt sich jedoch still und leise
zurückzuziehen, startete BioPort eine
millionenschwere Lobbykampagne, um VaxGen den
Auftrag wegzuschnappen. Bald darauf rekrutierte
das Unternehmen Jerome Hauer, einen Teilnehmer an
„Dark Winter”, der zuvor in der Bush-Regierung im
Gesundheitsministerium in verschiedenen Funktionen
im Bereich Notfallmaßnahmen tätig gewesen war.
Hauer, ein Mann, der mit seinem dichten
Schnurrbart, seiner Geheimratseck und seiner
dünnen Brille eher wie ein unschuldiger
Fußball-Vater aussah als wie ein Wissenschaftler,
der in das geheimnisvolle Milieu der biologischen
Kriegsführung der USA eingebunden war, war in den
Jahren vor den Anschlägen vom 11. September der
erste Direktor des New Yorker Office of Emergency
Management (OEM). Das Amt wurde von Rudy Giuliani,
dem Bürgermeister von New York, gegründet, der
nach den Anschlägen vom 11. September und den
Anthrax-Anschlägen nationale Bekanntheit erlangte.
Nach dem Einsturz der Zwillingstürme am 11.
September gab Hauer, der damals bei der mit der
CIA verbundenen Kroll Inc. für die Sicherheit des
World Trade Centers zuständig war, umgehend ein
Interview bei CBS News mit Dan Rather, in dem er
Osama Bin Laden für die Anschläge verantwortlich
machte. In den Monaten nach den Anthrax-Anschlägen
wurde Hauer zu einem Befürworter des Aufbaus einer
medizinischen Infrastruktur, um auf
„Bioterror”-Anschläge effektiver reagieren zu
können als mit der Amerithrax-Maßnahme.
Ein Bestandteil dieses Aufbaus war die
Beschaffung weiterer Anthrax-Impfstoffe – jedoch
nicht des von BioPort entwickelten. In einem
Artikel, den Hauer gemeinsam mit Thomas Inglesby
und Tara O’Toole – den Hauptautoren der John
Hopkins Dark Winter-Übung – verfasste, plädierten
die Biodefense-Experten für die Entwicklung eines
neuen Impfstoffs, der „zuverlässiger hergestellt”
werden könne und „weniger Impfungen” erfordern
würde.
Als Hauer kurz darauf in die Reihen des HHS
eintrat, setzte er sich weiterhin für einen
neueren Impfstoff ein. Laut der LA Times teilte
Hauer „[BioPort, das zu diesem Zeitpunkt seinen
Namen in Emergent Biosolutions geändert hatte] in
einem Brief vom Februar 2003 mit, dass [das HHS]
zu dem Schluss gekommen sei, dass ein neuer
Impfstoff „eine bessere langfristige Option sei
als Investitionen in die Erweiterung der
Produktionskapazitäten” für BioThrax.
Nachdem Hauer die Bush-Regierung verlassen hatte,
änderte er jedoch seine Meinung. Er wechselte in
die Privatwirtschaft, wurde Senior Vice President
der PR-Firma Fleishman-Hillard und „vermittelte
seinem neuen Chef schnell Emergent als Kunden”.
Später, im Dezember 2004, sagte Hauer, „die
Regierung sollte mehr von [BioPorts] altem
Impfstoff kaufen”.
Mitte 2005 sicherte sich Hauer dann einen Platz
im Vorstand von Emergent. Laut der LA Times zeigen
Aufzeichnungen, dass „Emergent in diesem Jahr und
2006 360.000 Dollar an Fleishman-Hillard gezahlt
hat“.
Emergent rekrutierte weiterhin Talente aus der
Bush-Regierung. Das Unternehmen stellte zwei
Berater von Vizepräsident Cheney ein, Cesar V.
Conda und Ron Christie, die sich beide für das
„Project BioShield“ – Kadlecs Idee – einsetzten.
Laut LA Times zahlte Emergent ihrer Firma von 2006
bis Juni 2007 340.000 Dollar.
Doch Conda und Christie sind nicht die einzigen,
die Emergent mit dem von Kadlec ins Leben
gerufenen Projekt BioShield in Verbindung bringen.
Eine weitere Lobbying-Firma, die von dem
Unternehmen zur Bekämpfung von VaxGen eingesetzt
wurde, McKenna Long & Aldrich, „hat sich die
Mitwirkung an der Ausarbeitung des Gesetzes zum
Projekt BioShield als Verdienst angerechnet“. Die
Firma hatte sieben Mitglieder, die „sich
anschließend als Lobbyisten für Emergent
registrieren ließen”. „Von 2005 bis Juni 2007”, so
die LA Times, „zahlte Emergent der Firma 380.000
Dollar”.
Die Bemühungen von BioPort erwiesen sich als
fruchtbar – die Regierung kündigte den Vertrag mit
VaxGen im Dezember 2006, und das Unternehmen
erwarb später im Mai 2008 die Rechte an der
Anthrax-Impfstofftechnologie von VaxGen. Mit der
Zerschlagung des Unternehmens festigte BioPort
seine Position als dominanter und dauerhafter
Lieferant für die Strategic National Stockpile.
Diese Drehtür zwischen den Akteuren des Projekts
Bioshield und BioPort endete jedoch nicht hier.
Jahre später öffnete sie sich für Robert Kadlec.
Ost-West-Korruption
Im Jahr 2012 nahm die erste direkt dokumentierte
Verbindung zwischen Kadlec und Emergent
Biosolutions Gestalt an. In diesem Jahr gründeten
Kadlec und Fuad El-Hibri das
Biodefense-Unternehmen East West Protection.
Interessanterweise war der erste potenzielle
Kunde, den sie ansprechen wollten, das Königreich
Saudi-Arabien. Obwohl der Vorschlag nie umgesetzt
wurde, erinnert er an El-Hibris ersten Einstieg in
die Welt der Biodefense und das Modell der
Korruption, auf dem ein Großteil davon basiert.
Tatsächlich war die Gründung von East West
Protection der erste offizielle Schritt einer
Beziehung zwischen Kadlec und El-Hibri, die den
Regierungswissenschaftler schließlich in eine
Kontroverse verwickeln sollte.
In den frühen 2010er Jahren, als Kadlec und
El-Hibri bei East West Protection daran
arbeiteten, Biosurveillance an den öffentlichen
Sektor zu verkaufen, begann Kadlec auch eine gut
bezahlte Beraterkarriere, die ihm in einem
einzigen Jahr 451.000 Dollar einbrachte. Während
dieser Zeit beriet Kadlec direkt Emergent
Biosolutions (ehemals BioPort) – eine Tatsache,
die er während seiner Anhörungen zur Bestätigung
als Leiter der ASPR im Jahr 2017 nicht offenlegte.
Kadlec versäumte es auch, die Gründung von East
West Protection, seine Rolle als Direktor des
Unternehmens von 2012 bis 2015 und den
anschließenden Verkauf seiner Unternehmensanteile
an Fuad El-Hibri offenzulegen.
Fuad
El-Hibri, wie auf der Website von East West
Protection abgebildet – Quelle
Kadlec hatte gute Gründe, diese Verbindungen zu
verbergen. Als er die Zügel der Vorräte innerhalb
der ASPR in der Hand hielt, wurde der langjährige
Regierungswissenschaftler praktisch zum Insider
von Emergent innerhalb der Trump-Regierung.
Ähnlich wie die Saudis Jahrzehnte zuvor bei Porton
International zahlte er fragwürdig hohe Preise für
Produkte von Emergent, die zuvor zu moderateren
Preisen in Betracht gezogen worden waren. Kadlecs
großzügige Ausgaben machten Emergent zum
wichtigsten Auftragnehmer seines Amtes und
brachten dem Unternehmen während seiner Amtszeit
Aufträge im Wert von mehr als 733 Millionen Dollar
ein.
Kadlecs ASPR zahlte pro Dosis eines
Pockenimpfstoffs „mehr als das Doppelte” des
Preises, den die Behörde zuvor mit einem früheren
Auftragnehmer gezahlt hatte. Darüber hinaus war
Emergent direkt in den Entscheidungsprozess des
Geschäfts involviert, da das Unternehmen „der
einzige lizenzierte Hersteller des Impfstoffs” war
– was bedeutet, dass die ASPR „den Preis durch
Verhandlungen mit dem Unternehmen und nicht durch
Ausschreibungen festgelegt hat”.
Darüber hinaus zahlte Kadlec Emergent weitere 535
Millionen Dollar für ein Produkt zur Behandlung
der Nebenwirkungen ihres Pockenimpfstoffs –
desselben Impfstoffs, den er gerade zu überhöhten
Preisen und in extravaganten Mengen gekauft hatte.
Sein Büro „übte außerdem eine Option in Höhe von
260 Millionen Dollar aus, um einen Vertrag aus der
Obama-Ära mit Emergent über einen
Anthrax-Impfstoff zu verlängern”, so die
Washington Post.
Kadlecs wichtigster Beitrag für die
Pharmaindustrie in dieser Zeit – der es ihm
vermutlich ermöglichte, Emergent so hohe Zahlungen
zu sichern – war jedoch seine Rolle bei der
Zentralisierung der vollständigen Kontrolle über
die strategischen nationalen Vorräte (SNS)
innerhalb der ASPR. Bemerkenswert ist, dass
Emergent genau für diese Maßnahme lobbyierte und
die Übertragung der Kontrolle über die Vorräte von
der CDC auf die ASPR „als Teil seiner jährlichen
Unternehmensstrategie für 2017“ aufführte.
Emergent hatte richtig erkannt, dass die
Zentralisierung der Kontrolle über die Vorräte die
bürokratischen Hindernisse beseitigen würde, die
den profitablen Prozess der Vorratsbeschaffung oft
verlangsamten oder sogar blockierten.
Bis 2018, mit Kadlec innerhalb der ASPR, hatte
sich die Vision von Emergent für die Vorräte
verwirklicht. Er schaffte den bisherigen Prozess
der Versorgung der Vorräte ab, der die
Korrespondenz zwischen mehreren Behörden
erforderte, und legte die gesamte operative
Kontrolle über die Vorräte in die Zuständigkeit
der ASPR. Nachdem diese Hindernisse beseitigt
waren, ebnete Kadlec potenziellen Auftragnehmern
den Weg, sich direkt an eine einzige Stelle – die
ASPR – zu wenden, um ihre Produkte für die Vorräte
zu verkaufen, und sicherte damit denjenigen, die
über die richtigen Beziehungen verfügten, sichere
Gewinne. Dies kehrte in Kadlecs Augen die
„Bottom-up”-Verwaltung der Vorräte um – und
brachte ihn an die Spitze.
Warp Speed
Einige Jahre später, in der zweiten Hälfte der
Trump-Regierung, wurde das Gewicht der staatlichen
Infrastruktur im Bereich der öffentlichen
Gesundheit im Rahmen einer medizinischen Reaktion
auf den globalen Ausbruch von COVID-19
vereinheitlicht. Kadlec übernahm umgehend die
Leitung einer der Hauptsäulen der
US-amerikanischen Pandemiebekämpfungspolitik – die
Gründung der Operation Warp Speed (OWS), einer
öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der
US-Regierung und Pharmaunternehmen zur Entwicklung
von Notfallimpfstoffen für alle Amerikaner.
Kadlec und Peter Marks, der Leiter des
Impfstoffprogramms der FDA, drängten Alex Azar,
den Minister für Gesundheit und Soziales, dazu,
sich für eine „maximale Beschleunigung” der
Entwicklung von COVID-19-Impfstoffen einzusetzen.
Von Anfang an betrachtete Kadlec die Operation
Warp Speed jedoch als ein militärisches Projekt.
Tatsächlich schlugen er und Azar ursprünglich vor,
sie „Manhattan Project II” oder MP 2.0 zu nennen,
und bezeichneten das Programm als den geistigen
Nachfolger der Bemühungen während des Zweiten
Weltkriegs, die zur Entwicklung der Atombombe
führten.
Atombombenabwurf
auf Nagasaki – 9. August 1945 –
Quelle
Ihre Überzeugung, dass die öffentlich-private
Entwicklung von Pandemie-Impfstoffen ein
militärisches Projekt sei, ging jedoch über den
Namen des Programms hinaus. Schon früh wollten
Kadlec und Azar das Pentagon „als wichtigen
Partner sowohl in wissenschaftlicher als auch in
logistischer Hinsicht“ für OWS gewinnen. In den
folgenden Monaten wurden Beamte der Geheimdienste
und des Verteidigungsministeriums fest in die
Programmabläufe eingebunden, während FDA-Beamte
Berichten zufolge ausgebremst und aus den internen
Abläufen von OWS ausgeschlossen wurden.
Bemerkenswert ist, dass OWS mit einer Reihe von
Geheimdienstbeamten im Hintergrund
Biosicherheitsverträge für Google und Oracle
abschloss, um Impfstoffempfänger zwei Jahre lang
zu überwachen, „um sie auf gesundheitsschädliche
Auswirkungen zu beobachten“. Diese Vereinbarungen
wurden jedoch von keiner der beteiligten Parteien
bekannt gegeben, sondern nur durch Aussagen des
Direktors von OWS, Moncef Slaoui, berichtet, der
sie im Wall Street Journal ausführlich beschrieb.
Angesichts dieser mangelnden Transparenz wurden
diese Verträge laut Whitney Webb wahrscheinlich
relativ geheim über private Vermittler vergeben,
wodurch die Aufsicht durch die Bundesbehörden
umgangen und Immunität gegenüber Anfragen nach dem
Freedom of Information Act (FOIA) erlangt wurde.
Unterdessen profitierte Emergent Biosolutions
weiterhin von seinen engen Beziehungen zu den
höchsten Machtzentren der US-Regierung – am
deutlichsten durch Robert Kadlec. OWS gewährte dem
umstrittenen Unternehmen Subventionen in Höhe von
mehr als einer halben Milliarde Dollar für die
Entwicklung der Impfstoffe von Johnson &
Johnson und AstraZeneca in seinem Werk in
Baltimore, ein Deal, der von Kadlec selbst
genehmigt wurde. Die Vergütung für Emergent war
deutlich höher als die für andere private
Auftragnehmer, die ähnliche Aufgaben im Rahmen von
OWS ausführten.
Und das, obwohl Emergent in den Jahren zuvor eine
Vielzahl von Qualitätskontrollproblemen hatte –
von rissigen Fläschchen über die „unzureichende
Kontrolle von Verunreinigungen” bis hin zu Haaren
auf den Geräten.
Während ein Beamter des Gesundheitsministeriums
„sagte, dass keines der Probleme so dramatisch
war, dass es unsere Einschätzung geändert hätte”,
dass die Einrichtungen „zweckmäßig und konform”
seien, bestätigte Emergent unweigerlich seine
Kritiker, als bekannt wurde, dass das Unternehmen
fast 400 Millionen Dosen seiner
COVID-19-Impfstoffe „aufgrund mangelnder
Qualitätskontrolle” vernichten musste.
Dies führte zwar letztendlich zur Kündigung des
600-Millionen-Dollar-Vertrags von Emergent, doch
das Unternehmen nahm dennoch über 400 Millionen
Dollar aus dem Geschäft mit und verzichtete nur
auf 180 Millionen Dollar.
Noch wichtiger ist, dass das Unternehmen nach wie
vor seine umfangreichen Verträge mit BARDA behält
und die Notfallimpfstoffvorräte des Landes mit
seinen Anthrax-Impfungen versorgt – die in den
letzten zehn Jahren „fast die Hälfte des
jährlichen Budgets der Vorräte in Höhe von einer
halben Milliarde Dollar ausgemacht haben“. Die
Ineffizienz und Unzuverlässigkeit des Unternehmens
haben, wie seine Bilanz zeigt, seinem Ansehen
keinen Abbruch getan. Stattdessen haben seine
Verbindungen – wie die zu Kadlec – dazu geführt,
dass es zu einer festen Säule der amerikanischen
Biosicherheitsinfrastruktur geworden ist.
Die
Ursprünge von Covid beschönigen
Vor kurzem, im Juli 2025, verfasste Kadlec einen
Bericht am Scowcroft Institute of International
Affairs der Texas A&M University, in dem er
darlegte, dass die „[Covid-19]-Pandemie durch ein
aus einem Labor entkommenes Virus und nicht durch
eine natürliche Übertragung von infizierten Tieren
ausgelöst wurde“. In der Ankündigung der Analyse
von Kadlec durch das Scowcroft Institute wurde die
Schuld jedoch effektiv den chinesischen
Militärforschern des Wuhan Institute of Virology
(WIV) zugeschrieben – obwohl die National
Institutes of Health über die EcoHealth Alliance
vor der Pandemie die Funktionsgewinnforschung am
WIV finanziert hatten. Außerdem reichte die
EcoHealth Alliance 2018 einen Vorschlag bei der
Defense Advanced Research Projects Agency des
Pentagon ein, um „vollständige infektiöse Klone
von SARS-verwandten Coronaviren aus Fledermäusen
und die Einfügung eines winzigen Teils des Virus,
bekannt als ‚proteolytische Spaltstelle‘,
in Coronaviren aus Fledermäusen“ zu schaffen
(Hervorhebung hinzugefügt).
Im Hinblick auf die Ursprünge von Covid-19 ist
dies besonders besorgniserregend, da, wie der
Mikrobiologe Richard Ebright von der Rutgers
University gegenüber The Intercept
erklärte, „die Relevanz darin besteht, dass SARS
Cov-2, das Pandemievirus, das einzige Virus in
seiner gesamten Gattung der SARS-verwandten
Coronaviren ist, das eine voll
funktionsfähige Spaltstelle an der
S1-S2-Verbindung enthält… Und hier ist ein
Vorschlag von Anfang 2018, in dem
ausdrücklich vorgeschlagen wird, diese Sequenz
an dieser Position in chimären, im
Labor erzeugten Coronaviren zu konstruieren“
(Hervorhebung hinzugefügt).
Die USAID – die in der Vergangenheit als
Tarnorganisation der CIA fungierte – finanzierte
ebenfalls Forschungen am WIV, deren Ziel es war,
eine globale Datenbank mit Viren zu erstellen, um
zu ermitteln, welche Krankheitserreger am ehesten
auf den Menschen übertragbar sind. Die Kosten
beliefen sich auf über eine Million Dollar. Laut
U.S. Right to Know hinterließ die Behörde außerdem
Tausende von Proben von Fledermäusen, die im
Rahmen eines Biosicherheitsprogramms der USAID
gesammelt worden waren, in den Gefrierschränken
des WIV.
Trotz dieser amerikanischen Zusammenarbeit warnte
das Scowcroft Institute jedoch, dass die Forschung
zwar auf die öffentliche Gesundheit ausgerichtet
gewesen sein mag, „chinesische Militärstrategen
jedoch auch Interesse am Gehirn als neuem
Kampfgebiet bekundet und eine militärmedizinische
Fachrichtung geschaffen haben, die sich der
Gehirnforschung widmet“ – was darauf hindeutet,
dass die durch Long-Covid verursachte
„Gehirnnebel“ tatsächlich der beabsichtigte Effekt
der chinesischen Biowaffenforschung sein könnte.
Darüber hinaus scheint China laut Scowcroft „frühe
Informationen über die Auswirkungen von COVID-19
auf das Gehirn und die kognitiven Fähigkeiten
unterdrückt zu haben”. Diese Informationen
zusammengenommen, so das Institut, wecken
„Bedenken darüber, ob die Volksrepublik China sich
an den Wortlaut und den Geist des
Biowaffenübereinkommens hält” – trotz der direkten
Beteiligung der USA an der
Funktionsgewinnforschung am WIV.
Tatsächlich heißt es im Vorwort des Berichts, das
vom Direktor des Scowcroft-Instituts, einem
ehemaligen Administrator der USAID unter George W.
Bush, sowie von einem hochrangigen
Scowcroft-Mitarbeiter, der zuvor in der Armee
gedient hatte, gemeinsam verfasst wurde, dass „die
Ergebnisse des Berichts ausreichen, um den
Geheimdienstbemühungen, die auf mögliche
chinesische [Biowaffen-]Aktivitäten abzielen, eine
viel höhere Priorität einzuräumen“.
Die Ergebnisse und Interpretationen von Kadlecs
Bericht erinnern an seine Zeit bei der UNSCOM, als
er sensible irakische Regierungsinfrastrukturen
auf der Suche nach versteckten
Massenvernichtungswaffen überwachte. Dort nutzte
er auch seine akademischen Qualifikationen, um
internationale Skepsis gegenüber einem Land zu
schüren, an dessen Programm die USA direkt
beteiligt waren. Seine Arbeit deutete auch darauf
hin, dass ein Gegner der USA sich nicht an
internationale Verträge hielt und wahrscheinlich
Geheimdienstoperationen durchführte, um genau
diesen Vorwand zu instrumentalisieren. In diesem
Fall trugen seine Beiträge dazu bei, dass Saddam
Hussein schließlich gestürzt wurde und der Krieg
im Irak begann. Wie Politico feststellte, wird
Kadlec nun, da er in Trumps Pentagon ist, „in
einer guten Position sein, um eine stärkere
Kontrolle Chinas voranzutreiben“.
Wie seine Vergangenheit im Irak zeigt, ist die
Grenze zwischen Überwachung und Kriegshandlungen
dünn, wenn es um Wissenschaftler für
Spezialeinsätze und CIA-Agenten geht.
Neocons
machen Amerika wieder zu ihrem Land
Seit dem Golfkrieg ist Robert Kadlecs Karriere
eng mit der neokonservativen Bewegung verbunden,
die aus der Reagan-Administration hervorging und
während der Amtszeit von George W. Bush die
Zukunft der Welt auf unvorstellbare Weise prägte.
Kadlec spielte eine entscheidende, wenn auch
relativ unscheinbare Rolle beim Aufstieg dieser
Gruppe zur Macht und ihren anschließenden
Auswirkungen auf die amerikanische Außen- und
Innenpolitik.
Über mehrere Präsidentschaften hinweg schufen
Kadlec und die Clique von Biowaffenspezialisten,
zu der er gehörte, Zustimmung für die Invasion des
Irak. Sie nutzten ihre Referenzen, um die Angst
vor irakischen Biowaffenangriffen zu schüren,
übertrieben die Einfachheit der Mittel, mit denen
ein Terrorist Biowaffen herstellen könnte, und
nutzten möglicherweise sogar ihre Positionen als
UNSCOM-Waffeninspektoren im Irak aus, um
Informationen für zukünftige amerikanische
Bombenangriffe zu sammeln. All diese und weitere
Maßnahmen rechtfertigten über viele Jahre hinweg
langsam aber sicher das, was Robert Fisk als
„uneingeschränkte Militäroffensive gegen den Irak”
bezeichnete.
Während dieser Zeit und in den folgenden Jahren
legten Kadlec und seine Clique den Grundstein für
die spätere Notfallinfrastruktur der Nation für
Pandemien und bioterroristische Notfälle.
Wie so viele der Notfallmaßnahmen, die von den
Neokonservativen der Bush-Regierung ausgeheckt
wurden, betont auch diese Politik die
Konzentration entscheidender Regierungsbefugnisse
in den Händen kleiner Gruppen von Bürokraten, den
Abbau der durch demokratische Normen errichteten
Barrieren im Namen der Effizienz und die
Bekämpfung irrationaler, unberechenbarer Feinde.
Mit dieser Notfallpolitik sind immer auch immens
profitable Geschäftsmöglichkeiten verbunden, die
sowohl von der Regierung als auch von ihren
vertrauenswürdigen privaten Auftragnehmern
gemeinsam verfolgt werden. Wie die Schaffung von
Kadlecs Notvorräten zeigt, schafft ein
„ganzheitlicher Regierungsansatz” zur
Krisenbewältigung ein wirtschaftliches Umfeld mit
außergewöhnlichen Möglichkeiten für
Großunternehmen. Mit der Schaffung der Strategic
National Stockpile (SNS) konnte das HHS Hunderte
Millionen Dollar in Unternehmen leiten, die sonst
keine Nachfrage nach ihren Produkten gehabt
hätten. Darüber hinaus ebnete die Verabschiedung
einer Reihe von Gesetzen, mit denen die SNS
geschaffen wurde, den Weg für
„Notfall”-Regulierungsmechanismen, die schließlich
dazu führten, dass die COVID-19-Impfstoffe ohne
Zulassung auf den Markt kamen. Dieses
Notfall-Regulierungssystem, das eine erhebliche
Senkung der Standards für die Markteinführung von
Arzneimitteln beinhaltet, ist etwas, das
Biotech-Entwickler dringend benötigen.
Und natürlich hat Kadlec, wie so viele andere
Regierungsakteure, die daran arbeiten, die
legislative Legitimität für eine massive
Deregulierung und zentralisierte
„Notfallbefugnisse” zu schaffen, durchaus davon
profitiert, dass er im Laufe seiner Karriere
Beziehungen geknüpft hat. Seine Rolle bei der
Überwachung der Zuweisung von Milliarden von
Dollar an das offensichtlich korrupte Unternehmen
Emergent Biosolutions unterstreicht den
räuberischen, selbstgerechtfertigenden
Opportunismus, den diese größere Konvergenz von
Big Pharma, Big Tech und dem nationalen
Sicherheitsstaat bedeutet.
Letztendlich konzentriert dieses Milieu, das die
„Notfall”-Doktrin mit Drehtüren zwischen dem
privaten und dem öffentlichen Sektor verbindet,
immer mehr Kapital in den Händen einer kleinen
Gruppe von Oligarchen. Mit Akteuren wie Kadlec,
die innerhalb der Regierung Alarm wegen
Terrorismus schlagen, kodifizieren Politiker und
Bürokraten die Rechtfertigungen für den Einsatz
staatlicher Macht, um diese Geldflüsse zu
ermöglichen – sei es durch den Sturz von Saddam
Hussein oder die Schaffung einer Notfallreserve,
die korrupte Pharmaunternehmen finanziert.
Nachdem Kadlec nun in das Kriegsministerium
vereidigt wurde, ist er für die Festlegung der
Politik in Bezug auf Massenvernichtungswaffen und
nukleare Abschreckung verantwortlich,
einschließlich der Gewährleistung der „chemischen
und biologischen Verteidigung und der Einhaltung
internationaler NCB-Verträge und -Abkommen“.
Angesichts seiner korrupten Vergangenheit, seiner
früheren Ausnutzung internationaler Verträge als
UNSCOM-Waffeninspekteur und des immer größer
werdenden militärischen Abenteuerlust der
Trump-Regierung – die Ernennung von Kadlec
signalisiert eine düstere Zukunft für diejenigen,
die im Fadenkreuz des amerikanischen Imperiums
stehen. Nicht wegen dem, was Kadlec allein
erreichen wird, sondern wegen dem, was seine
Ernennung symbolisiert: unverantwortliche
Korruption, die Ausnutzung von Chaos, um
imperialistische Kriegführung voranzutreiben, und
dabei ungebremste Profitgier.