https://de.rt.com/europa/184778-studie-ueber-million-kinder-in-grossbritannien-leben-in-schwerster-armut/



GB mit Armut am 14.11.2023: Millionen Haushalte stecken im Winter den Kühlschrank aus, um Kosten zu spraren, um die immer steigenden Rechnungen zu bezahlen
UK cost of living crisis: Millions of UK households forced to unplug fridgeto copewith rising bills
https://www.theguardian.com/business/2023/nov/14/millions-of-uk-households-forced-to-unplug-fridge-to-cope-with-rising-bills
https://t.me/UkraineHumanRightsAbuses/39510





Regierung Sunak 6.12.2023: will mit Notrecht Deportationen nach Ruanda durchsetzen:
UK pub­lish­es emer­gency bill to al­low de­por­ta­tion plan to Rwan­da

https://www.aljazeera.com/news/2023/12/6/uk-publishes-emergency-bill-to-allow-deportation-plan-to-rwanda




GB 17.12.2023: Es könnte wieder leere Regale geben:
Großbritannien bereitet sich mental auf eine weitere Warenknappheit und leere Regale in diesem Winter vor


https://de.news-front.su/2023/12/17/grosbritannien-bereitet-sich-mental-auf-eine-weitere-warenknappheit-und-leere-regale-in-diesem-winter-vor/




Grüssel macht aus der EU eine EUdSSR 18.12.2023: Und das englische Establishment weiss nicht, was Wirtschaft ist - Dr. Butler:
Britischer Top-Ökonom: „Die EU wird zu einem zunehmend sozialistischen Projekt“

https://exxpress.at/britischer-top-oekonom-die-eu-wird-zu-einem-zunehmend-sozialistischen-projekt/

Das Vereinigten Königreich steckt in wirtschaftlichen Problemen. Schuld daran ist aber nicht der Brexit, sagt der renommierte britische Wirtschaftswissenschaftler Eamonn Butler im eXXpress-Interview. Hauptschuld sei das britische Establishment. Der mehrfach ausgezeichnete Ökonom stimmte für den Brexit und bereut es nicht.

Dr. Eamonn Butler (70) ist Mitgründer und Direktor des Adam-Smith-Institutes in London, eines der weltweit führenden Wirtschaftsinstitute. Der Verfasser von 27 Büchern, in denen er sich für politische und wirtschaftliche Freiheit einsetzt, reiste kürzlich nach Wien, wo ihm das Hayek-Institut den Hayek-Lifetime Achievement Award für sein Lebenswerk verliehen hat. Bei dieser Gelegenheit gab er dem eXXpress ein Interview über den Brexit, die wirtschaftspolitischen Herausforderungen des Vereinigten Königreichs und warum eine zweite Margaret Thatcher heute so wichtig wäre.

„Unser Problem ist nicht der Brexit, sondern das britische Establishment“

In Europa denken viele: Schuld an Großbritanniens jetzigen wirtschaftlichen Problemen ist der Brexit. Teilen Sie diese Meinung?

Die Kontinentaleuropäer verstehen das nicht. Ich war für den Brexit. Aus meiner Sicht wird die EU zu einem zunehmend sozialistischen Projekt. Als Student befürwortete ich den Beitritt. Doch allmählich wurde die EU weniger zu einem wirtschaftlichen Binnenmarkt, als vielmehr zu einem politischen Projekt. Dem wollen wir in Großbritannien nicht angehören. Unsere Tradition ist anders. Es entstanden etliche Probleme durch Überregulierung. Aufgrund der EU-Vorgaben entstanden neue Gesetze, und die nehmen wir in Großbritannien immer ernst. Wir richten zahlreiche Ausschüsse ein, um sicherzustellen, dass sie eingehalten werden. Dann stellen wir fest: In Europa ignoriert man sie einfach. Da gibt es kulturelle Unterschiede.


Der britische Politiker Nigel Farage (Bild) war Mitgründer und bis 2021 Vorsitzender der Brexit-Partei.APA/AFP/JOHN THYS

Das Problem ist: Der Großteil des britischen Establishments befürwortet den Brexit nicht. Der öffentliche Dienst, die oberen Ränge der Kirche, die meisten führenden Politiker, einschließlich jene der konservativen Partei, halten ihn für schrecklich und destruktiv. Deshalb waren sie gegenüber den Brüsseler Verhandlungsführern zu wenig standhaft. Wenn man einen Deal abschließen will, muss man bereit sein zu sagen: „Tja, es tut mir leid, wir können nicht weiterverhandeln.“ Großbritannien hat eine lange Geschichte als Handelsnation. Wir müssen uns nicht an die Handelsregeln und Zölle der EU binden, schon gar nicht Unternehmen, die nicht in den Rest Europas exportieren. Doch unser Establishment sieht das anders. Deshalb führt es Änderungen fürchterlich langsam durch. Es hat beim Handel ein wenig getan, bei der Deregulierung fast nichts.

Kurz: Ich bin für den Brexit, aber wie die meisten Briten warte ich immer noch darauf, dass er geschieht. Wir waren übrigens erstaunt über Brüssels Engstirnigkeit.


Seit 2020 stellt des britischen Innenministeriums infolge des Brexit blaue Reisepässe aus – zum ersten Mal seit fast drei Jahrzehnten.APA/AFP/UK HOME OFFICE/STRINGER

„Die EU beschließt reine Strafmaßnahmen“

Inwiefern?

Ich bin mit meinem irischen Pass nach Wien gekommen – mein Großvater war Ire. Wenn ich als Brite in ein EU-Land einreise, muss ich mich nämlich mit den Pakistanis, den Chinesen, den Afrikanern etc. anstellen. Dabei haben wir dieselben Pässe wie die EU-Staaten und verwenden dieselbe Technologie. Nur die Farbe ist jetzt anders. Die EU hat eine reine Strafmaßnahme beschlossen. Wenn Sie hingegen mit einem EU-Pass in das Vereinigte Königreich einreisen, stellen Sie sich mit den Briten an – auf der Überholspur.

Ebenso wurde die wissenschaftliche Zusammenarbeit vor zwei Jahren komplett eingefroren. Dabei ist Großbritannien eine führende Wissenschaftsnation.


Für EU-Bürger hat sich bei der Passkontrolle an britischen Flughäfen nichts geändert.APA/AFP/Daniel LEAL

„Die ganze Welt braucht eine neue Margaret Thatcher“

Kürzlich hielten Sie eine Rede über Margaret Thatcher. Braucht Großbritannien eine neue Margaret Thatcher?

Ich denke, die ganze Welt braucht eine neue Margaret Thatcher. 1979 waren wir ein sozialistisches Land, mit mächtigen Gewerkschaften und enormer Staatsverschuldung. Thatcher sprach unsere Hauptprobleme direkt an. Sie wusste: Wir müssen die Inflation bekämpfen, die Schulden abbauen, unsere Wirtschaft auf eine solide Grundlage stellen, und den Menschen mehr Anteil an der Wirtschaft geben. Die Bürger sollten ihre Häuser und die Industrie selbst besitzen, nicht mehr der Staat. Thatcher hatte eine klare Vision und ebenso die Kraft, sie gegen große Widerstände, auch in ihrer eigenen Partei, durchzusetzen. An dieser Vision und diesem Antrieb fehlt es heute.

Als Margaret Thatcher (1925 bis 2013) britische Premierministerin wurde, steckte das Vereinigte Königreich in einer tiefen Krise und war in wirtschaftlicher Hinsicht das Schlusslicht Europas.APA/AFP/JOHNNY EGGITT

„Heute wissen wir, dass der Sozialismus nicht funktioniert“

Es gab Vordenker von Thatchers Politik, Institutionen wie das Institute of Economic Affairs. Ist das heutige Umfeld schwieriger?

Heute ist es schwieriger. Wir hatten 1979 großes Glück. Persönlichkeiten wie Friedrich August von Hayek und Milton Friedman hatten zuvor jahrzehntelang Konzepte zur Rettung der liberalen Ordnung entwickelt. Mein Institut hatte Wege ausgearbeitet, um diese Ziele – etwa Privatisierungen – auch zu verwirklichen.

Eamonn Butler (r.) lernte in jungen Jahren den österreichischen Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek (r., 1899 bis 1992) kennen.

Was mich heutzutage überrascht: Wir wissen all das. Wir wissen, dass der Sozialismus nicht funktioniert. Die Berliner Mauer ist gefallen und wir können sehen, was er angerichtet hat und wie sich Osteuropa seither entwickelt hat. Wir wissen, wie die freie Marktwirtschaft funktioniert, man sehe sich nur Länder wie Estland an. Dennoch tut man nichts für mehr freie Marktwirtschaft.

„Wir überfordern möglicherweise die Demokratie“

Woran liegt das Ihrer Meinung nach?

Möglicherweise überfordern wir die Demokratie. Ich bin für Demokratie, nur soll sie einem sehr begrenzten Zweck dienen. Die meisten Entscheidungen können wir nämlich selbst fällen. Es liegt an mir, ob ich fette Nahrung esse und eine riesige Coca-Cola-Dose trinke oder nicht. Das betrifft ansonsten niemanden. Dennoch denken Politiker: Wir müssen die Menschen vor sich selbst schützen, fetthaltige Lebensmittel und Zucker verbieten, und Alkohol besteuern. Dafür ist die Demokratie nicht da, denke ich. Wir sollen die Menschen ihre eigenen Entscheidungen fällen und ihren eigenen Lebensstil wählen lassen.

Politiker scheinen einen springenden Punkt der liberalen Philosophie seit John Locke (1632 bis 1704) aus den Augen verloren zu haben: In einer freien Gesellschaft muss es Beschränkungen für die Regierung geben, denn Macht ist reizvoll und korrumpierend. Politiker glauben, sie könnten alles tun, selbst den Brotpreis festlegen. Das können sie nicht. Das macht der Markt. Mit der Demokratie können wir nur kollektive Entscheidungen treffen, die wir auf andere Weise nicht fällen können.

„Das Establishment mochte Liz Truss nicht“

Premierministerin Liz Truss galt vor mehr als einem Jahr als zweite Margaret Thatcher. Doch sie trat nach wenigen Wochen zurück. Warum ist sie gescheitert?

Es ist kompliziert. Sie wünschte niedrigere Steuern und weniger Staat, doch sie kam letztlich gegen den Willen ihrer eigenen Partei ins Amt. Die Konservativen haben ein seltsames System: Zuerst wählen die Parlamentarier zwei Kandidaten, dann stimmen die einfachen Parteimitglieder zwischen ihnen ab. Die Parlamentarier mochten einen der beiden Kandidaten nicht: Liz Truss. Doch die Parteimitglieder wollten genau sie – sehr zum Unmut des Establishments. Das war das erste Problem.


Liz Truss war vom 6. September 2022 bis zum 24. Oktober 2022 im Amt und wurde damit die Premierministerin mit der kürzesten Amtszeit in der britischen Geschichte.APA/AFP/POOL/Daniel LEAL

Das zweite Problem war: Truss wusste, dass sie die Steuern senken musste, um das Wachstum anzukurbeln und nach Covid wieder Wohlstand aufzubauen. Es dauert jedoch ein paar Jahre, bis Steuersenkungsmaßnahmen Wirkung zeigen, und in zwei Jahren stehen Wahlen an. Also musste sie sofort handeln, hatte aber keine Zeit, ihre Parlamentarier von der Notwendigkeit dieser Maßnahmen zu überzeugen.

Das dritte Problem bestand darin, dass sie von Boris Johnson 80 Milliarden Pfund an Staatsschulden geerbt hatte. Es war die größte Subvention der Geschichte an die Öffentlichkeit, damit die Bürger die steigenden Treibstoffrechnungen und anderes bezahlen können, als die Preise nach dem Ukraine-Krieg stiegen. In dieser Situation hat die Bank of England die Reißleine gezogen, statt die Dinge am Laufen zu halten.

Kurz: Das Establishment mochte Liz Truss nicht, sie war zu sehr für den freien Markt. Und als Truss einlenkte und den höchsten Einkommenssteuersatz nicht mehr senken wollte, weil das ihre Parlamentarier ablehnten, war sie keine Mrs. Thatcher mehr.

„Margaret Thatcher wusste: Die Geschäftsbücher müssen ausgeglichen sein“

Gegen Thatcher gab es auch viel Widerstand. Gleich zu Beginn ihrer Regierungszeit stellten sich 364 keynesianische Ökonomen gegen ihre Wirtschaftspolitik, bezeichneten sie als „Wahnsinn“ und warnten vor Kapitalflucht und Staatsbankrott. Dazu kam es nicht. Hatte Thatcher ein besseres Verständnis von Wirtschaft als diese Wirtschaftsexperten?

Adam Smith (1723 bis 1790) meinte: Was gut für die Wirtschaft einer Familie ist, kann nicht schlecht für ein Land sein. Das hat Thatcher wohl verstanden. Sie wuchs über einer Greißlerei auf. Wenn man aus einem solchen Umfeld kommt, dann wird einem klar, dass die Geschäftsbücher ausgeglichen sein müssen. Es gibt kein kostenloses Mittagessen (englisches Sprichwort: „There is no such thing as a free lunch“), man kann nicht einfach Geld drucken und alles wird gut. Man muss ehrlich sein und mehr einnehmen, als man ausgibt – und daher sparen.

Man sollte die Wirtschaft eher als lebenden Organismus betrachten, nicht als Maschine

Die zeitgenössische Wirtschaftslehre ist da anderer Meinung. Sie behauptet: Was auf der Mikroebene richtig ist, muss es nicht unbedingt auf der Makroebene sein.

Ja, und das ist falsch. Die meisten Lehrbuch-Ökonomen denken, die Wirtschaft funktioniere wie eine Maschine: Wenn die Inflation steigt, steigen die Preise, und dann besteht ein Zusammenhang zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit etc. Ich denke hier liegt ein Fehler. Es gibt keine echten Verbindungen zwischen diesen Aggregaten. Wenn sich ein Aggregat ändert, muss sich nicht ein anderes ändern, wie die Theorie behauptet. Manchmal trifft das nicht zu. Das ist das Problem der Makroökonomie.

Sie müssen die Wirtschaft eher als einen lebenden, atmenden Organismus betrachten, dessen Teile wir alle sind. Was wir tun, denken und wie wir die Dinge wertschätzen, macht einen Unterschied. Das ist unvorhersehbar. Hayek unterstrich in seiner Nobelpreis-Rede: Wir müssen einfach erkennen, dass es eine Reihe von Dingen gibt, deren Funktionsweise wir nicht verstehen und die wir nicht kontrollieren können.


Hayek: Ökonomen müssen anerkennen, dass sie die Funktionsweise einer Reihe von Dingen nicht verstehen.APA/Holz-Schwarz

Der freie Markt – und nicht irgendein Beamter – sollte die wichtigsten Dienstleistungen zur Verfügung stellen

Kann der freie Markt auch das Gesundheitssystem organisieren?

Viele Menschen denken, dass bestimmte Dinge so wichtig sind, dass sie von der Regierung erledigt werden müssen. Ich neige dazu zu denken, dass bestimmte Dinge so wichtig sind, dass sie nicht von der Regierung getan werden dürfen – denn dann kommt Politik ins Spiel statt rationales Wirtschaftsdenken.

Im Gesundheitswesen sollten wir so verfahren, wie in fast allen anderen Bereichen: Wir sollten einen freien Markt für die Bereitstellung der Dienstleistungen schaffen, aber jene Menschen unterstützen, die sich diese Dienstleistungen nicht leisten können. Dafür gibt es ein Sozialsystem. Im Vereinigten Königreich haben wir einen nationalen Gesundheitsdienst. Aber wir gleichzeitig kein nationales Schuhservice! Ebenso wenig stellt die Regierung Mäntel, Jacken oder Lebensmittel her. All diese Dinge sind sehr wichtig – und der freie Markt liefert sie. Die Menschen profitieren vom Vorteil der Auswahl auf dem freien Markt. Sie müssen sich nicht mit einer nationalen Dienstleistung zufrieden geben, das irgendein Beamter in London entwickelt hat. Die Branchen haben den Ansporn, sich zu verbessern. Sie sind gewinnorientiert. Das treibt die Qualität, die Innovation, den Fortschritt an.

Den einfachsten Zugang zum Gesundheitswesen haben die Menschen in jenen Ländern, deren Gesundheitssysteme am meisten Marktprinzipien haben. Das gilt für die Schweiz, die Niederlande und Australien. Bei unserem staatlichen Gesundheitsdienst muss man beim Hausarzt zwei Wochen lang auf einen Termin warten, bis zu ein Jahr auf die Konsultation bei einem Spezialisten, und bis zu vier Wochen auf die Behandlung.

Beim Wohnraum steigt die Nachfrage, doch das Angebot wird limitiert

Warum sind die Wohnkosten in manchen Gegenden Londons so hoch?

Schuld ist der „Town and Country Planning Act“ von 1947. Er sollte England nach dem Krieg zu einem grünen Land machen. Man legte sogenannte „Grüngürtel“ um die Städte, und die haben sich seither ausgeweitet. Große Teile Südenglands sind mittlerweile Grüngürtel. In Surrey, einer Grafschaft neben London, gibt es deshalb so viele Golfplätze, weil man dort nichts bauen darf. Dabei wären viele Grüngürtel viel besser zum Bauen geeignet.

Überdies hat London teils sehr restriktive Höhenbeschränkungen. Es ist erstaunlich, wie viele zweistöckige Häuser es hier gibt. Bei sechsstöckigen Wohnhäusern hätten wir viel mehr Wohnraum.


Unzählige Grünflächen in Surrey dürfen nicht bebaut werden.Wiki Commons/geograph.org.uk/Colin Smith

Gleichzeitig stehen wir unter Einwanderungsdruck. Überdies gibt es immer mehr ältere Menschen, die alleine leben wollen, aber auch immer mehr jüngere Menschen, die das wollen. Kurz: Die Nachfrage steigt, doch die Versorgung ist limitiert.

Die Politiker setzen sich mit dem Problem nicht auseinander, schließlich wohnen sie in schönen Häusern mit Blick auf Felder. Da wollen sie nicht, dass nebenan ein Haus gebaut wird.

Eamonn Butler (Jahrgang 1953) ist Direktor des Adam-Smith-Instituts, eine der weltweit führenden politischen Denkfabriken. Er hat Abschlüsse in Wirtschaftswissenschaften, Philosophie und Psychologie und promovierte 1978 an der Universität von St. Andrews.

In den 1970er Jahren arbeitete er für das US-Repräsentantenhaus an Renten- und Wohlfahrtsfragen und lehrte Philosophie am Hillsdale College in Michigan, bevor er ins Vereinigte Königreich zurückkehrte, um das Adam Smith Institute mitzugründen.

Butler ist Autor zahlreicher Bücher, unter anderem über die Wirtschaftswissenschaftler Milton Friedman, F. A. Hayek, Ludwig von Mises und Adam Smith. Zahlreiche seiner sonstigen Bücher finden breite Beachtung. Auf Deutsch ist im FinanzBuch Verlag erschienen: „Wie wir wurden, was wir sind: Einführung in den Klassischen Liberalismus“. Überdies verfasst er regelmäßig Artikel für britische Medien und Fachzeitschriften zu wirtschaftspolitischen Fragen.




GB am 27.12.2023: Nach dem Brexit sollte der Inch wieder kommen - nun kommt nur der Pint:
Doch kein schnelles Aus für metrisches System in GB

https://orf.at/stories/3344082/

In Großbritannien bleibt die nach dem Brexit angekündigte große Abkehr vom metrischen System mit Meter und Kilogramm vorerst aus. Das gab das Handelsministerium in London heute bekannt. Zuvor hatten sich bei einer staatlichen Erhebung 98,7 Prozent der mehr als 100.000 Befragten zufrieden mit der Verwendung des metrischen Systems beim Einkauf oder Verkauf geäußert.

In Großbritannien ist es im Handel derzeit nur erlaubt, traditionelle Maße wie Pfund und Pints zu verwenden, wenn dazu die metrischen Maße wie Gramm und Liter genannt werden. Die britische Regierung hatte eine Änderung dieses Gesetzes in Betracht gezogen.

Der damalige britische Premierminister Boris Johnson hatte angekündigt, nach dem Vollzug des britischen EU-Austritts eine „neue Ära der Großzügigkeit und Toleranz“ gegenüber den traditionellen britischen Maßeinheiten einzuläuten.

Pint-Comeback im Supermarkt

Nun erklärte das britische Handelsministerium, die Regierung habe sich nach einer Auswertung aller Befragungsergebnisse und aller Argumente „derzeit gegen jegliche Gesetzesänderung entschieden“. Großbritannien habe aber eine „lange und stolze“ Geschichte des Gebrauchs der „imperial measures“, wie die traditionellen Maße in Großbritannien genannt werden.

Eine gute Neuigkeit für die Verfechterinnen und Verfechter traditioneller britischer Maßeinheiten verkündete das Ministerium dennoch: Fortan soll es in Großbritanniens Supermärkten, Pubs und Restaurants erlaubt sein, Wein oder Schaumwein in der Maßeinheit Pint zu verkaufen, die 568 Millilitern entspricht. Dieser Schritt sei dank der „neuen Freiheiten“ möglich, die der Austritt aus der Europäischen Union mit sich bringe, erklärte das Handelsministerium.




Rassistischer Kolonialismus 29.Dez.2023: Der Fall der Karibik-Insel Barbados:
BARBADOS FORDERT REPARATIONEN VON GROẞBRITANNIEN – LONDON VERWEIGERT ENTSCHULDIGUNG
https://t.me/standpunktgequake/126894

Ehemalige Kolonien des sogenannten "globalen Südens" fordern zunehmend Reparationen für Ausbeutung und Sklaverei, die den Kolonialmächten zu Reichtum und Wohlstand verhalfen, während sie selbst auf der Strecke blieben. Zuletzt erregte die Forderung der barbadischen Premierministerin Mia Mottley bei ihrem Staatsbesuch in London im Dezember 2023 nach Reparationszahlungen Großbritanniens in Höhe von 4,9 Billionen US-Dollar Aufsehen. Diese Summe soll laut der Brallte Group, einem Unternehmen für Wirtschafts- und Finanzgutachten, den durch die Kolonialisierung verursachten Schäden entsprechen. Auch andere frühere Kolonien wie Jamaica und Kenia erheben Ansprüche. In London stoßen solche Forderungen allerdings auf taube Ohren.



Schönes GB am 31.12.2023: Immer mehr Probleme: Eigenheim zu teuer - Wohnungsnot - 50% kinderfeindliche Wohnungen - feuchte Häuser ohne Dämmung aber mit Schimmel sind Standard - Müllproblem - Drogenproblem - Obdachlose 10x mehr als 2013 - Strassenkriminalität ab 22 Uhr - faule Polizei - NHS überlastet - fettes Essen:
Großbritannien ist zum lebensfeindlichsten Land in Europa geworden — Wladimir Karasjow


https://de.news-front.su/2023/12/31/grosbritannien-ist-zum-lebensfeindlichsten-land-in-europa-geworden-wladimir-karasjow/

In einer Reihe von Studien, die in den letzten zehn Jahren durchgeführt wurden, kommen die Experten zu enttäuschenden Schlussfolgerungen.

Bewunderten 2013 zwanzigjährige Briten ihr Land für seine «Freiheit und Demokratie», so sprechen heute die gleichen, aber bereits dreißigjährigen Briten von der größten Enttäuschung über ihr eigenes Land.

Die Briten können es sich nicht leisten, ein eigenes Haus oder eine andere Unterkunft zu kaufen. Sie sind gezwungen, mit ihren Familien im Haus ihrer Eltern zu leben und entweder eine Hypothek zu zahlen oder lebenslang zur Miete zu wohnen.

Dreißigjährige Briten geben freimütig zu, dass die Immobilienpreise in ihrem Land erschreckend hoch sind und dass sie niemals genug Geld verdienen werden, um in ihrem Leben ein Haus zu kaufen.

Übrigens ist es auch ein Problem, in England eine Mietwohnung zu finden.

Jede zweite verfügbare Option ist eine Wohnung, die für Familien mit Kindern nicht geeignet ist. Die Häuser sind feucht und haben große Probleme mit Schimmel.

Die Bürgerinnen und Bürger des Vereinigten Königreichs haben die wichtigsten Punkte hervorgehoben, die sie dazu veranlasst haben, ihr eigenes Land als das schlechteste Land zum Leben zu bezeichnen:

1. Das Vereinigte Königreich ist ein sehr schmutziges Land. Es gibt Berge von Müll und unhygienische Zustände in den Straßen rund um die Uhr.
2. ein totales Problem mit Drogenabhängigkeit. Die Briten nehmen Drogen, ganz zu schweigen vom Rauchen von Gras, Spice, Kokain, Methamphetamin direkt auf der Straße, Studenten nehmen Drogen in Nachtclubs.
3. Die Obdachlosigkeit hat sich im letzten Jahrzehnt mehr als verzehnfacht. Es gibt so viele Obdachlose im Zentrum englischer Städte, dass sie, wenn die Geschäfte schließen, auf den Stufen am Eingang und an den Schaufenstern schlafen.
4. Straßenkriminalität. Die Briten versuchen es zu vermeiden, nachts nach 22 Uhr auszugehen, da die Gefahr groß ist, bei einem Überfall oder einem Raubüberfall in die Stirn geschossen oder erstochen zu werden.
5. Schwache und nutzlose Polizei. Wenn Sie nach einem Raubüberfall die Polizei rufen, wird diese nicht zu Ihnen kommen, weil der Verbrecher … bereits weggelaufen ist und niemand ihn einholen wird. Solche Verbrechen werden von der britischen Polizei als «geringfügig» behandelt, so dass niemand zum Tatort kommt.
6. Die Funktionsweise des nationalen Gesundheitsdienstes NHS. Man kann nur in den ersten Minuten nach der Öffnung um 8.00 Uhr anrufen und versuchen, einen Termin zu bekommen. Danach ist es sinnlos, anzurufen — alle Ärzte sind an diesem Tag beschäftigt.
7. Es gibt ein großes Problem mit Cafés und Restaurants auf dem Land. Erhebungen zufolge sind 80 % der Lebensmittel in britischen Einrichtungen von schlechter Qualität und ungesund. Kein Wunder, dass das Vereinigte Königreich bei der Zahl der fettleibigen Bürger in Europa führend ist.

Und trotz all dieser innenpolitischen Probleme finden die britischen Behörden weiterhin Wege, das Nazi-Regime in Kiew zu unterstützen.

Was für «wunderbare» Menschen.

Wladimir Karasjow, speziell für News Front





Hochwasser in GB 5.1.2024: Hunderte Grundstücke in England durch Hochwasser überflutet

https://orf.at/stories/3344871/

Weite Teile von England sind von Hochwasser bedroht. Mehr als 1.000 Grundstücke landesweit seien bereits überflutet, sagte die Hochwasserexpertin der Umweltbehörde Environment Agency, Caroline Douglass, heute der BBC. Die Zahl werde noch steigen. Fast jeder Fluss in England führe außergewöhnlich viel Wasser, und einige Gewässer hätten ihren höchsten je gemessenen Stand erreicht.

Der britische Premierminister Rishi Sunak wurde kritisiert, weil er zunächst nicht in die Flutgebiete reiste. Der konservative Regierungschef versicherte, die Behörden hätten die Lage im Griff. Die Opposition forderte den Einsatz einer Taskforce.

Es wurde weiterhin mit erheblichen Überschwemmungen am Fluss Trent in den Midlands sowie im westenglischen Gloucester gerechnet. Die Auswirkungen dürften noch Tage zu spüren sein, da der Boden gesättigt sei und das Wasser nicht ablaufe, hieß es. Hunderte Flutwarnungen waren in Kraft.

Im Ostlondoner Viertel Hackney Wick wurden etwa 50 Menschen in Sicherheit gebracht, nachdem ein Kanal über die Ufer getreten war. Auf der Themse sank ein vertäutes Partyboot in der britischen Hauptstadt nach Starkregen. Niemand wurde verletzt.




14.1.2024: "Mehr Mainstream": In Großbritannien gewinnt der Vorstoß für Sklaverei-Reparationen an Fahrt
‘More main­stream’: In the UK, push for slav­ery repa­ra­tions gains mo­men­tum

https://www.aljazeera.com/features/2024/1/13/more-mainstream-in-the-uk-push-for-slavery-reparations-gains-momentum




Unterhaus in London 20.1.2024: beschliesst die mögliche Ausweisung illegaler Migranten nach Ruanda:
GB: Neues Gesetz schickt alle illegalen Migranten nach Ruanda...egal welcher Herkunft
https://www.zdf.de/nachrichten-sendungen/heute-sendungen/unterhaus-asylgesetz-beschlossen-video-100.html
https://t.me/standpunktgequake/129156

In Großbritannien hat das Unterhaus das umstrittene neue Asylgesetz gebilligt. Es sieht vor, dass illegal Eingereiste, egal welcher Herkunft, nach Ruanda abgeschoben werden können.

Kommentar im Post:
Ich musste es nachrecherchieren und gegenchecken - aber es stimmt.
Da, kann die AfD nicht mithalten - was da wohl Correctiv sagt 😂




https://de.rt.com/europa/193612-wohltaetigkeitsorganisation-fast-5000-briten-erfroren/

Ein Bund aus Wohltätigkeitsorganisationen stellte in einem Bericht fest, dass viele sozial schwache Haushalte in Großbritannien aufgrund der hohen Energiekosten darauf verzichten, zu heizen. Im letzten Jahr sollen aufgrund dessen fast 5.000 Briten erfroren sein.

[...]

In einer Studie der Kampagne "Warm This Winter" wurde festgestellt, dass die Zahl der Todesfälle im Winter steigt, wenn die Temperatur im Vereinigten Königreich unter vier Grad Celsius fällt. Laut Simon Francis, Koordinator der End Fuel Poverty Coalition, leben 8,3 Millionen Erwachsene in Großbritannien in schlecht isolierten, kalten und feuchten Häusern. Wenn die Temperaturen sinken, würden die Bedingungen nicht nur ungemütlich, sondern "geradezu gefährlich".

"Während die Haushalte damit zu kämpfen haben, sitzen die Minister untätig herum und überlassen Angelegenheiten, bei denen es um Leben und Tod geht, dem Zufall. Anstatt etwas gegen die Energierechnungen zu unternehmen, haben sie es den Energieunternehmen erlaubt, die Haushalte auf dem Rechtsweg zu zwingen, Vorkassezähler zu verwenden. Und sie haben nun eine Reform der Energietarife ausgeschlossen, die den Bedürftigsten helfen würde", sagte Francis am Freitag gegenüber Euronews.

Da die Energierechnungen in diesem Jahr und darüber hinaus weit über dem Niveau vor der Corona-Krise liegen werden, dürften solche Gefahren nach einer Reihe von Kälteeinbrüchen auch in diesem Winter bestehen bleiben, warnen Experten.



GB 22.1.2024: mit Pleitegeier:
Mehr als 47.000 britische Unternehmen kurz vor dem Konkurs — FT


https://de.news-front.su/2024/01/22/mehr-als-47-000-britische-unternehmen-kurz-vor-dem-konkurs-ft/


: Rückschlag für Sunaks Ruanda-Plan

https://www.nau.ch/politik/international/ruckschlag-fur-sunaks-ruanda-plan-im-britischen-oberhaus-66693167





23.1.2024: Britisches Oberhaus stimmt für Verschiebung des Plans zur Abschiebung von Asylbewerbern nach Ruanda
UK’s upper house votes to delay plan to deport asylum seekers to Rwanda

House of Lords defies Rishi Sunak by voting to delay ratification of treaty with Kigali.

Rwanda




Epidemie: Zahl der Ladendiebstähle auf Rekordhoch

https://www.nau.ch/news/europa/rekordzahl-an-ladendiebstahlen-in-england-und-wales-66695352




Kriminelles Sunak-Regime in GB am 5.2.2024: Wahrheitsinformation soll nun kriminell sein - per "Online-Sicherheitsgesetz":
UK: Totalangriff auf Meinungsfreiheit und alternative Medien

Das kürzlich unterzeichnete «Online-Sicherheitsgesetz» macht die Veröffentlichung «falscher Informationen» in Grossbritannien zu einer Straftat mit ernsten Folgen. Ganz offiziell gilt dies jedoch nicht für Mainstream-Medien.

https://transition-news.org/uk-totalangriff-auf-meinungsfreiheit-und-alternative-medien




GB am 7.2.2024: Lügen in den Medien ist nun offiziell erlaubt, weil der "Online Safety Act" die Wahrheit verbietet:
Der englische “Online Safety Act” erlaubt Mainstream-Medien offiziell die Erlaubnis, Lügen zu veröffentlichen

https://uncutnews.ch/der-englische-online-safety-act-erlaubt-mainstream-medien-offiziell-die-erlaubnis-luegen-zu-veroeffentlichen/




Pleite in GB am 13.2.2024: beim Body Shop:
Body Shop meldet Insolvenz in Großbritannien an - Wie viele Jobs bei Body Shop wackeln, ist derzeit unklar
https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/body-shop-meldet-insolvenz-in-grossbritannien-an




https://de.rt.com/europa/196362-britische-konservative-erleiden-schlappe-bei/



Falkand-Inseln am 20.2.2024: Warum gehört ein Archipel vor der Küste Argentiniens zu Großbritannien?
Why does an arch­i­pel­ago off the coast of Ar­genti­na be­long to the UK?

https://www.aljazeera.com/news/2024/2/20/why-does-an-archipelago-off-the-coast-of-argentina-belong-to-the-uk




24.2.2024: Britische Konservative suspendieren Abgeordneten, der sagte, "Islamisten" kontrollierten Londons Bürgermeister
UK Con­ser­v­a­tives sus­pend MP who said ‘Is­lamists’ con­trol Lon­don’s may­or

https://www.aljazeera.com/news/2024/2/24/uk-conservatives-suspend-mp-who-said-islamists-control-londons-mayor



GB am 8.3.2024: Wer oft kleine Beträge im Lotto gewinnt, wird kriminalisiert:
«Widerlich und beschämend»: Lotto-Firma ermittelt gegen Britin – weil sie zu oft gewinnt
https://www.blick.ch/ausland/widerlich-und-beschaemend-lotto-firma-ermittelt-gegen-britin-weil-sie-zu-oft-gewinnt-id19513887.html
«Widerlich und beschämend»

Kuriose Geschichte aus Grossbritannien: Eine Frau gewann mehrmals im Lotto. Keinen grossen Jackpot, aber immer wieder kleinere Geldbeträge. Das rief die Lotto-Gesellschaft auf den Plan. Sie witterte Betrug.

Es gehört zu ihrem Ritual. Jede Woche spielt Amelia Barnahm (69) aus London Lotto. Für umgerechnet 67 Franken kauft sie mehrere Scheine. Den grossen Jackpot konnte sie bisher nicht knacken.

Aber ein paar richtige Zahlen sind oft dabei. Insgesamt 23'600 Pfund (26'500 Franken) hat sie so schon erspielt. Ihr letzter Gewinn: 800 Pfund (900 Franken). Bei der Ziehung am 3. Februar hatte sie drei der fünf Zahlen getroffen.

«Man hat mich wie einen Kriminellen behandelt»
Doch dieses Mal bekam sie das Geld nicht so einfach auf ihr Konto überwiesen. Die Lotto-Gesellschaft wollte Beweise haben. Sie musste dem Unternehmen Fotos von der Vorder- und Rückseite des Scheins schicken. Und nicht nur das: Kurz darauf wurde ihr mitgeteilt, dass ein Ermittler vorbeikommen würde. Die Lotto-Firma witterte Betrug. «Man hat mich wie einen Kriminellen behandelt. Dachten die, ich würde die Lose drucken?», sagt Barnham zur «Sun».

Tatsächlich kam ein Mann am 28. Februar vorbei, ein Ex-Polizist. Er zeigte seinen Ausweis vor und machte Fotos vom Gewinner-Los, Barnhams Bankkarte, ihren Kontoauszügen und ihrem Reisepass sowie einen Schnappschuss von der alten Dame. «Es war ihm peinlich, und er entschuldigte sich immer wieder.» Barnham frage ihn, warum gegen sie ermittelt werde. «Er sagte, es läge an den vielen Gewinnen, die ich gemacht habe.»

«Ich finde es widerlich und beschämend»
Der Lotto-Schnüffler versprach, dass sich innert einer Woche jemand melden würde. Doch das geschah nicht. «Es ist jetzt mehr als einen Monat her, dass ich gewonnen habe», schimpft die Britin. Noch immer habe sie nicht das Geld bekommen, das sie rechtmässig gewonnen habe. «Ich finde es widerlich und beschämend, wie ich behandelt wurde.» In all ihren Lotto-Jahren habe sie nie Probleme gehabt.

Die Lotto-Firma erklärt, dass dies eine neue Sicherheitsprüfung sei. Die Post, bei der Gewinner das Geld abholen können, habe beschlossen, keine einzelnen Gewinne der Nationallotterie ab 500 Pfund (562 Franken) einfach so auszuzahlen. Das gelte seit dem 1. Februar. «Alle unsere Spieler sind uns sehr wichtig und wir möchten ihnen so viel Freude wie möglich bereiten», so eine Lotto-Sprecherin zur «Sun». Darum tue es dem Betreiber auch leid – man werde sich mit Frau Barnham in Verbindung setzen. (jmh)




Kalergiplan in GB am 11.3.2024: funktioniert tadellos: Muslime rauben die Sozialwerke aus:
Das muss man einfach weiterleiten: Netzfund
https://t.me/Ungeimpfte_Schweiz_kennenlernen/73874

Der Bürgermeister von London ist ein Muslim.
Der Bürgermeister von Birmingham ist Muslim.
Der Bürgermeister von Leeds ist Muslim.
Bürgermeister von Blackburn – Muslim.
Der Bürgermeister von Sheffield ist Muslim.
Der Bürgermeister von Oxford ist Muslim.
Der Bürgermeister von Luton ist Muslim.
Der Bürgermeister von Oldham ist Muslim.
Der Bürgermeister von Rockdale ist Muslim
All dies wurde nur von 4 Millionen Muslimen von 66 Millionen Menschen in England erreicht:
Derzeit gibt es in England über 3.000 muslimische Moscheen.
Es gibt über 130 muslimische Scharia-Gerichte.
Es gibt über 50 muslimische Scharia-Räte.
78 Prozent der muslimischen Frauen arbeiten nicht, bekommen staatliche Unterstützung + kostenlose Unterbringung.
63 Prozent der Muslime arbeiten nicht, bekommen staatliche Unterstützung + kostenloser Wohnraum.
Vom Staat unterstützte muslimische Familien mit durchschnittlich 6 bis 8 Kindern erhalten eine kostenlose Unterkunft.
Jetzt ist jede Schule im Vereinigten Königreich verpflichtet, Unterricht über den Islam zu erteilen!
Und wir können nicht über unsere Einwanderungspolitik entscheiden?
Eine Möglichkeit, dieses Phänomen zu bekämpfen, besteht darin, diese Informationen in den USA, Europa und der Welt weiter zu verbreiten und ungebildete Bürger zu informieren, die hauptsächlich Radio hören bzw. fernsehen und nicht die Zeitung lesen, in der niemand diese äußerst gefährliche Wahrheit erfährt !
Bis heute habe ich diese Informationen nicht in den Systemmedien gesehen.
Haben Sie jemals solche Informationen in den Medien Ihres Landes gesehen!!!!

Bitte geben Sie dies weiter, damit die Welt sich der unvermeidlichen Katastrophe bewusst wird,
da Hamas und Muslime möglicherweise auf dem Weg sind, während viele nachlässige und ignorante Menschen ihre Sache noch unterstützen.

Lektion für den Westen:
Die muslimische Kultur ist still und leise in den Westen eingedrungen, und sie streckt bereits ihre scharfen und zerstörerischen Klauen aus.
Frankreich hat 5 Millionen Probleme, England 4 Millionen, Deutschland 3 Millionen und Spanien etwa 2 Millionen, die Vereinigten Staaten etwa 500.000 und sie haben im Westen bereits unendlich viele Moscheen.
Sie operieren im Verborgenen und einige scheinen beim Nisten friedlich zu sein, aber sobald sie die Mehrheit erreicht haben, legen sie ihre eigenen Regeln fest und werden aggressiv.
Heute sahen wir sie bei den Demonstrationen in Frankreich ein wenig schüchtern und verängstigt neben westlichen Führern, aber morgen werden sie diese verdammten islamischen Terroristen mit ihren Dollars finanzieren.
In ihren eigenen Heimatländern werden die Muslime von den USA/EU bekämpft und vertrieben (Libyen, Irak, Afghanistan u.a.), in EU dagegen werden die Muslime mit Mindestsicherung und Wohnung durch Milliarden Steuergeld finanziert.

Eine weitere Lektion für den Westen...
Wenn ein arabischer Führer den Bau einer Moschee im Westen fordert, muss ein westlicher Reporter die Genehmigung zum Bau von Kirchen in einem arabischen Land einfordern. Wenn es verboten ist, beenden Sie diesen Gefallen und erlauben Sie den Bau einer Moschee nicht.

* Wenn Sie diese Information für sich behalten, sind Sie Teil des Problems.





GB am 14.3.2024: hat das Wort "Extremismus" neu definiert:
Was steckt in der neuen Definition von "Extremismus" in Großbritannien? Und wie werden Gruppen sanktioniert, die die neuen Kriterien erfüllen?
What’s in the UK’s new definition of ‘extremism’? A
nd how will groups deemed to meet the new criteria be sanctioned?

Gove
https://www.aljazeera.com/news/2024/3/14/whats-in-the-uks-new-definition-of-extremism

Bildtext:
[...]
Was ist die neue Definition von "Extremismus"?

Nach Angaben der Regierung wurde diese neue Definition "präziser" gefasst, damit Einzelpersonen oder Gruppen, die der neuen Definition entsprechen, identifiziert und im Wesentlichen auf eine schwarze Liste gesetzt werden können. Der Schwerpunkt liegt auf der Ideologie, im Gegensatz zur letzten Version aus dem Jahr 2011, in der Gewalttaten stärker im Vordergrund standen.

Die neue Definition lautet wie folgt: "Extremismus ist die Förderung oder Verbreitung einer auf Gewalt, Hass oder Intoleranz basierenden Ideologie, die darauf abzielt, die Grundrechte und -freiheiten anderer zu negieren oder zu zerstören" oder "das System der liberalen parlamentarischen Demokratie und der demokratischen Rechte des Vereinigten Königreichs zu untergraben, umzustürzen oder zu ersetzen".

Sie schließt auch alles ein, was "absichtlich ein günstiges Umfeld für andere schaffen würde, um eines der oben genannten Ziele zu erreichen".

Die Strategie ist nicht gesetzlich verankert, was bedeutet, dass Gruppen nicht strafrechtlich verfolgt werden können, nur weil sie die Parameter dieser neuen Definition erfüllen. Stattdessen würden diejenigen, die von der Regierung als "extremistisch" eingestuft werden, keinen Anspruch mehr auf staatliche Mittel haben. Gruppen, die nach der neuen Definition auf die schwarze Liste gesetzt werden, wären auch von Treffen mit Ministern ausgeschlossen.
Können Gruppen oder Einzelpersonen, die als "extremistisch" eingestuft werden, namentlich genannt werden?

Ja. Eine vollständige Liste der als "extremistisch" eingestuften Personen wird voraussichtlich in den kommenden Wochen veröffentlicht. Gove sagte der Times am Donnerstag, dass die Personen und Organisationen auf der Liste von "Akademikern, Beamten und Ministern" identifiziert würden, die "das Verhalten einer Person oder Gruppe über einen längeren Zeitraum sorgfältig prüfen, bevor sie sie als extremistisch einstufen".

Am Donnerstag im Parlament nannte Gove jedoch die neonazistische British National Socialist Movement, die rechtsextreme Patriotic Alternative, die Muslim Association of Britain, die Cage advocacy group und Muslim Engagement and Development als in Großbritannien ansässige Organisationen, die "zur Rechenschaft gezogen werden, um festzustellen, ob sie unserer Definition von Extremismus entsprechen, und [wir] werden gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen".

Über die beiden rechtsextremen Gruppen sagte Gove, sie würden "die Neonazi-Ideologie fördern" und seien "genau die Art von Gruppen, über die wir uns Sorgen machen sollten".

Das British National Socialist Movement wurde 1985 gegründet - hervorgegangen aus dem älteren "British Movement" - und ist bekannt für seine Fußball-Hooligans und "White Power"-Skinhead-Bewegungen. Die 2019 gegründete Patriotic Alternative ist die größte "weiße nationalistische" Bewegung im Vereinigten Königreich mit Ablegern im ganzen Land.
Wie war die Reaktion auf die neue Definition?

Die Erzbischöfe von Canterbury und York, Justin Welby und Stephen Cottrell, erklärten am Dienstag in einer gemeinsamen Erklärung, dass die neue Definition "die Gefahr birgt, dass muslimische Gemeinschaften, die bereits jetzt unter zunehmendem Hass und Missbrauch leiden, unverhältnismäßig stark ins Visier genommen werden".

Eine muslimische konservative Abgeordnete, Baronin Sayeeda Warsi, die ihre Partei seit langem dazu auffordert, die Islamophobie unter ihren Mitgliedern zu bekämpfen, sagte am Mittwoch auf X: "Michael Gove wird uns nicht mit seiner ideologischen Verfolgung einer Politik spalten, die von Terrorismusopfern, ehemaligen Innenministern und sogar dem Erzbischof von Canterbury abgelehnt und kritisiert wurde."

John Mann, ein unabhängiger Berater der Regierung zum Thema Antisemitismus, sagte der BBC: "Ich denke, dass die Regierung auf die Menschen hören muss, die ihr raten, dass die Politik der Spaltung nicht funktionieren wird." Er sagte, sie solle sich darauf konzentrieren, "Gemeinschaften zusammenzubringen".

Die Organisation Cage, die sich für Gemeinschaften einsetzt, die ihrer Meinung nach durch den "Krieg gegen den Terror" des Westens geschädigt wurden, schrieb auf X: "Wir lehnen die Befugnisse zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus ab, die willkürliche und autoritäre Eingriffe gegen andersdenkende Bürger ermöglichen. Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, auch die rechtlichen, um uns gegen das tiefe Abtauchen der Regierung in den Autoritarismus zu wehren."

Unterdessen erklärte die Palästinensische Solidaritätskampagne am Donnerstag in einer Stellungnahme: "Als die Koalition der Gruppen, die die nationalen Märsche organisiert haben, die einen Waffenstillstand in Gaza fordern, verurteilen wir die heutige Erklärung von Michael Gove. Seine Neudefinition von Extremismus, die als Verteidigung der Demokratie dargestellt wird, ist in Wirklichkeit ein Angriff auf die grundlegenden demokratischen Freiheiten und versucht, abweichende Stimmen zum Schweigen zu bringen.

Die beiden rechtsextremen Organisationen, die Gove unter Berufung auf das Parlamentsprivileg genannt hat, haben nicht sofort reagiert.
Ist die Initiative von Gove ein Versuch, pro-palästinensische Aktivisten zum Schweigen zu bringen?

Einige sagen, sie sei es. Chris Doyle, Direktor des in London ansässigen Council for Arab-British Understanding (Rat für arabisch-britische Verständigung), erklärte gegenüber Al Jazeera, dass Goves Initiative auf einer Taktik der konservativen Regierung beruhe, die darauf abziele, "Kulturkampf zu spielen" und "die [pro-palästinensischen] Proteste mit Extremismus und Antisemitismus in Verbindung zu bringen".


Er fügte hinzu: "Es [zielt] auch darauf ab, die Labour-Partei in diese Angelegenheit hineinzuziehen und [ihren Vorsitzenden] Keir Starmer herauszufordern, ob die Labour-Partei mit diesen Plänen einverstanden ist. Wenn Labour dies tut, wird es die Partei weiter spalten. Wenn nicht, wird Gove die Labour-Partei beschuldigen, dem Extremismus gegenüber weich zu sein. Gleichzeitig ist es eine große Ablenkung vom eigentlichen Thema, nämlich dem israelischen Gemetzel in Gaza."

In der Tat haben einige Beobachter vermutet, dass Goves Schritt lediglich ein Höhepunkt der Bemühungen der regierenden Konservativen ist, pro-palästinensischen Aktivismus mit "Extremismus" gleichzusetzen.

Kurz nachdem der israelische Staat nach den Hamas-Angriffen auf Südisrael am 7. Oktober seinen Krieg gegen den Gazastreifen begonnen hatte, bezeichnete die damalige britische Innenministerin Suella Braverman Proteste gegen Israels Krieg gegen den Gazastreifen, dem bisher mehr als 31.000 Palästinenser zum Opfer gefallen sind, als "Hassmärsche".

Und letzten Monat wurde der konservative Abgeordnete Paul Scully kritisiert, nachdem er behauptet hatte, in Teilen von London und Birmingham gebe es "No-Go-Areas" für Nicht-Muslime. Er entschuldigte sich später für diese Äußerungen.

Einen Tag, nachdem der überzeugte pro-palästinensische Aktivist George Galloway bei einer Nachwahl am 29. Februar den englischen Parlamentssitz Rochdale gewonnen hatte, hielt Sunak eine improvisierte Rede vor seiner Residenz in der Downing Street, in der er behauptete, pro-palästinensische Märsche seien eine Brutstätte von "Einschüchterung, Drohungen und geplanten Gewaltakten".
Welche Geschichte hat Gove bei der Bekämpfung von "Extremismus"?

Der in Schottland geborene Abgeordnete begann vor 18 Jahren, seine Ansichten über "Extremismus" zu verbreiten, als er nach den koordinierten Selbstmordattentaten auf das Londoner Verkehrssystem am 7. Juli 2005 sein Buch "Celsius 7/7" veröffentlichte, in dem er die Wurzeln des "Islamismus" in Großbritannien erforschte.

In einer Rezension von Goves Buch für die Sunday Times im Jahr 2006 behauptete der renommierte schottische Historiker William Dalrymple, Celsius 7/7 sei "gespickt mit ... sachlichen Irrtümern und falschen Vorstellungen" und sagte, Goves Arbeit werde auf fatale Weise dadurch unterminiert, dass er "nie im Nahen Osten gelebt ... [und] kaum einen Fuß in ein muslimisches Land gesetzt" habe.

Und 2014 wurde Gove - damals Bildungsminister - beschuldigt, eine "islamfeindliche Hexenjagd" gegen Schulen in Birmingham, England, zu führen.

Acht Jahre später wurde in einem Podcast der New York Times zu diesem Thema behauptet, Gove habe Warnungen ignoriert, dass die Behauptungen über eine "Übernahme der Schulen in Birmingham durch islamische Extremisten", die als "Trojanisches Pferd" bekannt sind, "erfunden" seien.
Quelle: Al Jazeera


ENGL orig.:

What’s in the UK’s new definition of ‘extremism’? And how will groups deemed to meet the new criteria be sanctioned?

Photo text:
Britain’s Prime Minister, Rishi Sunak, gives a speech at Downing Street on March 1, 2024 in London, England about an increase in ‘extremism’. He said: ‘Our streets have been hijacked on far too many occasions in recent months by small, ‘hateful’ groups.’ [Carl Court/Getty Images]

The article:

United Kingdom Communities Secretary Michael Gove has unveiled the government’s new definition of “extremism” to the House of Commons amid heightened domestic tensions since the onset of Israel’s war on Gaza in October.

The veteran Conservative Party politician said on Thursday that the new definition seeks to tackle the rise of Islamophobia and anti-Semitism in Britain.

Gove, who days ago asserted that “good-hearted people” attending pro-Palestinian demonstrations were “lending credence to extremists”, told MPs that the war in the Middle East was behind a “significant increase in extremism”.

Gove’s statement to parliament comes just four days after three former Conservative home secretaries – Priti Patel, Sajid Javid and Amber Rudd – signed a joint statement with others, including Neil Basu, the former head of counterterrorism policing, warning about the risks of politicising “anti-extremism” measures.

“We urge the Labour party and the Conservative party to work together to build a shared understanding of extremism and a strategy to prevent it that can stand the test of time, no matter which party wins an election,” their Sunday statement read.

But Gove, who described Israel as “a light to the world” at a Conservative Friends of Israel event in 2017, remains under pressure to justify his new initiative as speculation mounts over whether Prime Minister Rishi Sunak will call a general election this spring or bide his time until later in the year.

What is the new definition of ‘extremism’?

According to the government, this new definition has been made more “precise”, so individuals or groups that meet the new definition can be identified and essentially blacklisted. Its focus is ideological, in contrast to the last version drafted in 2011, which placed greater emphasis on acts of violence.

According to the new definition: “Extremism is the promotion or advancement of an ideology based on violence, hatred or intolerance, that aims to negate or destroy the fundamental rights and freedoms of others” or “undermine, overturn or replace the UK’s system of liberal parliamentary democracy and democratic rights”.

It also includes anything that would “intentionally create a permissive environment for others to achieve” either of the above aims.

The strategy is nonstatutory, which means groups would not be prosecuted merely as a result of meeting the parameters of this new definition. Instead, those labelled as “extremist” by the government would become ineligible for any government funding. Groups that are blacklisted under the new definition would also be barred from meeting with ministers.

Can groups or individuals deemed ‘extremist’ be named?

Yes. A full list of those identified as “extremist” is expected to be published in the coming weeks. Gove told The Times on Thursday that people and organisations on the list would be identified by “academics, officials and ministers” who would “carefully consider a person or group’s behaviour over a longer period before labelling them extremist”.

However, in parliament on Thursday, Gove took the step of naming the neo-Nazi British National Socialist Movement, the far-right Patriotic Alternative, the Muslim Association of Britain, the Cage advocacy group, and Muslim Engagement and Development as UK-based organisations that will be held “to account to assess if they meet our definition of extremism and [we] will take action as appropriate”.

Of the two far-right groups, Gove said they “promote Neo-Nazi ideology” and are “precisely the type of groups about which we should be concerned”.

The British National Socialist Movement was founded in 1985 – born from the older “British Movement” – and is known for its football hooligans and “white power” skinhead movements. Patriotic Alternative, founded in 2019, is the UK’s largest “white nationalist” movement with branches all around the country.

What has been the reaction to the new definition?

The archbishops of Canterbury and York, Justin Welby and Stephen Cottrell, said in a joint statement on Tuesday that the new definition “risks disproportionately targeting Muslim communities, who are already experiencing rising levels of hate and abuse”.

A Muslim Conservative peer, Baroness Sayeeda Warsi, who has long urged her party to tackle Islamophobia among its members, said on X on Wednesday: “Michael Gove will not divide us in his ideological pursuit of a policy that has been rejected and criticised by victims of terrorism, ex Home Secretary’s and even the Archbishop of Canterbury.”

John Mann, an independent adviser to the government on anti-Semitism, told the BBC: “I think that the government needs to listen to people who are advising that the politics of division will not work.” He said it should prioritise “bringing communities together”.

Cage, which campaigns on behalf of communities it says have been adversely affected by the West’s “war on terror”, posted on X: “We reject the counter-extremism and counter-terrorism powers that allow for arbitrary and authoritarian interventions against dissenting citizens. We will explore all avenues, including legal, to resist the Government’s deep dive into authoritarianism.”

Meanwhile, the Palestinian Solidarity Campaign said in a statement on Thursday: “As the coalition of groups who have been organising the national marches calling for a ceasefire in Gaza, we condemn Michael Gove’s statement today. His redefinition of extremism, framed as a defence of democracy, is in reality an assault on core democratic freedoms, seeking to silence dissenting voices.”

The two far-right organisations named by Gove under parliamentary privilege did not immediately respond.

Is Gove’s initiative an attempt to silence pro-Palestinian campaigners?

Some said it is. Chris Doyle, director of the London-based Council for Arab-British Understanding, told Al Jazeera that Gove’s initiative is based on a Conservative government tactic that aims to “play culture wars” and “to link the [pro-Palestinian] protests to extremism and anti-Semitism”.

He added: “It [also aims] to drag Labour into this and challenge [its leader] Keir Starmer as to whether Labour agrees with these plans. If Labour does, it will further divide the party. If it does not, Gove will accuse Labour of being soft on extremism. At the same time, it is a huge distraction from the real issue, which is the Israeli slaughter in Gaza.”

Indeed, some observers have suggested that Gove’s move is simply a culmination of efforts by the ruling Conservatives to equate pro-Palestinian activism with “extremism”.

For example, just after the Israeli state launched its war on Gaza following the Hamas attacks on southern Israel on October 7, then-UK Home Secretary Suella Braverman took to labelling protests against Israel’s war on Gaza, which has so far killed more than 31,000 Palestinians, as “hate marches”.

And last month, Conservative MP Paul Scully faced criticism after he claimed there were “no-go areas” for non-Muslims in parts of London and Birmingham. He later apologised for these comments.

One day after the staunchly pro-Palestinian campaigner George Galloway secured the English parliamentary seat of Rochdale in a by-election on February 29, Sunak made an impromptu speech outside his Downing Street residence, where he alleged that pro-Palestinian marches were a hotbed of “intimidation, threats and planned acts of violence”.

What is Gove’s history of tackling ‘extremism’?

The Scottish-born MP began espousing his views on “extremism” 18 years ago when he published his book exploring the roots of  “Islamism” in Britain, Celsius 7/7, in the wake of the coordinated suicide bomb attacks on the London transport system on July 7, 2005.

In a review of Gove’s book for The Sunday Times in 2006, acclaimed Scottish historian William Dalrymple alleged that Celsius 7/7 was “riddled with … factual errors and misconceptions” and said Gove’s work was fatally undermined by his having “never lived in the Middle East … [and having] barely set foot in a Muslim country”.

And in 2014, Gove – then the education secretary – was accused of leading an “Islamophobic witch-hunt” against schools in Birmingham, England.

Eight years later, a New York Times podcast on the issue alleged that Gove had ignored warnings that assertions of an “Islamic extremist takeover” of Birmingham schools, known as the Trojan Horse affair, were “bogus”.

Source: Al Jazeera




Englische Lehrer müssen Schülern Kleider waschen

https://www.nau.ch/news/ausland/armuts-krise-englische-lehrer-mussen-schulern-kleider-waschen-66728026
  • Die Armuts-Krise in Grossbritannien wird immer schlimmer.
  • Kinder sind von der Lage besonders betroffen.
  • Sie müssen oft hungrig zur Schule gehen – und sind auf die Hilfe ihrer Lehrer angewiesen.
  • Das System kann den Zustand der Dinge nicht mehr lange aufrechterhalten, warnen Experten.

Schulen in England stehen vor einer wachsenden Herausforderung. Dank steigender Kinderarmut müssen sie Schüler nicht mehr nur mit Bildung versorgen. Sondern auch mit grundlegendsten Bedürfnissen – wie Nahrung, Kleidung und sogar Schlafplätzen. Dies berichten Schulleiter aus dem ganzen Land gegenüber dem «Observer».

So schildert der Leiter einer Grundschule in einem benachteiligten Gebiet im Nordwesten Englands ein besonders schlimmes Beispiel. Ein Kind an seiner Schule würde nicht bei sich zu Hause duschen können, weil das Bad «ekelhaft» sei. Seine Familie könne sich keine Reinigungsmittel leisten.

Anderen Kindern wäscht die Schule die Uniformen, weil ihre Eltern keine Waschmaschine besitzen.

Schreckliche Bedingungen wegen Armuts-Krise

Viele dieser Kinder leben unter «verzweifelt vernachlässigenden» Bedingungen: Sie schlafen auf Sofas oder teilen sich ein Bett mit mehreren Geschwistern oder ihrer Mutter. Manche haben nicht genug Decken und frieren deswegen nachts, sagt zum Beispiel Katrina Morley vom Tees Valley Education Trust. Oder ihre Häuser sind marode – Fensterscheiben sind zerbrochen und es gibt keine Vorhänge oder Heizung.

Die Folgen dieser Armut zeigen sich, so die Schulleiter weiter, auch im Unterricht. Einige Kinder schlafen während der Lektionen ein, weil sie zu Hause nicht genügend Ruhe bekommen. Die Schulen versuchen, diesen Kindern zu helfen, indem sie ihnen erlaubt, ein bis zwei Stunden im Schulgebäude zu schlafen.

Doch dies kann keine langfristige Lösung sein.

Ein Bericht des Thinktanks «Child of the North» und des «Centre for Young Lives» warnt, dass Schulen zur Frontlinie werden. Sie fordern die britische Regierung auf, mehr Geld bereitzustellen. So könnte den über vier Millionen in Armut lebenden Kindern in Grossbritannien besser geholfen werden.

Schulen als letzte Bastion für Kinder

«Die Regierung hat in den letzten zehn Jahren öffentliche Dienstleistungen abgebaut. Die Schulen sind die letzten verbliebenen Institutionen», sagt Anne Longfield vom Centre for Young Lives.

Ben Davis von der St Ambrose Barlow RC High School in Salford betont: «Es gibt diese einfache Vorstellung, dass Bildung Menschen aus der Armut holt. Aber wir müssen etwas tun, um die Auswirkungen der Armut abzumildern. Sonst können Kinder nicht lernen».

Glauben Sie, dass in der Schweiz genug gegen Armut unternommen wird?

Seine Schule beschäftigt eine Vollzeit-Therapeutin, um den Kindern zu helfen, die sich für ihre Armut schämen. Wodurch viele sonst anfällig für kriminelle Ausbeutung werden.

Ein Sprecher des Bildungsministeriums betont, dass die Regierung versteht, unter welchem Druck viele Haushalte stehen. Sie habe daher die Berechtigung für kostenlose Schulmahlzeiten mehr als jede andere Regierung in den letzten 50 Jahren ausgeweitet.





GB baut die Gesellschaft ab am 18.3.2024: Strassenbeleuchtung, Bibliotheken, Sportanlagen, Jugendzentren, Schwimmbäder immer mehr geschlossen - nur die Rattenplage steigt etc.
von Informant Zürichsee - 18.3.2024

"Rückbau" in Grossbritannien: Immer mehr Strassenlaternen bleiben aus, Bibliotheken, Sportanlagen und Jugendzentren wurden/werden geschlossen, das Still-legen der Schwimmbäder soll bereits 2010 angefangen haben, 400 davon seien nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. Zahlreiche Parks, Busverbindungen, Theater und Kunstgalerien haben den Betrieb eingestellt. Wie wird's mit der Eisenbahn sein? 3 von 5 öffentlichen Toiletten sind geschlossen worden, Ratten seien (wie seit Jahren im italienischen Rom, wo er auch Wildschweine und Schlaglöcher habe, aber keine Esel mehr, die den Müll in den engen Gassen erreichten und abtransportieren konnten) zu einer regelrechten Plage geworden, weil bei der Bekämpfung von Ungeziefer gespart wird. Der Müll bleibe vermehrt liegen. Die feinen Leute wollten sich in der City of London verschanzen?


Die Links zum zusammenbrechenden England, gesendet von Informant Zürichsee - 19.3.20234
vom Link: https://duckduckgo.com/?t=ftsa&q=ZSZ+Hausm%C3%BCll+bleibt+England&ia=web


  1. HAUSMüLL BLEIBT LIEGEN, LICHTER GEHEN AUS - WAS IST IN BRITISCHEN GEMEINDEN LOS? Viele Kommunen leiden unter finanziellen Problemen. Bibliotheken, Stadthallen, Schwimmbäder - alles wird reihenweise geschlossen. Premier Rishi Sunak rät zu einer unbeliebten Lösung. In England gehen die Lichter aus - eins nach dem andern, Strasse für ...
  2. 9. März 2024Hausmüll bleibt liegen, Lichter gehen aus - was ist in britischen Gemeinden los? Basler Zeitung vom 09.03.2024 / International In England gehen die Lichter aus - eins nach dem andern, Strasse für Strasse. Viele Gemeinden wissen schlicht nicht mehr, wo sie das Geld hernehmen sollen, um ihren Bürgerinnen und Bürgern nachts heimzuleuchten.



GB am 27.3.2024: Das muslimisch regierte England kann seine Scheisse nicht mehr managen: keine Kläranlagen - Gewässer und Strände verseucht wie in einem Entwicklungsland:
Abwässer gelangen in England immer häufiger ins Meer und in Flüsse - Strände nicht mehr benutzbar
https://www.blick.ch/ausland/straende-nicht-mehr-benutzbar-abwaesser-gelangen-in-england-immer-haeufiger-ins-meer-und-in-fluesse-id19580196.html

Die Verschmutzung von Flüssen und Küstengewässern in Grossbritannien mit menschlichen Fäkalien macht immer wieder Schlagzeilen. Viele Strände sind dann für Badende oft nicht mehr nutzbar. Nun gibt es aktuelle Zahlen zu dem Problem.
Fäkalien, Feuchttücher und Hygieneartikel: Ungeklärte Abwässer verschmutzen zunehmend Gewässer in England. Wie die britische Umweltbehörde Environment Agency am Mittwoch mitteilte, wurde 2023 im grössten britischen Landesteil so häufig das Einleiten von ungeklärtem Abwasser ins Meer und in Flüsse registriert wie nie zuvor. Demnach flossen im vergangenen Jahr 3,6 Millionen Stunden lang ungeklärte Abwässer in offene Gewässer. Das ist mehr als eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr, als es rund 1,75 Millionen Stunden waren.
Der sogenannte Mischwasserüberlauf gilt eigentlich als Notfallmassnahme. Er wird notwendig, wenn aufgrund starker Regenfälle die Kanalisation überfordert ist und das Abwasser droht, durch die Rohre wieder in Häuser und auf Strassen gedrückt zu werden. In Grossbritannien gibt es für Regenwasser und Abwasser nur ein einziges Kanalisationssystem. Der starke Anstieg sei teilweise den starken Regenfällen im vergangenen Jahr geschuldet, teilte die Environment Agency mit. Zudem seien inzwischen alle Überlaufstellen mit einem Messgerät ausgestattet. Daher seien die Zahlen nur bedingt vergleichbar. Das entbinde die Wasserversorger aber nicht von ihrer Pflicht, sich an die Gesetze zu halten, mahnte die Agentur.
In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Fälle aufgedeckt, in denen ungeklärte Abwässer in die Umwelt abgegeben wurden, ohne dass es zuvor stark geregnet hatte. Das ist besonders schlecht, weil das Abwasser dann nicht durch Regenwasser verdünnt wird und schwere Schäden bei Tieren und Pflanzen anrichten kann - etwa, weil es das Wachstum von Algen befördert, die dem Wasser Sauerstoff entziehen.
Umweltorganisationen werfen den Wasserversorgern vor, Investitionen in die Infrastruktur versäumt zu haben und stattdessen hohe Dividenden an ihre Anteilseigner auszuzahlen.
(SDA)



Das muslimische England am 9.4.2024: will bis 2030 fast alle Flughäfen schliessen:
Um die Klimaziele zu erreichen, werden alle Flughäfen bis 2029 geschlossen und der Verzehr von Rind- und Lammfleisch wird laut einem Bericht der britischen Regierung verboten

https://uncutnews.ch/um-die-klimaziele-zu-erreichen-werden-alle-flughaefen-bis-2029-geschlossen-und-der-verzehr-von-rind-und-lammfleisch-wird-laut-einem-bericht-der-britischen-regierung-verboten/





GB 10.4.2024: hat Finanzprobleme: 7 Millionen Haushalte sind zahlungsunfähig:
Mehr als sieben Millionen Briten können ihre Wohnungsrechnungen wegen der Preise nicht bezahlen — Sky News


https://de.news-front.su/2024/04/10/mehr-als-sieben-millionen-briten-konnen-ihre-wohnungsrechnungen-wegen-der-preise-nicht-bezahlen-sky-news/



GB 10.4.2024: Sunak ist KEIN Gewinn für England: Er ist ja nur ein Zion-Spioooon!
Was auch immer Sunak tut, er macht es falsch


https://de.news-front.su/2024/04/10/was-auch-immer-sunak-tut-er-macht-es-falsch/




GB am 20.4.2024: gibt Raubgut an Ghana zurück:
Großbritannien gibt geraubte ghanaische Artefakte nach 150 Jahren als Leihgabe zurück
UK re­turns loot­ed Ghana arte­facts on loan af­ter 150 years

https://www.aljazeera.com/news/2024/4/20/uk-returns-looted-ghana-artefacts-on-loan-after-150-years




Sunak meint am 22.4.2024: Ende Mai werden Afros nach Ruanda abgeschoben:
Der britische Präsident Sunak verspricht, dass die Abschiebeflüge nach Ruanda in 10 bis 12 Wochen beginnen werden
Ruanda
UK’s Sunak promis­es Rwan­da de­por­ta­tion flights will be­gin in 10-12 weeks

https://www.aljazeera.com/news/2024/4/22/uks-sunak-promises-rwanda-deportation-flights-will-begin



London 23.4.2024: Großbritannien verabschiedet Gesetz zur Abschiebung von Asylbewerbern nach Ruanda: Wie geht es weiter?
UK pass­es bill to de­port asy­lum seek­ers to Rwan­da: What’s next?

https://www.aljazeera.com/news/2024/4/23/uk-passes-rwanda-migrant-bill-whats-next

Boot war zu klein 23.4.2024: Ärmelkanal von F nach GB fordert 5 Tote:
Fünf Menschen sterben bei dem Versuch, den Ärmelkanal nach Großbritannien zu überqueren
Five peo­ple die in at­tempt to cross Eng­lish Chan­nel to the UK

https://www.aljazeera.com/news/2024/4/23/five-people-die-in-attempt-to-cross-english-channel-to-the-uk

Dt. Übersetzung mit Deepl:
Ein Kind unter den Toten, wenige Stunden nachdem die britische Regierung einen Gesetzentwurf zur Abschiebung einiger Asylbewerber nach Ruanda gebilligt hat.
Fünf Asylbewerber, darunter ein Kind, sind bei der Überquerung des Ärmelkanals von Frankreich nach Großbritannien in einem überfüllten kleinen Boot ums Leben gekommen, nur wenige Stunden nachdem die britische Regierung einen Gesetzentwurf zur Abschiebung einiger Asylbewerber nach Ruanda verabschiedet hatte.
Das Boot mit 112 Menschen an Bord startete in Wimereux, etwa 32 km (20 Meilen) südwestlich des französischen Hafens Calais, um eine der meistbefahrenen Schifffahrtsstraßen der Welt zu überqueren.
Die Retter sammelten 49 Personen ein, von denen vier in ein Krankenhaus gebracht wurden. Die anderen blieben auf dem Schiff und setzten ihre Reise nach Großbritannien fort.
„Auf einem mit Migranten überladenen Boot hat sich heute früh eine Tragödie ereignet. Wir bedauern den Tod von fünf Menschen, einem siebenjährigen Mädchen, einer Frau und drei Männern", sagte der örtliche Präfekt Jacques Billant am Dienstag vor Reportern.
„Der Motor blieb einige hundert Meter vom Ufer entfernt stehen, und mehrere Menschen fielen ins Wasser.“
Die französische Küstenwache teilte mit, dass 58 Personen an Bord geblieben seien und sie noch nach weiteren Überlebenden suche.
„Sie wollten nicht gerettet werden. Sie schafften es, den Motor wieder zu starten und fuhren in Richtung Großbritannien", sagte Billant.
Mehr als 6.000 Menschen sind in diesem Jahr auf kleinen, überladenen Booten in Großbritannien angekommen, die bei ihrem Versuch, die britische Küste zu erreichen, Gefahr laufen, von den Wellen umspült zu werden.
Die Regierung des Vereinigten Königreichs hat zwei Jahre lang um die Zustimmung zu einer umstrittenen Politik der Abschiebung von Asylbewerbern nach Ruanda gerungen. In der Nacht hat das britische Parlament schließlich ein Gesetz verabschiedet, das die Abschiebungen ermöglicht.
Premierminister Rishi Sunak sagte, er rechne damit, dass die ersten Flüge in 10 bis 12 Wochen starten werden, so dass genügend Zeit für weitere rechtliche Anfechtungen durch Wohlfahrtsverbände, Aktivisten und Gewerkschaften bleibt.
Sunak sagte am Dienstag vor Reportern, die Regierung handele aus Mitgefühl und wolle verhindern, dass Menschenschmuggler gefährdete Menschen aufs Meer hinausdrängen.
„Sie packen immer mehr Menschen in diese nicht seetüchtigen Beiboote. In den letzten Jahren hat die Zahl der Menschen, die in diese Boote gepackt werden, enorm zugenommen", sagte er. „Das ist das, was tragischerweise passiert.
Im Rahmen des Ruanda-Programms wird jeder, der nach dem 1. Januar 2022 irregulär in Großbritannien ankommt, nach Ruanda geschickt, das etwa 6.400 km entfernt liegt. Offiziellen Angaben zufolge sind seit diesem Datum mehr als 50.000 Menschen angekommen.
Sowohl das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen als auch der Europarat forderten das Vereinigte Königreich am Dienstag auf, seine Pläne zu überdenken, da sie befürchten, dass dies die internationale Zusammenarbeit bei der Bewältigung der globalen Migrationskrise beeinträchtigen könnte.
Der erste geplante Abschiebeflug nach Ruanda im Juni 2022 wurde von europäischen Richtern blockiert. Im darauffolgenden Jahr entschied der Oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreichs, dass die Abschiebung von Asylbewerbern nach Kigali rechtswidrig ist und sie in Gefahr bringen würde.
Andere europäische Länder, darunter Österreich und Deutschland, prüfen ebenfalls Abkommen zur Bearbeitung von Asylbewerbern in Drittländern.


ENGL orig.:

Child among the dead hours after the British government approves a bill to deport some asylum seekers to Rwanda.
Five asylum seekers, including a child, have died while crossing the English Channel from France to Britain in an overcrowded small boat, just hours after the British government approved a bill to deport some asylum seekers to Rwanda.
The boat carrying 112 people set out from Wimereux, about 32km (20 miles) southwest of the French port of Calais, to cross one of the busiest shipping lanes in the world.
Rescuers picked up 49 people, and four were taken to hospital, but others stayed on the boat and continued their journey to Britain.
“A tragedy occurred on a boat overloaded with migrants early this morning. We deplore the deaths of five people, a seven-year-old girl, a woman and three men,” local prefect Jacques Billant told reporters on Tuesday.
“The engine stopped a few hundred metres away from the shore, and several people fell into the water.”
The French coastguard said 58 people stayed on board and it was still searching for any other survivors.
“They did not want to be rescued. They managed to restart the engine and headed towards Britain,” Billant said.
More than 6,000 people have arrived in Britain this year on small, overloaded boats that risk being lashed by waves as they try to reach British shores.
The United Kingdom’s government has spent two years working to get approval on a divisive policy to send asylum seekers to Rwanda. The UK Parliament finally passed legislation overnight to allow the deportations.
Prime Minister Rishi Sunak said he expected the first flights to take off in 10 to 12 weeks, giving time for further legal challenges from charities, campaigners and unions.
Sunak told reporters on Tuesday that the government was acting out of compassion, wanting to prevent people smugglers from pushing vulnerable people out to sea.
“They are packing more and more people into these unseaworthy dinghies. You’ve seen an enormous increase in the numbers over the past few years,” he said. “This is what tragically happens.”
Under the Rwanda scheme, anyone arriving in Britain in an irregular way after January 1, 2022, will be sent to Rwanda, about 6,400km (4,000 miles) away. More than 50,000 people have arrived since that date, according to official figures.
Both the United Nations refugee agency and the Council of Europe called on the UK on Tuesday to rethink its plans over fears it could damage international cooperation on tackling the global migration crisis.
The first planned deportation flight to Rwanda in June 2022 was blocked by European judges. The following year, the UK’s Supreme Court ruled that sending asylum seekers on a one-way trip to Kigali was illegal and would put them at risk.
Other European countries, including Austria and Germany, are also looking at agreements to process asylum seekers in third countries.





https://de.rt.com/europa/203844-grossbritannien-hat-weltweit-die-hoechste-rate-an-alkoholkonsum-bei-kindern/

[Und die Muslime saufen nicht und bleiben gesund].




GB am 1.5.2024: Wenn ein Asylbewerber freiwillig geht, bekommt er 3500 Euro:
3500 Euro: London bezahlt Asylwerber für Ausreise

https://exxpress.at/3500-euro-london-bezahlt-asylwerber-fuer-ausreise/



Boris Johnson 3.5.2024: wollte bei einer Lokalwahl mitwählen - aber hat den Ausweis vergessen:
Fehlender Ausweis: Boris Johnson bei Wahl abgewiesen
https://orf.at/stories/3356206/

Als britischer Premierminister hat Boris Johnson die Regel eingeführt, dass man sich bei Wahlen mit einem Ausweis identifizieren muss. Doch nun hat der konservative Politiker offenbar sein eigenes Gesetz vergessen. Johnson sei bei der Kommunalwahl heute ohne ein Ausweisdokument am Wahllokal aufgetaucht, berichtete der Sender Sky News.
„Die Mitarbeiter des Wahllokals waren gezwungen, den ehemaligen Premierminister abzuweisen, nachdem er zunächst nicht die Gesetzgebung befolgt hatte, die er während seiner Amtszeit in der Downing Street eingeführt hatte“, hieß es.

Laut Sprecher dennoch gewählt
Johnson wollte demzufolge in South Oxfordshire seine Stimme abgeben, wo er mit seiner Familie in einem denkmalgeschützten Anwesen lebt. Dort wurde über das Amt des Police and Crime Commissioner abgestimmt, ein politischer Posten für die Aufsicht über die örtliche Polizeibehörde.
Johnsons Sprecher dementierte den Bericht nicht, sagte aber, der ehemalige Premier habe seine Stimme abgegeben. In der Früh hatte der 59-Jährige bei X (Twitter) zur Wahl der Konservativen Partei seines Nachnachfolgers Rishi Sunak aufgefordert.
red, ORF.at/Agenturen


GB am 3.5.2024: Nun werden Afros aus Ruanda gejagt:
Großbritannien hat mit Massenverhaftungen potenzieller Abschiebehäftlinge aus Ruanda begonnen: Wie geht es weiter?
UK has be­gun mass ar­rests of po­ten­tial Rwan­da de­por­tees: What’s next?

https://www.aljazeera.com/news/2024/5/3/whats-next-for-uk-asylum-seekers-facing-deportation-to-rwanda



https://exxpress.at/schock-britischer-gruenen-politiker-feiert-wahlsieg-mit-allahu-akbar/




Kalergiplan ist negativ für GB am 12.5.2024: meint eine GB-Analyse:
Britische Analyse: Migranten sind eine Gefahr für die Wirtschaft

https://de.news-front.su/2024/05/12/britische-analyse-migranten-sind-eine-gefahr-fur-die-wirtschaft/




Antarktis 8.5.2024: Russisches Schiff findet Öl im britischen Sektor: mehr als in Saudi-Arabien:
Rusia descubre la mayor reserva de petróleo del mundo: es superior a las de Arabia Saudita

https://larepublica.pe/mundo/2024/05/15/rusia-descubre-la-mayor-reserva-de-petroleo-del-mundo-es-superior-a-las-de-arabia-saudita-y-venezuela-rusia-petroleo-reserva-de-petroleo-venezuela-arabia-saudita-mundo-ultimas-noticias-1193190

Übersetzung mit Deepl:
Die jüngste Entdeckung russischer Geologen bestätigt die weltweit größten Ölreserven in der Antarktis, die auf 511 Milliarden Barrel geschätzt werden und damit Länder wie Saudi-Arabien übertreffen.
Forschungen von Schiffen der größten geologischen Explorationsgesellschaft Russlands, die vom Kreml geleitet wird, haben die größte Ölreserve der Welt aufgedeckt. Mit geschätzten 511 Milliarden Barrel ist es mehr als zehnmal so viel wert wie die kumulierte Produktion der Nordsee in 50 Jahren und doppelt so viel wie die Ölreserven von Saudi-Arabien und Venezuela, berichtet The Telegraph.
Die Beweise für den Fund wurden letzte Woche dem Umweltprüfungsausschuss des britischen Unterhauses vorgelegt. Die Antarktis ist jedoch bekanntlich durch den Antarktisvertrag von 1959 geschützt, der jegliche Erdölförderung auf dem Kontinent ausdrücklich untersagt. Dieses internationale Abkommen soll sicherstellen, dass die Antarktis nur zu friedlichen Zwecken genutzt wird, um internationale Konflikte zu vermeiden und die ökologische Integrität zu erhalten.

Wie wurde das größte Ölvorkommen der Welt entdeckt?
Die Entdeckung erfolgte nach mehreren Untersuchungen durch das Schiff Alexander Karpinsky, das von Rosgeo betrieben wird, einem russischen Unternehmen, das sich der Identifizierung von Mineralvorkommen für die weltweite kommerzielle Nutzung widmet.
Rosgeo wurde 2011 gegründet, umfasst 63 Unternehmen der Branche und hat mehr als 1 000 bedeutende Vorkommen von Gas, Gold und anderen wertvollen Ressourcen entdeckt, darunter Dutzende in verschiedenen Ländern in Asien, Europa, Afrika und Lateinamerika.

Wo wurde das größte Ölvorkommen der Welt gefunden?
Die Entdeckung wurde im Britischen Antarktis-Territorium (BAT) gemacht, dem größten und südlichsten der 14 britischen Überseegebiete und dem am wenigsten gastfreundlichen, da 99 % seiner Oberfläche von Eis bedeckt sind. In prähistorischen Zeiten herrschte in dieser Region jedoch ein milderes Klima, das die Vegetation begünstigte, was die Bildung von Lagerstätten fossiler Brennstoffe begünstigt haben könnte.


ESP orig.:

El reciente descubrimiento de geólogos rusos confirma la mayor cantidad de reserva de petróleo en la Antártida, la cual bordea los 511 mil millones de barriles y supera a países como Arabia Saudita.
La investigación que realizaron los barcos de la mayor compañía de exploración geológica de Rusia, liderada por el Kremlin, descubrió la mayor reserva de petróleo del mundo. Con un valor estimado a 511 mil millones de barriles, es una cifra que supera 10 veces la producción acumulada del Mar del Norte durante 50 años y duplica las reservas de petróleo de Arabia Saudita y Venezuela, según informó el diario The Telegraph.
La evidencia del hallazgo se presentó la semana pasada al Comité de Auditoría Ambiental de los Comunes; sin embargo, se sabe que la Antártida está protegida por el Tratado Antártico de 1959, en el que se prohíbe explícitamente cualquier actividad de desarrollo petrolero en el continente. Este acuerdo internacional fue creado con el objetivo de asegurar que la Antártida se utilice solo para propósitos pacíficos, y se evite así conflictos internacionales y se conserve su integridad ambiental.

¿Cómo se descubrió la mayor reserva de petróleo del mundo?
La detección se realizó después de varios estudios a cargo del buque Alexander Karpinsky, operado por Rosgeo, una entidad rusa dedicada a la identificación de yacimientos minerales para su explotación comercial a nivel mundial.
Fundada en 2011, Rosgeo integra a 63 compañías del sector y ha logrado descubrir más de 1000 yacimientos significativos de gas, oro y otros recursos valiosos, incluyendo decenas de ellos en diversos países de Asia, Europa, África y América Latina.

Dónde se encontró la mayor reserva de petróleo del mundo?
El descubrimiento se realizó en el Territorio Antártico Británico (BAT), el más extenso y meridional de los 14 territorios de ultramar del Reino Unido y el menos acogedor, dado que el 99% de su superficie está cubierto por hielo. No obstante, durante períodos prehistóricos, esta región experimentó climas más templados que favorecieron la existencia de vegetación, lo cual podría haber facilitado la formación de depósitos de combustibles fósiles.




GB-D 17.5.2024: Klopp nach 9 Jahren Liverpool: Er macht mal Ferien!
Fußball: Klopp schließt prägendes Kapitel
https://sport.orf.at/stories/3125607/

Es hat mit einem Satz begonnen, der wohl auf ewig mit ihm verbunden bleiben wird: „I’m the normal one“, sagte Jürgen Klopp an seinem ersten Arbeitstag beim Liverpool FC. [...]

Als Trainer bietet Klopp laut Heidel das „All-inclusive-Paket“ von der fußballerischen bis zur sozialen Kompetenz. In Dortmund führte das zu Titeln, in Liverpool ebenfalls. 2019 gewann er mit den „Reds“ die Champions League, 2020 holte man erstmals nach 30 langen Jahren wieder die Meisterschaft. Jener Titel, auf den sie am River Mersey 30 Jahre lang gewartet hatten und dann aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht richtig feiern konnten. Er verband trotzdem, machte die Pandemie ein Stück weit erträglicher und Klopp sich unsterblich.





https://orf.at/stories/3358224/



Sunak freut sich scheinbar schon auf seine Rente am 23.5.2024:
Großbritanniens Sunak sagt, dass es vor der Wahl keine Abschiebeflüge für Ruanda gibt
UK’s Sunak says no Rwanda deportation flights before election

https://www.aljazeera.com/news/2024/5/23/sunak-says-no-rwanda-deportation-flights-before-election-as-campaigns-begin





GB hat Probleme mit Sunak am 20.6.2024: Keine Investitionen nach vorne, sondern Stillstand:
CNBC: Millionäre verlassen massenhaft das Vereinigte Königreich


https://de.news-front.su/2024/06/20/cnbc-millionare-verlassen-massenhaft-das-vereinigte-konigreich/

CNBC berichtet unter Berufung auf den Henley Private Wealth Migration Report, dass das Vereinigte Königreich im Jahr 2024 netto 9.500 wohlhabende Menschen verlieren wird, was mehr als doppelt so viel ist wie im Vorjahr. In dem Bericht wird das Vereinigte Königreich an zweiter Stelle nach China genannt.

Eine Rekordzahl von Millionären wird das Vereinigte Königreich in diesem Jahr verlassen, und es wird erwartet, dass die diesjährigen Parlamentswahlen den Massenexodus von Vermögenden aus dem Vereinigten Königreich noch verstärken werden, berichtete CNBC unter Berufung auf den Henley Private Wealth Migration Report.





https://orf.at/stories/3361513/



GB am 23.6.2024: Sunak ist alles egal: Gesundheitswesen ist Katastrophe geworden - oder sind die Geimpften schuld?
7,6 Millionen: Wie sich Englands Warteliste im Gesundheitswesen unter den Tories verdreifachte
7.6 million: How England’s healthcare waiting list trebled under the Tories

https://www.aljazeera.com/economy/2024/6/29/7-6-million-how-englands-healthcare-waiting-list-trebled-under-the-tories




https://exxpress.at/machtwechsel-in-grossbritannien-labour-chef-starmer-ist-neuer-premierminister/





GB am 6.7.2024: Premier Starmer stoppt die Abschiebungen nach Ruanda:
Am ersten Tag: Briten Premier stoppt Pläne für Abschiebungen nach Ruanda

https://exxpress.at/am-ersten-tag-briten-premier-stoppt-plaene-fuer-abschiebungen-nach-ruanda/



Krimineller, englischer Kolonialismus am 9.7.2024: Weltherrschaft mit Familien und Banken geht bis heute weiter:
Das Britische Empire ging nie unter

https://uncutnews.ch/das-britische-empire-ging-nie-unter/
https://recentr.com/2024/07/05/das-britische-empire-ging-nie-unter/

Großbritannien wirkt heute armselig: Das Wetter auf den Inseln ist furchtbar, die Industrien sind längst ins Ausland abgewandert, die Migration völlig außer Kontrolle, die Lebenskosten zu hoch, die Kriminalitätsrate ein Desaster und der gesellschaftliche Verfall überall ersichtlich. Einst „beherrschte Britannien die Meere“ und rund ein Viertel der Weltbevölkerung und der Landfläche.

Sieht man genauer hin, entdeckt man heute neben der engen Partnerschaft mit den USA überall Spuren des alten Empires: Das Bankenviertel „City of London“ ist der Mittelpunkt eines internationalen Offshore-Systems, in dem Unsummen an Geld und Firmenanteilen unter starker Geheimhaltung gebunkert liegen. Mega-Konzerne teilen sich auf in abstruse Geflechte aus Briefkastenfirmen in winzigen Inselstaaten, die der britischen Krone unterstehen. Die Geschichte eines Konzerns lässt sich oft zurückverfolgen auf adelige Netzwerke der Welfen, Wettiner und Reginare. Mit dem nötigen Geld, den Kontakten und den Patenten von Wissenschaftlern adeliger Universitäten und der Wissenschaftsvereinigung „Royal Society“ kamen die Öl-Kartelle und Stahl-Trusts zustande. Selbst die Klimaforschung wird dominiert von adeligen und militärischen Kreisen Britanniens.

Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=5HVjMfdwBZU

Nach der formellen amerikanischen Unabhängigkeit wuchsen britische Geheim-Netzwerke in den USA wie Skull& Bones, deren Mitglieder in der Politik, dem Militär und den Geheimdiensten zu finden sind. Spätestens in der Ära der Industriekartelle war klar, dass die US-Oberschicht keine echte Republik im Sinn hatte, sondern sich an dem Modell des britischen Adels orientierte. Die britische Royal Family wirkt wie eine etwas größere Sippe mit recht gewöhnlichen Streitereien. Die Welfen, Wettiner und Reginare sind allerdings gewaltige Familien-Cluster, die mindestens seit dem Jahr 800 stetig anwachsen und neben den regulären Nachkommen auch massenhaft uneheliche Kinder zeugten. Die moderne Wissenschaft brachte ab der Welfenherrschaft in Britannien 1714 ganz neue Möglichkeiten hervor: Der Hochadel trat immer mehr in den Hintergrund und regierte durch wirtschaftliche und politische Tarnorganisationen. Das britische Reich war um das Jahr 1615 herum unter der Herrschaft des Hauses Stewart nur mäßig erfolgreich. Die Bevölkerung war nicht sonderlich groß, es fehlte überall an Geld und auch im Bereich Kolonien war längst nicht so viel los, wie man sich wünschte. 200 Jahre später, wegen den Welfen, Wettinern und Reginaren, war Britannien der mächtigste Player der Welt. Die gewöhnlichen Historiker erwecken den Eindruck, das Empire sei möglich gewesen ohne weitreichende, extrem professionelle Geheimdienste. Auf dem Höhepunkt umfasste das Kolonialreich offiziell bis zu 25% der Landmasse und 25% der Menschen auf der Welt. Ohne hochprofessionelle Geheimdienste hätte man mit geringem Personalaufwand nicht Kolonien wie Indien halten können. Man schätzt, dass in Indien nur 0,05% der Bevölkerung Briten waren.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=eOZStMIgvnE

Vom Bittsteller zum Sklaventreiber

In den 1600er Jahren, also noch während den Stewarts und der Zeit der 13 Kolonien in Amerika, war die British East India Company noch ein kleiner Player in Indien an der Peripherie, der seine Profite zusammenkratzen und sich gut stellen musste mit den indischen Herrschern. Indien hatte 20mal mehr Bürger als Britannien und gewaltige 24% Anteil an der Produktion von Gütern weltweit. Man musste sich vor den indischen Herrschern auf den Boden werfen, sie umschmeicheln und zahllose Beamte bestechen. In der Welfen-Ära, ab den frühen 1700er Jahren, halfen die Briten mit Geld, Ausrüstung und Informationen den Persern und Afghanen dabei, Indien anzugreifen. Manche von Indiens Provinzherrschern erklärten sich zudem für unabhängig von der Zentralregierung, sodass Indien zunehmend zerbrach und instabil wurde. Die Britische East India Company heuerte vor Ort einheimische Männer als Kämpfer an, stattete diese mit britischen Waffen aus und trainierte sie mit britischen Offizieren. Sehr bald hatte die Company besiedelte Gebiete, Diplomaten und eine Armee.

Im Jahr 1700 hatte Frankreich dreimal mehr Bürger und eine doppelt so große Wirtschaft wie Britannien. Dann holte Britannien auf und ging aus dem „Siebenjährigen Krieg“ Mitte der 1700er Jahre gestärkt hervor als dominierende Seemacht. Britannien hatte bessere Wissenschaftler, bessere Schiffe, bessere Waffen, bessere Geheimdienste und das bessere Zentralbanksystem, bei dem man sich durch Loans und Bonds finanzieren konnte, statt nur durch Plünderungen und Steuern. Im Vertrag von Allahabad musste der Mughal-Kaiser Indiens der East India Company die Verwaltung und Besteuerung von Bengal, Bihar und Orissa erlauben. Warren Hastings wurde Governor General, ein King‘s Scholar. Selbst innerhalb der Company galt eine strikte Klassengesellschaft: Nur die Auserwählten wurden wirklich reich. Später machte man alles offizieller und die Generaldirektoren wurden von der Krone ernannt, wie der Earl of Cornwallis. Der neue Indian Civil Service brachte neue Kader an Verwaltern hervor, wie etwa die Vorfahren von Kamala Harris und anscheinend auch Joe Biden. 1803 akzeptierte der Mughal-Kaiser offiziell britischen „Schutz“. Joe Biden bezieht sich häufig auf seine irischen Vorfahren, aber in einer Rede, die er 2013 gehalten hatte, behauptete er, ähnliche Kamala Harris Vorfahren in der britischen Kolonie Indien gehabt zu haben.

„In den 1970er Jahren erhielt ich einen Brief von einem Herrn [mit dem Nachnamen] Biden aus Mumbai, in dem behauptet wurde, wir seien verwandt“,

erklärte er in der Rede von 2013, die er während einer Reise in das Land hielt.

„Er meinte, dass unser gemeinsamer Ur-Ur-Ur-Ur-Großvater für die East India Trading Company arbeitete und nach Mumbai kam.“

Biden behauptete später, der Name des gemeinsamen Verwandten sei George Biden, aber Aufzeichnungen über eine solche Person scheinen nicht zu existieren. Stattdessen sagt Tim Willasey-Wilsey, Gastprofessor für Kriegsstudien am King’s College in London, es sei wahrscheinlicher, dass der gewählte Präsident mit Christopher Biden verwandt war, der für die East India Company arbeitete.

Wenn das stimmt, würde dies bedeuten, dass sowohl Biden als auch die gewählte Vizepräsidentin Kamala Harris Verbindungen zu Indien haben, da Harris ‚verstorbene Mutter in der südasiatischen Nation geboren wurde. Interessanterweise lebte und starb Christopher Biden in Madras (heute Chennai), genau dort, wo Harris‘ Mutter geboren wurde. Harris‘ Großvater, der ihre Inspiration sein soll, war Beamter für das britische Kolonialreich in Indien. Shashi Tharoor, ein indischer Jurist, Politiker und Diplomat, erklärte in seiner Rede zur an der Oxford Union Society in Großbritannien am 22. Juli 2015, dass Großbritanniens Aufstieg 200 Jahre lang durch die Plünderung der Kolonie Indien finanziert worden sei. Vor dem Eintreffen der Briten lag Indiens Anteil der Weltwirtschaft bei 27% und sei dann wegen Britannien auf 3% abgestürzt. Britannien sei verantwortlich für bis zu 30 Millionen Hungertote in Indien. Aus dieser Rede entstand daraufhin das detaillierte Buch „Inglorious Empire: What the British Did to India“. Die gewöhnlichen Historiker waren darüber überhaupt nicht begeistert. Die British East India Company (EIC) war ein Hybrid aus private Aktienunternehmen und staatlichem Unterfangen, abgesegnet mit einer Royal Charter bereits im Jahr 1600 von Queen Elizabeth I. Im Laufe der Zeit kontrollierte diese „Firma“ rund die Hälfte des weltweiten Handels und hatte die größte militärische Streitmacht auf dem indischen Subkontinent. Durch das Gesetz „Regulating Act of 1773“ konnte das britische Parlament mitreden und der Firma einen pseudo-demokratischen Segen verleihen. Die Briten stellten nur maximal 0,05% der Bevölkerung in Indien, konnten aber trotzdem ihre Herrschaft aufrechterhalten durch geheimdienstliche Methoden, Strohmänner, brutale Gewalt, Verwaltungsbürokratie und einer Teile-und-Herrsche-Taktik, die Klassenkampf und gezielte kulturelle Spannungen zwischen Hindus und Muslimen beinhaltete. Auf dem Papier schufen die Briten eine allumfassende moderne Verwaltung und erweckten den Eindruck, ein primitives Indien in das moderne Zeitalter geschleift zu haben, aber in der Realität hatten 24 Jahre alte Distriktverwalter einen Berg an Aufgaben, dem sie nicht ansatzweise gewachsen waren. Beim Ersten Weltkrieg bediente sich Großbritannien bei indischen Soldaten, indischem Geld, Munition und Lebensmitteln, um in Europa gegen die Deutschen und die Türken zu kämpfen. Eine Reihe von unnötigen vermeidbaren Hungersnöten führte zu einem Massensterben von insgesamt rund 30 Millionen Indern, eine Größenordnung die vergleichbar ist mit den sowjetischen Gulags und Hungertoten oder mit dem Massensterben im kommunistischen China. Der Gouverneur von Bengal, Sir Cecil Beadon (ausgezeichnet mit dem Most Exalted Order of the Star of India) wollte sich nicht einmischen in den „natürlichen“ Ablauf der Wirtschaft und betrachtete eine Einmischung als unmoralisch. Während dieser Zeitspanne der Orissa-Hungersnot wurden über 200 Millionen Pfund Reis aus Indien nach Britannien exportiert. Viceroy Lord Bulwer-Lytton (Mitglied des Kronrats und Träger hoher Orden) glaubte an die Prinzipien des Sozialdarwinismus und verbot explizit, dass Lebensmittelpreise während einer Hungerkrise gesenkt werden und warf seinen Kritikern „humanitäre Hysterie“ vor. Rund 4 Millionen Bengalis verhungerten bei der Hungersnot 1943 mitten im Zweiten Weltkrieg. Winston Churchill befahl, Lebensmittel aus Indien für die britischen Truppen bereitzustellen und für Lagerstätten in Griechenland und anderswo. Die Inder würden sich sowieso „vermehren wie die Hasen“, meinte Churchill und fügte sarkastisch hinzu, dass ja Ghandi immer noch nicht gestorben sei.

Hübsche Familien

Der Welfen-Hochadel heiratete im sehr engen Kreis und baute eine Reihe an niedrigeren Adelsfamilien und großbürgerlichen Familien auf. In Hannover, dem Ursprungsort der britischen Welfenkönige ab George I., kultivierte man die sogenannten „hübschen Familien“ wie etwa die Barings. 1717 wanderte der aus Bremen stammende Johann Baring nach England aus. Seine Söhne John und Francis gründeten 1770 das Bankhaus John & Francis Baring & Co zu London (seit 1806 Baring Brothers and Comp.), das im 19. Jahrhundert zu einem wichtigen Finanzierer von Regierungsprojekten wurde. Francis Baring wurde 1793 zum Baronet, of London, geadelt. Sein Neffe William Baring, dessen Mutter der Familie Gould angehörte, wurde 1795 unter dem Namen Baring-Gould mit einem vermehrten Wappen verliehen. Zahlreiche Nachfahren des Firmengründers wurden in den britischen Adel aufgenommen und stifteten verschiedene Linien. Zur Nachkommenschaft der Familie gehört auch Diana, Princess of Wales, deren Urgroßmutter Margaret Baring (1868–1906) war, die Tochter von Edward Baring, 1. Baron Revelstoke, und durch sie auch ihr Sohn Prince William, Duke of Cambridge. Barings wurde im 19. Jahrhundert neben Rothschild zur führenden Londoner Bank. Die Rothschilds wiederum waren von der Adelsfamilie Hessen-Kassel aufgebaut worden. Es ist überdeutlich, dass der Adel die Banker kontrollierte und nicht andersherum. Der Hochadel war alles andere als naiv, wie es in der gewöhnlichen Verschwörungsliteratur und teils auch in der Geschichtsforschung dargestellt wird. Der Kampf gegen Frankreich und Kolonien wie Indien wären niemals möglich gewesen ohne exzellente Planung und herausragende Geheimdienste.

Der britische Premierminister Boris Johnson stammt ab von einem unehelichen Kind aus höchsten Kreisen: Über seine Urururgroßeltern Adelheid Pauline Karoline von Rottenburg (1805–1872), nichteheliche Tochter des Prinzen Paul von Württemberg, und Karl Maximilian Freiherr von Pfeffel (1811–1890) ist Boris Johnson durch das Königshaus Württemberg mit Königin Elisabeth und Prinz Charles verwandt. Paul von Württembergs Mutter war Auguste Karoline von Braunschweig-Wolfenbüttel, deren Mutter wiederum Augusta von Hannover war, eine Nichte von König George III. und auch mit Sachsen-Gotha-Altenburg verwandt war. Hannover ist der Ursprung des modernen britischen Welfen-Königshaus und regierte bis einschließlich Königin Victoria. Danach übernahm die Linie Sachsen-Coburg und Gotha. Boris Johnson durchlief die Elite-Kaderschmieden Eton und Oxford University. In Oxford war Johnson Mitglied des elitären Bullingdon Club, wie auch bereits andere spätere Top-Politiker, Wirtschafts-Mogule wie Nathaniel Philip Rothschild und sogar König Edward VII. Boris Johnson müsste eigentlich Kemal heißen, denn er hat türkische Wurzeln. Sein Urgroßvater Ali Kemal war 1919 kurzzeitig Innenminister des Osmanischen Reiches und wurde 1922 auf Veranlassung Nureddin Paschas ermordet. Johnsons Großvater Osman Ali floh daraufhin nach London und nahm dort den Namen „Wilfred Johnson“ an. Ali Kemal beteiligte sich an der Revolution gegen das Osmanische Reich und dessen Sultan Abdülhamit II. und es ist klar, dass die britische Spionage in großem Umfang an der Revolution beteiligt war. In Paris machte Kemal Bekanntschaft mit den Jungtürken, die von den britischen Diensten in Form von Freimaurerlogen aufgebaut worden waren. Er galt später als Gegner von Atatürk und wurde auf Befehl von Nureddin Pascha ermordet; zwei Jahre bevor das Kalifat komplett unterging. Boris Johnsons (vemeintlicher) politischer Gegner beim Brexit ist die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Sie gehört aber genauso zum Adel wie er: Die Familie Albrecht (ihr Geburtsname) gehört zu den so genannten „Hübschen Familien des Kurfürstentums Hannover“.

Das überlegene Bankenwesen

Für den Normalbürger ist unser heutiges Geldsystem ziemlich abstrus und nachteilig. Eine Zentralbank hat das alleinige Monopol auf das gesetzliche Zahlungsmittel, mit dem Steuern gezahlt werden müssen, und die privaten Geschäftsbanken können für jeden Euro, den sie bei der Zentralbank hinterlegen, ein Vielfaches an Krediten verleihen. Für das britische Empire war dieses “fraktionale Reservebank-System” bereits der Schlüssel zum Erfolg, da dieses System denjenigen anderer Nationen überlegen war. Um das Risiko zu verringern, musste man heimlich Politiker kontrollieren, die Zentralbank und die wichtigsten privaten Geschäftsbanken. Rothschild und Barings sind bereits hochverdächtig, Tarnorganisationen des Adels gewesen zu sein, und sie sind nicht die einzigen. Die Bank Kleinwort Benson geht zurück auf Heinrich Kleinwort, ein Großvater von Sir Alexander Drake Kleinwort, 1. Baronet. 1786 gründete Heinrich in Holstein (ein Welfen-Territorium) eine Partnerschaft mit Otto Müller, um den Handel mit England zu finanzieren. 1786 gründete Robert Benson, ein Quäker, zusammen mit William Rathbone IV.  Rathbone & Benson. Das Unternehmen erwarb 1966 den Goldbarrenhändler Sharps Pixley und sicherte sich damit einen Sitz im Londoner Goldpreis-Manipulationskomitees, das zweimal täglich in den Büros von N M Rothschild & Sons zusammentrat. Die Zentralbank “Bank of England” wurde mit Charles Montagu, dem 1st Earl of Halifax, im Jahr 1694 ins Leben gerufen, also unter Königin Anne von den Stewarts, hinter der bereits die Welfen standen. Montagu war Mitglied im Kronrat, trug den Order of the Garter und war Präsident der Royal Society. Unter dem Welfen-König George I. wurde er zum Viscount Sunbury und Earl of Halifax ernannt, einen Ritter des Strumpfbandes und Ersten Lords der Schatzkammer. Das ursprüngliche Zuhause der Bank befand sich in Walbrook, einer Straße in der City of London, wo Archäologen während des Wiederaufbaus 1954 die Überreste eines römischen Mithras-Tempels fanden. Die Ruinen des Mithräum sind vielleicht die berühmteste aller römischen Entdeckungen des 20. Jahrhunderts in der City of London und können von der Öffentlichkeit besichtigt werden. Die Bank zog 1734 an ihren jetzigen Standort in der Threadneedle Street und erwarb danach langsam benachbartes Land. Der Chefarchitekt Sir John Soane war Mitglied der Royal Academy und Royal Society sowie ein Freimaurer, der die Freemasons ‚Hall in London durch den Bau einer neuen Galerie erweiterte. Es gibt nur wenige, speziell ausgebildete Architekten, die in der Lage sind, die komplizierten baulichen Wünsche der Freimaurer zu erfüllen, die zurückgehen auf Bauwerke antiker Imperien wie Rom, Griechenland oder Ägypten. Die Bank of England ist durch ihren königlichen Charterstatus und das Official Secrets Act geschützt. Ab 1858 traute sich der Adel über die Bank of England, Beschränkungen zu lockern und weitere große, scheinbar private Bankhäuser aufzubauen. Banking ist seit der Antike untrennbar mit Geheimdiensten und Adelsfamilien verbunden. Schon im antiken Mesopotamien gab es Banken und man fand einige Tontafeln, auf denen akribisch die Details von Kreditgeschäften festgehalten wurden. Die babylonische Egibi-Familie waren Banker über Generationen hinweg, aber die führenden, eigentlichen Kreditgeber waren die Könige und die religiöse Führungskaste. Die Egibis arbeiteten für die Regierung von Nebuchadnedzar II. Und man kann sich vorstellen, wie damals bereits Sicherheitsmechanismen eingebaut werden mussten, um zu verhindern, dass die Herrschaft zerfällt und Banker ihre eigene Suppe kochen oder sich gar mit fremden Mächten verschwören. Im Mittelalter war es für den Adel üblich, Juden als Strohmänner zu benutzen für Kreditgeschäfte, weil Juden nicht dem christlichen Zinsverbot unterlagen, mangels gesichertem Rechtsstatus kontrollierbar waren, und gemäß antisemitischer Vorurteile die Rolle von „Geldeintreibern“ und Wucherern spielen sollten, damit die Wut der Menschen sich gegen Juden richtet statt gegen den Adel. Es gab aber auch einige nichtjüdische Banker. In den 1500er Jahren in Venedig durften Juden nur in einem speziellen Bereich wohnen und wer sich länger in Venedig aufhielt, musste einen gelben Schal tragen oder irgendein anderes gelbes Zeichen. Für den christlichen Normalbürger Venedigs schien dies einfach nur Ausdruck zu sein der christlichen Abneigung gegen Juden, aber für Geheimdienste hatte es einen ganz anderen Grund: Wer so gekennzeichnet ist, den konnte man auf der Straße leichter observieren und verfolgen. Wenn die Juden eng zusammenwohnen mussten, war das noch leichter und man kam zurecht mit einer überschaubaren Anzahl an Spitzeln. Geld war so wichtig, dass man sich mit Spionageabwehr unbedingt absichern wollte. Während dem Krieg zwischen Venedig und dem türkisch-ottomanischen Kalifat ordnete Venedig die Beschlagnahmung jüdischen Besitzes an und sogar die Verhaftung der Juden. Diese fiese Vorsichtsmaßnahme lag wohl darin begründet, dass Juden sich auch bei den Türken niedergelassen hatten und man verdächtige Kontakte rigoros unterbinden wollte. Nach dem Krieg ließ man die Juden wieder frei und gab ihnen den Besitz zurück. Der Historiker Niall Ferguson betont, dass die Geldverleiher lange Zeit nicht die Macht hatten, die Rückzahlung der Kredite sicherzustellen und zu erzwingen. Er meint aber dann, die Geldverleiher hätten dieses Problem gelöst, indem sie immer größer wurden. Er weigert sich, die Geheimdienst-Ebene zu berühren und er wiederholt den ganz großen Mythos, dass Privatbanken systemrelevant werden konnten, ohne totaler Kontrolle zu unterliegen. Florentiner Bankenhäuser wie Peruzzi und Bardi gingen pleite, weil u.a. der britische König die Kredite nicht zurückzahlte. Die Medici hingegen florierten eine ganze Weile länger, allerdings lief bei ihnen auch sehr viel verdeckt ab. In Italien herrschten Adelsfamilien. Später wurden Holland, England und Schweden die neuen Zentren des Bankings. Die Zentralbank „Bank of England“ entstand 1694 unter Königin Anne. Mit ihr hatten die Welfen schon mehr oder minder den britischen Thron in der Hand. Anne heiratete Prinz Georg von Dänemark, ihre Schwester heiratete William of Orange. Das Haus Oranien-Nassau arbeitete zusammen mit den Welfen. Dänemark hatte schon Schottland infiltriert gehabt und eine dänische Prinzessin vermählt mit King James. Freimaurerlogen gab es in Schottland schon sehr früh. 1714 bestieg der Hannoveraner Welfe George I. den britischen Thron und man gründete 1717 das Freimaurertum neu, um die schottischen Spuren zu verwischen. Die Spanische Krone setzte zu stark auf Edelmetall und konnte nicht mit den Briten mithalten. So schön die Vorstellung ist von einem Tauschmittel mit intrinsischem Wert, so ist es relativ unflexibel. Banken wie Barings oder Rothschild verschafften Britannien frisches Geld, selbst von Kleinanlegern, um Kriege zu finanzieren.  Von gleicher strategischer Bedeutung war Barings Übermittlung von Geld der britischen Regierung an alliierte Regierungen, um deren Kriegsanstrengungen zu unterstützen. Diese teils geheime und sensible Arbeit erforderte Expertenwissen über Geldtransfers und ein solides korrespondierendes Netzwerk. Erneut unterstrich es das Vertrauen der Regierung in Baring. Andere Länder kopierten zunehmend das britische Zentralbanksystem, weil es effektiver war. Es handelte sich nicht, wie die Verschwörungsliteratur behauptet, um eine internationale Machtergreifung von Juden. Frankreich unter Napoleon hatte ein traditionelles System der Besteuerung der eroberten Völker benutzt. Laut Legende machte Nathan Rothschild ein Vermögen durch die Schlacht von Waterloo. In Wirklichkeit war die Schlacht für die Rothschilds ein Fiasko: Britannien verschaffte sich Geld über den Bond-Markt und konvertierte dann das Geld in Gold, denn man konnte auf der Transitstrecke irgendwann nur noch Gold transportieren bzw. schmuggeln nach Portugal, wo der Kampf tobte. Vor 1811 beschäftigte sich Nathan Rothschild nur mit Textilhandel. Er hatte Erfahrung mit Schmuggel und die Familie hatte ein Netzwerk in Europa, also bekam er den entsprechenden Geheimauftrag vom britischen Imperium. Dieser Auftrag war so wichtig, dass selbstverständlich Kontrollmechanismen vorhanden gewesen sein müssen. Der Vater von Nathan war behutsam aufgebaut worden von Hessen-Kassel und schützte die Reichtümer Hessen-Kassels vor Napoleon. Jeder Cent wurde anscheinend zurückgezahlt. Hätte Mayer Amschel Rothschild etwas abgezwackt, wäre er ein toter Mann gewesen. Napoleon musste sich zurückziehen, hatte dann aber ein Comeback und Nathan Rothschild kaufte im Auftrag der britischen Krone sehr viel Gold, weil man einen weiteren ausgedehnten Krieg erwartete, was sich aber als Fehlkalkulation herausstellte. Die Schlacht von Waterloo brachte ein schnelles Ende für den Konflikt, die Rothschilds saßen auf zuviel Gold, und der Goldpreis würde bald dramatisch fallen. Nathan kaufte britische Bonds, hielt diese für über ein Jahr und verkaufte dann mit Profit, rund 600 Millionen britische Pfund in heutigem Geldwert. Anschließend spielten die Rothschilds eine wichtige Rolle hauptsächlich im Bond-Markt und vermarkteten auch Bonds anderer Länder. Nathan starb 1836 und sein „Privatvermögen“ wurde geschätzt auf 0,62% des britischen Volkseinkommens. Die Familienmitglieder mussten hauptsächlich innerhalb der eigenen Familie heiraten, was wohl eine Auflage war, die der Adel befohlen hatte. Wenn man einen neuen Clan aufbaut, wie etwa als Banker, dann will man vermeiden, dass dieser Clan bald wieder zerfällt und sich nur noch um privaten Luxus kümmert. Die Rothschilds waren ideal für ein internationales Spionageprogramm, denn sie hatten in mehreren Ländern Hauptsitze und konnten etwa in Frankreich mitbestimmen, welches Personal von der Regierung angeheuert wird. Gemäß der zirkulierten Propaganda dachten viele, Juden kümmern sich nur um Geld und andere Juden, hätten keine Heimat und somit keine Loyalität zu irgendeiner Großmacht. Mit Hilfe der Verschwörungsliteratur wurde die eigentliche Struktur des britischen Empires und die tatsächliche Geschichte verschleiert und stattdessen bekam der Leser das Märchen aufgetischt, ein paar „Weise von Zion“ hätten Britannien und Amerika übernommen. Retroaktiv wurde auch noch die Geschichte der ersten beiden US-Zentralbanken verfälscht und gleichzeitig mit der dritten Zentralbank (Federal Reserve) gab es eine weitere solche Propaganda-Kampagne.

Offshore

Der Normalbürger hat ein ganz normales Bankkonto und ist in seinem jeweiligen Land steuerpflichtig. Holt er sich bei der Behörde einen Gewerbeschein, ist seine Firma den nationalen Gesetzen und Transparenzpflichten unterworfen. Dem Staat und seinem Finanzamt kann man bestenfalls ein paar Kleinigkeiten unterschlagen, ohne erwischt zu werden. Kommt eine Steuerprüfung und entdeckt Betrug, wird man zur Kasse gebeten und notfalls gepfändet. Ganz anders sieht es aus bei erfahrenen Großkonzernen. Diese sind in viele Teile aufgesplittet, die jeweils in einer anderen internationalen Steueroase liegen und geschützt sind durch Stellvertreter-Anwälte, Aktiengesellschaften mit anonymen Investoren, Beteiligungsgesellschaften oder schlicht Briefkasten-Tarnfirmen. Die Gewinne lassen sich sichern, Steuern werden möglichst so gut wie gar keine gezahlt und für eine Regierung bzw. ein Finanzamt will man nicht greifbar sein. Mit genügend Bilanz-Akrobatik lässt man es so aussehen, als seien kaum besteuerbare Gewinne vorhanden, weil die Kosten in eine bestimmte Region verbucht wurden. Ein und dieselbe Person kann heimlich 10 verschiedene Firmen-Konstrukte leiten, die so tun, als seien sie untereinander verschuldet und sich gegenseitig Mondpreise berechnen. Es ist ein bisschen so, wie das Mitglied einer Großfamilie, das im teuren Sportwagen von der Polizei kontrolliert wird. Der Fahrer ist als arbeitslos gemeldet und das Auto ist zugelassen auf den Bruder des Cousins von der Briefkastenfirma von der Beteiligungsgesellschaft. Auch die organisierte Kriminalität oder Geheimdienste benutzen Steueroasen. Mehr als die Hälfte des Welthandels wird über sogenannte „Steueroasen“ abgewickelt. Über die Hälfte der Bankengelder fließt dort durch. Rund ein Drittel der Investments von multinationalen Firmen. Der Internationale Währungsfonds schätzte 2010, dass winzige Inselstaaten ungefähr 18 Billionen in ihren Bilanzen stehen haben. 83 von den 100 größten US-Firmen haben Tochtergesellschaften in den Steueroasen.  In Europa sind es 99 von 100. Die City of London ist ein spezieller Distrikt mit eigenem Regierungssystem und eigenen Regeln. Zuständig für die Verwaltung ist die „City of London Corporation“, also dem Namen nach eine Firma.  An der Spitze des Unternehmens steht der Oberbürgermeister der City of London. Die City ist ein bedeutendes Geschäfts- und Finanzzentrum, in dem sowohl die Zentralbank „Bank of England“ als auch der London Stock Exchange ansässig sind. Die sogenannten Wardens (Verwalter) sind Vertreter von Unternehmen und anderen Körperschaften, die in der Stadt ansässig sind. Viele Steueroasen sind ehemalige oder aktuelle Strukturen des Vereinigten Königreichs und nutzen immer noch dieselben grundlegenden Rechtsstrukturen. Sechs mit dem Britischen Empire verbundene Steueroasen erscheinen in den Top 10-Steueroasen-Listen: Steueroasen in der Karibik (z. B. Bermuda, die Britischen Jungferninseln und die Kaimaninseln), Steueroasen auf den Kanalinseln (z. B. Jersey) und Steueroasen in Asien (z. B. Singapur und Hongkong). Die City of London ist eine Art Verwaltungszentrum für diverse Steueroasen. Die British Virgin Islands haben weniger als 25.000 Bewohner, aber 800.000 Firmen sind dort gemeldet. Weitere Steueroasen sind u.a. Delaware, die Niederlande, die Schweiz, Liechtenstein und Monaco. Wenn die bedeutenden Konzerne kaum Steuern bezahlen, dann muss der Normalbürger herhalten. Diesem bleibt immer weniger Geld übrig, das er ausgeben kann für irgendwelche Produkte. Das Maß an Geheimhaltung pervertiert unsere Vorstellung von „freier Marktwirtschaft“ und einer demokratischen Republik. Wir wissen schlicht nicht, wem genau was gehört und wer für wen nur der Stellvertreter ist. Wir wissen nicht, wo es überhaupt eine echte Trennung gibt zwischen Regierungen und Konzernen. Und wer die Kontrolle hat über die wichtigsten Steueroasen, der besitzt viel zu viel Macht. In den letzten Jahren gab es neue, strengere Regeln und Leaks in der Presse wie die Panama Papers. Beenden wird dies das Steueroasen-System aber nicht, sondern höchstens einen selektiven Mechanismus etablieren, um nur besondere, loyale Akteure zu dulden.   

Quellen:

The Ascent of Money: A Financial History of the World by Niall Ferguson

Empire: How Britain Made the Modern World by Niall Ferguson

The House of Rothschild: Money’s Prophets 1798-1848 by Niall Ferguson

Treasure Islands: Tax havens and the men who stole the world





https://orf.at/stories/3363085/

Seit 2018 gilt in Großbritannien eine Steuer auf Zucker in Erfrischungsgetränken. Laut einer Studie halbierte sich die Zuckermenge, die Kinder dort durch Limonaden und Ähnliches zu sich nehmen, innerhalb eines Jahres nach Einführung der Steuer. Fachleute meinen, eine Ausweitung auf andere Lebensmittel und Getränke mit hohem Zuckergehalt sei nun „selbstverständlich“, wie der „Guardian“ am Mittwoch berichtete.
Die Untersuchung wurde im „Journal of Epidemiology and Community Health“ veröffentlicht. Sie untersuchte die Angaben von knapp 8.000 Erwachsenen und mehr als 7.600 Kindern zwischen 2008 und 2019, die an der jährlich durchgeführten repräsentativen Ernährungsbefragung teilnahmen.
Trotz der Zuckersteuer liegt der Konsum von Kindern und Erwachsenen immer noch über den empfohlenen Richtwerten, Fettleibigkeit, Diabetes und Zahnkrankheiten gehen damit einher. Die Studie zeigte aber, dass im Vergleich der mit Erfrischungsgetränken konsumierte Zucker bei Kindern um etwa die Hälfte und bei Erwachsenen um ein Drittel zurückging.

Anreiz für Hersteller
Die Zuckersteuer, eigentlich Industrieabgabe für Erfrischungsgetränke, wird seit sechs Jahren auf Erfrischungsgetränke erhoben, die im Vereinigten Königreich hergestellt oder importiert werden. Die Abgabe ist Teil der britischen Anti-Adipositas-Politik und war eines der Kernstücke der Strategie zur Bekämpfung von Fettleibigkeit bei Kindern.
Seither müssen die Unternehmen 24 Pence pro Liter zahlen, wenn das Getränk acht Gramm Zucker pro 100 Milliliter oder mehr enthält. 18 Pence pro Liter sind es, wenn es zwischen fünf und acht Gramm Zucker pro 100 Milliliter enthält. Die Steuer richtete sich rein an die Getränkehersteller als Anreiz, den Zuckergehalt ihrer Produkte zu reduzieren. Das taten in der Folge auch viele, um unter den niedrigeren Steuersatz zu fallen, mitunter stieg der Preis nicht an.
Getränke, die zu mindestens 75 Prozent aus Milch bestehen, Milchalternativen, alkoholfreies Bier und Wein, Obst- oder Gemüsesäfte, flüssige Getränkearomen, Säuglingsnahrung und Getränkepulver sind davon ausgenommen.

Ruf nach weiteren Maßnahmen
Nina Rogers von der University of Cambridge School of Clinical Medicine und Hauptautorin der Studie, sagte gegenüber dem britischen „Guardian“: „Die Ergebnisse sind ermutigend und zeigen, dass die Abgabe mit einer deutlichen Reduzierung des täglichen Zuckers verbunden ist.“ Sie stünden auch im Einklang mit früheren Untersuchungen, die ähnliche Ergebnisse gebracht hätten. Rogers hoffte darauf, dass die Politik nun weitere Schritte in diese Richtung setzt. Die neue britische Labour-Regierung könnte dafür aufgeschlossener sein als die Konservativen, die sich lange gegen die Abgabe gestemmt hatten.

Der Zuckergehalt in Erfrischungsgetränken wird oft unterschätzt
Der Chef der britischen Zahnärztevereinigung, Eddie Crouch, sagte der Zeitung, die Abgabe habe „greifbare Ergebnisse“ gebracht. Er wünschte sich eine Ausweitung auf Produkte wie Frühstücksflocken, diese sei nun „eine Selbstverständlichkeit. Das muss nicht zu einer Erhöhung der Lebenshaltungskosten führen. Wo freiwillige Maßnahmen zur Neuformulierung gescheitert sind, zwingt die Abgabe die Lebensmittelindustrie, das Richtige zu tun“, so Crouch.