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Mount Everest Meldungen 01

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Drohnen auf dem höchsten Berg der Welt am 23.3.2025: für Materialtransporte, Lagefotos, Mülltransporte - ev. braucht es dann weniger Sherpa-Träger:
Drohnenhilfe für Sherpas auf Mount Everest

https://orf.at/stories/3388189/

Fototext:
-- Die Drohnen helfen, nicht nur Lasten zu transportieren, sie bieten auch einen Überblick über den zerklüfteten Eisbruch
-- Vom Basislager aus werden die Drohnen gesteuert.

Der Artikel:

Kurz vor dem Start der Bergsteigersaison auf dem Mount Everest haben die Vorbereitungen für die Standardroute auf der nepalesischen Seite begonnen. Seit Freitag wird die gefährlichste Stelle, der Khumbu-Eisbruch, von einem Sherpa-Team gesichert – erstmals mit Hilfe von Drohnen. Die Arbeit soll so sicherer und effizienter werden. Dennoch gibt es Kritik.
Die Hauptsaison für das Besteigen des Mount Everest und weiterer der welthöchsten Berge im Himalaya ist auf wenige Wochen im April und Mai begrenzt. Die Sherpas, die seit Mitte der Woche im Basislager stationiert sind, verrichten als „Ice Fall Doctors“ vorab schon einen der riskantesten Jobs der Welt. Jahr für Jahr muss die Route völlig neu gesucht und mit Leitern, Seilen und Kletterhaken gesichert werden.
Der Eisbruch bewegt sich im Schnitt um einen Meter pro Tag, meterhohe Eistürme können jederzeit einstürzen. Seit 1953 sind im Khumbu-Eisbruch fast 50 Menschen ums Leben gekommen, so die Aufzeichnungen der Himalayan Database und der nepalesischen Regierung.
Laut der nepalesischen NGO Sagarmatha Pollution Control Committee (SPCC), die von der Regierung beauftragt ist, die Kletterroute zu sichern, Klettergenehmigungen zu überprüfen und für ein Abfallmanagement zu sorgen, sind heuer elf Männer als „Ice Fall Doctors“ im Einsatz. Wie die „Himalayan Times“ am Donnerstag berichtete, wurden drei davon als Drohnenpiloten ausgebildet, unterstützt werden sie von fünf zusätzlichen Experten, die im Basislager für die Flüge verantwortlich sind.

Drohnen als fliegende Müllabfuhr
Die Drohnen sollen in weiterer Folge auch zum Abtransport von den vielen Tonnen an Müll verwendet werden, die sich Jahr für Jahr auf dem höchsten Berg der Welt ansammeln.
Mingma Chiri Sherpa, Vorsitzender der Rural Municipality Khumbu Pasang Lhamu, sagte: "Viele Sherpas haben allein im Khumbu-Eisbruch ihr Leben verloren. Sie müssen den Abschnitt etwa 15-mal in einer einzigen Everest-Expedition durchqueren, das ist ein großes Risiko. Der Einsatz von Drohnen minimiert den Fußverkehr, wenn Abfälle und gebrauchte Geräte abtransportiert werden müssen.

Expeditionsunternehmen sollen investieren
Voriges Jahr wurden unterschiedliche Drohnen getestet, das heurige Pilotprogramm soll Expeditionsveranstalter davon überzeugen, in die Technologie zu investieren. Bei den ersten Versuchen wurden mit einer DJI Flychart 30, einer rund 65.000 Euro teuren Speziallastdrohne, bis zu 225 Kilogramm Ausrüstung pro Stunde zwischen Basislager auf einer Höhe von rund 5.300 Metern und dem 6.100 Meter hohen Lager I transportiert. Für diese Aufgabe müssten 14 Sherpas normalerweise sechs Stunden auf- bzw. absteigen.
Nicht alle sind von der technischen Aufrüstung auf dem über 8.800 Meter hohen Berg begeistert. „Die Einführung von Drohnen könnte Tausenden von Sherpas die Lebensgrundlage entziehen“, so Ajay Kumar Rai, Generalsekretär des Nepal Trade Union Congress, gegenüber der britischen Zeitung „The Telegraph“.
„Sechs Monate lang riskieren sie ihr Leben auf dem Everest und den Rest des Jahres haben sie keine Arbeit. Wenn Drohnen sie ersetzen, was werden sie dann tun?“ Die Technologie könne für Sherpas existenzbedrohend sein, so der Politiker: „Wir fordern die nepalesische Regierung auf, entweder den Einsatz von Drohnen zu stoppen oder dafür zu sorgen, dass diese Arbeiter eine andere Arbeit finden.“

Rund 4.000 Euro Jahresverdienst
Während Bergsteigerinnen und Bergsteiger aus aller Welt Zehntausende Euro für eine Expedition auf den Mount Everest zahlen – allein die Genehmigung kostet heuer im Frühjahr 10.550 Euro – verdienen Sherpas für ihre gefährliche Arbeit nur rund 4.000 Euro in der Saison. Für nepalesische Verhältnisse ist der Job gut bezahlt – das Durchschnittseinkommen liegt dort bei rund 1.300 Euro.
„Wenn diese idiotische Initiative weitergeht, sollte die Regierung den Sherpas mit den von den Bergsteigern eingenommenen Lizenzgebühren Lebensmittel und Gesundheitseinrichtungen zur Verfügung stellen“, fordert auch der nepalesische Abgeordnete Rajendra Bajgain gegenüber dem „Telegraph“.
2024 schafften es insgesamt 861 bis ganz nach oben, 787 davon von Nepal aus, davon waren wiederum 468 Sherpas und andere bezahlte Bergführer. Weil die Tage, in denen die Wetterbedingungen einen Aufstieg möglich machen, rar sind, kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu regelrechten Ameisenstraßen und Stausituationen.
Ungeachtet der Kritik an der zunehmenden Kommerzialisierung des Berges werden aber auch in diesem Jahr wieder Hunderte Menschen versuchen, den Gipfel zu erreichen, laut „Himalayan Times“ wurden bereits 420 Genehmigungen erteilt.
sofe, ORF.at



https://orf.at/stories/3394217/

Der britische Bergsteiger Kenton Cool hat heute zum 19. Mal den Gipfel des Mount Everest erreicht und gilt damit als Mensch mit den meisten Besteigungen des 8.849 Meter hohen Berges, der nicht der ethnischen Gruppe der Sherpas aus der Region angehört.

Ihre Außenstelle am Basislager des Everest habe den 19. erfolgreichen Aufstieg Cools bestätigt, sagte ein Sprecher der nepalesischen Tourismusabteilung. Cool habe in der Früh (Ortszeit) auf dem Gipfel des Everest gestanden, sagte der Expeditionsveranstalter Lukas Furtenbach.

Cool hatte den Berg im Himalaya zum ersten Mal 2004 bestiegen. Seitdem hat er diese Leistung fast jedes Jahr wiederholt. Der Rekordhalter für die meisten Everest-Besteigungen ist der Bergführer Kami Rita Sherp. Er hat den Gipfel bereits 30-mal bezwungen. Er führt in der aktuellen frühjahreszeitlichen Klettersaison erneut ein Team auf dem Weg zur Spitze des Everest an und könnte es bald zum 31. Mal schaffen.




https://orf.at/stories/3407470/

Auf der tibetischen Seite des Mount Everest sind staatlichen chinesischen Medien zufolge bis zu 1.000 Menschen in Bergsteigerlagern von einem Schneesturm eingeschlossen worden.

Heute sei ein Rettungseinsatz angelaufen, hieß es. Schneemassen blockierten die Zufahrtsstraßen und Wege zu den Zeltlagern in dem auf über 4.900 Meter Höhe gelegenen Gebiet. Rettungsmannschaften und Hunderte Dorfbewohner seien im Einsatz, um die Wege freizuräumen. Der Mount Everest ist 8.848 Meter hoch.

Einige Touristen konnten den Berichten zufolge bereits in Sicherheit gebracht werden. Die starken Schneefälle hatten am Freitagabend begonnen, woraufhin die Behörden den Zugang zum Mount-Everest-Gebiet später sperrten. Im benachbarten Nepal kamen seit Freitag 47 Menschen durch heftige Regenfälle und Sturzfluten ums Leben.




Zeltlager am Mount Everest eingeschneit am 6.10.2025: Wieso gehen die im Herbst noch dort hoch?
Erster Toter bei Drama am Mount Everest – auch Geshuang Chen (29) vom Schneesturm überrascht: «Ich hatte grosses Glück, da rauszukommen»
https://www.blick.ch/ausland/heftiger-schneesturm-fast-1000-bergsteiger-stecken-am-mount-everest-fest-id21295330.html

Marian Nadler und Keystone-SDA - Ein schwerer Schneesturm hat fast 1000 Bergsteiger am Mount Everest eingeschlossen. Auf der tibetischen Seite des Bergs kämpfen Rettungskräfte gegen meterhohe Schneemassen, um die Menschen zu befreien. Es gibt erste Rettungen.

Ein unerwarteter Schneesturm hat fast 1000 Bergsteiger und Touristen am Mount Everest eingeschlossen, wie chinesische Staatsmedien berichten. Die Situation auf über 4900 Metern Höhe auf der tibetischen Seite des höchsten Berges der Welt ist kritisch. Laut den Berichten wurden Zelte vom Schnee komplett bedeckt oder zerstört. Nun hat das Schnee-Chaos ein erstes Opfer gefordert.

Während 350 Menschen bereits gerettet wurden, bestätigten die Rettungsdienste gegenüber chinesischen Staatsmedien, dass ein Mann ums Leben gekommen war. Er starb laut dem chinesischen Sender CCTV, an Unterkühlung und Höhenkrankheit – auch internationale Medien berichteten über das Opfer.

Bergsteiger hatten grosses Glück

Unter den Eingeschlossenen befindet sich Naturfotograf Dong Shuchang (27). Er freute sich darauf, das Wunder des Himalaya von den tibetischen Hängen aus einzufangen, als der Schneesturm nur wenige Stunden nach Beginn seiner Wanderung am Samstag losbrach. «Die Blitze und Gewitter hörten nicht auf. Der Schneefall war so stark, dass ich kaum schlafen konnte», sagte er gegenüber BBC. Seine Gruppe hatte eine Höhe von 4600 Metern erreicht, bevor sie sich zur Umkehr entschloss.

«Unsere Windjacken und Regenmäntel waren dem Schnee nicht gewachsen. Wir waren alle durchnässt», sagte er und fügte hinzu, dass mehrere Personen in seiner 20-köpfigen Gruppe Anzeichen von Unterkühlung zeigten. Er war zwar schon mehr als ein Dutzend Mal im Himalaya, sagte aber, er habe «noch nie ein solches Wetter erlebt».

Die 29-jährige Geshuang Chen berichtete gegenüber BBC: «Ich hatte grosses Glück, da herauszukommen.» Sie sagte, der Schnee sei etwa einen Meter tief gewesen, als die Gruppe am Sonntag ihren Rückzug antrat. «Wir sind alle erfahrene Wanderer», sagte sie. «Aber dieser Schneesturm war trotzdem extrem schwierig.»

Eric Wen sagte gegenüber Reuters, dass drei Personen seiner Gruppe an Unterkühlung litten, obwohl sie angemessen gekleidet waren. Sie schliefen kaum, weil es zu stark schneite und seine Gruppe alle zehn Minuten den Schnee räumen musste. «Sonst wären unsere Zelte eingestürzt.»


Hunderte Menschen warten noch auf Rettung

Die geretteten Personen wurden sicher in die nächstgelegene Ortschaft Qudang gebracht, berichtete das chinesische Staatsfernsehen. Zu mehr als 200 weiteren Personen bestehe inzwischen Kontakt, sie sollten nach und nach ebenfalls den Sammelpunkt erreichen. Das betroffene Gebiet ist als sogenanntes Karma-Tal bekannt. Wie viele Menschen genau sich dort weiterhin aufhalten, ist noch unklar. Das Tourismusgebiet wurde vorübergehend geschlossen. Über die Region waren Unwetter hinweggezogen.

Hunderte Menschen harren weiter auf dem Gipfel aus. Ihnen droht Unterkühlung. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit und die Situation ist dramatisch.


Heftigster Schneesturm seit Jahren

Seit Sonntag läuft ein grossangelegter Rettungseinsatz. Meterhohe Schneemassen blockieren Zufahrtsstrassen zu den Lagerplätzen. Der Schneesturm begann am Freitagabend. Als Reaktion darauf sperrten die Behörden das Mount-Everest-Gebiet am Samstagabend für Besucher.

Die Auswirkungen des Unwetters reichen bis ins benachbarte Nepal. Dort forderten heftige Regenfälle und plötzliche Sturzfluten seit Freitag mindestens 47 Menschenleben. Die Situation am Mount Everest bleibt angespannt. Die Rettungskräfte setzen alles daran, die eingeschlossenen Bergsteiger in Sicherheit zu bringen.





Everest-Region am 7.10.2025: TouristInnen in den Zeltlagern auf ca. 4000m spielen mit dem Kältetod:
Drama am Everest: «Eingeschneite sind Touristen», keine Bergsteiger
https://www.nau.ch/news/china/drama-am-everest-eingeschneite-sind-touristen-keine-bergsteiger-67052003

Anna Baumert - China - Auf dem Mount Everest sitzen nach einem Schneesturm noch immer 200 Touristen fest. Neben Kälte und Nahrung könnte fehlender Sauerstoff zum Problem werden

Ein heftiger Schneesturm ist über die Mount-Everest-Region gefegt. Chinesischen Staatsmedien zufolge waren zunächst fast 1000 Menschen auf der Ostseite des Mount Everest auf 4900 Metern Höhe einschneit.

    Hunderte Menschen wurden am Mount Everest von einem Schneesturm überrascht.
    Die auf einer Höhe von 4900 Metern Eingeschneiten sind Touristen, keine Bergsteiger.
    Ungeübte Touristen verbrauchen einem Experten zufolge sechsmal mehr Sauerstoff.

Ein heftiger Schneesturm ist über die Mount-Everest-Region gefegt. Chinesischen Staatsmedien zufolge waren zunächst fast 1000 Menschen auf der Ostseite des Mount Everest auf 4900 Metern Höhe einschneit.

Inzwischen konnten mindestens 350 Touristen gerettet werden. Es gibt aber auch Berichte über einen Todesfall: Ein Mann soll an Unterkühlung und Höhenkrankheit gestorben sein.

Noch immer sitzen rund 200 Menschen auf dem höchsten Berg der Welt fest – unter lebensgefährlichen Bedingungen.
Touristen verbrauchen viel mehr Sauerstoff

Extrem-Bergsteiger Benedikt Böhm zufolge sind Kälte, Wasser und Nahrung aber wohl nicht deren grösstes Problem.

Er erklärt gegenüber der deutschen «Bild»-Zeitung, die Touren am Everest seien «hyperkommerzialisiert» und die Zelte «bestimmt gut».

«Allerdings sind die Leute dort keine Bergsteiger. Das sind Touristen, die in wenigen Wochen auf die Tour durch die Todeszone vorbereitet wurden», betont der deutsche Speed-Bergsteiger.
Aufnahmen zeigen Touristen, die bereits gerettet werden konnten.
Aufnahmen zeigen Touristen, die bereits gerettet werden konnten. - Tibet Firefighting Departement
Das Bild zeigt laut einem indischen Journalisten die Touristinnen und Touristen, die wegen eines Sturms auf dem Mount Everest festsitzen.
Das Bild zeigt laut einem indischen Journalisten die Touristinnen und Touristen, die wegen eines Sturms auf dem Mount Everest festsitzen. - X/@Ravi4Bharat
Sie brauchen mehr Sauerstoff als geübte Bergsteigerinnen und Bergsteiger, erklärt ein Experte.
Sie brauchen mehr Sauerstoff als geübte Bergsteigerinnen und Bergsteiger, erklärt ein Experte. - X/@Ravi4Bharat
In der Mount-Everest-Region hat ein heftiger Schneesturm gewütet. (Archiv)
In der Mount-Everest-Region hat ein heftiger Schneesturm gewütet. (Archiv) - keystone
In Zeltlagern am Mount Everest sollen mehrere hundert Personen festsitzen. (Archiv)
In Zeltlagern am Mount Everest sollen mehrere hundert Personen festsitzen. (Archiv) - keystone
Ein Experte hofft, dass die Organisatoren genügend Sauerstoffflaschen mitgenommen haben. (Archiv)
Ein Experte hofft, dass die Organisatoren genügend Sauerstoffflaschen mitgenommen haben. (Archiv) - keystone

Bei einem ungeübten Touristen sei der Sauerstoffverbrauch sechsmal höher als bei einem geübten Bergsteiger.

Böhm hält fest: «Ich hoffe, dass die Organisatoren genügend Sauerstoffflaschen mit hochgenommen haben.»
«Alle in Zelte, Schotten dicht»

Böhms Bergsteiger-Kollege Alexander Huber zeigt sich gegenüber der Zeitung zuversichtlich.

«Chinesen sind in der Regel gut organisiert», sagt er. «Wenn sie 1000 Menschen dort hochbringen, dann bringen sie die in der Regel auch wieder runter.»

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Die Touristen stecken wegen eines Sturms fest. Dieses Video soll sie auf dem Berg zeigen. - X/@Ravi4Bharat

Böhm rät den Eingeschlossenen derweil: «Alle in die Zelte, Schotten dicht, ausharren, so wenig Energie wie möglich verbrauchen und bloss keinen Lager-Koller bekommen.»

Letzteres könne auf so engem Raum schnell passieren – «vor allem, wenn der Sturm dauernd am Zelt rüttelt».
Nach Schneesturm drohen Lawinen

Eine Rettungsaktion läuft, die vielen blockierten Strassen machen es den Rettern aber nicht leicht. Und das Wetter birgt weitere Gefahren.

«Wir reden beim Mount Everest schnell mal von Höhen, in denen sonst Flugverkehr stattfindet», sagt Böhm. Gerade im Herbst herrsche «ein enormer Jetstream», der das Wetter sehr schnell verändere.
Würdest du gerne mal den Mount Everest besteigen?

Eine weitere Herausforderung der Rettungsteams: «Die Lawinen nach einem Schneesturm machen die Rettung so gefährlich.»

Helikopter könnten nur auf Sicht fliegen. «Die Wucht der Rotorblätter kann zudem Lawinen auslösen», so Böhm.




Mount Everest am 24.4.2026: Da hat sich ein Eisblock niedergelegt:
Riesiger Eisblock versperrt Aufstieg zum Everest-Gipfel
https://www.nau.ch/news/ausland/riesiger-eisblock-versperrt-aufstieg-zum-everest-gipfel-67121335

Unterhalb von Camp 1 finden Sherpas derzeit keinen sicheren Weg am Serac vorbei. (Archivbild)
Die Verzögerung schürt Sorgen vor gefährlichen Staus in der Hauptsaison. (Archivbild)
Nepal prüft Helikopterflüge nach Camp 2 als mögliche Ausweichlösung. (Archivbild)


Der Artikel:

Simon Ulrich -- Nepal -- Ein Eisblock versperrt derzeit den Aufstieg vom Base Camp am Mount Everest. Weil die Route nicht gesichert werden kann, wächst die Angst vor Engpässen.

Ein Eisblock blockiert derzeit den Aufstiegsweg vom Base Camp zum Everest.
Die Sherpas finden keinen sicheren Weg am rund 30 Meter hohen Serac vorbei.
Die Routenöffnung verzögert sich, was Staus in der Hauptsaison befürchten lässt.
Ein riesiger Eisblock versperrt derzeit den Aufstiegsweg auf den Mount Everest vom Base Camp in Nepal aus. Dies berichtet die BBC.

Die sogenannten «Icefall Doctors» finden keinen sicheren Weg an dem etwa 30 Meter hohen Serac unterhalb von Camp 1 vorbei. Dabei handelt es sich um erfahrene Sherpas, die die Route mit Seilen und Leitern einrichten.

Sie hoffen nun, dass das Eis in den nächsten Tagen von selbst schmilzt oder zusammenbricht. Dadurch verzögert sich die Vorbereitung der Hauptsaison deutlich. Es wächst die Sorge, dass es am Gipfel erneut zu Staus kommen könnte.

Sherpas stehen vor einer brandgefährlichen Wand
Normalerweise wäre die Route zu diesem Zeitpunkt im April bereits bis Camp 3 gesichert. Stattdessen kommen die Teams seit drei Wochen nicht weiter.

Tshering Tenzing Sherpa, Basislager-Koordinator des Sagarmatha Pollution Control Committee, sagte der BBC: Bislang habe man noch keine künstlichen Methoden gefunden, um den Eisblock zum Schmelzen zu bringen.

«Daher bleibt uns nichts anderes übrig, als abzuwarten, bis er von selbst schmilzt und zerbröckelt.»

Der erfahrene «Icefall Doctor» Ang Sarki Sherpa erklärte, Der untere Teil des Seracs sei bereits geschwächt.

«Wir haben keine Wahl. Wir haben vier Tage lang die Gegend erkundet und uns den Berg von rechts bis links angesehen», sagte er.

Eine Umgehung oder das Überklettern des Eisblocks gilt laut den Beteiligten als zu gefährlich.

Jetzt droht das nächste Gipfel-Chaos
Auch für die Bergsteiger hat die Verzögerung Folgen. Purnima Shrestha, nepalesische Bergsteigerin und Fotografin, die den Everest zum sechsten Mal besteigen will, warnt vor einem engen Zeitfenster.

«Die Verzögerungen bei der Eröffnung der Strecke haben Befürchtungen vor möglichen ‹Staus›  in dieser Hochsaison noch verstärkt», sagte sie.

Zwar sei noch Zeit, doch viele Teams könnten ihre Gipfelversuche in wenige Tage drängen müssen.

Das Tourismusministerium in Nepal prüft deshalb Ausweichlösungen. Ram Krishna Lamichhane, Generaldirektor der Behörde, sagte: Man denke darüber nach, Material und Seiltrupps per Helikopter nach Camp 2 zu fliegen. So könnte man wenigstens den oberen Teil der Route vorerst öffnen.

Trotz Krise zieht es Hunderte auf den Berg
Trotz des Iran-Kriegs und höherer Reise- und Treibstoffkosten werden auch in diesem Jahr viele Bergsteiger am Everest erwartet. Nach Angaben des Tourismusministeriums wurden bisher 367 Genehmigungen erteilt, die meisten an Chinesen.

Im Frühjahr kostet eine Besteigung für ausländische Bergsteiger nun 15'000 Dollar (11'800 Franken) statt bisher 11'000 (8'600 Franken).




Mount Everest am 27.4.2026: Eisblock blockiert Aufstieg:
Bergsteiger hängen fest: Riesiger Eisbrocken blockiert Weg zum Mount Everest
https://www.blick.ch/ausland/everest-bergsteiger-haengen-fest-riesiger-eisbrocken-blockiert-weg-zum-gipfel-id21902550.html

Marian Nadler -- Redaktor News -- Ein gigantischer Serac blockiert den Aufstieg zum Mount Everest. Fachleute arbeiten unter Hochdruck an einer Lösung.

    Ein massiver Eisblock blockiert seit zwei Wochen den Mount Everest.
    Der Eisblock gefährdet die Frühlingssaison, Hunderte Genehmigungen wurden erteilt.
    Über 1000 Menschen, darunter 98 Chinesen, warten im Basislager auf den Aufstieg

Ein grosser Eisbrocken blockiert die Aufstiegsroute zum Mount Everest. Das berichtet die «South China Morning Post». Der Eisbrocken birgt das Risiko von Verzögerungen in der Gipfelsaison am höchsten Berg der Welt, teilten offizielle Stellen mit.

Seit fast zwei Wochen behindere demnach ein Serac – ein Eisblock aus Gletschereis – die Arbeiten hoch qualifizierter Bergsteiger in Nepal. Sie hatten als Vorbereitung auf die kommende Frühjahrssaison im vergangenen Monat mit dem Anbringen von Seilen und Leitern am Mount Everest begonnen.

«Eisfallärzte» sollen Frühlingssaison retten
Der Eisblock befindet sich oberhalb des ohnehin schon tückischen Khumbu-Eisbruchs, einer steilen, etwa 600 Meter hohen Abbruchkante am Khumbu-Gletscher. «Wir warten darauf, dass es schmilzt, und gehen davon aus, dass es sich in ein paar Tagen auflösen wird», so einer der sogenannten «Eisfallärzte», die am Mount Everest arbeiten.

Um höher hinauf zum Mount Everest zu gelangen, müssen Bergsteiger den Khumbu-Eisbruch überqueren. Die Stelle lässt sich als ein sich ständig veränderndes Labyrinth aus Gletscherspalten und Eisblöcken beschreiben.

900 Klettergenehmigungen bereits erteilt
Nach Angaben des nepalesischen Tourismusministers wird die Route üblicherweise in der dritten Aprilwoche geöffnet. «Ein Team aus Experten und hoch qualifizierten Guides wird dorthin reisen, um die Lage zu beobachten und gegebenenfalls einen Alternativplan zu entwickeln», sagte ein Sprecher des Ministeriums. «Wir versuchen sicherzustellen, dass es zu keinen Verzögerungen kommt, notfalls auch durch den Abwurf von Hilfsgütern per Helikopter, damit die Routen planmässig vorbereitet werden können.»

Nepal beherbergt acht der zehn höchsten Gipfel der Welt und lockt jeden Frühling, wenn die Temperaturen wärmer und die Winde ruhiger sind, Hunderte von Bergsteigern an. Die Regierung hat in dieser Saison mehr als 900 Klettergenehmigungen für verschiedene Himalaya-Berge ausgestellt – darunter 410 für den Mount Everest, zu einem Preis von jeweils 15'000 US-Dollar (etwa 11'800 Franken).

Chinesen, Inder, US-Amerikaner harren im Basislager aus
Am Fusse des Mount Everest hat sich unterdessen ein Meer von Zelten aufgebaut, berichtet die Zeitung weiter. Es beherbergt mehr als 1000 Menschen – ausländische Bergsteiger und Hilfskräfte – die sich auf die Besteigung des 8849 Meter hohen Mount-Everest-Gipfels vorbereiten.

Unter den Wartenden auf den Aufstieg befanden sich 98 Bergsteiger, darunter 24 Frauen, aus China – die bisher grösste Gruppe aus einem einzigen Land. Offiziellen Angaben zufolge kamen ausserdem 49 aus den USA und 46 aus Indien.


















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