Erwähnte Literatur
Bücher:
-- Buch von Johannes Leipoldt: Der Tod bei Griechen und
Juden; Leipzig 1942
-- Buch von Ernst Windisch: Der Heiland und seine Quellen;
Leipzig 1868
-- Buch von Uwe Topper: Das letzte Buch. Bedeutung der
Offenbarung des Johannes; München 1993
-- Buch von Günter Lüling: Über den Urqur'an; 2. Auflage
Erlangen 1993
-- Buch von Günter Lüling: Die Wiederentdeckung des
Propheten Muhammad; Erlangen 1981
-- Buch von Bruce Metzger: The Early Versions of the New
Testament; Oxford 1977
-- Buch von Bruce Metzger: Der Kanon des Neuen Testaments
(Übersetzung aus dem Engl.); Düsseldorf 1993
-- Buch von Herbert Hunger: Geschichte der
Textüberlieferung, Band 1: Antikes und mittelalterliches
Buch- und Schriftwesen, Überlieferungsgeschichte der
antiken Literatur; Vorwort von Martin Bodmer; Atlantis
Verlag, Zürich 1961
-- Buch von R. Kittel: Biblia Hebraica; Stuttgart
1929-1937
-- Buch von Hermann Rönsch: Itala und Vulgata. Das
Sprachidiom der urchristlichen Itala und katholischen
Vulgata; Marburg 1875; Nachdruck München 1965
-- Buch von Bernhard Bischoff: Paläographie
[Alte-Schriften-Wissenschaft] des römischen Altertums und
des abendländischen Mittelalters; Berlin 1979
Artikel:
-- Artikel von Uwe Topper: Entstehung des Slawentums; In:
Zeitensprünge VII (4), S.461-482; Gräfelfing 1995
Kapitel 10: Die Kronzeugen [die
FAKE-Religionsbücher]
10.1. FAKE-Bibel: Die FAKE-Offenbarung des
Johannes
10.1.1. Die FAKE-Offenbarung: Stilistische Fragen - 3
Autoren - 3 Bearbeiter
-- die FAKE-Offenbarung hebt sich stilistisch total von
den anderen FAKE-Bibelbüchern des FAKE-NT ab (S.211)
-- gemäss Leipoldt und Windisch soll die FAKE-Offenbarung
den ganzen Bibelkanon wie ein "frühes Programm" enthalten
(S.211)
-- gemäss Uwe Topper wurde die FAKE-Offenbarung des
Johannes von 3 Verfassern geschrieben - und w
eitere Zusätze stammen "von einem
dazwischenliegenden
Mitarbeiter und einem Schlussbearbeiter und einem
Nachbearbeiter" (S.211)
Topper Zitat:
"Hervorheben möchte ich noch einmal die bemerkenswerte
Tatsache, dass die Überlieferung der Offenbarung des
Johannes sehr verschieden von der der übrigen Schriften
des Neuen [FAKE]-Testamentes ist. Mit Leipoldt* und
Windisch**
*Buch von Johannes Leipoldt: Der Tod bei Griechen und
Juden; Leipzig 1942
**Buch von Ernst Windisch: Der Heiland und seine Quellen;
Leipzig 1868
können wir annehmen, dass die Offenbarung den Bibelkanon
vorwegnimmt, weil sie ihn wie ein frühes Programm enthält.
In meiner kritischen Sichtung der Visionen des Johannes
(Das letzte Buch, geschrieben 1981, erschienen erst 1993)*
*Buch von Uwe Topper: Das letzte Buch. Bedeutung der
Offenbarung des Johannes; München 1993
hatte ich festgestellt, dass der von mir rückerschlossene
Kerntext um fast ebenso viele fremde Verse vermehrt worden
war, und habe hauptsächlich drei Verfasser
herausgearbeitet: den Urheber
Johannes von
der
Insel Patmos, 30 Jahre später durch den
„zweiten Verfasser“, einen Kirchenmann vom nahen Festland
Kleinasien bereichert, weitere 15 Jahre später
umgearbeitet und mit vielen Zusätzen versehen (zum
Beispiel die sieben „Briefe“) durch den „Herausgeber“, der
schon die entstehende Kirche vor sich sieht. Weitere
Zusätze stammen von einem dazwischenliegenden Mitarbeiter
und einem Schlussbearbeiter und einem Nachbearbeiter."
(S.211)

Fantasie-Malerei: Der FAKE-Apostel
Johannes schreibt die FAKE-Apokalypse
[kap5 foto11]
Zu Seite 106 und 211: "Der Evangelist
Johannes, die Apokalypse schreibend",
irische Miniatur des 8. Jahrhunderts
(Stiftsbibliothek St. Gallen) (S.100) |

FAKE-Buchmalerei einer FAKE-Apokalypse
[kap9 foto11]
Zu Seite 211: Die Illustrationen zur
Apokalypse sind die ältesten christlichen
Buchmalereien: die vier Tiere vor dem
Thron des Christus, Beato von Liebana,
Spanien, Ende des 10. Jahrhunderts.
(S.191) |
10.1.2. Die FAKE-Offenbarung: Die
"Urfassung" mit archaischen Inhalten, liedhaft, ohne die
Aktionen des Fantasie-Jesus - Name wurde nachträglich
eingefügt - Entstehungszeit kurz vor 1000 nach 0
-- die
"Urfassung" der FAKE-Offenbarung ist
zuerst geschrieben worden und
erst danach kommen
die FAKE-Bücher des FAKE-NT (S.211)
-- die FAKE-Offenbarung zeigt "archaische Gedankengänge"
und hat einen "liedhaften Aufbau" (S.211)
-- in der FAKE-Offenbarung ist nie von einem
FAKE-Kreuzestod die Rede, auch der Fantasie-Jesus fehlt
total - und sein FAKE-Name wurde nachträglich in die
FAKE-Offenbarung eingefügt (S.211)
-- die Entstehungszeit der FAKE-Offenbarung ist gemäss
Topper kurz vor 1000 nach 0 anzusetzen (S.211-212)
Topper Zitat:
"An den archaischen Gedankengängen und dem liedhaften
Aufbau ist erkennbar, dass die Urfassung der Offenbarung
längere Zeit vor allen anderen Büchern des Neuen
Testaments geschrieben wurde und diesen zum Teil als
Vorbild diente. Als wichtigste Merkmale des grossen
Abstands und der Ursprünglichkeit will ich erwähnen, dass
es in der Offenbarung noch
keinen Kreuzestod
gibt, auch
keine „Naherwartung“ der
Wiederkehr Jesu,
kein Abendmahl und
keine
Evangelien, und dass die
Namen Jesus
und Christus klar erkennbar erst nachträglich
eingefügt wurden. (s. auch Abbildungen, S. 100
u. 191) Entgegen meiner um 1980-1981 entwickelten Meinung
über die Jahre, in denen ich die Entstehung der
verschiedenen Phasen der Apokalypse sah – eng angelehnt an
die in der theologischen Forschung vorgeschlagenen
Jahreszahlen –, muss ich jetzt, da feststeht, dass das
erste Jahrtausend sein Jahreszahlengerüst völlig verloren
hat (S.211), meine Datierungen zurücknehmen und kann nur
ganz grob „
(kurz) vor 1000 n.
[Fantasie]-Chr.“ als Entstehungszeit angeben." (S.212)
10.1.3. Die FAKE-Offenbarung entstand gleichzeitig mit
dem FAKE-Koran
-- viele Stellen der FAKE-Offenbarung sind ähnlich wie im
FAKE-Koran - der FAKE-Koran lässt den Fantasie-Jesus durch
die Lanze sterben und NICHT am Fantasie-Kreuz - die
Ostkirche verweigerte deswegen lange die FAKE-Offenbarung,
um den FAKE-Islam nicht zu reizen (S.212)
-- die FAKE-Evangelien kombinieren den Fantasie-Jesus am
Kreuz mit Lanzenstich - das ist ein missglückter
Kompromiss (S.212)
-- FAKE-Offenbarung und FAKE-Koran haben starke
Gemeinsamkeiten mit dem Betonung auf 1) die Buchform, 2)
auf die "göttliche Botschaft", 3) auf die "enorme Gewalt
der Engel", 4) auf die "Macht des Jüngsten Gerichts"
(S.212)
Topper Zitat:
"Die Gleichzeitigkeit mit der Koranentstehung ist an
vielen Stellen auffällig und mag ebenfalls dazu
beigetragen haben, dass die Offenbarung sich in der
Ostkirche, die den Koran fürchten lernte, nicht leicht
durchsetzte. In der Offenbarung stirbt Jesus noch den
Lanzentod,
wie ein germanischer Held – im Koran wird ausdrücklich
verneint,
dass Jesus durch Kreuzigung starb. Die
Darstellung des
Kreuzestodes mit Lanzenstich
in den Evangelien ist eine
missglückte
Kompromisslösung. Des weiteren sind die
neuartige und besondere Betonung des
Buchcharakters
der
göttlichen Botschaft, die enorme
Gewalt
der Engel und die alles überschattende
Macht
des Jüngsten Gerichtes die wichtigsten
gemeinsamen Merkmale von Koran und Offenbarung. (Für die
Einzelheiten verweise ich auf mein Buch.)" (S.212)
10.1.4. Der Streit um die Willensfreiheit
Topper Zitat:
"Das Hin und Her im Theologenstreit um die freie
Entscheidungsmöglichkeit des Menschen, der in der
islamischen Diskussion allerhärteste Form annahm
(„Muta'zila“), hat auch die Offenbarung geprägt. Auf
Johannes, der für die Willensfreiheit eintrat, folgte der
„ zweite Verfasser“, der sich dagegen aussprach, und auf
ihn der „Herausgeber, der sie einschränkend wieder
befürwortete." (S.212)
10.1.5. Die Kirchenspaltung von 1056
10.1.5. Die Kirchenspaltung von 1056 mit der
byzantinischen Kirche [wegen der Ablehnung der Fantasie
des Fegefeuers und des Scheiterhaufens]
-- die Kirchenspaltung ereignet sich im Jahre 1056 mit der
Entwicklung der brutalen "katholischen Kirche" [mit
Fegefeuer-Fantasie und Scheiterhaufen-Massenmord] - Byzanz
bleibt bei alten Überzeugungen [OHNE Fegefeuerfantasie und
OHNE Scheiterhaufen-Massenmorde] und trennt sich von den
katholischen Massenmördern (S.212)
[siehe das Kapitel "Die Geburt des Fegefeuers"
Link]
-- ab der Kirchenspaltung von 1056 bemühte sich die
brutale Scheiterhaufen-Kirche in Rom, die FAKE-Evangelien
vor die FAKE-Offenbarung zu setzen und so entstand das
"Neue Fantasie-Testament", der auch als kirchlicher "
Kanon"
bezeichnet wird - dabei fanden auch klare Abgrenzungen zum
FAKE-Islam statt (S.212)
-- gleichzeitig fand im FAKE-Islam-Bereich ebenfalls eine
"Aktion" statt, siehe die Bücher von Lüling 1974 und 1981
(S.212)
*Buch von Günter Lüling: Über den Urqur'an (2. Auflage
Erlangen 1993)
**Buch von Günter Lüling: Die Wiederentdeckung des
Propheten Muhammad (Erlangen 1981)
Topper Zitat:
"Mit der Spaltung („Schisma“) der christlichen Kirche in
eine byzantinische und eine römische im Jahre
1056
ist der echte Beginn der katholischen Kirche anzusetzen,
wenn auch noch nicht in Rom, sondern vermutlich in
Südfrankreich [Avignon], Paris und im Westgotenreich.
Anschliessend an die Offenbarung und aufbauend auf die
frühen Evangelienharmonien, wurde nun der
Kanon
(= „Massstab“, die Liste der als Gottes Wort angesehenen
Bücher des Neuen Testamentes) aufgestellt und schrittweise
abgegrenzt, wiederum parallel zur islamischen Entwicklung,
die viel härter geführt wurde. Dort ging es bereits um die
Festlegung des Korans als unerschaffen, von Ewigkeit an
mit Gott vorhanden. Die damals im Islam laufende „Aktion“
will ich hier nicht untersuchen (ich verweise auf Lüling
1974* u. 1981).**"
*Buch von Günter Lüling: Über den Urqur'an (2. Auflage
Erlangen 1993)
**Buch von Günter Lüling: Die Wiederentdeckung des
Propheten Muhammad (Erlangen 1981)
10.1.6. Der Bibelwahn mit den vielen
"Büchern"
10.1.6.A. Bibelwahn: Alle 3 1-Gott-Religionen
entstanden in etwa gleichzeitig - Ordnung der
FAKE-Bücher nach Grösse
-- die einzelnen Entwicklungsschritte der 3
"Buchreligionen" kann man analysieren und man sieht dann
klar, sie entstanden gleichzeitig oder dicht
hintereinander (S.212)
-- die grossen FAKE-Bücher kommen zuerst, die kleinen
zuletzt (S.212)
Topper Zitat:
"Die gegenseitige Beeinflussung aller drei Buchreligionen
lässt die zeitliche Nähe der einzelnen
Entwicklungsschritte deutlich erkennen. Ähnlich wie das
Misch-na (aber auch Weden und Palikanon) sind die Bücher
des Neuen Testamentes jeweils innerhalb der Gruppen nach
der Länge geordnet, die längsten Texte kommen zuerst; im
Koran ist das mit grösster Strenge durchgeführt. Die
Reihenfolge — und die Abweichung von diesem Muster —
spielt demnach eine bedeutende Rolle.
In einigen frühen Manuskripten (12. und 13. Jahrhundert)
folgt die Offenbarung direkt auf die Evangelien, was
bezeugt, wie wichtig dieses Buch zu jenem Zeitpunkt noch
war. Sogar in der ersten gedruckten Ausgabe des
äthiopischen Neuen Testaments (Rom 1549) ist diese
Stellung eingehalten, was für die Halsstarrigkeit der
Kirche von Axum spricht (Metzger S. 277).*"
* Buch von Bruce Metzger: Der Kanon des Neuen Testaments
(Übersetzung aus dem Engl.); Düsseldorf 1993
10.1.6.B. Bibelwahn: Die Fake-Evangelien sind älter,
die FAKE-Apostelgeschichte und die FAKE-Briefe jünger -
Ägypten+Äthiopien mit mehr "Büchern"
-- die FAKE-Evangelien sind alt - die
FAKE-Apostelgeschichte und die FAKE-Briefe sind jünger
(S.213)
-- der FAKE-Jakobusbrief ist noch "stark judaisierend"
(S.213)
-- in den FAKE-Paulusbriefen werden Diskussionen um die
Dogmas der kath. Kirche im 13.Jh. unter den
Kirchentheoretikern ("Scholastikern") ausgetragen (S.213)
Topper Zitat:
"Apostelgeschichte und Briefe sind bedeutend jünger als
die Evangelien. Der Jakobusbrief könnte den Anfang gemacht
haben, er ist noch stark judaisierend. In den
Paulusbriefen spiegeln sich die Streitigkeiten der
katholischen Dogmatiker im 13. Jahrhundert, die Kämpfe der
Scholastiker untereinander." (S.213)
-- die Jesus-Fantasie-Kirchen in Ägypten und Äthiopien
tolerieren mehr FAKE-Bücher in ihrer FAKE-Bibel (S.213)
Topper Zitat :
"In
Ägypten liegt der Kanon der Bibel
selbst im 13. und 14. Jahrhundert noch nicht eindeutig
fest. In
Äthiopien ist es noch schwieriger,
sichere Aussagen zu machen. Man benutzte dort 54 Bücher
des Alten Testamentes und halb so viele, 27, des Neuen
Testamentes, zusammen also 81 Bücher. In einigen Bibeln
sind es jedoch sieben (oder auch acht) Bücher mehr. Da
gehören Henoch und Jubiläen, Synodos und Klemensbriefe zur
Heiligen Schrift. (Zum Vergleich: Josephus kannte nur 22
Bücher, der heutige Kanon hat 39 plus 27 = 66 Stück.)."
(S.213)
-- die äthiopische Chronologie ist anders und alle
Konzilien, die den "einheitlichen Kanon" festlegen, haben
viel später stattgefunden (S.213)
Topper Zitat:
"Die Verbindung zu diesen ältesten Zentren der
Christenheit in Afrika ist ja auch früh abgerissen, darum
zeigt die äthiopische Chronologie so völlig andere Daten.
Zumindest soviel geht daraus hervor: Wenn der Bibelkanon
im 2. oder 3. Jahrhundert oder wenig später schon
festgelegen hätte, wie aus den Kirchenvätern herausgelesen
wird, dann würden wohl alle christlichen Bibeln denselben
aufweisen. Die Unterschiede deuten auf den späten
Abfassungszeitraum hin." (S.213)
10.1.6.C. Das FAKE-NT mit einheitlichen Abkürzungen -
scheinbar wurde das FAKE-NT in "einem Guss" von
demselben Fälscher geschrieben
Topper Zitat:
"Und andererseits ist diese Abfassung in kurzer Zeit
erfolgt: In den Handschriften des Neuen Testamentes gibt
es eine standardisierte Übereinkunft für gebräuchliche
Abkürzungen heiliger Namen (Gott, Jesus, Christus usw.),
insgesamt 14, die in allen Abschriften dermassen
gleichmässig eingehalten ist, dass eine einheitliche
Vorlage und kurze Entstehungszeit angenommen werden muss
(Metzger 1993, S. 284, Fussnote).*" (S.213)
* Buch von Bruce Metzger: Der Kanon des Neuen Testaments
(Übersetzung aus dem Engl.); Düsseldorf 1993
10.2. Die Thora [die Masoreten-Thora mit
Pionier-Hebräisch - und die Samaritaner-Thora]
10.2.1. Die "Masoreten" schreiben zwischen 950 und 1000
in Tiberias die erste komplette Thora im
Pionier-Hebräisch
-- eine jüdische Gruppe von Sprachanalytikern - die "
Masoreten"
- sollen die endgültige Thora geschrieben haben (S.214)
[-- MoSSad-Wikipedia meint: Die "Masoreten" sollen
zwischen 780 und 930 in
Tiberias (am See Genezareth
[web02]) aus mündlichen Überlieferungen und aus
Bibeltexten die Thora zusammengestellt haben, mit
Vokalzeichen und mit Anmerkungen - über die Dichter und
Fälscher "Masoreten" ist NICHTS bekannt, kein Name, kein
Datum, nur Tiberias als Ort ist bekannt [web01]
[-- wenn Täter und Datum nicht bekannt sind, scheint auch
jede Ortsangabe fraglich...]
-- es kann sein, dass die Arbeit in 50 Jahren beendet war
- um das Jahr
1000 nach Fantasie-Jesus soll
die Thora fertig gewesen sein - so wurde das "klassische
Hebräisch" festgelegt, während in den jüdischen Gemeinden
die lokalen Sprachen wie
Aramäisch und Griechisch
gesprochen wurden etc (S.214)
-- es soll auch Hebräisch in griechischer Schrift gegeben
haben (S.214)
Topper Zitat:
"Blicken wir noch einmal auf den „Alten Kanon“ zurück.
(Ich zitiere aus Hunger u.a., bes. Stegmüller, 1975.)*
* Buch von Herbert Hunger: Geschichte der
Textüberlieferung, Band 1: Antikes und mittelalterliches
Buch- und Schriftwesen, Überlieferungsgeschichte der
antiken Literatur; Vorwort von Martin Bodmer; Atlantis
Verlag, Zürich 1961
Das heute gültige jüdische
„Alte Testament“ (Thora)
wurde von den
Masoreten im Orient
geschaffen. Wann man dort mit der Arbeit begann, ist nicht
ganz erkennbar, es soll Ansätze schon um 750 n.Chr.
gegeben haben (S. 154). Fertig wurde der verbindliche Text
um das Jahr
1000. Da bei diesen Datierungen
im Orient zwischen jüdischer und byzantinischer Weltära
oft 300 Jahre klaffen, schrumpft der Vorgang
wahrscheinlich auf
die letzten 50 Jahre vor 1000
n.Chr., was als Entwicklungszeit annehmbar
ist. Auf diese Weise entstand das heute als klassisch
angesehene
Hebräisch. Es scheint sogar,
dass vorher gar kein Hebräisch dieser Art gesprochen
wurde, denn in den jüdischen Gemeinden des Orients sprach
man entweder die allgemeine Sprache
Aramäisch
(wie die alten Israeliten) oder
Griechisch.
In den Exilgemeinden von Babylon bis Ägypten ist das fast
selbstverständlich, aber auch in Palästina soll es so
gewesen sein. Übergangsmässig gibt es auch
Thora-Texte
in griechischen Buchstaben mit „hebräischem“ Wortlaut.
Währenddessen bildete sich die
moderne hebräische
Schrift aus." (S.214)
10.2.2. Pionier-Religionsbücher haben schon oft neue
Sprachen festgelegt
-- Beispiele sind das Sanskrit für die Weden, das Gotische
in der FAKE-Gotenbibel, das Slawische für die FAKE-Mission
der Slawen, der "kodifizierte (FAKE)-Koran", die
FAKE-Bibel von Byzanz unter Konstantin VII., die
Bollandisten mit den FAKE-Heiligenlegenden (S.214) [und
auch die Luther-Bibel mit dem Lutherdeutsch]
-- alle Vorstufen werden dann vernichtet, damit man nur
noch die neue Sprache lese - in weit abgelegenen Gemeinden
sind die Vorstufen aber wahrscheinlich erhalten geblieben
(S.214)
Topper Zitat:
"Wir kennen das ja, dass für ein Heiliges Buch eine neue
Sprache und Schrift geschaffen werden: Panini „erfand“
(„um 400 v.Ztr.“)
das Sanskrit für die
Weden, Wulfila „um 380“
das Gotisch für
seine Bibel, Method und Kyrill „erfanden“ um 900
Slawisch
für ihre Mission (Topper 1995)*.
* Artikel von Uwe Topper: Entstehung des Slawentums; In:
Zeitensprünge VII (4), S.461-482; Gräfelfing 1995
Danach müssen immer alle
Vorstufen verbrannt
werden. »Um ihrem Text ausschliessliche Geltung zu
verschaffen, haben sie alle älteren Handschriften
zerstört.« (S. 154) Hier ist nur von unserem
augenblicklichen Thema, den Masoreten und ihrem „Alten
Kanon“, die Rede, aber vom Kalifen Osman, der [auf
Neu-Arabisch] den
Koran kodifizierte, oder
Kaiser Konstantin VII. von Byzanz [mit einer
Byzanz-Bibel
im neuen Standard-Griechisch?] (10. Jahrhundert) und
anderen wurde dasselbe gesagt. Man sammelte alle
anderslautenden Schriften ein und verbrannte sie. Auch die
Bollandisten (die in der Renaissance die
Heiligenschriften zusammenstellten [web03]) gingen noch so
vor, als sie die [FAKE]-Heiligenlegenden neu ordneten. Bei
den in weiter Zerstreuung –
von Marokko bis China
– lebenden jüdischen Gemeinden dürfte eine derartige
zentral geleitete Vernichtung der Texte allerdings schwer
gewesen sein. Es gab vermutlich kaum Niederschriften
(S.214) vor der masoretischen Thora. Als man Anfang des
18. Jahrhunderts in China ein angeblich vormasoretisches
Manuskript der Thora fand, waren natürlich alle Theologen
begeistert, bis festgestellt wurde, dass der Text genau
der Amsterdamer Druckausgabe des 16. Jahrhunderts
entsprach. Danach waren nur noch die absolut Gläubigen
davon überzeugt, dass Gottes Wort vom Sinai bis Amsterdam
unverändert die Jahrtausende überstanden hatte." (S.215)
-- die "Humanisten" geben dann eine neue Fantasie-Bibel
auf Hebräisch heraus (S.215)
"Die hebräischen Bibeln der Humanisten gingen auf Texte
des 13. und 14. Jahrhunderts zurück, die heute modernste
und am weitesten zurückreichende hebräische Bibel (Kittel
1937)* bezieht auch Manuskripte des 10. Jahrhunderts mit
ein." (S.215)
* Buch von R. Kittel: Biblia Hebraica; Stuttgart 1929-1937
10.3. Die Rollen von Qumran [versteckt in
einer Höhle "aufgefunden" mit einem Fantasie-Gott - mit
etwas Islam drin]
10.3.1. Thora-Texte vor den Masoreten
-- Geniza-Manuskripte - ähnlich sind die Schriftrollen von
Qumran - beide sind aus dem 10. bis 12. Jh. (S.215)
-- die theologische Mafia definierte die Rollen von Qumran
aber aus ideologischen Gründen ins 2. Jh. vor
Fantasie-Jesus bis zum Jahr 70 (Tempelzerstörung) oder 135
[Aufstand] oder 614 mit der FAKE-Invasion der Perser
(S.215)
Topper Zitat:
"Ob es Bibelhandschriften aus vormasoretischer Zeit gab,
bleibt offen. Man erwähnt da gern die
Geniza-Texte
aus Kairo und die
Schriftrollen von
Qumran. Die Geniza-Manuskripte des Alten
Testaments, die wirklich ausserordentlichen Wert besitzen,
stammen nach allgemeiner Ansicht, der ich mich
anschliesse,
aus dem 10. bis 12. Jahrhundert
(Hunger nennt auf S. 158 die Jahreszahlen 929-1121). Und
die Schriftrollen von Qumran sind ihnen äusserst ähnlich
(bis auf die fehlenden Vokalpunkte), weshalb sie
ihnen auch zeitlich nahestehen müssen. Für die Qumrantexte
hat man sich allerdings durch eine katholische
Übereinkunft auf die Zeit des 2. Jahrhunderts v.Chr. bis
zur Zerstörung des Tempels von Jerusalem durch Titus,
70
n.Chr., geeinigt. Das wurde aus keiner archäologisch
begründeten Aussage geschlossen, sondern nur durch
Theologen vom Text-Inhalt abgeleitet. Gewiss ist die
Zerstörung des Tempels in den Qumran-Texten ein wichtiges
Thema, aber diese schriftlichen Zerstörungen von Jerusalem
gab es mehrfach. Nach der von 70 fand eine weitere im
Jahre
135 statt (einige Wissenschaftler
legen die Grenze der Qumranrollen darum auf dieses Datum),
und die eigentliche Zerstörung geschah erst „
614“
durch die Perser, wodurch die Kreuzzüge ausgelöst wurden.
Das kommt in die Nähe des Jahres 1000, wie ich im Kapitel
»Der frühe Islam« erklären werde [
Link]."
(S.215)
[Also mein Gefühl sagt, die Qumranrollen sind alle schön
gefälscht].
10.3.2. Die Rollen von Qumran wurden in einer Höhle
hingelegt
-- die Höhlen mit den Rollen von Qumran liegen NICHT neben
einem Kloster, sondern neben einer "grossen Schmiede"
(S.215-216)
-- die Rollen von Qumran sind ein Puzzle von Texten und
Dichtern (S.216)
-- die Höhlen könnten ein Versteck der Rollen nach einer
militärischen Niederlage gewesen sein (S.216)
Topper Zitat:
"Die Ruinen von Qumran in der Nähe der Höhlen, in denen
die berühmten Schriftrollen gefunden wurden, lassen an ein
wehrhaftes (S.215) Kloster denken, etwa wie ein
islamisches Ribat (10./11. Jahrhundert) zur Ausbreitung
des Glaubens. Dort gab es eine
grosse Schmiede,
aber keine Schreibstube oder Bibliothek. Der Zusammenhang
dieser Ruinen mit den Rollen in den Höhlen ist an den
Haaren herbeigezerrt. Diese Rollen sind auch ein
kunterbuntes
Gemisch verschiedenster Texte, von vielen
Schreibern in ganz unterschiedlichen Schriftzügen
hergestellt, eher also ein Versteck wichtiger Bücher nach
einer militärischen Niederlage." (S.216)
-- die Rollen von Qumran enthalten auch islamische
Elemente, Tochter heiratet Onkel ist nur im Islam erlaubt
(S.216)
-- ein "Engel der Gerechtigkeit" und ein "Engel des
Unrechts" sind typische Elemente des Islam (S.216)
-- wer der "Lügenpriester" sein soll, kann nur vermutet
werden (S.216)
Topper Zitat:
"Wenn die Inhalte dieser Fragmente überhaupt Aufschluss
geben, dann sollte man auch die zahlreichen Anklänge an
den Koran berücksichtigen. Als Beispiel nenne ich
die Vision Amrams, des Vaters Aarons. Moses kommt darin
nicht vor, dieser Text ist also nicht jüdisch. Aarons
Schwester Mirjam
heiratete den jüngeren Bruder
ihres Vaters, Usiel, was weder
nach mosaischem noch nach paulinischem Gesetz rechtens
gewesen wäre, den Moslems dagegen erlaubt. Der Text stammt
demnach aus dem islamischen Umkreis. Da wird auch ein
Engel
der Gerechtigkeit gegen einen
Engel des
Unrechts eingesetzt, das sind typische
Ausdrücke des jungen Islams. Und der vielzitierte „
Lügenpriester“
könnte auf Mohammed selbst bezogen sein." (S.216)
10.3.3. Die Bevölkerung der "Essener" - eine gemischte
Stadt
-- die Theologen behaupten laufend, die Schriften von
Qumran seien von den Essenern geschrieben worden (S.216)
-- Topper behauptet eine "Stadt des Bundes", der
Verbindung wie "Messing" (S.216)
Topper Zitat:
"In diesem Zusammenhang möchte ich den Damaskus-Begriff
der
Essener vertiefen. Diese berühmte
„Stadt des Bundes“ (die die Theologen gern auf Qumran
selbst beziehen möchten) hat einen „sprechenden“ Namen: D-
Messi(n)g,
„(Ort) der Mischung, der Verbindung, der Einheit der
Gläubigen (wie berberisch A-Masigh)." (S.216)
10.3.4. Muslim-Daten mit Faktor Damaskus: Die
Muslim-Omayaden-Kalifen erwarteten einen "Weltrichter"
aus Damaskus
-- die Omayaden (Kalifen-Dynastie) behaupteten, aus
Damaskus (Dimaschk) solle ein neuer "Weltrichter" kommen
(S.216)
Topper Zitat:
"
Dimaschk nannten die Omayaden (7. Jh.) ihre
Hauptstadt in
Syrien, denn sie glaubten,
dass
der Weltrichter von dort kommen
werde." (S.216)
10.3.5. Muslim-Daten mit Faktor Damaskus: FAKE-Johannes
von Damaskus berichtete als erster "Christ" vom
FAKE-Islam
-- der FAKE-Johannes von Damaskus soll eine
FAKE-Streitschrift geschrieben haben, angeblich im 7. Jh.
geschrieben, aber real erst im 9.Jh. - mit über 700
Abschriften (S.216)
-- Topper meint, kombiniert mit den Daten der
Omayaden-Kalifen kann die FAKE-Streitschrift nicht vor dem
10.Jh. geschrieben worden sein (S.216)
Topper Zitat
"Übrigens war der erste christliche Autor, der die neue
Religion Arabiens erwähnt haben soll, ein gewisser
Johannes
von Damaskus (650-754), der als Mönch bei
Jerusalem lebte und grossen Einfluss auf die Nachwelt
ausübte. Seine Streitschrift ist in mehr als 700
Abschriften erhalten, allerdings keine vor dem 9.
Jahrhundert. Die Verhältnisse (der Texte zueinander) sind,
wie zu erwarten, äusserst kompliziert. Die Verlegung ihrer
Entstehung ins 7. Jahrhundert ist bemerkenswert. Mir kommt
es hier auf die Verbindung
Essener-Omayaden-Johannes Damascenus an, die
einen Zeitpunkt fordert, der
nicht vor dem 10.
Jahrhundert liegen kann. Die Erwähnungen
dieser Stadt (S.216) hängen davon ab." (S.217)
10.3.6. WANN wurden die Rollen von Qumran komponiert?
-- Topper meint, die Qumranrollen seien parallel zur
Edition des Islams entstanden, also knapp vor dem Werk der
Masoreten mit der Thora auf Pionier-Hebräisch (S.217)
-- einige Teile der Qumranrollen sollen aber älter sein -
die Abweichung von der Masoreten-Thora ist aber "sehr
gering" (S.217)
Topper Zitat:
"Wenn diese Gedanken richtig sind, gehören die
Qumranrollen eher zum Beginn des Islams und sind knapp
vormasoretisch oder parallel zu diesen Texten entstanden.
Zahlreiche Bruchstücke sollen älter sein. Ihre Abweichung
vom masoretischen Text ist aber sehr gering, entsprechend
ist der Zeitabstand gering." (S.217)
10.3.7. Topper sagt klar: Die Samaritaner-Thora wurde
VOR der Masoreten-Thora geschrieben - Indikator
Textentwicklung
-- neben der Masoreten-Thora existiert auch eine
Samariter-Thora (S.217), die von der Samariter-Gemeinde
auf Samaritisch verfasst wurde und die Basis des
Samaritanismus darstellt, nur die ersten 5 Bücher der
hebräischen Bibel umfasst und ca. 6000 Abweichungen zur
Masoreten-Thora aufweist - die Mainstream-Lehrmeinung
behauptet, die Masoreten-Thora war zuerst [web04]
-- die Samaritaner leben auf dem Berg Garazim bei Nablus
und in Cholon bei Tel Aviv: "Heute gibt es etwa 840
Samaritaner (Stand 2022).
[1] Sie leben im
Dorf Kiryat Luza auf dem Berg
Garizim bei
Nablus im Westjordanland und in der
israelischen Stadt
Cholon bei
Tel Aviv.
[2]" [web05]
-- nun meint Topper, die Samaritaner-Thora könnte VOR der
Masoreten-Thora existiert haben (S.217)
Topper Zitat:
"Nur die Samariter-Thora bietet einen relativ unabhängigen
Wortlaut. Aber wann diese Handschrift abgefasst wurde,
entzieht sich jeder Kenntnis. Ich sah das Prachtstück in
Samaria-Sebaste (1960), bin aber nicht kompetent, um eine
Datierung vorzuschlagen. Nach allem, was sich aus der
weiteren
Textentwicklung ablesen lässt,
ergibt sich,
dass die samaritanische Thora der
Ursprung sein müsste und alle anderen die
Nachfolger sind." (S.217)
-- die "Samaritaner" warten auf einen "Messias", das
gefiel den FAKE-"Christen", den Fantasie-Moses-Juden aber
waren sie nicht so sympathisch (S.217)
-- nun meint Topper, die Masoreten-Thora sei eine
Trotzreaktion auf die Samaritaner-Thora gewesen (S.217)
Topper Zitat:
"Den Christen waren die Samariter angenehm wegen ihres
ähnlichen Messiasglaubens (was im Evangelium vermerkt
ist). Den Juden waren sie dagegen verhasst; sie nannten
sie Guthäer (= Goten, im Sinne von „Barbaren“). Die
Abfassung des masoretischen Textes ist vermutlich eine
Trotzreaktion gegen die ältere samaritanische Vorlage."
(S.217)
10.3.8. Übersetzungen der Fantasie-Thora
-- das Hebräisch der Masoreten-Thora wurde kaum gelehrt,
also wurde die Thora in die Alltagssprachen übersetzt
(S.217)
Topper Zitat:
"»Eine Übersetzung der Bibel wurde notwendig, sobald die
Juden das Hebräische nicht mehr verstanden.« (S. 159) Das
ist die typische Ausdrucksweise romanhafter
Geschichtsdarstellung. Richtig ist, dass die
archaisierende semitische Sprache, die von einigen
Priestern (Masoreten) geschaffen wurde, erst mühsam
erlernt werden musste. Es sind uns sogar „Übersetzungen“
ins
Aramäische, die Einheitssprache des
semitischen Orients, in Bruchstücken (aus dem „3.
Jahrhundert“) erhalten. Allerdings handelt es sich um
Stücke, die nur inhaltlich mit der jüdischen Bibel
vergleichbar sind, doch im Text recht frei schalten. Von
Übersetzungen kann nicht die Rede sein." (S.217)
10.4. Septuaginta [die griechische
Fantasie-Bibel mit 70 Fantasie-Männern aus Alexandria]
10.4.1. Da waren 72 Fantasie-Männer in Alexandria - sie
schufen um 250 vor Fantasie-Jesus eine Fantasie-Bibel
auf Griechisch "Septuaginta"
-- gemäss Legende sollen
in Alexandria 72 Männer
die Fantasie-Bibel [vom Hebräischen?] ins Griechische
übersetzt haben und diese Septuaginta wurde ein
"Standardwerk" für die FAKE-Antike (S.217)
-- die Septuaginta war aber nur bei den ERFUNDENEN
Schriftstellern der FAKE-Antike bekannt (S.217-218)
-- jüdische Übersetzer sollen kaum daran beteiligt gewesen
sein, aber das Judentum der FAKE-Antike soll die
griechische Bibel dann auch in Synagogen verwendet haben
(S.218)
Topper Zitat:
"Seit die
72 Männer in Alexandria um 250
v.Ztr. die Bibel ins Griechische übertrugen (
Septuaginta
= 70), wie die Legende es will, gibt es also
dieses Standardwerk in der meistgelesenen Sprache der
Antike. Ausser den von den Christen erfundenen
Schriftstellern kannte niemand (S.217) diese Version. Und
der Text ist eher eine freie Nacherzählung als eine
Übersetzung. Es gibt leider nur christliche Manuskripte,
die den Gebrauch für den Gottesdienst auch klar erkennen
lassen. Zwei winzige Bruchstücke mit jeweils 2 und 5
Kapiteln des 5. Buches Mose sollen auch als jüdisch
anerkannt worden sein, aber das ist gar zu wenig.
Es besagt nur: »Diese (griechische) Übersetzung erlangte
bei den Juden überraschend schnell grosses Ansehen und
wurde die
offizielle Bibel des hellenistischen
Judentums, die auch in den Synagogen
Verwendung fand.« (S. 161). Ach so!" (S.218)
[-- aber die Antike ist ja ERFUNDEN und das "alte
Griechenland" ebenso - siehe auch Christoph Pfister: Die
Matrix der alten Geschichte]
-- gemäss Topper war die FAKE-Septuaginta kaum jemals im
Judentum im Gebrauch (S.218)
Topper Zitat:
"Danach aber geriet die Septuaginta »bei den Juden in
Misskredit«, so »dass sich die Juden von der Septuaginta
lösten«. (ebenda) Ich sehe so weit klar, dass diese
Septuaginta nie in jüdischen Gemeinden erlaubt war und
dass ihre Verwendung durch die Christen den Juden ein Dorn
im Auge war. Sonst hätten wir wohl eine grosse Anzahl
Handschriften davon. Was jedoch ausgelöst sein könnte
durch diese christliche Benützung der Thora, wäre eben die
Herstellung des masoretischen Textes." (S.218)
10.4.2. Die Septuaginta gab es NIE - auch von einem
FAKE-Origenes nicht
-- ein gewisser FAKE-Origenes soll FAKE-Bibeln verfasst
haben (S.218)
-- der FAKE-Origenes hat gemäss FAKE-MoSSad-Wikipedia die
FAKE-Geburt im Jahr 185 in Alexandria, den FAKE-Tod 253
oder 254 in Tyros - als Beruf wird "frühchristlicher
Bibelkommentator und Platoniker" angegeben und er soll
beim FAKE-Rom-Kaiser ein Philologe und Philosoph gewesen
sein [web06]
-- leider ist von der FAKE-Septuaginta des FAKE-Origines
das Original "verlorengegangen" und nur Bruchstücke in
"Kopien und Zitaten" vorhanden (S.218)
Topper Zitat:
"Vermutlich ist aber die Septuaginta auch erst nach 1000
entstanden als ein dem
Origenes
untergelegtes Werk. Dieser Mann soll im 3. Jahrhundert
gelebt und eine
Bibel in sechs Versionen (Hexapla)
verfasst haben. Drei der griechischen Übersetzungen, die
darin gestanden haben sollen, sind nirgendwo sonst belegt
und heute unwichtig (Aquila, Symmachos und Theodotion).
Die 5. Spalte, die Septuaginta, ist immer noch von
Interesse. Es gab jedoch leider wieder nur ein einziges
Exemplar dieser kostbaren Riesenschrift, und das ist auch
verlorengegangen, nur in bruchstückhaften Kopien und
Zitaten erhalten. Die Zitate schenke ich mir, und die
Bruchstücke sind auch keinen zweiten Blick wert." (S.218)
-- die spätere katholische Brutalo-Kirche [mit
Fegefeuer-Fantasie und Scheiterhaufen-Massenmord] stellt
den FAKE-Origenes dann als nichtswürdigen Abweichler dar
(S.218)
Topper Zitat:
"Die übrigen Schriften dieses berühmten Theologen,
Origenes, der später von der katholischen Kirche
unergründlicherweise als Ketzer verfemt wurde, sind erst
aus dem 11.-13. Jahrhundert erhalten. Wir landen immer
wieder in derselben Zeit, nach 1000 n.Chr." (S.218)
10.5. Makkabäer - [Fantasie-Bücher mit
einem Fantasie-Gott]
10.5.1. 4 Fantasie-Makkabäerbücher im Judentum
-- die Makkabäerbücher sind ein Zwischenglied, die im
2.Jh. vor Fantasie-Jesus einen "selbständigen israelischen
Staat" verherrlichen (S.219)
-- die Zeit von damals ist aber durch die FAKE-Thora
bestimmt und man muss einfach alles glauben (S.219)
-- ein erstes Buch - ein zweites Buch "200 Jahre später" -
noch "zwei weitere Makkabäerbücher" (S.219)
-- im zweiten FAKE-Buch wird die FAKE-Ermordung einer
FAKE-Mutter mit sieben FAKE-Söhnen beschrieben - diese
Szene wird im vierten FAKE-Buch der Hauptinhalt und es
wurde ein Gedenktag am 1. August eingeführt - angeblich
aber nur ca. im 12.Jh. (S.219)
Topper Zitat:
"Zwischen Altem und Neuem Testament liegen Welten, aber es
gibt Scharnierstücke, zum Glück. Es sind die nur
griechisch geschriebenen Apokryphen (= die
Untergeschobenen), und die wichtigsten davon sind die
[vier]
Makkabäerbücher, weil sie so etwas
wie historiographischen Anspruch haben, indem sie einen
selbständigen
israelischen Staat im 2. Jahrhundert v.
[Fantasie]-Chr. verherrlichen. Nach der 900
Jahre früheren sagenhaften [FAKE]-Königszeit von David und
Salomon, die man einfach glauben muss, gab es (bis 1948)
als autonomen Staat Israel nur den der [FAKE]-Hasmonäer
beziehungsweise [FAKE]-Makkabäer im 2. Jahrhundert v.Chr.
Daher die Wichtigkeit dieses Schriftstücks.
Zum
ersten Buch gesellte sich 200 Jahre
später
ein zweites, sagen die Forscher, und
danach kamen
noch zwei weitere
Makkabäerbücher. Eine Episode des 2. Buches wurde zum
Kernstück des 4., nämlich die
Ermordung einer
Mutter mit ihren sieben Söhnen, die nun weiter
ausgemalt wurde. Man feierte ihren Gedenktag am 1. August,
und das war etwa im 12. Jahrhundert üblich, weder davor
noch lange danach." (S.219)
10.5.2. Die Fantasie-Makkabäerbücher 3 und 4 im
Fantasie-byzantinischen Christentum - der Druck des 4.
Makkabäerbuchs in Mantua 1476
-- die byzantinische Jesus-Fantasie-Kirche soll die
Fantasie-Makkabäerbücher 3 und 4 verwenden (S.219)
-- das vierte Makkabäerbuch soll einem Josephus zugeordnet
worden sein, dann einem anderen usw. (S.219)
Topper Zitat:
"Auch die beiden letzten Bücher waren in den meisten
Ostkirchen anerkannte Teile der Heiligen Schrift. Das 4.
Buch der Makkabäer wurde fälschlich dem Römerfreund
Josephus,
Freigelassener des Römers
Flavius,
zugeschrieben, später aber lieber einem anderen
Josephus, den man dann von
Gorion
abstammen liess. Dieser war zur selben Zeit wie der
vorgenannte Josephus der Befehlshaber der jüdischen
Truppen beim Kampf gegen den Römer
Titus
(also auf der Gegenseite) gewesen, als dieser 70 n. Chr.
den Tempel von Jerusalem zerstörte. Vermutlich hat man aus
dem Schreibstil geschlossen, dass es sich um zwei Personen
handeln sollte. Der zweite hatte im 10. Jahrhundert in
Italien eine romanhafte Fortsetzung der
Altertümer
des Josephus Flavius
verfasst. Diese heisst heute unter Gebildeten natürlich
„Pseudo-Josephus“." (S.219)
-- der erste Druck des 4. Makkabäerbuch kam 1476 in Manuta
als Mischung zwischen FAKE-Bibel, FAKE-Strabo, FAKE-Lukian
und FAKE-Alexandersage [eine typisch "humanistische"
Dichtung der Fälscher-Renaissance] (S.219)
Topper Zitat:
"Dieser Josephus schrieb jedenfalls in Latein, und sein 4.
Makkabäerbuch ist eine Mischung aus Bibel, Strabo, Lukian
und Alexandersage und wurde zuerst in Mantua 1476
gedruckt. Die anderen Apokryphen übergehe ich, denn sie
sind noch wertloser, und komme nun endlich zum Neuen
Testament." (S.219)
10.6. Evangelium [mit dem Fantasie-Jesus]
10.6.1. Die Fälscher des kr. Vatikans behaupten, das
FAKE-NT war immer auf Griechisch - das Griechisch der
FAKE-Septuaginta war ein Standard - Fassungen auf
Aramäisch oder Hebräisch gab es angeblich NIE
-- das FAKE-NT mit dem Fantasie-Jesus soll von Anfang an
auf Griechisch geschrieben worden sein (S.220)
[damit es zu FAKE-Griechenland und zum FAKE-Römischem
Reich passt]
-- die Fälscher des kr. Vatikans behaupten, es KÖNNTE noch
einen lateinischen Urtext des FAKE-NT geben (!) (S.220)
-- die ältesten Fälschungen sollen einige
Papyri-Bruchstücke auf Griechisch sein (S.220)
Topper Zitat:
"Angeblich wurde das Neue Testament
direkt in
Griechisch abgefasst, einem
späthellenistischen Griechisch, das damals die Koine
(Verkehrssprache) des östlichen Mittelmeers war.
Semitische Vorlagen (
Aramäisch, Hebräisch, Arabisch
etc. [web07]) gab es nicht. Das Griechisch der Septuaginta
soll sogar den Ton angegeben haben. Dennoch ist eine
lateinische Urfassung wissenschaftlicherseits nicht
auszuschliessen. Zwar sind die ältesten Fragmente einige
Papyri-Bruchstücke in Griechisch, aus dem „2.-7.
Jahrhundert“, und der älteste Papyrus stammt sogar von
„120 n.Chr.“, bringt jedoch nur 14 Zeilen aus dem
Johannes-Evangelium, und das ist sehr wenig." (S.220)
10.6.2. Die neue Handschriftenkunde bestimmt das Alter
von Abschriften und Urkunden
-- die Analyse sagt klar, dass das Fantasie-Evangelium des
Johannes das älteste sein müsste (S.220)
-- die neue Forschung der "Handschriftenkunde" kann mit
dem Vergleich von Handschriften das Zeitalter der
Fälschung genau festlegen - da haben die alten
Vatikan-Fälscher KEINE CHANCE MEHR (S.220)
Topper Zitat:
"Das [die 14 Zeilen auf dem FAKE-Johannes-Evangelium]
reicht nicht einmal zu dem Beweis, dass entgegen aller
katholischen Lehre und übereinstimmend mit den
Erkenntnissen der Ketzer das Johannes-Evangelium
das
älteste wäre. Man müsste nämlich erst einmal
fragen, an welchen Kriterien diese Altersbestimmungen
vorgenommen wurden. Genaugenommen sind sie Studiensache,
das heisst, sie liegen im Amtsbereich der
Handschriftenkunde.
Man hat da seit langer Zeit eine Entwicklung der
Schriftarten aufgestellt und ordnet nun alle Texte
entsprechend ein. Wie diese Voraussetzung ohne tatsächlich
datierte Schriftstücke abgelaufen ist, gehört der
Vergangenheit an. Seit sie sich festigte, bildet sie einen
Massstab, den niemand mehr stürzen kann, der zur Zunft
gehört. Es handelt sich also um ein Axiom (ein Grundsatz,
der keines Beweises bedarf [web08]).
Diese
Zeitenfolge der Handschriften wurde vom Inhalt her
erschlossen, wie man es ja auch heute noch bei
den Qumranrollen macht, denn einen zweiten Anhaltspunkt
haben wir nicht. Und damit hat sich die Schlange wieder
einmal zum Kreis gerollt." (S.220)
10.6.3. Bibelbücher "gefunden": "Kodex vom Sinai" 1844
- alles gefälscht
-- im Jahre 1844 "entdeckte" ein Konstantin von
Tischendorf im Katharinenkloster [ohne Ort] einen "Kodex
vom Sinai", eine griechische Fantasie-Bibel (S.221)
-- zusätzlich noch zwei Apokryphen: ein
Fantasie-Barnabasbrief und einen Fantasie-Hirten des
Hermas (S.221)
-- der "Kodex vom Sinai" soll aus dem 4. Jahrhundert
stammen, wurde in Leipzig, dann in Petersburg ausgestellt,
dann für eine hohe Summe nach London verkauft (S.221)
Topper Zitat:
"Dann gibt es die „Vollbibeln“ auf Pergament, die man bis
vor wenigen Generationen für die einzigen Textzeugen
hielt. Diese Kodizes, wie man sie nennt, fangen schon „mit
dem 4. Jahrhundert“ an, vor allem drei Manuskripte sind
uns erhalten. Ich will sie kurz beschreiben. Der älteste
ist der
Kodex vom Sinai, den einer der
Schöpfer des modernen Bibeltextes (1869-1872), Konstantin
von Tischendorf,
1844 im Katharinenkloster
entdeckte. Das Prachtstück kam erst nach
Leipzig
und dann nach
Petersburg und wurde später
für eine irrsinnige (S.220) Summe
nach London
verkauft. Vielleicht hatten die Petersburger
den Schwindel gemerkt. Die Londoner geben ihn
verständlicherweise bis heute nicht zu. Der Kodex enthält
das Alte und Neue Testament in Griechisch, fast lückenlos
und in der heutigen Anordnung, ausserdem noch als
besonderes Kennzeichen seiner Altertümlichkeit den
Barnabasbrief
und den
Hirten des Hermas, beide recht
unschädliche Apokryphen, die man vielleicht um 1840
einzugemeinden dachte, was nicht gelang." (S.221)
10.6.4. Bibelbücher "gefunden": Der Fantasie-Hirte von
Hermas
-- das Fantasiebuch vom Hirten von Hermas soll gemäss
FAKE-Origenes vom FAKE-Bruder des FAKE-Papstes Pius I.
geschrieben worden sein (S.221)
Topper Zitat:
"Zum Hirten von Hermas eine kleine Zwischenbemerkung. Es
soll zahlreiche Manuskripte, »vom 2. Jahrhundert an«
(Metzger, S. 70)* davon geben.
*Buch von Bruce Metzger: Der Kanon des Neuen Testaments
(Übersetzung aus dem Engl.); Düsseldorf 1993
Das Buch sei
vom Bruder des Papstes Pius I.
um 140 in Rom geschrieben, der den Paulus (siehe Römer 16,
14) noch gekannt haben soll, wie Origenes annimmt, der
eine Generation später gelebt hätte. Wie konnte er sich da
um ein ganzes Jahrhundert irren? Bei der stürmischen
Entwicklung, die die Kirche damals durchmachte, müsste dem
gebildeten Origenes der Sprung über 100 Jahre doch
aufgefallen sein! Erst in viel späterer Zeit können
derartige Fehler entstehen." (S.221)
10.6.5. Bibelbücher "gefunden": Der "vatikanische
FAKE-Kodex" aus dem 4. Jh. nach Fantasie-Jesus
-- im kr. Gay-Drogen-Vatikan liegt angeblich seit 1475 ein
FAKE-Kodex der Fantasie-Bibel aus dem 4.Jh. - ohne
Beschreibung, wo der Kodex vorher war - Vorgeschichte
unbekannt (!) (S.221)
-- es fehlt aber die FAKE-Offenbarung des Johannes (S.221)
Topper Zitat:
"Dann haben wir den
vatikanischen Kodex
[der Fantasie-Bibel] aus derselben Zeit („4.Jahrhundert“),
der in der römischen Kurie [im kr. Vatikan in Rom] seit
1475 liegt. Wie er dorthin kam, bleibt ein Geheimnis. In
ihm
fehlt nur die Offenbarung des Johannes.
Viel älter als 1475 wird er nicht sein." (S.221)
10.6.6. Bibelbücher "gefunden": Der "Alexandrinische
Kodex" von 1098
-- eine Fantasie-Bibel soll schon seit 1098 in Alexandria
aufbewahrt worden sein, er "Alexandrinische Kodex" - seit
1751 wird er in London aufbewahrt (S.221)
-- das Autorendatum 1100 ist gut möglich (S.221)
Topper Zitat:
"Der Alexandrinische Kodex befand sich allerdings schon
seit 1098 in Alexandria, wenn man den
Bibliothekseintragungen trauen darf. Es gibt keinen Grund,
ihn jünger zu machen, obgleich er erst 1751 nach London
kam. Er könnte wirklich um 1100 geschrieben sein." (S.221)
10.6.7. Diese 3 "gefundenen" Bibel-Fantasien wurden NIE
kopiert - und weitere "Handschriften", angeblich aus dem
5.Jh.
-- diese drei FAKE-Bibeln sind "Mustervorlagen" für den
kr. Fälscher-Vatikan: 1) "Kodex vom Sinai", 2)
"Vatikanischer Kodex" und 3) "Alexandrinischer Kodex"
(S.221)
-- sie sind offensichtlich nie kopiert worden bzw. es sind
KEINE ebensolchen Abschriften mit den Fehlern aus diesen
Kodexen irgendwo auffindbar (S.221)
-- es existieren 2 weitere "Handschriften" aus dem "5.
Jh.", davon ist der "Kodex des Ephraim" erwähnenswert,
heute liegt er in Paris (Stand 2000), wobei die
Lederblätter für einige Texte des FAKE-Syrers Ephraim
benutzt wurden, also abgewaschen und neu beschrieben
wurden (S.221)
Topper Zitat:
"Ausser diesen drei
Mustervorlagen, die nie
kopiert wurden (soviel lässt sich feststellen an den
Fehlern, die in den Abschriften wiederkehren müssten),
gibt es noch zwei Handschriften des „5. Jahrhunderts“, die
beide arg verdächtig sind. Ich erwähne nur den besseren,
den
Kodex des Ephraim, der heute in Paris
liegt (veröffentlicht von Tischendorf 1843). Die
Lederblätter mit der Heiligen Schrift („5. Jahrhundert“)
wurden im 12. Jahrhundert abgewaschen (sic!) und mit
einigen Texten des Syrers Ephraim (gestorben „373“)
beschrieben, wodurch viele Blätter verlorengingen. Da
erübrigt sich jeder Kommentar." (S.221)
10.7. Evangelienharmonie [das
Einheits-FAKE-Evangelium vom FAKE-Tatian mit Kommentar
eines FAKE-Ephraim und weitere Evangelienharmonien,
BEVOR 4 verschiedene FAKE-Evangelien installiert wurden]
10.7.1. Evengelienharmonie=Einheitsevangelium
("Diatessaron") - ein Fälscher ERFINDET einen Tatian als
FAKE-Autor und einen Ephraim als FAKE-Kommentator -
angebliche Verbreitung durch den FAKE-Tatian in
Kleinasien von Syrien bis Irak - die FAKE-Kirche lässt
alles einsammeln+verbieten
-- Topper meint, irgendjemand habe ein UR-Evangelium (die
"Evangelienharmonie") geschrieben, mit all den FAKE-Taten
und FAKE-Sprüchen des Fantasie-Jesus in einem
"harmonischen, ungeteilten Ablauf" (S. 222)
-- und dann habe ein Fälscher (vielleicht derselbe?) noch
einen Kommentar zur FAKE-"Evangelienharmonie" geschrieben
und behauptet seither, der FAKE-
Ephraim habe
den FAKE-Kommentar ins Armenische übersetzt (S.222)
-- diese FAKE-"
Evangelienharmonie" soll das
"wahre FAKE-Evangelium" sein - auch "
Diatessaron"
genannt - und von einem FAKE-
Tatian
geschrieben worden sein (S.222)
-- der FAKE-Tatian war aber nicht der einzige, sondern es
gab viele Leute, die in ihrem Jesus-Wahn so ein FAKE-"
Einheitsevangelium"
fabriziert haben [web09]
-- die MoSSad-Wikipedia sagt: Dem
FAKE-Tatian
(lat. "Tatianus") wird kein Geburtsdatum, aber eine
FAKE-Herkunft mit Ost-Syrien zugeordnet, deswegen "Tatian
der Assyrer", dann ein FAKE-Tod 170 zugeordnet [web10] -
[dabei soll er aber 172 nach Syrien zurückgereist sein und
dort die "Evangelienharmonie" verbreitet haben - das geht
also nicht auf]:
Topper Zitat:
"Dieser
Ephraim wurde durch seinen ins
Armenische übersetzten Kommentar zur Evangelienharmonie
bekannt, und hier fängt die Geschichte an, spannend zu
werden. Zuerst gab es nämlich gar nicht vier Evangelien,
auch nicht zwanzig, sondern nur einen Text, der viele
Aussprüche Jesu und Beschreibungen seiner Taten
vereinigte. Diesen Text nennt man
Evangelienharmonie,
weil er im Gegensatz zu den späteren vier Evangelien noch
einen harmonischen ungeteilten Ablauf darstellt. Ein
gewisser
Tatian soll der erste Autor dieses
wahren Evangeliums gewesen sein, und wie sein Name und die
wenigen erhaltenen Reste nahelegen, war es in Latein
geschrieben." (S.222)
-- der FAKE-
Tatian soll aus dem Osten
Syriens nach Rom gereist sein, dort vom FAKE-Märtyrer
Justiz zum FAKE-Christentum bekehrt worden sein, im Jahre
172 nach Syrien zurückgekehrt sein und soll
dann die "gnostische Sekte der Enkratiten" gegründet
haben, wofür er die "
Evangelienharmonie"
schrieb, indem er die bereits bestehenden vier
FAKE-Evangelien "zusammenfasste" (S.222)
-- die Jesus-Fantasie-Kirche soll schlussendlich dagegen
gewesen sein, soll u.a. im
Euphratgebiet
über 200 Handschriften eingesammelt haben und im Jahre
453
alles vernichtet haben [Bücherverbrennung] - somit konnte
die "Evangelienharmonie" eines Fantasie-Jesus ca. 280
Jahre lang die Köpfe in Kleinasien manipulieren (S.222)
Topper Zitat:
"Die herumgebaute Legende sei kurz erwähnt: Der Ostsyrer
Tatian sei in Rom durch Justin, den Märtyrer, zum
Christentum bekehrt worden. Er kehrte dann im Jahre 172
nach Syrien zurück und gründete dort völlig
unlogischerweise die gnostische Sekte der
Enkratiten.
Für diese schuf er seine
Evangelienharmonie,
indem er die damals angeblich
schon existierenden
vier Evangelien zu einem einzigen zusammenfasste.
Nachdem die Kirche sich dagegenstellte, sammelte sie alle
Handschriften ein (über 200 allein im Euphratgebiet im
Jahre 453) und vernichtete sie. Zwischen Abfassung und
Beginn der Vernichtungsaktion liegen demnach fast drei
Jahrhunderte. In dieser Zeit hatte sich das
Diatessaron,
wie man das Buch nannte, im gesamten christlichen Bereich
ausgebreitet, denn noch tausend Jahre später gibt es in
fast allen Kultursprachen Übersetzungen davon. Soweit die
Legende, die auch von modernen Theologen weiter ausgebaut
wird." (S.222)
-- die
Jesus-Fantasie wurde in
Kleinasien
angeblich ausschliesslich durch das
FAKE-Einheitsevangelium
von FAKE-Tatian verbreitet, in syrischer
Übersetzung [Aramäisch oder Armenisch] - aber Abschriften
gibt es KEINE mehr - komisch? Aber es existieren
Übersetzungen auf Lateinisch und Syrisch (Armenisch)
(S.222)
-- manche Analysten meinen, das Original des
FAKE-Einheitsevangeliums sei auf Latein gewesen (S.111)
Topper Zitat:
"Die
Evangelienharmonie des Tatian sei auch
in syrischer Übersetzung bis zum 5. Jahrhundert in allen
christlichen Gottesdiensten des Orients
ausschliesslich (S. 184) in Gebrauch gewesen, das heisst,
andere christliche Texte waren gar nicht
gottesdienstfähig. Leider gibt es keine Abschrift mehr.
Es gibt
lateinische und syrische (eigentlich
armenische) Übersetzungen, die älter sind als
das nicht erhaltene griechische Beweisstück, aber das sind
allesamt sehr späte Blätter. Und es gibt auch Gelehrte,
die vernünftigerweise behaupten, das Original sei ohnehin
in Latein abgefasst gewesen." (S.222)
10.7.2. Der "Kodex von Fulda": Synopse (Zusammenfassung
der ersten 3 FAKE-Evangelien) mit Kapitelangaben =
Renaissance-Fälschung
Topper Zitat:
"Theologen fanden nämlich heraus, dass ein gewisser
Victor
von Capua 544 ein
solches Tatian-Exemplar gekannt und in seinen berühmten
Bibelkodex integriert hat. Dieser Kodex gehörte später dem
nicht weniger berühmten Missionar aller Deutschen,
Bonifatius, und befindet sich heute in
Fulda.
Leider hat Victor im letzten Moment den
tatianischen
Text der Evangelienharmonie durch den Vulgatatext
ersetzt. Und so haben wir ihn eben
doch nicht, denn der Kodex von Fulda bringt eine
Synopse,
das ist eine nachträgliche Zusammenfassung der ersten drei
Evangelien mit genauen Kapitelangaben, also wohl erst in
der Renaissance geschrieben." (S.223)
10.7.3. "Evangelienharmonien" auf Althochdeutsch
-- ein
Otfried von Weissenburg (heute
Wissembourg im Nord-Elsass, FAKE-Geburt um 790, FAKE-Tod
875 [web11]) soll ein Gedicht "Krist" als "
Evangelienharmonie"
geschrieben haben - ohne Datum - das erst 1831 von E.G.
Graff herausgegeben wurde, Verlag "Gebrüder Bornträger",
Königsberg 1831 (S.223, [web11])
-- die Daten der MoSSad-Wikipedia: "E.G. Graff:
Krist. Das älteste von Otfrid
im neunten Jahrhundert verfaßte, hochdeutsche Gedicht,
nach den drei gleichzeitigen zu Wien, München und
Heidelberg befindlichen Handschriften kritisch
herausgegeben. Gebrüder Bornträger, Königsberg
1831." [web11]
-- irgendein
Autor ohne Name soll ein in
Sachsen ebenfalls eine "
Evangelienharmonie",
aber kunstvoll in
Stabreimen geschrieben
haben - seit 1830 wird das Werk von Johann Andreas
Schmeller (Sprachforscher und Germanist in Bayern [web13])
"
Heliand" genannt - ein "Grossepos" mit der
Nacherzählung der FAKE-Taten des Fantasie-Jesus (S.223,
web12]
-- die Daten der MoSSad-Wikipedia: Das Werk "
Heliand
ist ein frühmittelalterliches
altsächsisches
Großepos. In fast sechstausend (5983) stabreimenden
Langzeilen wird das Leben Jesu Christi in der Form einer
Evangelienharmonie nacherzählt. Den
Titel Heliand
erhielt das Werk von
Johann Andreas
Schmeller, der 1830 die erste wissenschaftliche
Textausgabe veröffentlichte. Das Wort
Heliand
kommt im Text mehrfach vor (z. B. Vers 266) und wird
als altniederdeutsche
Lehnübertragung von
lateinisch
salvator („
Erlöser“, „
Heiland“) gewertet." [web12]
Topper über diese beiden komischen Evangelienharmonien aus
dem deutschen Sprachraum:
"Es gibt aber doch echte Evangelienharmonien [wirklich?],
und zwar ausgerechnet bei uns, nämlich in Althochdeutsch:
Da ist der
Krist [ein Gedicht "Krist"] des
Otfried von Weissenburg und der Heliand,
beide im „9. Jahrhundert“ unter der Aufsicht des grossen
Lehrers Hrabanus geschrieben. Der Heliand sei durch Ludwig
den Frommen 830 angeregt worden, wie die nachträglich
zugefügte lateinische Vorrede besagt; er sei in
altsächsischer Mundart mit Anklängen an angelsächsische
Epen abgefasst. Der Krist des Otfried aus dem Elsass sei
erst 863-871 vollendet worden, und zwar in
oberrheinisch-fränkischer Mundart, erstmals mit Endreim
(!). Das Original von der Hand Otfrieds selbst liegt heute
in Wien, eine kaum jüngere Abschrift in Heidelberg. Die
Illustrationen des Originals: Sonne und Mond mit Tüchern
zwecks Verdunkelung, dazu Blut, das aus den Fusswunden in
einen Kelch fliesst, und das INRI über dem Kreuz, dessen
Wortlaut nicht in den vorgegebenen Zeitraum passt, stehen
dem Relief der Externsteine sehr nahe, nämlich dem oberen
christianisierten Teil, während darunter der heidnische
Kult mit Drache noch schwach erkennbar ist (s. Abb. S.
192). So sage ich mir, dass auch der Krist mehrere
Jahrhunderte später (als behauptet) geschrieben und gemalt
sein muss, vielleicht immer noch etwa gleichzeitig mit den
lateinischen und orientalischen Fassungen. Das wäre im 13.
Jahrhundert; da gibt es verschiedene italienische
Evangelienharmonien, auch englische, sogar arabische und
persische. An ihnen erkennt man den dogmatischen Streit um
die zeitliche Begrenzung – ein oder mehrere Jahre – der
Wirksamkeit Jesu." (S.222)

FAKE-Jesus: FAKE-Kreuzabnahme [kap9 foto13]
Zu Seite 223: Das Relief der Kreuzabnahme an den
Externsteinen. Die Irminsul ist gebrochen. Im
unteren Teil erkennt man noch schwach eine
heidnische Drachenszene. (Foto: U. Topper) (S.192)
10.7.4. DIE FRAGE: WIESO hat die kr. kath.
Fegefeuer-Scheiterhaufen-Kirche 4 verschiedene
FAKE-"Evangelien" installiert? - die Erklärung des
FAKE-I
Der kriminelle Vatikan verarscht die "Christen"
systematisch:
-- die Verarschung durch mehrere Texte, die leicht
voneinander abweichen, fasziniert die Massen mehr, das hat
schon das Judentum mit doppelten Mose-Büchern,
Richter-Könige-Büchern und Makkabäerbüchern so gemacht
(S.224)
-- durch die kleinen Abweichungen werden sinnlos lange
Diskussionen provoziert und erscheint der Masse ein
Vorgang wahrscheinlicher (S.224)
Interessant bleibt die Frage, warum in der Kirche
schliesslich vier – stellenweise sich arg widersprechende
– Evangelien eingeführt wurden, nachdem die
Einfach-Fassungen doch schon so gut verbreitet (S.223)
waren. Die Technik der widersprüchlichen
Mehrfachbeschreibung eines Vorgangs war schon im Alten
Testament erfolgreich durchprobiert worden (doppelte
Mose-Bücher, Richter-Könige, Makkabäer).
Topper Zitat:
"Da gibt es zwei- und dreifache Berichte desselben
„geschichtlichen“ Vorgangs, und gerade durch die
Verschiedenheit wird der Inhalt wahrscheinlicher. Ein
einziges Zeugnis darf keine Fehler enthalten, schon gar
nicht, wenn es das Wort Gottes sein soll; aber mehrere
Niederschriften können durchaus voneinander abweichen,
ohne verdächtig zu sein. Sie bestätigen sich grösstenteils
gegenseitig und lassen verschiedene Auslegungen zu, was in
jeder Hinsicht vorteilhaft ist." (S.224)
-- ein FAKE-"Kirchenvater" Irenäus von Lyon (mit
FAKE-Tod-Datum 202 [web14]) erklärte auf Latein, wieso es
4 FAKE-Evangelien gibt [eigentlich gibt es noch einige
mehr als nur 4, aber hier wird die Zahl "4" erklärt]: Der
FAKE-Hesekiel (I,10) und die FAKE-Offenbarung (IV,7) geben
immer "4 Tiere" an, und die FAKE-Evangelisten werden mit 4
Köpfen dargestellt: 3 Tierköpfe und 1 Menschenkopf (S.224)
[-- real ist NICHTS davon, es ist alles ERFINDUNG] und die
FAKE-Bibel wurde erst im 12. Jh. geschrieben (S.224)
-- die Behauptung, die 4 FAKE-Evangelien seien an 4
verschiedenen Orten von 4 FAKE-Evangelisten geschrieben
worden, wird von Irenäus nicht angeführt (S.224)
Topper Zitat:
"Warum man nun ausgerechnet vier Evangelien schuf, wo doch
eine recht grosse Auswahl bestand, hat uns Irenäus („gest.
202“ in Südfrankreich; nur lateinisch erhalten) erklärt:
Die vier [FAKE]-Tiere des [FAKE]-
Hesekiel
(I,10) und der [FAKE]-
Offenbarung (IV,7)
gaben den Anlass. Darum werden die [4 FAKE]-Evangelisten
(schon ab 12. Jahrhundert?) ebenfalls mit
drei
[FAKE]-Tierköpfen und einem [FAKE]-Menschenkopf
dargestellt. Historische Gründe für die vier
Evangelien, etwa die naheliegende und heute allgemein
geglaubte Behauptung, diese wären
an verschiedenen
Orten und zu verschiedenen Zeitpunkten entstanden
und dort jeweils zuerst anerkannt worden, kennt Irenäus
noch nicht. Ihm kommt es nicht auf geschichtliche
Begründung an, sondern auf den theologischen Sinn, der in
der Schaffung der vier Evangelien gesehen werden muss,
nämlich der Bezug auf die [FAKE]-
Offenbarung des
Johannes." (S.224)
[Das Prinzip heisst: Variationen provozieren Diskussionen,
so dass die Masse sich in Diskussionen verliert und das
Wesentliche im Leben nicht mehr sieht: Mutter Erde - und
es waren immer Götter].
10.8.1. Im Orient [der Fantasie-Jesus als
FAKE-Bibel in Kleinasien]
10.8.1.A. Übersetzungen auf Aramäisch sind
komischerweise NICHT vorhanden - Übersetzungen auf
Syrisch
-- eine Fantasie-Bibel auf Aramäisch gab es nie [bzw. hat
nicht überlebt - eine Bücherverbrennung durch den Islam
nach den Kreuzzügen ist nicht unwahrscheinlich]
-- FAKE-Bibeln aus Syrien sind 1) die Alte Syrische aus
dem Katharinenkloster vom Sinai, die aber Elemente der
Evangelienharmonie enthält, also eher aus dem 12.Jh. ist
(S.224-225)
-- die zweite FAKE-Bibel aus Syrien ist die "Peschitta"
aus dem 12.Jh samt FAKE-Offenbarung des Johannes (S.225)
Topper Zitat:
"Obgleich natürlich alle ersten Christen Aramäisch
gesprochen haben müssten, gab es doch nie eine aramäische
Heilige Schrift dieses [Jesus-Fantasie]-Christentums.
Seltsam. Aramäisch war durchaus eine weitverbreitete
Literatursprache. [Bücherverbrennung durch den Islam nach
den Kreuzzügen scheint nicht unwahrscheinlich].
Zu untersuchen wären nun einige orientalische
Übersetzungen des Neuen Testaments, denn sie könnten ja
einen „Punkt von ausserhalb“ bieten, einen Angriffspunkt,
der die hier vertretenen Behauptungen aus den Angeln heben
könnte.
Da gibt es die
Alte Syrische, erhalten in
zwei Handschriften, von denen eine als Palimpsest
(Überschreibung) aus dem bekannten Katharinenkloster
(S.224) vom Sinai sofort ausscheidet. Dass man dort Zeit
hatte, dergleichen herzustellen, ist fraglos. Die beiden
Manuskripte wurden zunächst „um 150“ datiert, sind aber
heute eher „bei 300“ eingereiht, und das dürfte ebenso
willkürlich sein wie die erste Datierung. Sie enthalten
noch Anklänge an die Evangelienharmonie, liegen also nahe
beim 12. Jahrhundert.
Die
Peschitta ist die offizielle syrische
Bibel, der nur vier katholische Briefe fehlten. Letztere
hat ein gewisser Philoxenos in eigener Übersetzung aus dem
Griechischen nachgetragen. Die älteste Handschrift stammt
aus dem 12. Jahrhundert und enthält auch schon die
Offenbarung des Johannes. Der Vorgang der Kanonbildung ist
hier direkt ablesbar." (S.225)
-- es soll laufend Übersetzungen ins Syrische gegeben
haben (S.225)
Topper Zitat:
"Und die anderen Übersetzungen?
»In Palästina, das im 5. Jh. fast ganz christlich geworden
war, war das Griechische die Kirchensprache. Da aber viele
Christen diese Sprache nicht verstanden, wurden (laut
Aetheria und Euseb) Schriftlesung und Predigt beim
Gottesdienst ins Syrische übersetzt.« (bei Hunger, S. 186)
Da waren wohl Simultanübersetzer zugange; was wir von
Euseb zu halten haben, wurde schon erörtert.
Übersetzungen in das besondere palästinensische Syrisch
liegen uns in drei Auszügen vor, die im 11. und 12.
Jahrhundert angefertigt wurden. Sie lassen nach Ansicht
der Fachleute sogar noch die Evangelienharmonie als
Grundlage erkennen. (S.225)
10.8.1.B. Übersetzungen auf Armenisch
-- und es soll auch Übersetzungen ins Armenische gegeben
haben - und es soll auch eine "syrische
Evangelienharmonie" in armenischen Kirchen gegeben haben
wobei die FAKE-Offenbarung erst im 12.Jh. in den
FAKE-Kanon aufgenommen worden sein soll (S.225)
Topper Zitat:
"Nehmen wir die armenischen Übersetzungen aufs Korn. Die
älteste Handschrift ist keine Evangelienharmonie, sondern
eine Abschrift mit 4 Evangelien aus dem Jahre 887. Da die
armenischen Datierungen nicht fehlerlos an unseren geeicht
sind, ist es geraten, stets 38 bis 44 Jahre dazuzuzählen
(Beginn des Julianischen Kalenders vor Ztr.). Das bringt
uns gegen 930. Dass damals schon vier getrennte Evangelien
existiert haben sollen, wäre bemerkenswert, aber es geht
hier nicht darum, wer sich den Ruhm des Ersten aufs Haupt
lädt, sondern, ob die völlig unhaltbare These von der
Entstehung der Bibel im 2. Jahrhundert irgendeine
Wahrscheinlichkeit hat. Bisher mussten wir immer fast ein
Jahrtausend dazugeben. Grundlage auch dieser vier
Evangelien war – nach Aussagen mehrerer Fachleute (5.187)
– eine syrische Evangelienharmonie, die in den armenischen
Kirchen »bis zum 7. Jahrhundert verwendet« wurde (S.225).
Die Offenbarung nahm man dort leider erst im 12.
Jahrhundert in den Kanon auf." (S.226)
10.8.1.C. Übersetzungen auf Georgisch
Topper Zitat:
"Die Georgier schufen sich ihre Übersetzungen nach den
armenischen Texten, die ältesten Handschriften stammen aus
den Jahren 897, 913 und 955. Die Offenbarung wurde 978
übersetzt, aber nie in den Kanon aufgenommen." (S.226)
10.8.2. In Afrika [der Fantasie-Jesus als
FAKE-Bibel in Nordafrika]
10.8.2.A. Übersetzungen in Ägypten auf Koptisch
Zitat Topper:
"Ägypten ist schliesslich eines der ältesten christlichen
Länder. Die früheste
koptische Übersetzung
in Nordägypten stammt von 889. Man muss auch hier meist 40
Jahre im Schnitt dazurechnen, um einigermassen Anschluss
an die europäischen Jahreszahlen zu gewinnen. Das wäre
etwa 930.
Aber die Wissenschaftler glaubten bis vor kurzem noch an
Originale um 200-250, heute sind sie auf »das 5. und 7.
Jahrhundert« (S.189) als Übersetzungszeit gekommen. Da
haben sie noch einen weiten Weg zu echten Geschichte vor
sich.
Die
oberägyptischen Papyri-Bruchstücke
sollen sogar die älteren sein, aber so genau weiss es
keiner. Wie könnte man auch solche Bruchstücke datieren?"
[mit der Schriftanalyse].
10.8.3. Bibellatein [die
FAKE-Latein-Bibeln "Itala" und "Vulgata"]
10.8.3.A. FAKE-Bibel auf Latein "Itala" aus Afrika (?!)
- FAKE-Bibel auf Latein "Vulgata" von FAKE-Hieronymus
-- gemäss Topper ist die Latein-Bibel der FAKE-Urtext, in
2 Varianten vorhanden, FAKE-"Itala" (soll in Afrika (!)
entstanden sein) und FAKE-"Vulgata" des FAKE-Hieronymus
(S.226)
-- in der FAKE-Itala sollen "Einschübe" aus späteren
Zeiten vorhanden sein (S.226)
-- die FAKE-Vulgata des FAKE-Hieronymus setzte sich durch,
wurde laufend kopiert und variiert, so dass der
FAKE-Hieronymus sich gegen die FAKE-Verfälschungen wehren
musste (S.226), was auch dem FAKE-Cassiodor so erging
(S.226-227)
-- schlussendlich redigierte die kr. katholische Kirche im
16.Jh. einen Latein-Bibeltext, der "vage und ungenau" ist,
um jede Diskussion an strittigen Textstellen zu vermeiden
(S.227)
Topper Zitat:
"Von der lateinischen »Übersetzung« (S. 190) der Bibel,
die meines Erachtens der
Urtext ist, gibt
es zwei Gestalten, die
Itala (heute Vetus
Latina = Alte Lateinische genannt), und die
Vulgata
des Hieronymus. Die ältere, Itala, ist in
Afrika
entstanden, »wohl noch vor 200« (S.191). Es gibt aber nur
zwei Handschriften, in denen keine Zensur seitens der
Vulgata erkennbar ist, nämlich den
Kodex von Turin
aus dem 5./6. Jahrhundert und den
Kodex Palatinus
aus dem 5. Jahrhundert, der seit 1919 in Trient aufbewahrt
wird. Sie sind beide mit späten Einschüben vermengt, so
dass die Datierung kaum haltbar scheint. Zu diesem
Zeitpunkt hatte sich die
Vulgata des Hieronymus
bereits durchgesetzt, auch wenn er den Kampf seiner
Übersetzung gegen die ältere Form in einem Brief an
Papst
Damasus schon »voraussah« (S. 193). Ausserdem
wurde er schon zu Lebzeiten dermassen raubkopiert, dass er
sich gegen allzu entstellende Varianten seiner Übersetzung
heftig zur Wehr setzen musste. Und
Cassiodor,
der 570 (S.226) starb, hatte schon Mühe, den echten
Vulgata-Text wieder zu rekonstruieren. (S. 194) Ob das
nicht nachträgliche Gedanken sind? Aber auch heute ist man
nicht sicher, wie der wirkliche Vulgata-Text aussah. Nur
soviel ist sicher:
Der im 16. Jahrhundert durch die Kirche erstellte Text ist
vage und ungenau, womit er an allen strittigen Stellen der
Diskussion aus dem Wege geht. (Rönsch, S. 11)*"
* Buch von Hermann Rönsch: Itala und Vulgata. Das
Sprachidiom der urchristlichen Itala und katholischen
Vulgata; Marburg 1875; Nachdruck München 1965
-- die "Itala" wurde im DEUTSCHEN Sprachraum geschrieben
und sehr spät (S.227)
Topper Zitat:
"Die Itala, die als Einzelexemplar in Nordafrika
entstanden war, lag jedenfalls davor. Sie wurde [dem
FAKE]-Augustin zufolge schon vor 396 in die italienische
Volkssprache übersetzt. Dass diese Itala fast nur in
Palimpsesten ab dem 8. Jahrhundert erhalten ist und sogar
noch später, im 13. Jahrhundert, abgeschrieben wurde (der
Purpurkodex Gigas in Stockholm), steht in glattem
Widerspruch zu der Behauptung, dass sich die Vulgata des
Hieronymus – wenn auch unter Streitigkeiten – sehr schnell
durchgesetzt habe. Die Rechtschreibung dieses Volkslateins
ist auch
eher germanisch als afrikanisch
beeinflusst, aber darüber macht sich nur ein
Fachmann Gedanken. Und diese ergeben, dass die Itala
sehr
spät geschrieben wurde." (S.227)
10.8.3.B. Eine FAKE-Illustration der FAKE-Itala in
Berlin - eingesehen am 9.6.1998 - mit Temperafarben...
-- gefunden als Rückenfutter für ein anderes Buch (??) -
mit Temperafarben aus dem 19.Jh. (??) (S.227-228)
Topper Zitat:
"Gerade will ich dieses Manuskript zum Druck geben, da
erlebe ich etwas, was mich in Zweifel stürzt. Anlässlich
der Wiedervereinigung der beiden
Preussischen
Staatsbibliotheken in Berlin gab man am 9. 6.
1998 einen Festakt, bei dem für zwei Stunden einige der
kostbarsten Handschriften des Abendlandes ausgestellt
waren. Die
illustrierte Doppelseite aus der Itala
(»4./5.Jahrhundert«, Ms. Theol. Lat. fol 485, 2 r) war
1986 in Ost-Berlin zuletzt gezeigt worden. Da sieht man
Szenen aus dem Leben Sauls in einmaliger Meisterschaft
dargestellt, typisch für das spätantike Rom, wie sie
vielleicht auch in der Renaissance kein Maler hätte
nachahmen können. Es gibt kein einziges paralleles
Beispiel einer derart illustrierten alten Bibel im
Abendland. Auf der Rückseite sind einige Zeilen des
Itala-Textes erhalten. (Ausser diesem Bruchstück besitzt
die Staatsbibliothek noch eine weitere Doppelseite.)
Meine Zweifel an der Datierung, die ich der zuständigen
Dame sofort vorbrachte, wurden beiseite geschoben. Es gibt
einen Berg von Werken über dieses einmalige Exemplar; drei
Generationen von Wissenschaftlern haben sich damit
beschäftigt und kennen jede Faser dieser beiden
Pergamente. Sie wurden nämlich 1875 im Quedlinburger Dom
als Einbandmaterial der Stiftsakten entdeckt und
vorsichtig (S.227) abgelöst. Die in den Bildern lesbaren
Bezeichnungen von Saul (nicht Saulus), dem Chor der
Propheten, Soldaten und Hirten usw. werden als Anweisungen
für den Maler erklärt. Sie seien also nicht nachträglich
eingetragen, sondern vorher hingeschrieben und durch die
schwachen Temperafarben nicht völlig verdeckt worden. Auch
so kann man Zusätze deklarieren.
Es scheint also Sitte gewesen zu sein, dass man uralte
Texte als Bucheinband oder Rückenfutter verwendete? »Das
zwar nicht, aber es kam vor.« Mönche hätten in Quedlinburg
aus Mangel an Pergament eine illustrierte
Bibelhandschrift, die damals etwa tausend Jahre alt war,
zum Buchbinden verwandt, und zwar mit der Bildseite nach
innen, so dass die heiligen Worte aussen lagen und durch
häufige Benutzung abgegriffen wurden, aber aus den wenigen
Worten noch als Itala erkennbar sind.
Angesichts der bestens erhaltenen Temperafarben frage ich
mich nun, welcher Künstler des 19. Jahrhunderts eine
derart perfekte Illustration schaffen konnte."
10.9. Kanonbildung [der kr. Vatikan legte
erst 1443 einen Bibelkanon fest]
-- die kr. katholische Kirche hat erst auf dem Konzil von
Florenz klar Stellung bezogen, welche Fantasie-Bücher
"echt" oder "FAKE" sein sollen (S.228)
-- Luther hat dann [mit seiner "Luther-Bibel"] klare
Grenzen gezogen (S.229)
[aber Luther war nicht so schlau, den gesamten
Bibel-Thora-Koran-Gaga als Fälschung zu erkennen], sondern
er war dann "noch penetranter" mit seiner
"Schriftgläubigkeit" [und mit seinen Scheiterhaufen] als
die katholische [Scheiterhaufen]-Kirche (S.229)
Topper Zitat:
"Im Mittelalter (schreibt Metzger 1993, S. 228)*,
* Buch von Bruce Metzger: Der Kanon des Neuen Testaments
(Übersetzung aus dem Engl.); Düsseldorf 1993
»bleibt der Kanon an seinen Rändern in gewisser Weise
elastisch«. Die gewundene Sprache dieses besten aller
lebenden Kanon-Fachmänner zeigt schon, worauf es
hinausläuft. »Erst auf dem
Konzil zu Florenz
(1439-1443) bezog Rom erstmalig zum Schriftkanon eindeutig
Stellung.« Damals stand die Apostelgeschichte noch nach
den Briefen vor der Offenbarung. Sie muss demnach sehr
spät geschrieben sein; sie enthielt zunächst ein Zwölftel
mehr Text als heute (S. 248). [Der FAKE]-Lukas, der sie
verfasste, kannte zwar [den FAKE]-Paulus persönlich, aber
nicht dessen Briefe. Diese haben auch ganz eigenartige
Schicksale durchgemacht, wurden ständig hin- und
hergeschoben und einmal geliebt, einmal abgelehnt. Der
[FAKE]-Laodicäerbrief des [FAKE]-Paulus, der nach
Fachleuten neun Jahrhunderte gleichermassen als [das
Fantasie]-Wort [eines Fantasie]-Gottes gegolten hatte,
wird nun aussortiert. Wieso nur neun Jahrhunderte, wenn er
im 1. Jahrhundert (nämlich durch [FAKE]-Paulus)
geschrieben wurde und im 15. aussortiert wird? Weil man
ihn erst aus dem berühmten Kodex von Fulda von 546 kennt
(S.228). Und das besagt, dass auch dieser so wichtige
Bibel-Kodex
gefälscht ist.
Aufklärende Theologen wollten ja schon damals, im 15.
Jahrhundert, die unlösbaren Probleme der Glaubenslehre
vereinfachen, indem sie zahlreiche [FAKE]-Briefe des
[FAKE]-Paulus aus dem Kanon ausschieden. Ich nenne nur
Jakob
Thomas von Gaeta und
Erasmus von
Rotterdam. Am Ende widerriefen sie ihre kühnen
Entwürfe. Nicht aus besserer Einsicht, sondern aus Angst.
(S. 230) Erst
Luther nimmt sich da mehr
Freiheiten heraus, wenn auch nicht allzu viele. Seine
Schriftgläubigkeit [und sein Wahn mit Scheiterhaufen - er
war auch Alkoholiker!] ist fast noch penetranter als die
der römischen [Scheiterhaufen]-Kirche." (S.229)
10.10. Handschriften
1. Einschübe - 2. Didache - 3. Griechischer Codex - 4.
Jerusalemer Codex - 5. Lateinische Didache - 6. ALLE
Briefe GEFÄLSCHT - 7. Arabische Ziffern als Indikator
ab 12.Jh. - 9. FAKE-Judas und FAKE-Jesus, Vorbild
Judenverfolgungen im 11.Jh. - 10. Gegenseitige
FAKE-Zitate
10.10.1. Eingeschobene Texte in den
FAKE-Bibelhandschriften, um neue Dogmen zu installieren
-- die "Technik", die alten FAKE-Texte mit neuen
FAKE-Texten für neue Dogmen zu ergänzen, kommt erst ab der
Renaissance auf (S.229)
"Eine auffällige Technik sind die zahlreichen
Interpolationen, das sind
eingeschobene Verse
zum Zweck der
Legitimierung neuer Dogmen.
Sie sind schon in den ältesten Handschriften enthalten,
also „schon lange vor dem Jahr 1000 bezeugt“, was nicht
sein kann, weil die Motivierung zu diesen Einschüben erst
viel später [wahrscheinlich in der Renaissance der
Fälscher] auftrat. Die jeweiligen Handschriften können
nicht älter sein als die notwendige Interpolation."
10.10.2. FAKE-Bibelhandschrift "gefunden": Die
"Didache" von 1056 wurde 1873 in Konstantinopel gefunden
Topper Zitat:
"Über diese uralten Manuskripte, die Kodizes, gibt es oft
phantastische Auffindungsszenarien. Nehmen wir einmal die
Didache, eine Art Vorschrift für die
Kirchenbeamten (siehe Wengst 1984)*,
* Buch von Klaus Wengst: Didache, Barnabasbrief, 2.
Klemensbrief und Schrift an Diogenet; München 1984
die zwar heute nicht mehr zum Bibelkanon gehört, aber doch
bis zum ausgehenden Mittelalter davon nicht ausgeschlossen
war. Mehrere „Kirchenväter“ – und das heisst stets: in den
Anfängen der Kirche, „2. bis 5. Jahrhundert“ – haben sie
zumindest als Titel erwähnt. Der heute benutzte
einzige
erhaltene Text, der Jerusalemer, ist angeblich
1056 geschrieben und
1873 in Konstantinopel
gefunden und vier Jahre später nach Jerusalem
(daher der Name des Kodex) gebracht worden. Ich denke,
dass die Didache vor dem Zeitpunkt ihrer Niederschrift
(11. Jahrhundert) noch gar nicht existierte. Durch interne
Kirchenkämpfe wurde sie im 15. Jahrhundert wieder
aussortiert." (S.229)
10.10.3. FAKE-Bibelhandschrift "gefunden": Der
"griechische Kodex" aus einer Fischhandlung in
Konstantinopel - dann im Elsass - dann in Strassburg
verbrannt - nur einige Kopien haben überlebt
-- ein Fälscher erfand einen "
griechischen Kodex"
und erfand dazu, ihn in einer Fischhandlung gefunden zu
haben (S.229-230)
-- so einen Schmarren, heilige Papyri zum Einwickeln von
Fisch zu verwenden, kann wirklich nur ein Mönch erfinden,
der noch nie in einem Fischladen gearbeitet hat (S.230)
Topper Zitat:
"Zur Stützung der Echtheit soll auch ein
griechischer
Kodex aus dem 13. /14. Jahrhundert in der
ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts in
Konstantinopel (S.229) gefunden worden sein,
und zwar in einer
Fischhandlung, wo die
Blätter als Einwickelpapier für die Fische verwendet
wurden (was erklärt, warum nicht mehr alle Seiten des
Kodex vorhanden sind).
Muss ich jetzt anführen, dass einfache Leute wie
Fischverkäufer eine grenzenlose Hochachtung vor dem
geschriebenen Wort hatten und dass man Papyrus oder
Pergament niemals zum Einwickeln von Alltagsgegenständen
verwendete, weil es dafür nicht geeignet ist, oder soll
ich diese Lüge in anderer Hinsicht lächerlich machen?"
(S.230)
-- der "griechische Kodex" hat auch eine unmögliche
"Auffindung": Das Original ist verbrannt und nur Kopien
haben überlebt - das ist eben der Standard der
kriminell-katholischen Scheiterhaufen-Kirche (S.230)
"Etwa mit der seltsamen Begleitgeschichte dieses Kodex: Er
gelangte über mehrere Stationen 1580 ins
Kloster
Maursmünster im Elsass (ich würde sagen: Dort
wurde er hergestellt), kam dann 1793 oder 1795 in die
Staatsbibliothek
Strassburg, verbrannte dort 1870 beim
Preussensturm (zum Glück, sonst hätte man inzwischen die
Fälschung erkannt), konnte aber dennoch gedruckt werden,
da schon 1843 in Jena eine erste gedruckte Auflage
erschienen war (wieso eigentlich so spät?). Es soll aber
auch drei humanistische Abschriften von 1579 an gegeben
haben, und sogar einen Druck 1592. Mit den Nachweisen
hapert es leider." (S.230)
10.10.4. FAKE-Bibelhandschrift gefunden: Der
"Jerusalemer Kodex" von 1873 - soll im 11.Jh.
geschrieben worden sein
-- beim Jerusalemer Kodex fehlt sogar der Fundort (S.230)
"In diesem
Jerusalemer Kodex von 1873, der
im 11. Jahrhundert geschrieben sein soll,
ist auch der Barnabasbrief enthalten. Dieser liegt sonst
nur im
Codex Sinaiticus vor, der ja schon
als verdächtig gebrandmarkt wurde. Es gibt dann noch
einige Fragmente desselben Briefes, die entsprechend alt
sein sollen. Das beste Bruchstück enthält 6 Verse von Kap.
9; auch Klemens von Alexandrien soll ihn zitiert haben,
doch diesen Mönch kennen wir schon als Romanfigur."
(S.230)
10.10.5. Die lateinische Didache
Topper Zitat:
"Dann gibt es modernisierende
lateinische
Übersetzungen der Didache aus dem 10.
Jahrhundert in Nordfrankreich, aber wenn man diese
Dokumente untersuchen könnte, würde man den Schwindel
sicher bald entdecken.
Die Didache kennt nämlich das Matthäus-Evangelium, und das
ist vermutlich nicht vor 1050 geschrieben worden. Insofern
dürfte die Jahresangabe im Jerusalemer Kodex, die 1056
n.Chr. ergibt, durchaus akzeptabel sein.
10.10.6. Alle "Briefe" sind gefälscht und frei ERFUNDEN
- der FAKE-Paulus behauptet, er habe in
FAKE-Grossbuchstaben geschrieben
Topper Zitat:
"Die anderen „nichtkanonischen“ Schriften, der 2.
Klemensbrief, den schon Euseb „bezeugte“, und die Schrift
an Diogenet, sind noch leichter als Erzeugnisse des 11.
Jahrhunderts erkennbar. Es gibt auch noch (S.230) einen 3.
Klemensbrief, der ist 1170 in Syrien geschrieben und dort
ans Evangelium angefügt worden.
Seit dem 17. Jahrhundert weiss man in Theologenkreisen,
dass die Briefe des Ignatius und Klemens usw. Fälschungen
sind. Dennoch werden sie in Büchern für Laien wie göttlich
inspirierte Erbauungsschriften angepriesen (siehe auch
Detering, S. 91 f.).
Diese „Briefe“ sind eigentlich Predigten; sie tragen auch
noch Anfügungen von fremder Hand, um sie echter erscheinen
zu lassen. Aber allein schon von der Form her handelt es
sich weder bei denen in der Offenbarung noch bei all den
anderen genannten, auch nicht bei denen des Paulus, um
wirkliche Briefe.
Paulus schiesst mit einem Echtheitshinweis
den Vogel ab: Er beteuert in seinem Brief an die Galater
(6,11), dass er eigenhändig mit »grossen Buchstaben«
geschrieben habe, also in Majuskeln, um die Echtheit zu
unterstreichen. Aber der wichtigste Kirchenschriftsteller
der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts,
Justin,
weiss noch nichts von den Paulus-Briefen. Dann ist es
gleichgültig, ob sie in Majuskel oder Minuskel geschrieben
sind." (S.231)
10.10.7. Faktor arabische Ziffern als Indikator
[-- die arabischen Ziffern kamen mit den Kreuzzügen nach
Europa]
-- es existieren in Europa Texte mit arabischen Ziffern,
die ins 10.Jh. datiert werden, das ist UNmöglich (S.231)
Topper Zitat:
"Einen Anhaltspunkt kann das Schriftbild ausnahmsweise
doch einmal geben: Wir wissen, dass die
arabischen
Ziffern erst im 12. Jahrhundert in Europa verwendet
werden, dennoch gibt es lateinische
Manuskripte mit
westarabischen Ziffern, die ins 10. Jahrhundert
datiert werden (Bischoff 1979).*
* Buch von Bernhard Bischoff: Paläographie
[Alte-Schriften-Wissenschaft] des römischen Altertums und
des abendländischen Mittelalters; Berlin 1979
Wenn wir Geschichte schreiben wollen, müssen wir die
Datierung dieser Manuskripte in Frage stellen." (S.231)
10.10.8. Ein "einmaliges Exemplar" aus der Ausstellung
in Berlin - unglaubwürdig
Topper Zitat:
"Auf der vorhin erwähnten Festausstellung in Berlin lag
neben der Itala-Seite ein
Pergamentblatt von
Vergils Georgica, in Monumentalschrift (»5.
Jahrhundert«), die »nur kurze Zeit für Bücher verwendet
wurde, sonst nur auf Steininschriften«. Wiederum handelt
es sich um ein einzigartiges und einmaliges Exemplar.
Abgesehen von derartig seltsamen Anstosspunkten sollte
eine vernünftige Kritik möglichst vom Inhalt ausgehen,
wenn man ein Manuskript einordnen will." (S.231)
10.10.9. Der FAKE-Judas steht für "alle Juden" - und
der Fantasie-Mord am Fantasie-Jesus - ERFiNDUNG ab den
ersten Judenverfolgungen ab dem 11.Jh. mit
Topper Zitat:
"Hierzu noch ein Beispiel: An der Gestalt des
Judas
Ischariot lässt sich viel über die Mentalität
der Autoren ablesen. Judas wird stellvertretend eingesetzt
für
alle Juden, die den
[Fantasie]-Gottessohn
ermordet haben. Dabei spielen Opfersprüche eine Rolle, wie
der, dass es besser sei, wenn einer stirbt, als dass das
ganze Volk verdirbt. Der auserwählte [Fantasie]-Gottessohn
ist eine Art Tageskönig, eine (S.231) theatralische
Gestalt, dem wie ein Opferbegleiter Judas beigegeben wird.
Hier ist die Übernahme orientalischen Gedankengutes und
zugleich die Abgrenzung dagegen zur Dramatik
hochstilisiert. Aus dem klassischen Opferbegleiter wird
das Begleitopfer skythischer Totenrituale, aus dem Judas
des Kusses wird Judas, der Selbstmörder. Wenn wir den
soziologischen Hintergrund des
11. Jahrhunderts
heranziehen, die
ersten Judenverfolgungen in den
rheinischen Städten, wird das makabre
Judas-Drama durchsichtig." (S.232)
[Will heissen: Die FANTASIE eines FANTASIE-Jesus mit dem
FAKE-Mord am FANTASIE-Kreuz ist wohl erst durch die
Judenverfolgungen in Deutschland entstanden].
10.10.10. Was die Fälscher-Mönche alles
zustandebringen: FAKE-Handschriften mit gegenseitigen
FAKE-Zitaten
-- die kriminellen Fälscher-Mönche liessen es sich nicht
nehmen, sich gegenseitig aus ihren Fälschungen auch noch
zu zitieren, um ihre Fälschungen als "echt" wirken zu
lassen (S.232)
-- die Fälscher liessen auch Lücken stehen (Leerstellen),
um die Personen später einzutragen - aber manche
Leerstelle wurde nie ausgefüllt (!)
Topper Zitat:
"Ausser den schon genannten Manipulationen ist noch eine
weitere sehr auffällig: die gegenseitigen Zitierungen.
Gerade das nämlich, dass ein antiker Autor einen anderen
kannte, ihn fortsetzte und über ihn schrieb, ist die
Ausnahme in der echten Literatur, soweit überhaupt welche
vorhanden ist.
Ein typisches Beispiel:
Josephus schreibt
in seinen Jüdischen Altertümern (20, 7, 2) über den
Statthalter
Felix und den
Magiker Simon;
die Angaben werden durch
Tacitus
(Historien, V, 9) bestätigt und dann in der
Apostelgeschichte
(24, 24-26) weiter ausgesponnen. Solche Kreuzverweise sind
nicht nur äusserst verdächtig, sondern werden lächerlich,
wenn Autoren wie Josephus und Tacitus, die ja den heiligen
Lukas der Apostelgeschichte „stützen“
sollen, ins Loch der Fälschungen gefallen sind.
Die gegenseitige Bestätigung von kirchlichen Texten ist
allerdings nur bruchstückhaft durchgeführt worden. Anfangs
wusste man ja auch gar nicht, was man da bestätigen
sollte, denn zuerst existierten ja gar keine derartigen
Schriften. Man schuf oft
Leerstellen zum
Einfügen, von denen
einige auch später nie
geschlossen wurden, wie zum Beispiel die
Listen von Werken der Kirchenväter, die nie ausgefüllt
wurden. Es heisst dann,
die Werke seien
verlorengegangen. Das ist plausibel, aber
dennoch nicht glaubwürdig." (S.232)